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Thema: Am Rhein „stapelt“ es sich

  1. #11
    Dipl.-Optimist Benutzerbild von Pythia
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    Standard AW: Am Rhein „stapelt“ es sich

    Zitat Zitat von Leila Beitrag anzeigen
    Vor dem originellem [Links nur für registrierte Nutzer] planten Meinrad Morger und
    Fortunat Dettli ein [Links nur für registrierte Nutzer] Originalität. Dieses soll nächstes Jahr verwirklicht werden.
    Erst mal weigere ich mich die Bilder nochmal zu zeigen. Aber die vom hartem Kern der Architektur-Masochisten können sie sich ja mit den Links nochmal genüßlich leidend reinziehen. Und mein Kommentar:

    Das Gezeigte widerspricht total meiner mir als eifrigem Nachstreber von Frank Lloyd Wright und Richard Neutra geprägten Richtlinie: "Ich will nicht zwischen goßartigen Gebäuden nach etwas Natur suchen. Ich suche lieber in großartiger Natur nach Gebäuden!"

    u. Richard Neutra:



    Da ich nun auf Star-Honorare und Prestige pfeife, plane ich noch konsquenter: also nur noch so, daß Grundstücke mit meinen Bauwerken durch Fassaden- und Dachbegrünung mehr Grünflächen haben als vorher. Mit möglichst viel Efeu:

    Efeu ist der beste Luftreiniger, den Natur und Technik uns bisher bieten: 1 m² Efeu hat 15 m² Blattoberfläche, die Feinstaub neutralisiert und Sauersoff produziert, während Efeu auch den Schatten unter Solarzellen-Tafeln liebt.

  2. #12
    Miss Verständnis Benutzerbild von Leila
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    Standard AW: Am Rhein „stapelt“ es sich

    Zitat Zitat von Pythia Beitrag anzeigen
    […]
    Ich danke Dir für Deinen Kommentar. Er gibt auch meine Gesinnung wieder. Als Privilegierte wuchs ich in einem Gebäude auf, das so weitläufig war, daß man sich in ihm verirren konnte. Überall, wo ich hinkam, sah ich Pflanzen und Tiere, versteinerte und lebendige; in zwei Innenhöfen – Paradiesen – plätscherten Springbrunnen ohne Unterlaß, und Vögel wuschen ihr Gefieder in ihnen. Als ich ein kleines Mädchen war, wurde mir bedeutet, ich sei die künftige Herrin über einen Kräuter-, Gemüse- und Obstgarten, und zudem die heranwachsende Gebieterin über Herden von Tieren unterschiedlichster Art. In unserem Haus war es kühl, währenddem draußen die Hitze brütete.

    An eine Begebenheit erinnere ich mich noch so gut, als hätte ich sie soeben erst erlebt. Ich liebte ein Füllen so sehr, daß ich es so bald wie nur möglich wieder sehen und umarmen wollte. Doch leider wurde einjeder Schritt und Tritt, den ich tat, argwöhnisch bewacht, von mir inbrünstig verhaßten Frauen, oder von Männern, die man wie Hunde zu meiner Bewachung abgerichtet hatte. Eines Tages stahl ich einen Edelstein und bestach mit ihm einen Wächter, der ihn mit zitternden Händen entgegennahm. Er führte mich durch das Labyrinth hinaus zum Füllen, damit ich es herzen konnte. Das scheue Füllen erkannte mich und ließ mich in seine Nähe.

    Dich grüßend

    Leila

    P.S.: Ach, ja: Ich bin der Meinung, daß man die Natur erhalten sollte! Zur letzten Weihnacht schenkte ich meinem Mann ein Buch, dessen Kauf und Lektüre ich Dir ans Herz lege: [Links nur für registrierte Nutzer]

  3. #13
    "Viel Maul, viel Ehr !" Benutzerbild von Götz
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    AW: Am Rhein „stapelt“ es sich

    Ein ziemlich grober Keil, der zum Fassadenklettern einzuladen scheint, daher eine potentielle Attraktion für spezielle "Touristen". Vielleicht zeigt "Hollywood" Interesse und möchte es als Kulisse für Aktionfilme mieten...
    Wider der Alternativlosigkeit und dem Verschissmuss


    Pro Strafstimme !

    RF

  4. #14
    Miss Verständnis Benutzerbild von Leila
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    Standard AW: Am Rhein „stapelt“ es sich

    Zitat Zitat von Götz Beitrag anzeigen
    Ein ziemlich grober Keil, der zum Fassadenklettern einzuladen scheint, daher eine potentielle Attraktion für spezielle "Touristen".
    Gut erkannt, lieber Götz!

    Die Suchbegriffe „Basel United Tower“, der fleißigen Tante Google übergeben, zeitigen die folgende Internetseite: [Links nur für registrierte Nutzer].

    Ich schwindelfreie Nichtschwimmerin balancierte einst auf dem Geländer der Mittleren Rheinbrücke zu Basel, um meinem Mann zu imponieren. Er faßte mich blitzschnell an den Beinen und zog mich zu sich hin. Dabei schlug ich mit dem Kinn so sehr aufs Geländer, daß es zu bluten anfing.

    Gruß von Leila

  5. #15
    Dipl.-Optimist Benutzerbild von Pythia
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    Standard AW: Am Rhein „stapelt“ es sich

    Zitat Zitat von Leila Beitrag anzeigen
    ... Als Privilegierte wuchs ich in einem Gebäude auf, das so weitläufig war, daß man sich in ihm verirren konnte. Überall, wo ich hinkam, sah ich Pflanzen und Tiere, versteinerte und lebendige; in zwei Innenhöfen – Paradiesen – plätscherten Springbrunnen ohne Unterlaß, und Vögel wuschen ihr Gefieder in ihnen. Als ich ein kleines Mädchen war, wurde mir bedeutet, ich sei die künftige Herrin über einen Kräuter-, Gemüse- und Obstgarten, und zudem die heranwachsende Gebieterin über Herden von Tieren unterschiedlichster Art. In unserem Haus war es kühl, währenddem draußen die Hitze brütete ...
    Na, ich hatte andere Privilegien:

    1947 sammelte ich mit andern Kleinkindern auf abgeernteten Feldern Körner, mit allen möglichen Viechern um die Wette, wobei scharfe Stoppeln für blutige Füße und Beine sorgten. Aber liebevoll behandelt und gepflegt konnten wir am nächstem Tag weiter sammeln, da jedes Korn gebraucht wurde, und 1950 war ein Anfang geschafft.



    Zuvor hatte ich in Trümmern auf die Trage des Krüppels ohne Arme Steine gestapelt, Zuhause entlud der Krüppel ohne Beine die Trage, und griffen uns Tschakos beim Kohleklau, kannten wir die Leute natürlich gar nicht, die uns auf die Wagons gehoben hatten. Aber mit 6 hatte ich schon Arbeiter Pranken, die richtig zulangen konnten.

    Das half mir auch als ich mit 13 nach der Schule halbtags und in Ferien ganztags am Bau als Hilfsarbeiter anfing, was für mich später den Gesellenbrief als Maurer und Betonbauer einfach machte. Und das hilft mir noch immer, wenn ich nun auf einer Baustelle mal mit Kelle in der Hand zeige wie komplexe Ecken richtig gemauert werden.

    Das dient der Qualität mehrfach: es schenkt mir auch die Herzen Aller am Bau, und sie arbeiten noch eifriger, da mein Lob dann sehr begehrt ist. Ja, ich hatte riesiges Glück, daß ich so privilegiert ausfwachsen durfte.

  6. #16
    Mitglied Benutzerbild von Don
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    Standard AW: Am Rhein „stapelt“ es sich

    Zitat Zitat von Leila Beitrag anzeigen
    Vor dem originellen, von Herzog & de Meuron entworfenen Hochhaus



    planten Meinrad Morger und Fortunat Dettli ein Hochhaus von ‚ebenbürtiger‘ Originalität:



    Dieses soll nächstes Jahr verwirklicht werden.
    LEGO sollte verboten werden. Es bewegt schlichtere Gemüter zu dem Glauben sie wären Architekten.
    Jeder ist für das verantwortlich, was er tut.

  7. #17
    Dipl.-Optimist Benutzerbild von Pythia
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    Standard AW: Am Rhein „stapelt“ es sich

    Zitat Zitat von Leila
    Traurig!
    Nö Leila, es war nie traurig. Sebst in härtester Gegenwart sahen wir ja laufend, daß jeden Monat Alles immer besser wurde. Ich hatte ja auch noch das Glück, daß mein Umfeld nicht Verlusten nachjammerte sondern von gewählten und bereist sichbaren Zielen schwärmte und darüber hinaus bereits von ferneren Zielen träumte. Die Träume unserer Altvorderen erfaßten natürlich auch uns.

    Es war eben Riesen-Glück, daß ich so ausfwuchs wie [Links nur für registrierte Nutzer] zeigt. Da meine Mutter Steuerberaterin war, spielte und arbeitete ich mit Kindern aller Klassen von bettelarm bis ultrareich, und es war in allen Klassen gleich: Blöde wurden Hippies und 68er, und Leistungs-Ehrgeizige hatten irre Erfolg.

    Mit meinen Kinder- und Jugendfreundschaften schwärme ich noch immer von unseren Zielen, und wir träumen auch noch immer von ferneren Zielen, wovon unsere eigene Nachkommen auch schon unheilbar angesteckt sind. Dabei werden sogar unsere bisher erbrachten Leistungen nahezu unwesentlich:

    Meine Enkelkinder interessiert an meinen Leistungen nur, daß sie sagen können: "Mein Opa hat das gemacht!" Sie selbst haben andere Ziele. Na, bis auf einen, der nicht nur in der Pferde-Pension seiner Eltern hilft, sondern auch mich mit Skitzen zum neuem Projekt seiner Eltern auf Trab hält:



    Meine Hoffnung, daß er auch Architekt wird, dämpfte aber schon sein Alter, der ab 13 in Ferien auf meinen Baustellen arbeitete, mit 16 schon perfekte Bauzeichnungen machte, und doch nicht Architekt wurde sondern Bio-Bauer mit Pferde-Pension, der als Enertainer von Aberdeen bis Casablanca auftritt.

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