User in diesem Thread gebannt : Chandra and rumpelgepumpel


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Thema: Überlegungen zum Universum

  1. #651
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    Standard AW: Meine Theorie zum Universum

    Zitat Zitat von Leila Beitrag anzeigen
    Wir wissen nun, daß die Erde um die Sonne kreist und verdanken Menschen, die Kopernikus, Galilei und Newton hießen, allerhand Wissenswertes übers Universum. Daß nicht irgendwo, sondern angeblich genau dort, wie und wo derzeitige Astronomen mit ihren unzureichenden Mitteln bestimmten, ein Stern glüht oder verglüht, der um ein Vielfaches größer ist als die uns noch immer unbekannte nahestehende Sonne, die unsere Herzen tagtäglich erwärmt, nehme ich dankbar zur Kenntnis. Es regt meine Phantasie mächtig an, wenn mir ein stotternder, nervös gestikulierender, unentwegt grimassierender und augenrollender Professor der Physik in bester amerikanischer Volksverblödungsmanier das Universum im Auftrag des Bayrischen Rundfunks Nacht für Nacht bis zu meiner geistigen Umnachtung erklärt, womöglich noch unter dem Aspekt der Religion.

    Von den ‚Erklärern‘ des Universums halte ich so wenig wie von ihren Erklärungen, nämlich rein gar nichts.
    Du meinst sicher den Harald Lesch, der aber erklärt das Universum ganz und gar nicht "unter dem Aspekt der Religion", sondern viel eher populärwissenschaftlich angelehnt, damit wir es auch einigermaßen verstehen. Er ist zwar Christ, aber ich hab nicht einmal bei dem gehört, dass er die Bibelmärchen in den Vordergrund rückt oder ernsthaften Bezug zu einem Gott nimmt. Wenn überhaupt das Wort Gott fällt, dann eher humorvoll oder völlig nebenbei, quasi als bedeutungslose Redewendung.

    Ich hab bei dem sowieso den Verdacht, d.h. die Vermutung, dass es mit seinem Gottesglauben (er bekannte sich woanders schon mal als Christ) nicht allzu weit her ist.

    Und du untertreibst auch ganz schön in deinem Statement. Wir wissen, d.h. die Menschheit weiß über manches schon erheblich mehr, auch über die Sonne. Das, was man messen kann, lässt allerhand Rückschlüsse zu. Nur eben zweifele ich an der Ursache und der damit zusammenhängenden Deutung der zweifellos gemessenen Rotverschiebung bei weiten Sternen. Es ist nicht erklärbar, dass das Universum immer schneller expandieren sollte. Weshalb sollte es das tun? Wo doch die Gravitation diejenige Kraft (Wechselwirkung) ist, die am stärksten und am weitesten anziehend wirkt und ganz gar nicht abstoßend.

    Was sollte die Galaxien also voneinander weg treiben, und das auch noch zunehmend schneller? Die Gravitation kann es nicht sein.

    Diese Theorie der Expansion sollte durch weitere Ergebnisse, durch weitere Messungen bestätigt werden, damit man ihr eher glauben kann. Bisher gibt es m.W. nur den einen Fakt der Rotverschiebung.

  2. #652
    GESPERRT
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    Standard AW: Meine Theorie zum Universum

    Wer Lust und Zeit hat, kann gerne auch mal die [Links nur für registrierte Nutzer] verfolgen.

    Ein Satz dort zeigt wieder deutlich, wie fest die Urknall-Vertreter an ihrer Theorie klammern:

    "Wenn jemand von vor dem Urknall spricht, zeigt er nur dass er das nicht richtig verstanden hat."

    Wie sehr erinnert mich das an die Überredungsversuche anderer an andere Dinge Glaubenden...

  3. #653
    Mitglied Benutzerbild von Syntrillium
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    Standard AW: Meine Theorie zum Universum

    Zitat Zitat von Ganz_unten Beitrag anzeigen
    Die Entdeckung von Penzias und Wilson ist ein gutes Beispiel für einen "Zufallsfund"...
    hi,

    Tolle Geschichte, Telekommunikationstechniker finden das, was die Astronomen gesucht haben, durch einen Zufall und erhalten dafür den begehrten Physiknobelpreis. Es war kein "Vogeldreck".

    Aber auch Einstein wurde vom Zufall bedacht, der Maler der vom Hausdach fiel und überlebte und dann berichtete das er beim Freien Fall sein Gewicht nicht spürte, daraufhin ging bei Einstein eine Glühbirne an!

    mfg
    Es ist absolut möglich, dass jenseits der Wahrnehmung unserer Sinne ungeahnte Welten verborgen sind! (Albert Einstein)

  4. #654
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    Standard AW: Meine Theorie zum Universum

    Zitat Zitat von Syntrillium Beitrag anzeigen
    hi,

    Tolle Geschichte, Telekommunikationstechniker finden das, was die Astronomen gesucht haben, durch einen Zufall und erhalten dafür den begehrten Physiknobelpreis. Es war kein "Vogeldreck".

    Aber auch Einstein wurde vom Zufall bedacht, der Maler der vom Hausdach fiel und überlebte und dann berichtete das er beim Freien Fall sein Gewicht nicht spürte, daraufhin ging bei Einstein eine Glühbirne an!

    mfg
    So war es doch auch mit dem Apfel, der vom Baume fiel, nicht?

    Jedenfalls behauptete Hooke das von Newton.

  5. #655
    GESPERRT
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    Standard AW: Meine Theorie zum Universum

    Zitat Zitat von Ganz_unten Beitrag anzeigen
    Die Entdeckung von Penzias und Wilson ist ein gutes Beispiel für einen "Zufallsfund":
    [Links nur für registrierte Nutzer].
    Das muss man wohl etwas richtigstellen, Syntrillium.
    Penzias und Wilson, waren keine "Kommunikationstechniker", sondern 2 Astrophysiker, die die Hintergrundstrahlung entdeckten und dafür den Nobelpreis kassierten.

    Den Schluss, dass diese Strahlung ihren Ursprung vor 14 Mrd. Jahren hat, halte ich für falsch.
    Wie lange kann sich wohl eine Strahlung ohne weiteres "Nachfüttern", ohne Quelle halten?
    Antwort: Null sek.
    Es gibt auch Leute, die meinen, man muss nach dem Ausschalten des Mikrowellengeräts warten, bis die umher"fliegenden" Mikrowellen sich verflüchtigt haben.
    Natürlich ist das Quatsch, in dem Moment, wo man das Gerät ausschaltet (wo die Quelle versiegt), hören die Strahlen auf.
    Das hat mir ein Entwicklungs-Ing. bei Siemens mal verraten.

    Ich könnte mir vorstellen, dass dieses "Rauschen" im All die Summe aller umherirrenden Reststrahlen sein könnte, die immer wieder neu entstehen, wenn Strahlen reflektiert und diese reflektierten Mokrowellen nochmals reflektiert usw. werden. So entsteht ein andauernder Mikrowellenteppich, dessen Ursprung man nicht mehr feststellen kann.

    Siehe auch hier:
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Auch focus veröffentlicht einen Artikel
    [Links nur für registrierte Nutzer]
    schon 2008.


    "Hoyle war der Meinung, dass es das Universum nicht aus bloßem Zufall gibt. Ein so erhabenes Gebilde müsse aber ewig existieren und könne nicht einfach irgendwann begonnen haben. Ähnlich argumentierten auch andere Forscher, unter ihnen der englische Astronom Arthur Eddington. Der erklärte: Die Idee eines plötzlichen Anfangs der gegenwärtigen Ordnung der Natur stößt mich philosophisch ab...." (zitat von focus)

  6. #656
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    Standard AW: Meine Theorie zum Universum

    Zitat Zitat von Unschlagbarer Beitrag anzeigen
    Das muss man wohl etwas richtigstellen, Syntrillium.
    Penzias und Wilson, waren keine "Kommunikationstechniker", sondern 2 Astrophysiker, die die Hintergrundstrahlung entdeckten und dafür den Nobelpreis kassierten.

    Den Schluss, dass diese Strahlung ihren Ursprung vor 14 Mrd. Jahren hat, halte ich für falsch.
    Wie lange kann sich wohl eine Strahlung ohne weiteres "Nachfüttern", ohne Quelle halten?
    Antwort: Null sek.
    Es gibt auch Leute, die meinen, man muss nach dem Ausschalten des Mikrowellengeräts warten, bis die umher"fliegenden" Mikrowellen sich verflüchtigt haben.
    Natürlich ist das Quatsch, in dem Moment, wo man das Gerät ausschaltet (wo die Quelle versiegt), hören die Strahlen auf.
    Das hat mir ein Entwicklungs-Ing. bei Siemens mal verraten.

    Ich könnte mir vorstellen, dass dieses "Rauschen" im All die Summe aller umherirrenden Reststrahlen sein könnte, die immer wieder neu entstehen, wenn Strahlen reflektiert und diese reflektierten Mokrowellen nochmals reflektiert usw. werden. So entsteht ein andauernder Mikrowellenteppich, dessen Ursprung man nicht mehr feststellen kann.

    Siehe auch hier:
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    Auch focus veröffentlicht einen Artikel
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    schon 2008.


    "Hoyle war der Meinung, dass es das Universum nicht aus bloßem Zufall gibt. Ein so erhabenes Gebilde müsse aber ewig existieren und könne nicht einfach irgendwann begonnen haben. Ähnlich argumentierten auch andere Forscher, unter ihnen der englische Astronom Arthur Eddington. Der erklärte: Die Idee eines plötzlichen Anfangs der gegenwärtigen Ordnung der Natur stößt mich philosophisch ab...." (zitat von focus)
    Genau genommen waren Penzias (in Deutschland geboren!) und Wilson ausgebildete Radio-Astronomen, die bei Bell Telephone Laboratories Inc. angestellt waren.
    Zur Deutung ihres Fundes kamen Sie durch Diskussionen mit dem Theoretiker Robert Dicke von der Princeton University.
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    Wenn die Regierung verkündet, "es wird wärmer", heißt das für Menschen gesunden Verstandes: "Leute, zieht Euch warm an!" (Edgar L. Gärtner)

    "Absence of evidence is not evidence of absence." (Kerry Emanuel)

  7. #657
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    Standard AW: Meine Theorie zum Universum

    Durch wildes Gestikulieren, Augenrollen und Grimassieren kann man die Welt auch erklären, denjenigen nämlich, die bloß der Sprache der Affen mächtig sind.

    Was mir von manchen Zeitgenossen als Überheblichkeit unterstellt wird, bezeichne ich als Fehlinterpretation meines Wesens, das bis in seinen innersten Kern von der Demut geprägt ist. Keinesfalls jedoch verbeuge ich mich vor der Dummheit!

    Sobald einer daherkommt, der mir die Welt erklären möchte (oder mich gar zu seiner Sichtweise bekehren), spitze ich meine Ohren und andern Sinne. Ihm sage ich alsbald: Dies ist Deine Weltanschauung, nicht die meinige. Im Unterschied zu allen mir bekannten Welterklärern bekenne ich offen und ehrlich, nicht einen Bruchteil der Welt erkannt zu haben bzw. zu kennen. Um dieses zu bekennen, benötige ich nicht mehr Sendezeit als schätzungsweise zehn Sekunden der mir unfaßbaren Ewigkeit. Und dabei gestikuliere ich nicht wild, rolle nicht mit meinen Augen und verziehe mein Gesicht nicht zur Grimasse.

  8. #658
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    Standard AW: Meine Theorie zum Universum

    Ja, den quirligen Herrn Professor Harald Lesch meinte ich, diesen aphasisch und motorisch defekten Erklärer des Universums (den ich für den sträflich vernachlässigten Sohn Jean Pützens halte, oder für einen Klon desselben). – Sehe ich ihn im Bayerischen Fernsehen der Menschheit die Welt erklären, dann muß ich mich stets vergewissern, ob mir nicht ein Staubsaugerverkäufer während einer Dauerwerbesendung einen Staubsauger zu überhöhtem Preis anpreisen möchte, einen Staubsauger, der bloß zum Staubaufwirbeln taugt.

    In einer seiner ‚Sendungen‘ sah und hörte ich ihn im angeregten Gespräch mit einem Theologen. Den Wein hätte ich gerne gekostet, den er mit seinem Bruder im Geiste trank!

  9. #659
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    Standard AW: Meine Theorie zum Universum

    Was könnte einem Wissenschaftler, der nichts weiß, Besseres passieren, als vom Bayerischen Fernsehen engagiert zu werden? Mir kommt auf die Schnelle nichts in den Sinn. (Daß im Wort „Engagement“ das Wort „Gage“ steckt, sei den Liebhabern der Volksetymologie zuliebe in dieser Klammer vermerkt).

    Ich kann und kann nicht anders, als jeden, der daherkommt, um mir die Welt zu erklären, für einen Staubsaugervertreter zu halten, der mehr unter Druck steht als ich.

  10. #660
    GESPERRT
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    Standard AW: Meine Theorie zum Universum

    Zitat Zitat von Unschlagbarer Beitrag anzeigen
    Manchmal muss man es sehr direkt und einfach sagen.

    Die Frage bewegt mich allerdings doch, wie weit man bei der Erforschung überhaupt gehn kann, wie weit man sich vorwagen kann, ohne ins Schwärmen oder in spirituelle Abgründe zu geraten. Nicht alles ist nicht nachweisbar, wenn man aber nur noch Formeln hin und herschiebt, dann wird es zumindest fragwürdig.

    Nicht ganz klar ist mir allerdings, wen du mit "Sterngucker" meinst: Astronomen oder Astrologen.
    Letzter sollen in ihre Berufsbezeichnung aufnehmen: Täuscher und Blender, Pseudowissenschaftler.

    Philosophen und Theologen dürfen zwar dazu auch ihre Meinung sagen, aber ernst nehmen braucht man die nicht unbedingt.
    Ernsthaft, man wird nie das Universum komplett Erforschen können, selbst wenn man Raumschiffe hätte die von einer Galaxie in die nächste in Sekunden schnelle Springen könnten. Es liegt einfach daran wen man Teil dessen ist was man erforscht, wird man nie das ganze Begreifen können, vergleichbar mit einem Bakterium im Körper eines Menschen, es wird nie den ganzen Menschen als solches begreifen können noch die Funktionsweises dessens.

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