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Thema: Flughafen Bagdad: Bundesminister Niebel festgehalten und zu Geldzahlung genötigt.

  1. #1
    NICHT GEHIRNGEWASCHEN Benutzerbild von Strandwanderer
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    Standard Flughafen Bagdad: Bundesminister Niebel festgehalten und zu Geldzahlung genötigt.

    Ganz authentisch lernte der Bundesminister für Entwicklungshilfe, Dirk Niebel (FDP), die orientale Mentalität kennen:

    Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) ist zwei Stunden am Bagdader Flughafen festgehalten worden. Der Weiterflug wurde mit Geld erkauft.

    Zu Beginn seiner dreitägigen Reise durch den Irak ist Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel nach Informationen der "Bild“-Zeitung am Bagdader Flughafen festgehalten worden. Wie die Online-Ausgabe der Zeitung berichtete, wurden der Minister und seine Delegation fast zwei Stunden vom Sicherheitspersonal aufgehalten. Nach Verzögerungen bei der Abfertigung sei anschließend die bereitstehende Transall der Bundeswehr am Abflug gehindert worden. Als Grund habe die irakische Seite angegeben, die Landegebühr sei bisher nicht gezahlt worden. Die Transall-Crew habe dagegen beteuert, die Gebühr bereits bar gezahlt zu haben.

    Nach einer erneuten Zahlung von 2500 US-Dollar erhielt die Maschine dem Bericht zufolge am Nachmittag mit fast zwei Stunden Verspätung ihre Starterlaubnis. Die Transall flog nach Erbil im Nordirak, wo Niebel seinen Besuch bis Donnerstag fortsetzt. Begleitet wird der Minister von einer Delegation aus Abgeordneten des Bundestages sowie Wirtschaftsvertretern.

    Niebel kündigte "ein Nachspiel“ der Verzögerungen an. Das Verhalten der irakischen Sicherheitskräfte am Flughafen sei "unterirdisch“ gewesen, sagte er der "Bild“-Zeitung.
    . . .
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    Was regt der Minister sich auf!
    Da wollten offenbar ein paar irakische "Beamte" ihre eigene Entwicklungshilfe einstreichen.
    Bei den zig Millionen an Steuergeldern, die von der BRD in dem Irak verpulvert oder an Iraker gezahlt werden, die als "Flüchtlinge" hier dauerhaft aufgenommen wurden, fallen die zusätzlichen 2500 Dollar nicht ins Gewicht, - ich schwör!
    .„Es gibt Verbrechen gegen und Verbrechen für die Menschlichkeit. Die Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden von Deutschen begangen. Die Verbrechen für die Menschlichkeit werden an Deutschen begangen.“ Carl Schmitt, deutscher Staatsrechtler und Philosoph

    "Der Sieg ging an die Alliierten, der soldatische Ruhm an die Deutschen." Drew Middleton, amerikanischer Militärpublizist

  2. #2
    NICHT GEHIRNGEWASCHEN Benutzerbild von Strandwanderer
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    Standard AW: Flughafen Bagdad: Bundesminister Niebel festgehalten und zu Geldzahlung genötigt.

    Das Protokoll der Tortur:

    Dienstag, gegen 16.45 Uhr (in Deutschland: 14.45 Uhr): Niebel und seine Delegation kommen am Flughafen an. Direkt am Eingang der erste Sicherheitscheck: Alle Reisenden müssen durch die Sicherheitsschranke, das Handgepäck wird durchleuchtet.

    Der Minister ist gut gelaunt, erzählt von seinem Treffen mit Iraks Staatspräsident Talabani am Vormittag. Das anderthalbstündige Gespräch sei „sehr fruchtbar“ verlaufen.

    Der Flughafen ist bereits nahezu menschenleer. Nur noch 2 Maschinen sollen an diesem Tag starten – eine ist die Bundeswehr-Transall, die Niebel in den Nordirak nach Erbil fliegen soll.

    Nach 15 Minuten wird die Delegation aufgefordert, zum Check-In-Schalter in der Halle „Babylon“ zu gehen. Dort angekommen heisst es: Alle wieder zurück!

    Mitarbeiter des privaten Sicherheitsdienstes G4S am Flughafen lotsen Niebel und seine Begleiter nach kurzer Beratung in die Haupthalle. Erneuter Sicherheitscheck.

    Alle Reisenden müssen mitgeführte Metallgegenstände abgeben, anschließend wieder durch eine Sicherheitsschranke. Ertönt das Alarmsignal, werden sie abgetastet.

    Alarmierend: Ein Niebel-Bewacher, der schwer bewaffnet durch die Sicherheitsschleuse läuft, kann ungehindert passieren. Der Alarm wird NICHT ausgelöst.

    Mittlerweile ist es fast 17.30 Uhr. Die Delegation steckt erneut fest: Passkontrolle! Doch die Schalter sind nicht besetzt.

    Allmählich wird Niebel unruhig, verlangt von der irakischen Flughafen-Sicherheit eine Erklärung. Ein Angestellter sagt nur: „Wir wollen verhindern, dass die Ausreisebehörde Ihre Ausreise verweigert.“

    Niebel ist fassungslos, antwortet: „Wir wollen doch gar nicht ausreisen, wir wollen nur nach Erbil fliegen.“ Leere Blicke.

    Dann fasst sich der Minister ein Herz, fordert die Delegation auf, ihm zu folgen. Er geht vorbei an den leeren Paßkontroll-Kabinen und steuert direkt in einen Pulk von 20 Sicherheitsbeamten.

    Heftige Debatten, die Reisenden werden noch mal zu einem Sicherheitscheck aufgefordert. Doch alle weigern sich, gehen statt dessen in Richtung Abflughalle.

    Ein lauter arabischer Befehl, dann wird direkt vor Niebels Augen die Glastür zum Abfluggate geschlossen. Ein Sicherheitsschloss schnappt zu. Stopp!

    Wieder vergehen 5 Minuten mit heftigen Diskussionen, dann darf die Delegation endlich passieren – und in den Bus steigen, der sie zur Transall aufs Rollfeld fährt.

    Eine internationale Regel besagt: Aus Sicherheitsgründen sollen Flugzeuge Bagdad noch bei Tageslicht verlassen. Als Niebel die Transall besteigt, dämmert es bereits.

    Gegen 17.50 Uhr haben es sich alle Passagiere auf den Sitzbänken in der Maschine bequem gemacht. Doch die Triebwerke fahren nicht hoch.

    Gegen 18.10 Uhr die Durchsage des Kommandanten: „Wir bekommen keine Abflugerlaubnis!“ Der irakische Tower mauert, verlangt die Zahlung der Landegebühr: 2500 US-Dollar...

    Doch Sprit und Landegebühr seien bereits am Morgen in bar beglichen worden, ruft der Ladungsmeister der Transall Niebel zu. Ist das die Retourkutsche der Irakis, weil der Minister und seine Delegation im Flughafengebäude den 3. Sicherheitscheck verweigerten?

    Jetzt wird es Niebel endgültig zu bunt. Er beordert den deutschen Botschafter Berger ins Cockpit, um mit den Irakern per Funk zu verhandeln. Gleichzeitig lässt er in der irakischen Botschaft in Berlin anrufen. Doch die ist um diese Uhrzeit nicht mehr besetzt!

    Gegen 18.40 Uhr dann die Durchsage: „Wir haben die Starterlaubnis.“ Der Transall-Kommandant hat die 2500 Dollar Landegebühr gezahlt – zum zweiten Mal an diesem Tag.

    Um 18.50 Uhr hebt die Transall in Bagdad ab – draußen ist es bereits stockdunkel...
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  3. #3
    in memoriam Benutzerbild von lupus_maximus
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    Standard AW: Flughafen Bagdad: Bundesminister Niebel festgehalten und zu Geldzahlung genötigt.

    Zitat Zitat von Strandwanderer Beitrag anzeigen
    Das Protokoll der Tortur:



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    Wenn man soetwas liest, wäre ich wieder für die Einführung der Kanonenbootpolitik.
    Noch einfacher wäre es, islamische Länder garnicht zu besuchen. Wir brauchen die nicht!
    Die Me 262, war die letzte reindeutsche Technik-Meisterleistung! Unsere befreundeten Feinde haben uns 1945 von jeder Zukunft befreit! Ich bin gegen das GE in Germany, sondern mehr für das IR in Irrmany! Letzter Akt in der Trilogie: Planet der Affen! Der letzte Deutsche zündet die Kobaltbombe und es gab keine Affen und keine Menschen mehr. Lupus-Clan Projekt Neugermanien

  4. #4
    Mitglied Benutzerbild von Stadtknecht
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    Standard AW: Flughafen Bagdad: Bundesminister Niebel festgehalten und zu Geldzahlung genötigt.

    Korruptionsklo!

  5. #5
    Hüter der Nacht Benutzerbild von henriof9
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    Standard AW: Flughafen Bagdad: Bundesminister Niebel festgehalten und zu Geldzahlung genötigt.

    Sagt mal, sind die so blöd ?

    Als Grund habe die irakische Seite angegeben, die Landegebühr sei bisher nicht gezahlt worden. Die Transall-Crew habe dagegen beteuert, die Gebühr bereits bar gezahlt zu haben.
    Mittlerweile sollte es doch bekannt sein, daß man sich immer eine Quittung ausstellen läßt.

    Da kann man nur hoffen, daß Niebel diese nochmals gezahlten 2.500 $ von seinem nächsten Entwicklungshilfebeitrag abziehen wird.
    Aber, daran denkt dann sicherlich auch niemand. :rolleyes:
    Eine Frau macht niemals einen Mann zum Narren;
    sie sitzt bloß dabei und sieht zu, wie er sich selbst dazu macht.


    Leb in der Vergangenheit, wenn du traurig sein willst. Leb in der Zukunft, wenn du ängstlich sein willst.
    Und wenn du glücklich sein willst, dann genieß den Moment.


  6. #6
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Standard AW: Flughafen Bagdad: Bundesminister Niebel festgehalten und zu Geldzahlung genötigt.

    Zitat Zitat von Stadtknecht Beitrag anzeigen
    Korruptionsklo!
    Unter Saddam wäre das nicht passiert.
    „Wenn ich wüsste, dass es nach dem Tod weitergeht, würde ich erst gar nicht sterben.“
    Matthias Beltz

  7. #7
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    Standard AW: Flughafen Bagdad: Bundesminister Niebel festgehalten und zu Geldzahlung genötigt.

    Auch am Flughafen von Kairo werden derzeit Ausländer von Sicherheitsbeamten erpresst, um zu ihren Flügen zu gelangen. Eine kanadische Reisegruppe musste für ihre ungehinderte Ausreise 2000 Dollar löhnen.

    Na macht nix. Zahlt ihr mal schön weiter Entwicklungshilfe an die Affen.

  8. #8
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    Standard AW: Flughafen Bagdad: Bundesminister Niebel festgehalten und zu Geldzahlung genötigt.

    Kann man die nicht mal bestechen, damit er überhaupt nicht mehr dort wegkommt ?

  9. #9
    in memoriam Benutzerbild von lupus_maximus
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    Standard AW: Flughafen Bagdad: Bundesminister Niebel festgehalten und zu Geldzahlung genötigt.

    Zitat Zitat von torun Beitrag anzeigen
    Kann man die nicht mal bestechen, damit er überhaupt nicht mehr dort wegkommt ?
    Dies wäre tatsächlich eine interessante Alternative. Wir müßten nur dafür Sorgen daß der größte Teil unserer Regierung sich dann dort aufhält.
    Können wir nicht veranlassen das Merkel und die 8 Minister mal kurz in den Irak fliegen?
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  10. #10
    Mitglied Benutzerbild von Meriwan
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    Standard AW: Flughafen Bagdad: Bundesminister Niebel festgehalten und zu Geldzahlung genötigt.

    Zitat Zitat von Strandwanderer Beitrag anzeigen
    Das Protokoll der Tortur:

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    Die Sicherheitskräfte im Irak, mit Ausnahme der autonomen Kurdenregion, geben immer wieder Anlass zu Kritik. Diese sollen zum Teil sehr schlecht ausgebildet worden sein. Dirk Niebel scheint jedenfalls mächtig sauer zu sein und hat bereits mit Konsequenzen gedroht. Vielleicht lernt die Bagdader Regierung ja auf diese Weise endlich, wie ernsthaft dieses Problem mal angegangen werden muss.

    Der deutsche Fussballtrainer Wolfgang Sidka als Beispiel, der die irakische Fussballmannschaft trainiert, hält sich ausschließlich in Kurdistan/Irak auf, wo er sich pudelwohl fühlt.

    Haben Sie manchmal das Gefühl, im Irak gefährlich zu leben?

    Nie, nicht ein einziges Mal. Ich habe das natürlich überprüft, bevor ich unterschrieben habe. Ich bewege mich im Irak ausschließlich in Kurdistan, meistens in Arbil, wo ich wohne, und da fühle ich mich unheimlich sicher. Im Rest vom Land war ich noch nicht. Ich bin nur einmal am Flughafen Bagdad umgestiegen.
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    Um Bagdad hingegen macht er einen weiten Bogen:

    Hin und wieder ist er auch in Bagdad. Aber nur für ein paar Stunden am Flughafen, bei Reisen. Sonst macht Wolfgang Sidka einen weiten Bogen um die Hauptstadt des Irak, die immer noch zu den gefährlichsten Orten der Welt gehört.
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    Geändert von Meriwan (02.02.2011 um 12:47 Uhr)

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