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Thema: Marxismus - Kommunismus, wo liegt der Unterschied?

  1. #221
    ein feiner Mensch Benutzerbild von konfutse
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    Standard AW: Marxismus - Kommunismus, wo liegt der Unterschied?

    Zitat Zitat von Rowlf Beitrag anzeigen
    Du hast die Diskussion erfolgreich zerredet, würde ich sagen.
    Schließe mich an.
    Kennt ihr diesen Moment, in dem plötzlich alles Sinn ergibt und man merkt,
    dass der ganze Scheiß sich wirklich lohnt? Ich auch nicht.

  2. #222
    KEINE FRAKTION Benutzerbild von kotzfisch
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    Standard AW: Marxismus - Kommunismus, wo liegt der Unterschied?

    Bleib mir vom Leib.Elender Kommunist-mir egal, was Du meinst!
    Getretener Quark wird breit, nicht stark
    politikarena.net

  3. #223
    Benutzerbild von sisyphos
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    Standard AW: Marxismus - Kommunismus, wo liegt der Unterschied?

    Zitat Zitat von kotzfisch Beitrag anzeigen
    Da gibts offenbar nichts mehr zu sagen - ist auch richtig so.
    Marxismus ist eine politische Leiche.Kotz!
    Dann bist du wohl Nekrophil, würd ich sagen.

  4. #224
    KEINE FRAKTION Benutzerbild von kotzfisch
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    Standard AW: Marxismus - Kommunismus, wo liegt der Unterschied?

    Na, ich halt gerade nicht.
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  5. #225
    Mitglied Benutzerbild von dr-esperanto
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    Standard AW: Marxismus - Kommunismus, wo liegt der Unterschied?

    Hintersinnige Gedanken von Dr. Böttiger: "...Ein bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland, wäre das nicht der kindische Traum eines, der (vor lauter Angst und fehlendem Selbstbewusstsein) nicht erwachsen werden will, der am liebsten ewig die Füße unter dem Tisch eines Papas (statt des leiblichen eben des staatlichen) ausstreckt, sich bequem von Mama (statt von der leiblichen, „emanzipiert“ von der sozialen) bedienen lässt, und der nicht durch lästige Beschäftigung gestört werden will, wenn er von erhabenen Luftschlössern und theoretischen Ergüssen träumt? Was wäre daran „positiv“? Etwa, dass man dann nicht mehr arbeiten müsste und einem die gebratenen Tauben … Machbar wäre so etwas wahrscheinlich zu einem gewissen Grad. Jedenfalls wäre es das „non plus ultra“ der Machthaber, gäbe es nur nicht die für ihren Geschmack viel zu vielen Menschen. Sie können von der restlose Infantilisierung der Menschen nur träumen, die psychisch völlig vom Nasengeld der Regierung abhängig sind, und die ohne Realitätssinn immer gespannt darauf sind, dass irgendwo etwas passiert und wäre es nur wie im plebejischen Rom das überholte „christiani ad leones“. Wir sind auf dem besten Weg dahin. Immer größere Bevölkerungsschichten leben von der Alimentierung durch die Regierung und stellen entsprechende Forderungen, Weg mit Kohle, weg mit Kernkraft, weg mit Großprojekten. Warum nicht radikal: „Weg mit Arbeit“ rufen. Hat man die Leute erst einmal mit Luftschlössern hinter sich gebracht, kann man sie zu vielerlei veranlassen:

    Hillary Clinton hält sich dieser Tage in Ägypten und Tunesien auf, um dort ihre neu ins Amt gehievten „demokratischen“ Regierungen einzuweisen. Ich glaube nicht, dass sie sich bei der einst aufgebrachten Menge für die Hilfe beim Auswechseln unbotmäßig gewordener Regime (Mubarak z.B. hatte sich geweigert Truppen für einen Irankrieg zu stellen und statt dessen iranische Regierungsdelegationen empfangen) bedankt hat. Wahrscheinlich dürfen die Befreiten jetzt bald am Boden die Befreier Libyens unterstützen, um den USA den Griff nach Gaddafis Öl zu sichern (und vor allem die Chinesen davon abzuhalten).

    Warum wir trotzdem in Deutschland noch nicht das BGE haben, hat mehrere Gründe. Einmal fürchten die Herrschenden den Aufwand, die „freie“ Masse mit „Spielen“ bei Laune halten zu müssen. Den TV-Stationen fällt schon heute schwer, immer neue, aufregendere und nachhaltig verblödende Programme zu finden – irgendwie wird das alles langweilig und fad. Außerdem meinen sie, die müssten die große Masse dieser „Leisure Class“ zuvor keulen. Dazu benötigt man wütende Aktive, die von wenigen von gut bezahlten Protestlern in die richtige Richtung gelenkt werden, und wütend wird man nur mit leerem Magen. Sie sind dann zu allem bereit, wenn man ihnen nur geschickt verklickern kann, es richte sich gegen „die da oben“, sie also „demokratisch“. Gene Sharp hat in zahlreichen Handbüchern die entsprechenden Methoden ständig verbessert. Sie haben sich bei den bunten Revolutionen im Ostblock bestens bewährt. Nur in China und im Iran klappt es nicht, in China wohl, weil es dort wirtschaftlich bergauf geht, warum es im Iran nicht funktioniert hat, weiß ich nicht. Vielleicht ist dort das Selbstbewusstsein der Bevölkerung relativ ausgeprägt. Dass es in Deutschland fehlt, zeigt die „Angst“ und das Tempo, mit dem man nach dem 11.3. die breiten Antikernkraftdemos auf die Straße gebracht hat. Die wütende Masse lässt sich gegen alles mobilisieren, was eine moderne Industriegesellschaft zum Überleben braucht: gegen Bahnhöfe, Kernenergie, Kohle, für Biosprit (denn „gegen Brot“ ginge wohl schlecht) und Investitionen. Wenn das nicht hilft, hilft Reality-TV: z.B. ein Krieg oder eine Naturkatastrophe.

    Wussten Sie, dass die UNO bereits am 10. 12. 1976 als Resolution 31/72 die sogenannte ENMOD-Konvention verabschiedet hat. Angeregt von den Sowjets sind ihr inzwischen 74 Staaten auch die USA und China beigetreten. Sie verbietet den kriegerischen Einsatz und – in einem Zusatzprotokoll von 1977 – schon die Erpressung mit sogenannten Umweltwaffen. Ausdrücklich erwähnt wird darin das „Auslösen von Erdbeben oder Veränderungen an der Erdkruste, von Tsunamis, Wetterphänomenen wie Zyklone, Tornados, Wolkenbildung, Niederschlag/Regen, Störung der ökologischen Balance einer Region, Beeinflussung der Meeresströmungen“, und anderes der Art. Meinen Sie, man hätte das verboten, wenn es nicht machbar wäre. Meinen Sie, man würde auf solche Waffen verzichten, wenn man sie ohne entdeckt zu werden oder Gegenschläge zu befürchten, einsetzen kann. Meinen Sie, solche Waffen würden entdeckt, wenn die Medien überzeugt sind, dass so etwas allenfalls ein „neuer Hitler“ aber niemals eine zivilisierte westliche Regierung einsetzen würde?

    Der frühere japanische Finanzminister Heizo Takenaka, zeitweise Harvard Student und Harvard Professor, behauptete in einem Interview bei Benjamin Fulford (früher Forbes, jetzt ein mit Vorsicht zu genießender Hintergründler) Japan sei zu seiner selbstzerstörerischen Finanzpolitik durch die Androhung von Erdbebens auf seine Kernkraftanlagen erpresst worden. Man muss das nicht glauben, vielmehr sollen Zuständige weltweit glauben, dass jedes Kernkraftwerk auf eine Weise – wie in Japan geschehen – zerstört werden könnte, wenn… Das wenigstens könnte die Hysterie der Zuständigen in diesem Lande erklären, dem kein Tsunami droht, außer „Sigmar Gabriel springe in den Neckar“ (nach D. Nuhr). Über die Möglichkeit einer derartigen Erpressung zu sprechen, würde man sich natürlich nicht trauen. Dafür überlässt man die „wissenschaftliche“ Erklärung der Ereignisse in den sagenhaft gleich geschalteten Medien Greenpiss – neben wenigen hölzernen Alibi-Figuren. „Noch nie ist ein plötzlicher Tsunami, so haargenau richtig an in Menge optimal platziert wartenden Profi-Kameras vorbeigeströmt. Noch nie gab es so viele Filme aus professionell ausgesuchten Perspektiven und in Superqualität.“ Doch, bei 9/11 in New York zum Beispiel! Nach einem Berliner Experten für Bildfälschung handele es sich in Japan um einen “nassen Abriss” von Küstengebäuden – mit viel Hollywood-Technik zur Vortäuschung einer Naturkatastrophe. Es gehe in Wirklichkeit um schon länger geplante Bauprojekte in den “heimgesuchten” Küstengebieten. „Das einzige Problem sei der Abriss der störenden alten Industrien, Städte und Dörfer im Baugebiet gewesen, auch des potenziell aufmüpfigen Menschenmaterials vor Ort.“ Auch das ist wohl eine eher zynische Übertreibung. Doch findet man auf einem russischen Schaubild zur Katastrophenregion Hinweise, dass die gezeigten Flutbilder weniger auf einen Tsunami als auf einen oberhalb des Gebietes gelegenen Staudamm (Vgl. Bombardierung der Edertalsperre im Mai 1943 trotz der bei 2. WK Ereignissen üblicherweise drastisch heruntergespielten Opferzahlen ) zurückgeführt werden könnte. Gefahr von einem umweltfreundlichen Wasserkraftwerk!, das darf nicht sein, also nichts davon in den Medien. Was nun wirklich der Fall war, die Abtreibung der drohenden „Renaissance der Kernenergie“ war, jedenfalls was Deutschland betrifft, ein voller Erfolg. War das intendiert, beabsichtigt? Eine solche Vermutung empört Sie natürlich. Auch damit kann man rechnen.

    Mit Kernenergie lässt sich zweifellos Geld verdienen, wie mit großen Bauprojekten an der Küste. Aber darum geht es doch nicht. Die wütende Masse wird meist von ihrer Geldgeilheit und ihrem Neid an der Nase herum in die Entrüstung geführt. Sehen Sie es einmal mit den Augen der Spitzenbankster, welche die Bankenwelt und damit „die Wirtschaft“ im Griff haben. Was wollen die mit einem Sack oder Millionen und Milliarden Sack mehr Geld anfangen? Was soll ihnen das bringen? Sie haben politisch das Recht zugesprochen bekommen, über ihre Institutionen nach Belieben Geld zu schöpfen und gegebenenfalls sogar zu vernichten. Mehr Geld ist für diese Leute wie ein noch größerer Kropf. Sie wollen herrschen. Billige Kernenergie würde wie Investitionen, die verhindert werden, letztlich dazu führen, die Menschen besser zu versorgen und mehr Waren auf den Markt zu werfen, was (marktwirtschaftlich gesehen) nur die Preise drücken würde. Dagegen sind hohe Preise nötig, um aus dem Gelderlös das Wertpapierkarussell liquide und am Laufen zu halten. Dieses Karussell ist eine der Stellschraube, mit der die Banker die Wirtschaft lenken. Außerdem sorgt eine reduzierte Versorgung für die Masse an wütenden Aktivisten, die sich mit der Devise „gegen die da oben“ für beliebige Einsätze verwenden lassen. Wie schön, wenn die Masse selbst und scheinbar freiwillig „Kreuzige!“ oder „Wir wollen höhere Energiepreise zahlen“ schreit. Ein BGE würde dieses Herrschaftsmittel schwächen, weil es die Entstehung von Ressentiments bei Menschen mindern könnte.

    Aber haben wir das BGE denn nicht schon mit Hartz IV? „Ja schon, aber nicht genug davon“, würde einer klagen. Mit einem höheren Grundeinkommen ließe sich unbeschwerter Kind sein. Ich habe nichts dagegen, Arbeitslose besser zu versorgen und ihren Druck, sich über Wasser zu halten, zu lindern. Aber ich hätte etwas dagegen, sie seelisch und moralisch als ausgehaltene „Tu-nichts-Gut“ der Gesellschaft mehr oder weniger versorgt verkommen zu lassen. Ach so, Sie meinen, es käme nur darauf an, wie man ihnen ihren Status vermittelt, den Rest besorgt die Bequemlichkeit – eben. Ich würde jeden belohnen, der Arbeitslose mitreißt, etwas Sinnvolles und Herausforderndes zu „unternehmen“ – und sei es (wenn sich keine sinnvollere Arbeit mehr finden ließe) – um auf dem Mars Radieschen anzubauen. „Aber“, höre ich den empörten Chor anstimmen, „wer soll das bezahlen.“ „Nun“, würde ich antworten, „die Gleichen, die das BGE bezahlen würden.“

    Heute können wir uns nicht mehr leisten, was in der sogenannten „Schlechten Zeit“ noch möglich war, zum Beispiel unsere Alten und Kranken ohne Eigenbeitrag ärztlich zu versorgen; ganz abgesehen von all den anderen „Soziallasten“, die wir inzwischen abgeworfen haben, weil wir angeblich die Zukunft unserer Kinder nicht verspielen sollten. Dieser Staat hat sich eine Last von über 1,9 Billionen Euro Schulden (tatsächlich sind es wesentlich mehr) aufgeladen. Seit 40 Jahren hat sich diese frei gewählte, demokratische Regierung – die freieste, die Deutschland angeblich je hatte, – während Hochkonjunkturen oder Rezessionen jedes Jahr ununterbrochen zusätzlich neu bei den Privatbanken verschuldet. Sie hat bei ihnen Geld aufgenommen, wofür sie ihnen jährlich einen immer größeren Betrag des Steueraufkommens als Zins verpfändet.

    Diese Banken schöpfen das Geld, wenn man von einigen komplexen Hin- und Her-Schiebereien und Umbuchungen als billige Vernebelungstricks absieht, nahezu aus dem Nichts. Sie tun das mit Billigung der Regierungen und aller demokratischen Parteien. Die Regierung könnte das Geld genau so leicht und genauso sinnvoll selbst drucken, ohne dafür jährlich Zinsen zahlen zu müssen. Wer hindert sie daran? Einmal die westliche Führungsmacht mit ihren von Jahr zu Jahr überproportional wachsenden Rüstungsetats – sie lebt von den gleichen Banken. Aber schlimmer ist die Masse der freiheitlichen Bevölkerung, die singt und sagt: Die von uns gewählten Politiker sind durchgängig Trottel und können nicht mit Geld umgehen, das müssen wir den Banken überlassen. Und hunderte von Experten, Wissenschaftlern, Honoratioren, Prominente usw., die es besser wissen könnten, klatschen dazu dank der fetten Handsalben seitens der Banker laut Beifall. Das machen die „Brosamen, die von der Herren Tisch fallen“. Beim BGE wären es nur ein paar mehr."
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    Gen 3,15 In-imicítias ponam inter te et mulíerem, et semen tuum et semen illíus: ipsa cónteret caput tuum, et tu insidiáberis calcáneo ejus.
    Clámitat ad coelum vox sánguinis et Sodomorum, vox oppressorum, víduae, pretium famulorum. Iudex ergo, cum sedebit, quidquid latet adparebit!
    Victrix causa deis plácuit, sed victa Catoni.

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