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Thema: Die Rettung des Regenwaldes ...

  1. #11
    Landbesitzer Benutzerbild von Apart
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    Standard AW: Die Rettung des Regenwaldes ...

    Zitat Zitat von schastar Beitrag anzeigen
    Schon irgendwie komisch wenn Menschen anderen den Schutz ihrer Wälder aufzwingen wollen welche aber selber ihr eigenes Land zu 2/3 entwaldet haben um daraus Vorteile zu schlagen.

    ...schlimmer noch.
    Sie teeren, pflastern und decken 130 Hektar pro Tag von ihrem Land zu und machen auf großen ökolinken Oberlehrer, wenn andere Staaten die Bäume abschneiden.

    In 400 Jahren werden Baden Württemberg und Bayern endgültig zugebaut sein, wenn die derzeitige Ideologie von Wirtschaftswachstum Export und Zuwanderung um jeden Preis weiterbetrieben wird.

  2. #12
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    Standard AW: Die Rettung des Regenwaldes ...

    Zitat Zitat von Apart Beitrag anzeigen
    ...schlimmer noch.
    Sie teeren, pflastern und decken 130 Hektar pro Tag von ihrem Land zu und machen auf großen ökolinken Oberlehrer, wenn andere Staaten die Bäume abschneiden.

    In 400 Jahren werden Baden Württemberg und Bayern endgültig zugebaut sein, wenn die derzeitige Ideologie von Wirtschaftswachstum Export und Zuwanderung um jeden Preis weiterbetrieben wird.
    Da hast du ohne Zweifel recht. Aber unsere Politiker waren schon immer gut darin mit Steinen zu werfen obwohl sie ja im Glasshaus sitzen. Man denke nur an Themen wie freie Meinungsäußerung. Was der Regierung nicht paßt wird notfalls mit Gewalt niedergeschlagen.

  3. #13
    Dipl.-Optimist Benutzerbild von Pythia
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    Standard AW: Die Rettung des Regenwaldes ...

    Zitat Zitat von Superbeowulf Beitrag anzeigen
    ... und warum er bisher scheiterte: [Links nur für registrierte Nutzer]
    Von Papua über Indien und Afrika bis an die Anden verschwindet der Regenwald, auch mit Rettern wie WWF, Jauch und Krombacher. Es ist nicht mehr zu verhindern, und wir müssen auch mit Säureregen und Giftgas überleben, denn grüne Förderung schafft immer mehr Vegetariersteppe:



    Wieso wollte es keiner? Na, wer wird denn den 1. Mai mit Arbeit entweihen! Bäume beschneiden, Obst pflücken, Gras mähen, Vieh versorgen, Heu machen, Melken, Kalben, Wochenende und Feiertag, 375 Tage im Jahr! Besser den Kartoffeln beim Wachsen zusehen.

    Und Fördergeld kassieren, wenn sie nicht wachsen. Und nun macht Bio-Sprit auch Autos und bald Züge, Schiffe, Flugzeuge und Kraftwerke zu Zwangs-Vegetariern, damit Regen und Wind mit immer mehr abgetragener Krume über die Flüsse die Meere verschlammen:

    Nun ist der Atlantik 700 km vor der Anazonasmündung schon braun. Daher sind die Meere bis 2230 noch lange nicht saniert. Aber das kümmert Grüne nicht, denn ihnen geht es gut: "Ramba-Zamba, Orgassmus und Konfetti jetzt! Scheiß auf die Zukunft, und nach mit die Sintflut!"

  4. #14
    Mitglied Benutzerbild von jochen53
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    Standard AW: Die Rettung des Regenwaldes ...

    Errosion auf abgeholzten Tropenböden gibt es nur wenn nichts nachgepflanzt wird. Das weiß auch der WWF und verdient sich dumm und dämlich indem er Abholzungskonzernen wie Wilmar an sog. Runden Tischen Nachhaltigkeitszertifikate für Palmöl- und Sojaplantagen erteilt und damit diesen Raubbau an der Natur erst ermöglicht. Der im Einleitungsposting verlinkte Kommentar stellt schon einige richtige Fragen, z.B. warum der WWF und andere Weltretter den Urwald nicht einfach aufkaufen und dann sichern.

    Es gibt darüberhinaus noch zahlreiche andere Strategien gegen dieses Landgrabbing, nachzulesen u.a. hier:

    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Auf jedem Schiff das schwimmt und schwabbelt,
    ist einer drauf, der dämlich sabbelt!

  5. #15
    Mitglied Benutzerbild von Syntrillium
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    Standard AW: Die Rettung des Regenwaldes ...

    hi,

    die grünen Verbände haben gar kein Interesse am Erhalt des Regenwaldes, es wurde eine Plakette eingeführt "nachaltige Regenwaldnutzung" obwohl jeder weiss das der Regenwald nicht wieder aufforstbar ist.

    mfg

  6. #16
    Ouzo-Cola Benutzerbild von Skaramanga
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    Standard AW: Die Rettung des Regenwaldes ...

    Zitat Zitat von Syntrillium Beitrag anzeigen
    hi,

    die grünen Verbände haben gar kein Interesse am Erhalt des Regenwaldes, es wurde eine Plakette eingeführt "nachaltige Regenwaldnutzung" obwohl jeder weiss das der Regenwald nicht wieder aufforstbar ist.

    mfg
    Natürlich ist er aufforstbar. Man muss es nur tun. Steht alles weiter oben. Die "Urwaldriesen" der Regenwälder, von denen man immer so ehrfürchtig spricht, sind größtenteils kaum 20 Jahre alt. 20 Meter hohe Bambuswälder sind 6-7 Jahre alt. In den Tropen wächst alles rasend schnell, es gibt keine Vegetationspause. Tropenholz hat keine Jahresringe. Noch nie bemerkt? Wenn man wie in Kanada für jeden gefällten Baum sofort wieder 3-4 Setzlinge einpflanzt und Astbruch, Wurzeln und Rinde zurücklässt anstatt alles bis zum letzten Blatt in der Papiermühle zu schreddern, hätte man einen wunderbaren nachhaltigen forstwirtschaftlichen Kreislauf. Stattdessen wirtschaftet man buchstäblich wie die Heuschrecken: Abgrasen, weiterziehen. Und die WWF'ler werden fett und satt mit ihren Zertifikaten.

  7. #17
    GESPERRT
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    Standard AW: Die Rettung des Regenwaldes ...

    Zitat Zitat von Syntrillium Beitrag anzeigen
    die grünen Verbände haben gar kein Interesse am Erhalt des Regenwaldes, es wurde eine Plakette eingeführt "nachaltige Regenwaldnutzung" obwohl jeder weiss das der Regenwald nicht wieder aufforstbar ist.
    Trotzdem kann man ihn nachhaltig nutzen.

  8. #18
    Mitglied Benutzerbild von Rumburak
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    Standard AW: Die Rettung des Regenwaldes ...

    Zitat Zitat von Skaramanga Beitrag anzeigen
    Nicht das Abholzen ist das Problem - immerhin wächst das Zeug ja rasend schnell nach - sondern das Fehlen jeglicher Forstwirtschaft. Es werden einfach ganze Flächen "abgeerntet" und brach zurückgelassen. Wiederaufforstung: Fehlanzeige. Würden die Regenwälder so "bewirtschaftet" wie die Skandinavischen und Kanadischen Wälder wäre die Tropenholznutzung überhaupt kein Problem. Allerdings gäbe es bei einer nachhaltig funktionierenden Forstwirtschaft für den WWF spendenmäßig dann auch nichts zu verdienen. Deshalb kann er kein wirkliches Interesse daran haben. Ein Eldorado braucht Desperados um zu funktionieren, gel?
    Eine sehr gewagte These. Bei den Flächen, die da abgeholzt werden und dem langsamen Wachstum von Tropenhölzern, ist es mit unserer Europäischen Forstwirtschaft wohl kaum zu vergleichen.
    Was dort fällt, wuchs sehr viele Jahrhunderte, bis Jahrtausende. Wir haben aus diesen Grund den meisten Urwald verloren und durch schnellwachsende Monokultur ersetzt.
    Fichte und Kiefer.
    Die Zeit zum Handeln jedesmal verpassen nennt ihr die Dinge sich entwickeln lassen.
    Was hat sich denn entwickelt, sagt mir an, das man zur rechten Stunde nicht getan?


    Emanuel Geibel

  9. #19
    Ouzo-Cola Benutzerbild von Skaramanga
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    Standard AW: Die Rettung des Regenwaldes ...

    Zitat Zitat von Rumburak Beitrag anzeigen
    Eine sehr gewagte These. Bei den Flächen, die da abgeholzt werden und dem langsamen Wachstum von Tropenhölzern, ist es mit unserer Europäischen Forstwirtschaft wohl kaum zu vergleichen.
    Was dort fällt, wuchs sehr viele Jahrhunderte, bis Jahrtausende. Wir haben aus diesen Grund den meisten Urwald verloren und durch schnellwachsende Monokultur ersetzt.
    Fichte und Kiefer.
    Halloooo ... wir reden von den Tropen. Kaum ein Baum im tropischen Regenwald, egal wie riesig er ist, ist älter als 50, max. 60 Jahre. Das Durchschnittsalter der meisten Bäume liegt bei 20 Jahren. Wer erzählt Euch denn wieder diese Märchen von dem Jahrtausende alten Regenwald? Waren das Eure "grünen" Lehrer? Oder verwechselt Ihr das Alter des Urwaldes als solchen (einige sind Millionen von Jahre alt) mit dem Alter der einzelnen Bäume? Irgendwo habt Ihr da was gründlich missverstanden. Im übrigen: Es ist wg. fehlender Jahresringe (s.o.) schlichtweg unmöglich, das Alter eines tropischen Urwaldbaumes zuverlässig zu bestimmen. Man hat nur Erfahrungswerte. Und die besagen, dass selbst die am langsamsten wachsenden Regenwaldbäume nach etwa 50 Jahren vollständig ausgewachsen sind. Davon kann die boreale Forstwirtschaft nur träumen.

    Und: Tropische Pflanzen wachsen irrsinnig schnell. Bambus in der Regenzeit bis zu 50cm pro Tag.

  10. #20
    Mitglied Benutzerbild von Rumburak
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    Standard AW: Die Rettung des Regenwaldes ...

    Zitat Zitat von Skaramanga Beitrag anzeigen
    Halloooo ... wir reden von den Tropen. Kaum ein Baum im tropischen Regenwald, egal wie riesig er ist, ist älter als 50, max. 60 Jahre. Das Durchschnittsalter der meisten Bäume liegt bei 20 Jahren. Wer erzählt Euch denn wieder diese Märchen von dem Jahrtausende alten Regenwald? Waren das Eure "grünen" Lehrer? Oder verwechselt Ihr das Alter des Urwaldes als solchen (einige sind Millionen von Jahre alt) mit dem Alter der einzelnen Bäume? Irgendwo habt Ihr da was gründlich missverstanden. Im übrigen: Es ist wg. fehlender Jahresringe (s.o.) schlichtweg unmöglich, das Alter eines tropischen Urwaldbaumes zuverlässig zu bestimmen. Man hat nur Erfahrungswerte. Und die besagen, dass selbst die am langsamsten wachsenden Regenwaldbäume nach etwa 50 Jahren vollständig ausgewachsen sind. Davon kann die boreale Fortwirtschaft nur träumen.
    Ich halte das für vollkommenen Blödsinn, genauso wie es Blödsinn ist, daß Tropenholz keine Jahresringe aufweisen würde.
    Aber du kannst ja Quellen bringen.
    Die Zeit zum Handeln jedesmal verpassen nennt ihr die Dinge sich entwickeln lassen.
    Was hat sich denn entwickelt, sagt mir an, das man zur rechten Stunde nicht getan?


    Emanuel Geibel

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