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Thema: US-Staat Colorado gibt Marihuana-Verkauf frei

  1. #281
    1813 Benutzerbild von Ansuz
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    Standard AW: US-Staat Colorado gibt Marihuana-Verkauf frei

    [QUOTE]
    Zitat Zitat von Erich von Stahlhelm Beitrag anzeigen
    Oxy......mit Heroin hatte ich NIE etwas zu tun. Selbst in meinen übelsten Flegeljahren.
    Später dann, Rücken kaputtgearbeitet, ständig Schmerzen, dann irgendwann....hat mich mein
    damaliger Schmerztherapeut angefixt. Dann folgte noch der Tod meiner Frau, totaler Durchhänger
    Mein Beileid, habe ähnliches durch (bis auf die Substanzgeschichten)....

    und in der übelsten Phase erwischte mich die wohl böseste Lebensmittelvergiftung die mir je untergekommen
    ist. Drei Tage Kotzen und Scheißen bei 40° Fieber. Und darunter machte sich zudem noch ein GANZ böser
    Entzug bemerkbar weil ich die vorschriftsmäßig eingenommenen Pillen auskotzte und ausschiss.
    Das, was vermeintlich eine Lebensmittelvergiftung war, könnten durchaus bereits Entzugserscheinungen gewesen sein. Bei Oxy sollen die weit heftiger sein als bei Heroin.
    Oder die Symptome verstärkend.
    Wie kriegt man das Zeug in den Körper rein? Gesucht, gefunden, Anleitung dazu, Pillen klein gemacht, die
    Wirkstoffkügelchen vom Talkum getrennt, diese kleingemörsert, Rasierklinge (alles mit ständigen hin und her
    rennen zum Klo und zurück), Geldschein zusammengerollt, rein mit den Lines. BUMMMMMMMMM!
    Naja, ich hab weiter gekotzt und geschissen und im Fieber geschwitzt, aber ich war glücklich, euphorisch und
    schmerzfrei.
    Solange sich noch eine Euphorie einstellt, besteht noch keine echte Abhängigkeit. Ein echter Junkie hat keine Euphorie mehr, der bekämpft nur noch die Entzugserscheinungen mit der Substanz. Daher ist Beikonsum üblich. (Daran scheitern auch oft die Substitutionsprogramme, dort wird ja stets ein Drogenscreening durchgeführt und nur wer "sauber" ist, darf drin bleiben.)

    Und aus der Not wurde in der seelischen Notlage eine böse Tugend. Bis ich irgendwann die Reißleine gezogen habe, einen neuen Schmerztherapeuten suchte und mir so schnell es ging mit dem einen Therapieplatz suchte.

    Oxy.....Oxy ist ein Teufelszeug.
    Jo, Oxy ist krass. In der Schmerztherapie gibt es durchaus akzeptable Alternativen. Da ist dem Patient nach abruptem Absetzen nach mehrwöchigem Konsum zwar auch nicht so wohl, doch das ist dann mehr mit dem Unwohlsein wie bei einer Erkältung zu vergleichen, also durchaus tolerierbar.

    Viel schlimmer noch ist ein abrupter Benzo-Entzug....
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    Treue, die am Eisen nicht zerbricht, schmilzt auch nicht im Feuer.

  2. #282
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    Standard AW: US-Staat Colorado gibt Marihuana-Verkauf frei

    Zitat Zitat von hamburger Beitrag anzeigen
    Ich habe nur auf die gesetzlichen Grundlagen hingewiesen.
    Klar, Kiffer verweigern die neutrale Betrachtung..denn für die sind Drogen wie Marihuana nur Heilmittel.
    Wenn ein Arzt Haschisch verschreibt dann kann er das tun, denn er hat dann auch die Verantwortung.
    Hier geht es wieder nur um ...freie Drogen für alle.
    Geht zu den Grünen und sucht euch eine Mehrheit dafür...
    Klar, richtige Dauerkiffer sind alles andere als neutral. Geb ich dir recht.
    Und wenn dann ein Arzt sagt "Cannabis ist eine gute Medizin" hüpfen tausende Kiffer von ihren
    Kissen auf denen sie stumpf vegitieren und schreien "Da!!! Hab ichs nicht gesagt!!! Kiffen ist GESUND!!!".
    Gleicher Mechanismus ist bei starken Biertrinkern zu beobachten. Der Arzt verkündet in ner Zeitung
    "Ja, ein, zwei Bier in der Woche sind gesund!". Schon jubelt der Biertrinker "Siehste!!! Bier ist GESUND!!!".
    Und haut sich dann das achte seines Tages rein. Selbst erlebt. Genau die Aussage in der Situation.
    Der gleiche Scheiß. Der gleiche Blödsinn.

    Es geht hier nicht um eine sinnlose Drogenfreigabe, alles was ich da von Grünen Spastis gehört hab, wiederspricht
    der Vernunft. Wenn DIE das machen, kommt nur Scheiße dabei raus. Würde mich nicht wundern wenn der Nigger
    am Görli dann ne Lizenz für ein Gewerbe bekommt und weiterhin seinen verstreckten Scheiß aus den Giftküchen irgendwelcher arabischen Clans und Rockerbanden ganz legal verkaufen und ohne jede lebensmitteltechnische
    Überprüfung weiterhin unter die Leute bringen kann. Was ich mir unter deutscher Legalisierung vorstelle habe ich an anderer Stelle beschrieben und eine Wiederholung tut von daher nicht not.

    Es geht hier weniger darum eine dämliche Spaßgesellschaft mit Drogen zu versorgen denn einer Kosten-/Nutzenrechnung. Cannabisprohibition bindet eben massig Kräfte in Polizei und Justiz.
    Du schaffst es eh nicht mehr aus der Welt. Die Kräfte fehlen dann bei der Verfolgung richtiger
    Delikte und den Delikten im Bereich wirklich gefährlicher Drogen. Also Zeug das aufgrund
    hohen Suchtpotentials und/oder Zeug das asoziales und gefährliches Verhalten fördert. (wozu nun
    mal auch Alkohol in gravierendem Ausmaß gehört!).

    Mit Cannabis ist es doch genau wie beim Bier, Wein und Schnapps und deren vernünftigen Konsum. Haust DU dir jeden Abend zehn Bier rein?
    Eine ganze Flasche Wodka oder flaschenweise Wein? Nö, nach Feierabend mal zwei Bier oder zwei Gläser guten Wein, leicht angeheitert, schön bettschwer, schlafen, fit am nächsten Tag. Am Wochenende im Kreise lieber Freunde mal ne ganze Flasche Wein, erheitert, angeregte Gespräche führend verbringt man eine schöne Zeit. Konzentrier dich bei Leuten die Cannabis konsumieren nicht nur auf den Abschaum der Gesellschaft, die verlausten Zecken etc. Die kiffen eh weiter, egal was du machst und wenn du die Droge tatsächlich aus der Welt schaffen solltest, saufen sie eben stattdessen wie die Löcher und verhalten sich nur NOCH asozialer.

    Und die wirklich interessanten Drogen, die nur eher wenige kennen, die auch aufgrund ihrer Wirkung
    nur sehr selten eingenommen werden und dazu nicht suchterzeugend sind, die schafft keiner aus der Welt.
    Der kundige Schamane aber weiß wo er wann zu suchen hat um sie aus Freyas Garten zu empfangen.
    Und gegen diese Drogen ist auch jede Polizei vollkommen machtlos, sie wachsen ja fast überall in großer Zahl.

    Und wenn ich an "Grüne" denke, da fällt mir das Buch "Von Hanf ist die Rede" ein und die dort geschilderte
    "Dagga-Strafe" eines afrikanischen Stammes (Dagga = Cannabis). Man bestrafte Verbrecher dort damit
    das man sie in eine Hütte sperrte und tagelang starkem Cannabisrauch in absoluter Überdosierung zuführte.
    Haschisch Überdosierungen sind kein Spaß, die Haschischhöllen tief, weit und zeitlos. Laut des Buches muß
    die Rückfallquote bei derart bestraften Menschen äußerst gering gewesen sein. Wäre ein Experiment wert.
    Wenn morgen die Muschelhörner und Trommeln erklingen, dann lasst uns fallen, so leichten Herzens wie die Kirschblüten im linden Frühlingswind.

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  3. #283
    Der Kaishakunin Benutzerbild von Erich von Stahlhelm
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    Standard AW: US-Staat Colorado gibt Marihuana-Verkauf frei

    [QUOTE=Ansuz;9934109]
    Mein Beileid, habe ähnliches durch (bis auf die Substanzgeschichten)....

    Das, was vermeintlich eine Lebensmittelvergiftung war, könnten durchaus bereits Entzugserscheinungen gewesen sein. Bei Oxy sollen die weit heftiger sein als bei Heroin.
    Oder die Symptome verstärkend.

    Solange sich noch eine Euphorie einstellt, besteht noch keine echte Abhängigkeit. Ein echter Junkie hat keine Euphorie mehr, der bekämpft nur noch die Entzugserscheinungen mit der Substanz. Daher ist Beikonsum üblich. (Daran scheitern auch oft die Substitutionsprogramme, dort wird ja stets ein Drogenscreening durchgeführt und nur wer "sauber" ist, darf drin bleiben.)


    Jo, Oxy ist krass. In der Schmerztherapie gibt es durchaus akzeptable Alternativen. Da ist dem Patient nach abruptem Absetzen nach mehrwöchigem Konsum zwar auch nicht so wohl, doch das ist dann mehr mit dem Unwohlsein wie bei einer Erkältung zu vergleichen, also durchaus tolerierbar.

    Viel schlimmer noch ist ein abrupter Benzo-Entzug....
    Ne, das war schon wie beschrieben eine Lebensmittelvergiftung, der Entzug wurde dann davon ausgelöst weil ich die Pillen nicht mehr bei mir behalten konnte, hab die bis dahin ja streng nach Einnahmeschema genommen und damit nie Probleme bekommen. Außer Schmerzen weg war ja kaum ne Wirkung zu spüren. War ein "Edel-Hamburger" in nem bonzigen Restaurant in FfM. Mir gings ab ner Stunde nach Verzehr dann auch sehr schnell kontinuierlich immer schlechter. Ich habs gerade noch nach haus geschafft, mit Vollgas, zusammengekniffenen Arsch und Höllenschmerzen im Magendarmtrakt kam ich gerade noch rechtzeitig an, sonst hätte ich mich auf der Autobahn schon komplett zugeschissen und zugekotzt. Das war ein echter Ritt durch die Hölle. Von vorschriftsmäßig eingenommenen Retardtabletten bekommste auch keine Euphorie. Abhängig wirste aber trotzdem davon. Der Körper gewöhnt sich einfach daran. Schnell, unretadiert eingenommen, knallt das aber auch bei jemandem der Retardtabletten nimmt wie ne JDAM aufs Talibanhaupt.
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  4. #284
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    Standard AW: US-Staat Colorado gibt Marihuana-Verkauf frei

    Zitat Zitat von SprecherZwo Beitrag anzeigen
    Es gibt viele, die Cannabis überhaupt nicht vertragen und wirklich schwere Depressionen kriegt man sicher nicht mit ein paar Joints weg.
    Andererseits hat sich Cannabis als gut verträgliches, vergleichsweise nebenwirkungsarmes Mittel bei verschiedenen Patienten erwiesen. Bevor der mediz. Gebrauch in der BRD legalisiert wurde, wurde den oftmals verzweifelten Patienten schon mal unter der Hand angeraten, nach Holland zu fahren und dort zu kiffen.
    Das kann es doch auch nicht sein.

    Für schwere Depressionen gibt es erprobte Medikamente.

    Cannabis kann hingegen Patienten helfen, bei denen Medikamente nicht die erwünschte Wirkung zeitigen.
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  5. #285
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    Standard AW: US-Staat Colorado gibt Marihuana-Verkauf frei

    Zitat Zitat von SprecherZwo Beitrag anzeigen
    Es gibt viele, die Cannabis überhaupt nicht vertragen und wirklich schwere Depressionen kriegt man sicher nicht mit ein paar Joints weg.
    Drogen werden im Allgemeinen "unterschiedlich" vertragen und vieles im Leben hat neben positivem auch negatives Potential, willst Du das auch alles verbieten? Wenn ich eine Runde mit dem Motorrad drehe, bringe
    ich mich jedenfalls deutlich mehr in Gefahr, als durch den Joint am Wochenende.
    Dass Cannabis bei Depressionen kontraindiziert ist, sollte bekannt sein und wer aufgrund irgendwelcher Probleme selbstmedikamentierend zu irgendwelchen Substanzen greift, hat eh im Ansatz verloren. Der Versuch
    dazu dürfte allerdings ein signifikanter Grund für so manches, später diagnostiziertes "Cannabisopfer" sein.
    --- Wenn die Wahrheit nicht frei ist, ist die Freiheit nicht wahr. ---

  6. #286
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    Standard AW: US-Staat Colorado gibt Marihuana-Verkauf frei

    Zitat Zitat von melamarcia75 Beitrag anzeigen
    So, ich habe diesen Strang wiedereroeffnet da es der erste war der sich mit der Cannabislegalisierung in den USA auseinandergesetzt hat, zum Zeitpunkt der Eroeffnung der erten "marihuana dispensaries" im US-Bundesstaat Colorado.
    Mittlerweile hat sich eine Menge getan, und binnen 2021 wird eine komplette Legalisierung seitens des US-Congress erwartet. Selbst Donald Trump favorisiert eine "bipartisan pot legalization". Laut Umfragen sind 65%(!!) der US-Amerikaner dafuer.

    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Nach Colorado und Washington haben, meistens mittels Volksbefragungen, 11 Bundesstaaten das "recreational marihuana" legalisiert, bspw. California, Alaska und Nevada, plus Washington DC.

    Der Konsum ist in diesen Staaten relativ konstant geblieben, allenfalls ein leichter Anstieg unter Erwachsenen. Bedeutend aber dass unter den Teenagern der Konsum nicht angestiegen ist, vielleicht sogar das Gegenteil:

    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Da Jugendliche und junge Erwachsene bis zu 21 jahren besonders durch die heute mitunter sehr potenten Cannabisgenetiken gefaehrdet sind (wobei eine genetische Vulnerabilitaet mit im Spiel ist, und Teenager mit psychischen Problemen unter den Cannabiskonsumenten ueberraepresentiert sind, was zu einem selection bias fuehren kann) ist das ein herausragendes Ergebnis.

    Cannabislegalisierung geht mit cost-effectiveness, harm reduction und Schaden fuer die organisierte Kriminalitaet einher.

    Laender wie Frankreich, Deutschland und Italien sollte unbedingt ihre Drogenpolitik ueberdenken.
    nichts besonderes - man will die Renaisance aus Woodstock 69 - Love and Peace und so und Freie Liebe und Freie Drogen für alle...find ich cool.

  7. #287
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    Standard AW: US-Staat Colorado gibt Marihuana-Verkauf frei

    [QUOTE=Erich von Stahlhelm;9934123]

    Ne, das war schon wie beschrieben eine Lebensmittelvergiftung, der Entzug wurde dann davon ausgelöst weil ich die Pillen nicht mehr bei mir behalten konnte, hab die bis dahin ja streng nach Einnahmeschema genommen und damit nie Probleme bekommen. Außer Schmerzen weg war ja kaum ne Wirkung zu spüren. War ein "Edel-Hamburger" in nem bonzigen Restaurant in FfM. Mir gings ab ner Stunde nach Verzehr dann auch sehr schnell kontinuierlich immer schlechter. Ich habs gerade noch nach haus geschafft, mit Vollgas, zusammengekniffenen Arsch und Höllenschmerzen im Magendarmtrakt kam ich gerade noch rechtzeitig an, sonst hätte ich mich auf der Autobahn schon komplett zugeschissen und zugekotzt. Das war ein echter Ritt durch die Hölle.
    OK, da kann ich nicht mehr widersprechen.

    Von vorschriftsmäßig eingenommenen Retardtabletten bekommste auch keine Euphorie. Abhängig wirste aber trotzdem davon. Der Körper gewöhnt sich einfach daran. Schnell, unretadiert eingenommen, knallt das aber auch bei jemandem der Retardtabletten nimmt wie ne JDAM aufs Talibanhaupt.
    Die Retardtabletten wurden ja gerade eingeführt, um eine Abhängigkeit zu verhindern. Weil halt der "Kick" fehlt. Für Schmerzpatienten ohnehin kein Thema, die sind froh, wenn sie den Tag und besonders die Nacht einigermaßen schmerzfrei zubringen können.
    Unretardierte Substanzen gibt es bei Bedarf zusätzlich, um Durchbruchschmerzen/Schmerzspitzen abzufangen.

    Entretardieren ist gefährlich, da kann eine ungeahnte Dosis freigesetzt werden. Damit haben sich schon einige Leute unfreiwillig ins Nirwana befördert ....
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  8. #288
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    Standard AW: US-Staat Colorado gibt Marihuana-Verkauf frei

    Zitat Zitat von SprecherZwo Beitrag anzeigen
    Es gibt viele, die Cannabis überhaupt nicht vertragen und wirklich schwere Depressionen kriegt man sicher nicht mit ein paar Joints weg.
    Cannabis und Depressionen ist eh ein heikles Thema.
    Ich hab ne diagnostizierte Depression und Cannabis ist da ein zweischneidiges Schwert.
    Würde ich keinem Depressiven empfehlen damit ohne entsprechendes Hintergrundwissen und nem
    guten schamanischen Instinkt ranzugehen. Die besten Ergebnisse waren bei einer Mikrodosierung
    bei der man allerhöchstens wirklich nur gerade so eben merkt das man überhaupt eine Substanz eingenommen hat. Das drei mal täglich, mo, mi, ab. Kann man für ne Woche machen, dann hebt sich die Stimmung.
    Aber nicht länger als zwei Wochen maximal. Ein Depressiver sollte von Rauschdosierungen eher absehen. Mal selten ein kleines Tütchen aus Jück ist ok. Wer meint das öfter zu machen, kann entweder eine deutliche Verschlechterung erfahren oder wenn nicht dann schnell psychisch abhängig werden, gerade bei dem Krankheitsbild und das ist ebenso kontraproduktiv. Psylocybin in Mikrodosierung ist noch besser, aber nur alle drei Tage.
    Erfahrungswerte.

    Antidepressiva hab ich nur einmal genommen, hat mir der Arzt gegen meine Nervenschmerzen verschrieben und ich hab den Dreck dann auch sehr schnell wieder abgesetzt und den Rest umgehend in die Müllpütz verfrachtet. Lieber deutlich mehr Schmerzen als diese Scheiße.
    Katastrophal. Und das waren nur 10% der Dosis die ein Mensch mit depressiven Schub bekommt.
    Hat gereicht um alle Emotionen auszuschalten, bzw eine sehr große Distanz und Entfremdung zur eigenen Emotion und Person zu bekommen. Wundert mich nicht im Geringsten daß ein Großteil der bekannten Amokläufer unter solchen Medikationen stand oder diese "Medikamente" über längere Zeiträume seines Lebens eingenommen hat.
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  9. #289
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    Zitat Zitat von Erich von Stahlhelm Beitrag anzeigen
    [...]
    Und die wirklich interessanten Drogen, die nur eher wenige kennen, die auch aufgrund ihrer Wirkung
    nur sehr selten eingenommen werden und dazu nicht suchterzeugend sind, die schafft keiner aus der Welt.
    Der kundige Schamane aber weiß wo er wann zu suchen hat um sie aus Freyas Garten zu empfangen.
    Und gegen diese Drogen ist auch jede Polizei vollkommen machtlos, sie wachsen ja fast überall in großer Zahl.
    So ist es, wobei ich mich bei diesem Thema eher auf die "heilende" denn die berauschende Wirkung konzentrieren würde. Wobei Synergieeffekte nicht per se schlecht sind.
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  10. #290
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    Zitat Zitat von Ansuz Beitrag anzeigen
    So ist es, wobei ich mich bei diesem Thema eher auf die "heilende" denn die berauschende Wirkung konzentrieren würde. Wobei Synergieeffekte nicht per se schlecht sind.
    Diese Substanzen, die man auf Wald, Feld und Wiesen finden kann, muß man mit hohem
    Respekt behandeln und in einem entsprechenden Kontex einnehmen. Zusätzlich über ein hohes
    Maß an Bewußtheit verfügen. Dann sind negative Effekte im Grunde weitgehend ausgeschlossen und man kann
    auch Dinge ruhig und mit Abstand betrachten die dem Unwissenden größte Schrecknisse wären und seine Lehren daraus ziehen.

    Menschen die meinen es hier mit Partydrogen zu tun zu haben werden weder das seelisch heilsame Potential
    ausschöpfen können noch die möglicherweise negativen Dinge, die sich aus dem eigenen Unbewußten als
    auch den möglicherweise sich ins Negative drehenden Umständen einer völlig falschen, unangemessenen Situation in welcher sie die Substanzen eingenommen kontrollieren können. Zu hoch ist dann die Selbst-Identifikation mit dem inneren und äußeren Geschehen, was zu Verstrickung mit dem Erlebten führt und ziemlich ausarten kann.
    Einem nächtlichen Alptraum ähnlich, der ja sein Schrecknisse eben aus diesem Mechanismus nährt, nur ohne rettendes
    Aufwachen. Das läuft dann möglicherweise ungebremst solange weiter bis die Substanz verstoffwechselt ist.
    Und kann manchen eben auch dauerhaft krank machen.
    Wenn morgen die Muschelhörner und Trommeln erklingen, dann lasst uns fallen, so leichten Herzens wie die Kirschblüten im linden Frühlingswind.

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