Die christlich-jüdische Tradition sei eine Erfindung, eine „posttraumatische Konstruktion“, schreibt Almut Sh. Bruckstein Çoruh im „Tagesspiegel“. Vor hundert Jahren seien Talmud und rabbinisches Judentum in Deutschland angeklagt worden wie heute der Islam. Erst nach 1945 habe ein jüdisch-christlicher Dialog begonnen – und dessen Trennlinien hätten ziemlich genau jenen zwischen muslimischen und christlichen Überzeugungen heute entsprochen. Bruckstein Çoruh erinnert schließlich an den bedeutendsten jüdischen Gelehrten des Mittelalters, Moses Maimonides, dessen Denken mit der islamischen Philosophie eng verbunden ist. „Es stockt einem der Atem bei so viel Geschichtsvergessenheit.“
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Der harmlose Satz: "Die Güter des "Goi" sind wie herrenloses Gut", ist von Professor Gildemeister und Anderen arg missverstanden worden
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