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Thema: War die Wiedervereinigung ein Fehler?

  1. #291
    Orthodox Benutzerbild von Ausonius
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    Standard AW: War die Wiedervereinigung ein Fehler?

    Zitat Zitat von sleepwell Beitrag anzeigen
    Es wäre möglich gewesen.
    Die BRD zog das seit 1955 durch , das sie Schulden mit Schulden bezahlt, indem sie Anleihen raus gibt.
    Modrow und Co. waren deshalb bei Kohl, ob er ihnen diese Chance gibt.
    So konkret um Summen ging es sicherlich nicht. Die Beratungen fielen damals kurz aus - auch weil sich Kohl eine harte Verhandlungsposition leisten konnte. Die Modrow-Regierung zu diesem Zeitpunkt bestand mehrheitlich noch aus SED-Ministern, man kann sich wohl ausrechnen, wie die DDR-Wählerschaft es gefunden hätte, wenn diese sich den Erhalt des eigenen Staates auf Pump finanziert hätte.

    Das Thema Grenze war keins.
    Sie war offen.
    Das haben dann die Ossis genutzt und sind nach der Wiedervereinigung zu Millionen in den Westen.
    Eben. Wie schon von mir ausgeführt, ging (nach der Wiedervereinigung) die Binnenmigration noch jahrelang weiter. Was hätte die DDR aus eigener Kraft dagegen tun können? In deinem Szenario hätte die Bundesregierung ausschließlich für "Ostalgiker" die DDR am Leben halten und weiterfinanzieren sollen, während die jungen und gebildeten Ossis ohnehin in großen Teilen in die BRD abgewandert wären.


    Freiheit oder AfD!

    "nothing bad in your life is your fault its all those damn dirty minorities and you don't have to work to make things better just hate them enough and that will magically fix everything" - ein kluger Redditor

  2. #292
    Mitglied Benutzerbild von sleepwell
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    Standard AW: War die Wiedervereinigung ein Fehler?

    Zitat Zitat von Ausonius Beitrag anzeigen
    So konkret um Summen ging es sicherlich nicht. Die Beratungen fielen damals kurz aus - auch weil sich Kohl eine harte Verhandlungsposition leisten konnte...
    Na ja, es ging um konkrete Summen, dazu hatte es ja extra das Schürer Papier gegeben. Nicht umsonst waren die Zahlen darin überzogen negativ.
    Das entsprach der Ideologie der Planwirtschaft, auf Papst studieren wenn Pfarrer rauskommen sollte.
    Kohl ließ sie abtreten, was im damaligen Staatsfernsehen der BRD in einem guten Kommentar stark kritisiert wurde

    Die Binnenmigration war eine frage der Arbeitsplätze. Insofern wären Investitionen genau das Richtige gewesen.
    Als DDR oder eben Anschlussstückchen.
    Das hatte auch Treuhandchef Rohwedder so gesehen und wollte es durchziehen.
    Da traf ihn eine Kugel durchs einzig nicht gepanzerte Fenster ...

    Du beschäftigst dich viel mit einer ideologischen Scheinwelt und kleinen Steinchen, die sie formen soll.

  3. #293
    Mitglied Benutzerbild von Pelle
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    Standard AW: War die Wiedervereinigung ein Fehler?

    Zitat Zitat von Van der Graf Generator Beitrag anzeigen
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    ..aus westdeutscher Sicht diesmal. Die Ostdeutschen wollen sie selbst bleiben, sie wollen nicht mit Moscheen überfüllt werden, sie wollen in ihren Städten deutsch hören und nicht von Moslems gemessert werden. Sie wollen so sein, wie jedes normale Volk der Welt sein will.





    Diese These wird nun mit einer westdeutschen Hassorgie gegen Ostdeutschland/Mitteldeutschland untermauert. Der Westen--gut, "fortschrittlich", der Osten--böse und zurückgeblieben.



    Das alles stört den Westdeutschen Fleischhauer -- im Osten muss es gefälligst wie im Westen sein. NoGo Areas für Deutsche, wilde Strassenschlachten etwa zwischen Kurden und Türken und Städte, in denen man sich wie im Orient fühlt. So wie in Dinslaken und Köln hat es gefälligst auch in Loburg und Dresden zu sein.

    Das ist die typische westdeutsche Dekadenz, die normale westdeutsche Selbstgerechtigkeit, ja-- auch der Hass auf ein wirkliches Deutschland, das seine Feinde draussen hält.

    Darum verachtet der Westdeutsche Fleischauer, so wie sehr viele Westdeutsche --nich alle-- eben die Bewohner der 5 Neuen Bundesländer.



    Fleischauer spricht für den typischen Wessi.

    Der Osten/Mitteldeutschland möge bitte stark bleiben, die Menschen kampfbereit--nur so kann man die Umvolkungsideen und das Unglück aus Richtung Westen draussenhalten.

    Die Behauptung, syrische Asylbewerber belasten die Sozialsysteme, ist nach westdeutscher Lesart pauschalisierend und rassistisch. Die Behauptung, Ostdeutsche seien fremdenfeindlich, ist aber nicht pauschalisierend und rassistisch, sondern politisch voll korrekt.
    Die Wiedervereinigung war kein Fehler, sondern die Endlosung für den Kapitalismus, auch wenn die Kommunisten das nicht wahrhaben wollen. Das kann man im Video sehen.


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