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Thema: Höfesterben - warum Bauern in den Ruin getrieben werden.

  1. #11
    Wir sind das Volk! Benutzerbild von ErhardWittek
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    Standard AW: Höfesterben - warum Bauern in den Ruin getrieben werden.

    Zitat Zitat von laurin Beitrag anzeigen
    Ich hatte in den letzten Tagen auch den Verdacht, daß unsere Bauern kaputtgemacht werden sollen.

    VW soll zerschlagen werden. Deutschland wird mit Invasoren geflutet.

    So wird Deutschland vernichtet.
    Die Bauern stehen schon lange auf der Abschußliste der Heuschrecken. Das predige ich schon seit Jahren. Aber nur wenige haben bisher zugehört.
    Auch die Verbraucher tragen ihren Teil der Verantwortung dazu bei, daß schon lange vom Höfesterben die Rede ist. Alle wollen billigste Lebensmittel haben und keiner fragt nach den Erzeugungskosten.
    Wenn erst einmal die industrielle Landwirtschaft Fuß gefaßt hat, sinkt die Qualität rapide und die Preise wachsen in den Himmel.

  2. #12
    §130 Demokratie pur ! Benutzerbild von Systemhandbuch
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    Standard AW: Höfesterben - warum Bauern in den Ruin getrieben werden.

    Zitat Zitat von laurin Beitrag anzeigen
    Ich hatte in den letzten Tagen auch den Verdacht, daß unsere Bauern kaputtgemacht werden sollen.

    VW soll zerschlagen werden. Deutschland wird mit Invasoren geflutet.

    So wird Deutschland vernichtet.
    Da liegst Du verdammt richtig. Das Land, die Konzerne, ... nur die mittelständischen Firmen bekommen sie nicht an den Eiern. Und das mach halt Deutschland aus. Was ein Pech.

  3. #13
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    Standard AW: Höfesterben - warum Bauern in den Ruin getrieben werden.

    Ich habe noch einen Artikel gefunden:

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    bauernfunktionaere-vs-reporter-ablenkungsmanoever-

    Ist die permanente Medienschelte ein Ablenkungsmanöver? Dafür spricht die Tatsache, dass viele Funktionäre ihr Einkommen, anders als ein Großteil der zehntausenden deutschen Haupterwerbslandwirte, nicht nur aus der Landwirtschaft beziehen. Sie haben eine Vielzahl von Posten. Bauernpräsident Joachim Rukwied sitzt im Aufsichtsrat der Landwirtschaftlichen Rentenbank, ist im Aufsichtsrat des Händlers Baywa und einigen anderen vertreten. Viele Vorstandsmitglieder oder Landesbauernpräsidenten haben solche Nebenposten in der Industrie. Das wird den Bauernverbänden seit Jahren von alternativen Verbänden wie dem Milchbauernverband BDM oder dem Kleinbauernverband AbL vorgeworfen, in die viele tausend Mitglieder abwanderten.
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    Auf wen kann sich der Bauer noch verlassen ?

    Das Narrativ der Bauernfunktionäre lautet: Journalisten wissen in der Regel nicht oder kaum, wovon sie schreiben. Sie treiben ein zynisches Geschäft mit Skandal-Schlagzeilen.
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    „Gift einer Reportage in die Köpfe der Leser“
    Und die Kühe werden ausgepreßt, sind ausgelaugt und landen nach einem elenden Leben im Schlachthof.

    Wir hatte mal eine Exkursion in eine Molkerei. Was sich dort gesehen habe, hat mich auch erstarren lassen. Während in der Nähe eine Herde Kühe normal auf der Weide gelegen hat, mußten die Kühe in dem Stall auf engem Raum - und immerzu trächtig - auf kaltem Beton liegen und wenn sie standen, fiel aus ihren Hintern das, was dann eine Maschine fortwährend auf Gummibelag fort geschoben hat. Wenn sie mal mit dem Fuß auf dem engen Stück den Beton runter kamen, dann war es gnadenlos. Die Kälbchen wurden den Kühen sofort weg genommen und standen einsam in dem Stall und man sah Lastwagen die jungen Tiere in die Schlachterei bringen.

  4. #14
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    Standard AW: Höfesterben - warum Bauern in den Ruin getrieben werden.

    Zitat Zitat von Deutschmann Beitrag anzeigen
    Ob da das Land im Vordergrund steht, weiß ich nicht. Was aber auf jeden Fall gewünscht ist, ist die Industriealisierung. Bei den Bäckern und Metzgern hats ja schon angefangen. Nur noch solche beschissenen "Ketten" wo alles gleich schmeckt.

    Übrigens: der letzte "echte" Bäcker bei uns am Ort hat seinen Untergang kürzlich auch selbst eingeläutet. Man muss ja mit der Zeit gehen und einen Aufback-Ofen in den Verkaufsraum stellen ....
    Doch, das Land steht im Vordergrund. Über die Ernährung kann man ein Volk prima erpressen. Siehe die Verträge von Versailles.

  5. #15
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    Standard AW: Höfesterben - warum Bauern in den Ruin getrieben werden.

    Zitat Zitat von Tutsi Beitrag anzeigen
    Ich habe noch einen Artikel gefunden:

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    Auf wen kann sich der Bauer noch verlassen ?
    Die Funktionäre sind ganz sicher auch mit von der Partie, wenn es um's Kungeln mit der Industrie geht. Sieht man ja auch bei den Gewerkschaften und anderen Vereinen.
    Aber die Medien haben ganz sicher keinen Anlaß, ihre Hände in Unschuld zu waschen. Kritischer Journalismus würde sich dadurch auszeichnen, die Seilschaften im Hintergrund ins Licht der Öffentlichkeit und an den Pranger zu stellen. Aber solche Journalisten sind heute ebenso selten anzutreffen wie verantwortungsbewußte Politiker.

  6. #16
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    Standard AW: Höfesterben - warum Bauern in den Ruin getrieben werden.

    Zitat Zitat von Tantalit Beitrag anzeigen
    Na mehr wie zwei Hosen braucht auch keiner, eine haste an und die andere ist in der Wäsche, wenn du so anfängst hoffe ich du machst beruflich irgendetwas unverzichtbares und das möchte ich mal bezweifeln.
    also ich, obwohl ich nichts mache, was unverzichtbar wäre, so muß ich mich doch dem markt stellen. ich bekomme keinen einzigen, staatlich garantierten cent dafür, daß ich dinge produziere, die kein schwein kaufen möchte.

    würde ich dinge produzieren, die nicht nachgefragt werden, gehe ich pleite. kein schwein interessierts......am wenigsten unsere politiker, die sich jetzt für die bauern so "aufopfern".....die interessieren sich höchstens dafür, ob ich alle abgaben bezahlt habe. habe ich das nicht, enteignen die mich notfalls soweit, daß ich unter der brücke schlafen muß. da sind die völlig humorlos. ich übrigens auch.
    <a href=https://pbs.twimg.com/profile_images/800424998842335236/M5yqXJ_m_reasonably_small.jpg target=_blank>https://pbs.twimg.com/profile_images...ably_small.jpg</a>
    „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“
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  7. #17
    nouvelles à la main Benutzerbild von umananda
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    Standard AW: Höfesterben - warum Bauern in den Ruin getrieben werden.

    Zitat Zitat von Tutsi Beitrag anzeigen
    Man muß doch manchmal darüber nachdenken, warum die Milchpreise so tief gefallen sind, trotz der immensen Arbeit der Bauern - warum so viele Bauern aus der Not heraus ihre Höfe aufgeben müssen und warum ihnen von der Politik nicht geholfen wird.

    Dann fragt man sich doch: warum das alles ?

    Und fragt man nach, dann kommt so manches ans Tageslicht.

    Es geht um den Verkauf von Ackerland - an Investoren - je weniger Bauern, umso mehr Land, daß brach liegt.

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    Kapitalanlage-Ackerland-wird-Spekulationsobjekt.



    Und da sage noch einer, der Politik tut es leid und sie wisse nicht, was sie dagegen tun soll.

    Ich finde, daß der Verkauf von Deutschland dermaßen konkret betrieben wird, daß wegen der Schnelle kaum noch einer dahinter schauen kann, alles vollzieht sich und keiner will der Schuldige sein.

    Abgesehen davon, sind die Meere auch überfischt und die großen Fische können sich nicht mehr ernähren, weil sich so schnell an kleinen Fischen nichts reproduziert und selbst die Robben leiden Hunger.

    Eine solche Welt, die sich die Menschen da einrichten, die hat mit Ganzheitlich und vereint mit der Natur nichts mehr zu tun.

    Graben wir uns unser eigenes Grab ?
    Die EU hat keinen Respekt vor dem Bauernstand ... haben sie noch nie gehabt. Man treibt die Bauern in die Position der Almosenempfänger. Man nennt es Subventionen ... doch letztlich sind das Almosen. Aber irgendwie ist der Verbraucher daran auch beteiligt.

    Servus umananda


    Überzeugen ist unfruchtbar.

    Walter Benjamin
    (1892 - 1940)

  8. #18
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    Standard AW: Höfesterben - warum Bauern in den Ruin getrieben werden.

    Zitat Zitat von laurin Beitrag anzeigen
    Ich hatte in den letzten Tagen auch den Verdacht, daß unsere Bauern kaputtgemacht werden sollen.

    VW soll zerschlagen werden. Deutschland wird mit Invasoren geflutet.

    So wird Deutschland vernichtet.
    Die Sache mit VW stand in der preussischen-allgemeinen - bei den USA kann man sicher sein, daß sie alle und alles verklagen - erinnert aber stark an Ron Hubbards Aussagen, daß man sämtliche Kritiker so lange verklagen muß, bis sie arm und damit rechtlos geworden sind.

    Ich erinnere mich an einen Artikel, in dem es um Patienten ging, die Ärzte verklagten und die Ärzte allmählich des Verklagens leid, meinten, daß sie dem nächsten Patienten das Arztbesteck in die Hand drücken werden, damit er seinen Blinddarm demnächst selbst operieren kann.

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  9. #19
    Wir sind das Volk! Benutzerbild von ErhardWittek
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    Standard AW: Höfesterben - warum Bauern in den Ruin getrieben werden.

    Zitat Zitat von Tutsi Beitrag anzeigen
    ...

    Und die Kühe werden ausgepreßt, sind ausgelaugt und landen nach einem elenden Leben im Schlachthof.

    Wir hatte mal eine Exkursion in eine Molkerei. Was sich dort gesehen habe, hat mich auch erstarren lassen. Während in der Nähe eine Herde Kühe normal auf der Weide gelegen hat, mußten die Kühe in dem Stall auf engem Raum - und immerzu trächtig - auf kaltem Beton liegen und wenn sie standen, fiel aus ihren Hintern das, was dann eine Maschine fortwährend auf Gummibelag fort geschoben hat. Wenn sie mal mit dem Fuß auf dem engen Stück den Beton runter kamen, dann war es gnadenlos. Die Kälbchen wurden den Kühen sofort weg genommen und standen einsam in dem Stall und man sah Lastwagen die jungen Tiere in die Schlachterei bringen.
    Das ist unsere vielbejubelte Wertegemeinschaft. Mensch und Tier werden gnadenlos ausgebeutet und benutzt.

    Auffällig dabei ist, daß das nie ein Thema der Grünen ist und auch ihre Wähler nicht sonderlich zu interessieren scheint.

  10. #20
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    Standard AW: Höfesterben - warum Bauern in den Ruin getrieben werden.

    Zitat Zitat von umananda Beitrag anzeigen
    Die EU hat keinen Respekt vor dem Bauernstand ... haben sie noch nie gehabt. Man treibt die Bauern in die Position der Almosenempfänger. Man nennt es Subventionen ... doch letztlich sind das Almosen. Aber irgendwie ist der Verbraucher daran auch beteiligt.

    Servus umananda
    Die Vorgaben, die aus Brüssel kommen, sind oft nicht nachvollziehbar. Vielleicht, weil von Schreibtischbürokraten gehändigt. Dort haben sie es noch nicht einmal geschafft, die grausamen Tiertransporte lebendiger Tiere von einem Land in ein anderes zu bringen, um es billiger schlachten zu können. Es gibt Bilder darüber, die einen ob der Herzlosigkeit das Herz gefrieren lassen.

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