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Thema: 1,4 Millionen Daytrader in Russland

  1. #1
    Mitglied Benutzerbild von goldi
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    Standard 1,4 Millionen Daytrader in Russland

    Die Zahl der Trader an der Moskauer Börse hat sich seit 2010 verdoppelt. Kleinanleger wie die 54-Jährige machen mittlerweile 37 Prozent des Handelsvolumens aus. 1,4 Millionen Day-Trader gibt es schon, allein letztes Jahr kamen 250.000 neue Accounts hinzu.
    26. Apr 2018 - Finanzen100
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    ...wenn Natalia abends zu Hause sitzt, dann beginnt ihr zweiter Job. Stundenlang sitzt sie dann vor ihrem Smartphone und handelt. Mit Öl, mit Gas, mit Währungen. Sie kauft und verkauft per App im Minutentakt. Day-Trading nennt sich das und Natalia beherrscht es gut. Seit der Ölpreis wieder auf ein Drei-Jahres-Hoch gestiegen ist, verdient sie gut. Am Abend bevor die Finanznachrichtenagentur Bloomberg sie in Moskau besucht,... [Links nur für registrierte Nutzer]
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  2. #2
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    Standard AW: 1,4 Millionen Daytrader in Russland

    Damit hatte ich mich auch schon befasst. Für einen "normal Gescheiten" (oder Durchschnittsidiot) ist das kaum ersichtlich was an Kosten und Steuern auf einen zu kommt. Investiert man zu wenig geht alles an Fixkosten drauf. Investiert man zuviel und verliert ist man zuviel los. Es ist demnach ein Glücksspiel.

    Es kann zwar jeder gewinnen, aber nicht alle.

  3. #3
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    Standard AW: 1,4 Millionen Daytrader in Russland

    Setzten die Iwans ihre wenigen Rubel früher noch in Wodka um, verzocken sie es jetzt an der Börse und werfen es der City in den Rachen. Lustig.

  4. #4
    Mitglied Benutzerbild von Leibniz
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    Standard AW: 1,4 Millionen Daytrader in Russland

    Zitat Zitat von goldi Beitrag anzeigen
    Die Zahl der Trader an der Moskauer Börse hat sich seit 2010 verdoppelt. Kleinanleger wie die 54-Jährige machen mittlerweile 37 Prozent des Handelsvolumens aus. 1,4 Millionen Day-Trader gibt es schon, allein letztes Jahr kamen 250.000 neue Accounts hinzu.
    26. Apr 2018 - Finanzen100
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    Ohne direkte Verbindung zur Börse, Colocation, Mitgliedschaft und aufsichtsrechtliche Anforderungen sind nicht nur Laien chancenlos. Die beste Chance eines Laien besteht bei ernsthaftem Interesse( mehr als nur viel Geld verdienen) darin, nach London oder Dublin umzuziehen und einen Fuß in eine Mitgliedsfirma zu bekommen. Ein unter 35 Jähriger, der bereit ist, über Leichen zu gehen, um in dieser Branche erfolgreich zu sein, hat vermutlich eine echte Chance. Insgesamt überleben nur die 20%, die schnell genug begreifen. Immerhin sind diese 20% größer als die Wahrscheinlichkeit, als Kunde eines dieser Betrüger dauerhaft den Lebensunterhalt zu finanzieren. Gelegentlich gewinnen auch Menschen im Lotto, was vergleichbar ist.
    Allgemein wird dieser Bereich jedoch zunehmend von Algorithmen ersetzt. Vor zehn Jahren war es sehr viel einfacher ohne gewaltige Rückschläge 0,5-2 Millionen Pfund nach Kosten übrig zu haben.
    Selbstverständlich sind auch heute noch Mitglieder mit 50 Millionen im Jahr unterwegs, dabei ist es allerdings unvermeidbar, gelegentlich auch als Schlachtvieh zu enden. Es klingt sehr einfach und sachlich, an einem Vormittag 1-3 Millionen Blut zu lassen, in der Praxis sind 95% jedoch danach am Ende mit ihrem Leben.
    危機

  5. #5
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    Standard AW: 1,4 Millionen Daytrader in Russland

    Zitat Zitat von goldi Beitrag anzeigen
    Die Zahl der Trader an der Moskauer Börse hat sich seit 2010 verdoppelt. Kleinanleger wie die 54-Jährige machen mittlerweile 37 Prozent des Handelsvolumens aus. 1,4 Millionen Day-Trader gibt es schon, allein letztes Jahr kamen 250.000 neue Accounts hinzu.
    26. Apr 2018 - Finanzen100
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    Das ist vielleicht auch der Grund, weshalb die russischen Unternehmen hohe Dividenden zahlen.
    Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher. Franz Josef Strauß


  6. #6
    Mitglied Benutzerbild von antiseptisch
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    Standard AW: 1,4 Millionen Daytrader in Russland

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Damit hatte ich mich auch schon befasst. Für einen "normal Gescheiten" (oder Durchschnittsidiot) ist das kaum ersichtlich was an Kosten und Steuern auf einen zu kommt. Investiert man zu wenig geht alles an Fixkosten drauf. Investiert man zuviel und verliert ist man zuviel los. Es ist demnach ein Glücksspiel.

    Es kann zwar jeder gewinnen, aber nicht alle.
    Komisch. Ich habe mal in einer Investmentbank gearbeitet. Da hieß es, dass 90% der Privattrader innerhalb eines Jahres alles an Vermögen verlieren, weil die hier zugelassenen Produkte normalerweise unterm Strich keinen Gewinn zulassen. Da wird auch unzulässig in den Markt eingegriffen, wenn einer zu viel absahnen will. Das bezieht sich auf Futures und anderen Derivate-Dreck. Was Russen da anders machen, ist mir an Rätsel.

    Glücksspiele sind da strenger reglementiert und bei Roulette hat man sowieso höhere Gewinnchance.

  7. #7
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    Standard AW: 1,4 Millionen Daytrader in Russland

    Wer sein Depot selten umschichtet, hat wenig Transaktionskosten und kann die Besteuerung seiner Gewinne weit hinausschieben. Außerdem bleibt mehr Zeit für eine ernsthafte Berufstätigkeit.

  8. #8
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    Standard AW: 1,4 Millionen Daytrader in Russland

    Zitat Zitat von Antisozialist Beitrag anzeigen
    Wer sein Depot selten umschichtet, hat wenig Transaktionskosten und kann die Besteuerung seiner Gewinne weit hinausschieben. Außerdem bleibt mehr Zeit für eine ernsthafte Berufstätigkeit.
    Das ist ja nicht der Ansatz den Day-Trader oder besser Intraday-Trader verfolgen. Sondern sie versuchen innerhalb einer kurzen Zeitspanne Kursveränderungen auszunutzen, ob sie nun im Sekunden-, Minuten-, Stundentakt oder auch auf einen Tag handeln.

    I. d. R. sind es reine Charthändler die verschiedene Ansätze verfolgen, wie Durchschnitte der Kursbewegungen innerhalb eines bestimmten Betrachtungszeitraumes z. B. 200 Tage Linie und sich hier Unterstützungslinien „zusammen basteln“, Fibonacci, Kopf-, Schulterformationen, Widerstandslinien erkennen wollen oder ähnlichen „Schnick-Schnack“. Daraus dann einen Trend ableiten, davon überzeugt sind, dass diese Annahmen richtig sind und einen kleinen Gewinn genieren. Dabei sind dies nur rückwärts gerichtete Zukunftsbetrachtungen, -erwartungen. Und ja wenn Viele daran glauben, kann diese Spekulation diese sogar aufgehen und Gewinne die über den Transaktionskosten liegen generieren. Dafür setzen sie nicht auf klassische Wertpapieren oder Devisen sondern vor allem Derivate, Optionen, Futures und deren Abwandlungen besser Perversionen.

    Also wenn man diese Zahl von 1,4 Mio. Day-Trader glauben schenkt können diese wenn auch nur ein Bruchteil von ihnen „vernetzt“ ist durchaus den Markt vor allem bei Nebenwerten, Penny-Stocks machen und einen Trend auslösen. Denn die anderen Marktteilnehmer handeln nach eben genau dieser Devisen, steigt Butter, steigt Käse. Erstere müssen sich nur rechtzeitig von diesen Werten trennen. Das klassische Front-Running.

    Und ich gehe davon aus, dass es in Russland mit der Marktaufsicht nicht so weit her ist. Sich unter diesen Day-Tradern auch solche aus der Nomenklatur befinden oder einen „besondern Schutz“ genießen.
    Auf dem Grabstein der Demokratie wird mal stehen:
    "Wir hatten nichts zu verbergen" als Begründung wieso wir uns gegen
    Bespitzelung, Bundes-Trojaner, Videoüberwachung u. dgl. nicht wehrten

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