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Thema: Tour de France 2017

  1. #11
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    Standard AW: Tour de France 2017

    Bei Bora-hansgrohe kommt gerade alles zusammen, nachdem man schon den Topstar Sagan ausgeschlossen hatte.

    Gestern schickte man Emanuel Buchmann in die ultraschnelle Fluchtgruppe, im Klassement wollte man ja Kapitän Majka unter die Top10 bringen. Nach der 9. Etappe findet man Majka gar nicht mehr im Klassement, und Buchmann, den die gestrigen Angriffe unnötig viel Kraft gekostet haben dürften, musste heute dann ebenfalls sehr früh abreißen lassen, und kommt mit + 07'13'' Rückstand auf Platz 24. ins Ziel. Damit fällt er in der Gesamtwertung auf den 18. Platz und er dürfte wohl jetzt schon alle Chancen auf das Weiße Trikot eingebüßt haben, da seine Konkurrenten das Tempo an der Spitze wesentlich länger durchhielten.

    Bei Rafal Majka hatte ich von Anfang an ein ungutes Gefühl, eben weil es auch so erbärmlich ist, daß das größte deutsche Radfahrtalent sich in einer deutschen Mannschaft einem polnischen Fahrer unterordnen muss, der bisher nur als Bergspezialist auffiel.

    Immerhin rückt Buchmann nun automatisch in die Rolle des Kapitäns, und ich gehe davon aus, daß er sich nach dem morgigen Ruhetag, in der zweiten und dritten Woche noch einige Plätze nach vorne kämpft.
    "La révolution…mais nous y assistons tous les jours…la seule, la vraie révolution, c’est le facteur nègre qui saute la bonne…dans quelques générations, la France sera métissée complètement, et nos mots ne voudront plus rien dire…que ça plaise ou pas, l’homme blanc est mort à Stalingrad..."
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  2. #12
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    Standard AW: Tour de France 2017

    Zitat Zitat von Apostate Beitrag anzeigen
    Das Groupetto mit Kittel und Greipel liegt 6-7 Minuten vor Démare und die, wie üblich, völlig naiven Moderatoren bei Eurosport fantasieren darüber, daß Démare die Gruppe noch einholt.
    Für Arnaud Démare ist die Tour de France ebenfalls vorbei, er erreicht das Ziel leider ein wenig verspätet. Damit hat sich Marcel Kittel einen scharfen Rivalen im Kampf um das Grüne Trikot vom Hals geschafft.

    TOUR DE FRANCE - Le champion de France Arnaud Démare (FDJ), très attardé, arrivé a dépassé le délai d'arrivée dans la 9e étape du Tour de France, dimanche, entre Nantua et Chambéry. Démare, déjà en grande difficulté la veille, a été distancé dès les premiers hectomètres de cette étape de 181,5 kilomètres, alors que trois cols classés hors catégorie suivaient ensuite au programme.

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  3. #13
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    Standard AW: Tour de France 2017

    Der Emanuel Buchmann redet so komisch und verbissen.

  4. #14
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    Standard AW: Tour de France 2017

    Zitat Zitat von Silencer Beitrag anzeigen
    Der Emanuel Buchmann redet so komisch und verbissen.
    Ja, und? Der soll nicht gut reden, sondern schnell fahren. Wenn er quatschen wollte, dann wäre er besser in der Politik aufgehoben.

    Du bringst da aber was zur Sprache, das mir ohnehin sauer aufstößt.

    Sehnsüchtg wartete Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) nach dem Zieleinlauf der 8. Etappe der 104. Tour de France darauf, dass die Journalisten endlich mit ihrer Fragerei aufhörten, damit er sich über einen kleinen Plastikbecher halbvoll mit Gummibärchen hermachen konnte.

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    Wenn ich so etwas lese, kommt mir die Galle hoch. Es sagt allerdings alles über die Medien aus, die so respektlos mit Menschen umgehen, die Leistungen erbringen, von denen sie selbst nicht zu träumen wagen. Wieso kann man die Fahrer nicht erst einmal in Ruhe lassen? Speziell bei den Bergetappen, wo das ganze Feld völlig erschöpft das Ziel erreicht. Ich finde das eine Unsitte.
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  5. #15
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    20 Minuten nach Kontrollschluss im Ziel

    FDJ-Helfer lassen Démare nicht im Stich: Vier Mann raus aus der Tour

    Démare meldete sich nach seinem Aus kurz auf Twitter zu Wort. "Die Tour ist so magisch und doch so hart. Wir haben alles versucht, um es in der Zeit ins Ziel zu schaffen. Die Jungs haben heute unglaublich für mich gearbeitet", lobte der Sprinter seine Teamkollegen, die ihm bis zum Schluss im letztlich aussichtslosen Kampf gegen die Zeit beistanden. "Arnaud ist unser Kapitän, den lässt man nicht im Stich", meinte Delage.


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  6. #16
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    Romain Bardet: "Es hat nicht viel gefehlt"

    Romain Bardet attackierte auf der Abfahrt, wurde aber kurz vor dem Ziel eingeholt.

    "Heute hat nicht viel gefehlt, ein bisschen zu viel Gegenwind. Schade. Wir haben dem Rennen wie geplant unseren Stempel aufgedrückt. Verantwortung übernommen. Im Sprint ist mir ein Gang rausgesprungen. Ich bedauere das sehr, weil ich so nah am Sieg vorbeigeschrammt bin. Aber es kommen noch einige Schlachten in den Alpen. Mein Fokus liegt ganz klar auf der Tour. Es bleiben ja noch Etappen. Ich fühle mich gut, das Team ist bereit. Wir werden noch ähnliche Etappen wie die heutige erleben."

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    1 FROOME CHRISTOPHER 38H 26' 28''
    2 ARU FABIO + 00' 18''
    3 BARDET ROMAIN + 00' 51''
    4 URAN RIGOBERTO + 00' 55''
    5 FUGLSANG JAKOB + 01' 37''

    Mit Jakob Fuglsang hat sich heute, neben dem italienischen Meister Fabio Aru, ein weiterer Fahrer aus der Astana-Mannschaft unter die Top 5 gefahren, das sollte man nicht unterschätzen. Obwohl Fuglsang die Abfahrt nach dem Sturz von Porte sehr vorsichtig fuhr, schaffte er es schließlich mit dem Tagessieger Uran ins Ziel.

    Zwei Fahrer aus einer Mannschaft nach der Königsetappe soweit vorne zu haben, könnte ein riesiger Trumpf in den entscheidenden Etappen in den Alpen werden. Wenn Fuglsang, der bereits die Generalbrobe zur Tour, die Dauphiné Libéré gewann, ein solches Niveau hält, dann hat Chris Froome ein Problem, sobald er von seinen Teamkollegen isoliert ist, wie heute in der letzten Phase des Rennens. Da lauern dann immer gleich zwei Fahrer, deren abwechselnde Angriffe er parieren muss.
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  7. #17
    ein feiner Mensch Benutzerbild von konfutse
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    Zitat Zitat von Kater Beitrag anzeigen
    Korrekte Entscheidung!
    Warum? War vielleicht ein Stabilisierungsreflex beim Antritt? Und warum sich da einer am Rand durchquetschen will, wo kein Platz ist spielt keine Rolle? Wenn der Drängler nicht in der Bande hängengeblieben wäre, hätte er den jetzt Verurteilten angerempelt un d weggedrängt, der dann andere in seinen Sturz gerissen hätte. Also eine Aktion, die falsch bewertet wurde. Dafür spricht auch, dass sich das "Opfer" nicht beschwert hat.
    Kennt ihr diesen Moment, in dem plötzlich alles Sinn ergibt und man merkt,
    dass der ganze Scheiß sich wirklich lohnt? Ich auch nicht.

  8. #18
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    Zitat Zitat von konfutse Beitrag anzeigen
    Warum? War vielleicht ein Stabilisierungsreflex beim Antritt? Und warum sich da einer am Rand durchquetschen will, wo kein Platz ist spielt keine Rolle? Wenn der Drängler nicht in der Bande hängengeblieben wäre, hätte er den jetzt Verurteilten angerempelt un d weggedrängt, der dann andere in seinen Sturz gerissen hätte. Also eine Aktion, die falsch bewertet wurde. Dafür spricht auch, dass sich das "Opfer" nicht beschwert hat.
    Nachdem Apostate die Links zu den Kopfstössen von Cavendisch hier eingestellt hat, bewerte ich die Tat des Sagan inzwischen auch als nicht so schlim, weil sie gegen einen Rüppel folgte. Aber was ist schon fair im Radsport bei diesen Apotheken auf Rädern?
    Ich verstehe nicht wie ein Radler, der gerade eine Etappe gewonnen hat am nächsten Tag eine Stunde langsamer ist als der Sieger? Da stimmt doch etwas nicht bei den Siegern? Normalerweise müssten sie von der Leistung her vergleichbar sein. Merkwürdig das ganze.

  9. #19
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    Zitat Zitat von Silencer Beitrag anzeigen
    Nachdem Apostate die Links zu den Kopfstössen von Cavendisch hier eingestellt hat, bewerte ich die Tat des Sagan inzwischen auch als nicht so schlim, weil sie gegen einen Rüppel folgte. Aber was ist schon fair im Radsport bei diesen Apotheken auf Rädern?
    Gegenfrage, was ist überhaupt fair in dieser Welt? Findest du die Bundesliga "fair", gibt es dort so etwas wie Chancengleicheit? Der Radsport ist seit jeher ein brutales Geschäft, bereits bei den ersten Ausgaben, wurden einmal die ersten vier Fahrer disqualifiziert, wegen unerlaubter Benutzung der Eisenbahn. Der Journalist Albert Londres sprach schon 1924 von *Les Forçats de la Route*, den Zwangsarbeitern der Straße. Das Doping gehört aus meiner Sicht, wie vieles andere, zum Mythos der Tour.

    Ich verstehe nicht wie ein Radler, der gerade eine Etappe gewonnen hat am nächsten Tag eine Stunde langsamer ist als der Sieger? Da stimmt doch etwas nicht bei den Siegern? Normalerweise müssten sie von der Leistung her vergleichbar sein. Merkwürdig das ganze.
    Auf welchen Fahrer spielst Du denn an, auf Calmejane?

    Aber im Grunde ist das überhaupt nicht merkürdig, da der größte Teil des Feldes keinerlei Ambitionen in der Gesamtwertung hat.

    Wer die Tour gewinnen will, muss drei Wochen am Stück präsent sein, ohne Schwäche zu zeigen. Für den Job brauchst Du Ausnahmefahrer, die von Natur aus gut regenerieren und Strapazen gut wegstecken können. Der Faktor Regeneration ist bei Etappenrennen, vor allem bei der Tour, das A und O.

    Der heutige Zweite, Warren Barguil, und neue führende in der Bergwertung, verlor gestern zum Beispiel 9 Minuten, er hatte sich wohl bewusst nicht verausgabt, um heute angreifen zu können.
    Geändert von Coriolanus (09.07.2017 um 22:29 Uhr)
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  10. #20
    Dunkeldeutscher, Pack! Benutzerbild von Silencer
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    Heute waren einige dabei die sehr viel Zeit verloren haben. Ich meinte aber den Franzosen Arne D.... blabla.
    Na klar sehe ich im Fussball grössere Chancengleichheit. Bochum hat auch schon Bayern geschlagen. Das viele Geld
    sieht man oft auf dem Spielfeld nicht. Ein Vergleich zwischen Fussball und Radsport ist aber nicht möglich.
    Radfahrer, die Meisten jedenfalls, sind auch sehr faire Typen. Leider bei den möchtegern Siegern und den Stars unter ihnen gibt es wie unter Managern "Säue" die alle möglichen unerlaubte n und erlaubten Mittel einsetzen um oben zu bleiben. Unser Ulrich z.B. war aber ein sehr fairer Radfahrer. Oft ist scheinbar wichtig die Erziehung schon von zuhause aus.

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