Umfrageergebnis anzeigen: Verfassungspatriotismus - ja oder nein?

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Thema: Verfassungspatriotismus

  1. #431
    GESPERRT
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    Standard AW: Verfassungspatriotismus

    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Es ist keineswegs allgemein verpönt, Chronos hat alles dazu geschrieben. Ich möchte noch zu deinem Ursprungskommentar ergänzen, dass die Nationalflagge des Deutschen Reiches unter Hitler nicht schwar-rot-gold war.
    Deswegen auch meine Vermutung du seist ein Troll.

    mfg
    Das ist richtig. Dazu habe ja auch schon was geschrieben.
    Siehe[Links nur für registrierte Nutzer]

  2. #432
    GESPERRT
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    Standard AW: Verfassungspatriotismus

    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Wenn man also nicht mal eine Verfassung hat, dann kann man trotzdem Verfassungspatriot sein, einfach indem man die Demokratie bejaht? Aua.
    Ganz genau!
    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Bitch please, das Ding mit der Menschenwürde ist nicht mal richtig im Grundgesetz definiert. Das ist einfach nur eine schwammige Verklausulierung, die rechtlich gesehen nichts aussagt. Eine totale Beliebigkeit: die herrschende Klasse bestimmt was gegen die Menschenwürde verstößt und was nicht.
    Dass die Würde nicht richtig definiert ist, ist mir völlig klar. Dennoch hat sich das Konzept der Menschenwürde für mich eindeutig als praktikabel erwiesen. Natürlich gibt es bisher nur negative Definitionen der Würde. Aber das hat auch seine Berechtigung. Man stelle sich mal vor, man würde eine positive Definition liefern und eines Tages tritt ein Sachverhalt auf, der eine massive Verletzung der Würde darstellt, der aber durch die gegebene Definition durchfällt. Was dann? Um diesen Fall zu verhindern, lässt man die Definition eben offen. Man verzichtet auf positive Definitionen, und beschränkt sch auf negative Definitionen. Das ist zwar keine perfekte Handhabe, hat sich aber mE als praktikabel erwiesen.

    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Es kann sein, dass Verfassungspatriotismus in Bezug auf das eigene Verständnis von Rechtstaatlichkeit in den Fällen sinnvoll sein kann, wo eine reale nicht änderbare Verfassung gegeben ist, zB in den USA. Diesen Fall haben wir in der BRD aber gar nicht
    Das stimmt nicht. Siehe
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Da du nicht der Hellste zu sein scheinst...
    Spar dir solche Bemerkungen.

    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Thema Freiheit:
    Bis in die 90er Jahre war Homosexualität eine Straftat, Homosexuelle waren in der freiheitlichen BRD nicht mal frei genug um miteinander Sex zu haben. Heute stehen wir kurz davor, dass sogar die Ehe unter Homosexuellen legal ist. Das heisst auf einmal sind die Homos so frei, dass sie sogar heiraten dürfen.
    Zwischendurch waren die Homos so frei, dass sie straffrei miteinander Liebe machen durften, aber nicht so frei, dass sie einander heiraten durften.
    Innerhalb weniger Jahrzehnte hat sich das Maß an Freiheit , das Homos in Deutschland genießen gleich zwei mal fundamental geändert.

    Inwiefern soll das jetzt ein konstanter Wert sein, zu dem man als Verfassungspatriot stehen kann? Wie stehst du als Verfassungspatriot zur Homo-Ehe und wie standest du in den 90er Jahren zu Homosex?
    Ganz konstant können diese Werte auch nicht sein. Da hast du schon recht. Es braucht die Flexibilität. Auch universelle Werte wie Demokratie und Freiheit bedürfen der steten Anpassung an neue Zeiten. Starre Gerüste können immer nur für eine Zeit lang gültig sein.
    Wie ich als Verfassungspatriot zur Homo-Ehe stehe? Da will ich nicht gleich für alle Verfassungspatrioten sprechen. Aber für mich persönlich kann ich sagen, dass ich die Ehe für alle längst für überfällig halte, weil ich keinen Grund sehe, warum der Staat hier Einschränkungen machen sollte. Die bisherigen finde einfach nur diskriminierend.
    Zu Homo-Sex hatte ich in den 90er Jahren noch keine Meinung. Ich war damals noch nicht mal in der Pubertät. Wäre ich damals aber schon reif gewesen, hätte ich wahrscheinlich auch nie ein Problem damit gehabt. Ich war schon immer ein progressiv denkender Mensch. Ich hätte wahrscheinlich auch damals Homosex schon als gleichwertig erachtet.

    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Thema Demokratie:
    Bis in die frühen 80er Jahre konnten nur Menschen mit deutschen Vorfahren auch deutsche Staatsbürger werden. Dann wurde einfach das Grundgesetz geändert und plötzlich konnten auch Nichtdeutsche wählen , also an der Demokratie teilhaben.
    Das verstößt übrigens auch gegen die Definition von "Demokratie", weil Demokratie eben "die Herrschaft des Volkes" und nicht "die Herrschaft mehrerer Völker" bedeutet, aber ich will dich nicht überfordern.
    Auch hier wieder die Frage an dich Verfassungspatrioten: Wie standest du in den 70er Jahren zur Staatsbürgerschaft und wie in den späten 80er Jahren? In dieser Zeit müsste sich ja theoretisch dein Verständnis von Staatsbürgerschaft und damit von Demokratie grundlegend geändert haben.
    Nun, da ich erst Ende der 80er Jahre geboren wurde, kann sich mein Verständnis nicht geändert haben. Mein Verständnis von Staatsbürgerschaft und Demokratie hätte sich aber auch so nicht ändern müssen. Ob man Staatsbürgerschaft nur von den Eltern erben kann oder man auch auf anderen wegen eingebürgert werden kann, ist zweitrangig. Das kannst du ja auch nachlesen:
    Verfassungspatriotismus ist ein [Links nur für registrierte Nutzer] Konzept, das sich als Alternative zum [Links nur für registrierte Nutzer] Staatsverständnis sieht. Die Staatszugehörigkeit beruht diesem Konzept zufolge auf gemeinsamen politischen Werten wie [Links nur für registrierte Nutzer] und [Links nur für registrierte Nutzer] statt auf [Links nur für registrierte Nutzer] oder [Links nur für registrierte Nutzer].
    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Wir unterschieden nicht nach Ethnien, sondern nach Staatsangehörigkeit. Ein ethnisches Staatsverständnis ist für uns obsolet.
    Der fehlende Bezug zum Volk im Sinne einer [Links nur für registrierte Nutzer] ist von Verfassungspatrioten allerdings gerade gewollt, gehen sie doch von einer Freiheit und Gleichheit aller Menschen aus. Eine Nation konstituiere sich nicht über [Links nur für registrierte Nutzer], sondern über Wille und Geschichte. Die Kategorie Volk ist hierbei im Sinne des [Links nur für registrierte Nutzer] zu verstehen, d. h. der Menge aller Wahlberechtigten, die die Grundlage der [Links nur für registrierte Nutzer] bildet.
    Gleichwohl können Verfassungspatrioten vertreten, dass alle ethnischen Deuschen auch die Staatsbürgerschaft beanspruchen können.
    Auch das Demokratieverständnis hätte sich nicht ändern müssen, wenn ich schon was älter wäre. Denn wer definiert denn das Volk? Als Verfassungspatriot versteht man unter "Volk" für gewöhnlich das Staatsvolk. Wobei es da in Deutschland noch eine Besonderheit gibt, bei den sogenannten Statusdeutschen nach [Links nur für registrierte Nutzer].

    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Diese Beipiele sollten zeigen, dass Werte wie Freiheit und Demokratie nicht konstant sind, solange sie von der herrschenden Klasse frei umdefiniert werden können.

    Der Verfassungspatriot kennt also keine festen Werte, sondern ist jederzeit verpflichtet seine gesamte Wertvorstellung nach Gutdünken der herrschenden Klasse zu verändern.

    mfg
    Richtig, es sind ja so gesehen auch keine Konstanten. Sie müssen flexibel sein, um stets an neue Zeiten anpassbar zu sein. Nur in ihrem inneren Wesen sind sie konstant.
    Es sind sehr wohl feste aber flexible Werte. Aber keineswegs sind sie beliebig.
    Übrigens ist der Ausdruck "herrschende Klasse" in einer Demokratie etwas unzutreffend. Aber muss ich jetzt nicht vertiefen.

  3. #433
    Mitglied Benutzerbild von Captain_Spaulding
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    Standard AW: Verfassungspatriotismus

    Zitat Zitat von hic Beitrag anzeigen
    Ganz genau!
    Schwachsinn! Ohne Verfassung kann man definitorisch kein Verfassungspatriot sein. Man ist höchstens Demokrat , wenn man ohne Vefassung trotzdem die Demokratie befürwortet.
    Ich bin zb überzeugter Demokrat, aber mein Volk hat trotzdem keinen Staat und keine Verfassung, insofern kann ich auch kein Verfassungspatriot sein, sondern höchstens Demokrat ohne Verfassung. (oder auch Patriot ohne Verfassung xD)

    Dass die Würde nicht richtig definiert ist, ist mir völlig klar.
    Wenigstens bist du ehrlich genug das zuzugeben.
    Ergo: Ich hatte Recht, diese Klausel ist eine reine Willkürlichkeit, die von der herrschenden klasse heute so und morgen anders ausgelegt werden kann.

    Dennoch hat sich das Konzept der Menschenwürde für mich eindeutig als praktikabel erwiesen.
    Es hat sich bisher nur darin praktikabel erwiesen andere Grundrechte, wie zB das Recht auf freie Meinungsäußerung, auszuschalten. Siehe §130 StGb.

    Man stelle sich mal vor, man würde eine positive Definition liefern und eines Tages tritt ein Sachverhalt auf, der eine massive Verletzung der Würde darstellt, der aber durch die gegebene Definition durchfällt. Was dann?
    Wer bestimmt denn wann eine massive Verletzung vorliegt und wann nicht? Richtig , die Obrigkeit. Du beweist hier eigentlich meine Thesen ohne es zu bemerken.

    Das stimmt nicht. Siehe
    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Verfassungszusätze sind nicht das gleiche wie Verfassungsänderungen. Liest du deine eigenen Quellen eigentlich?

    Spar dir solche Bemerkungen.
    Du redest hier mit Captain "fooking" Spaulding also gewöhne dich besser an eine ordentliche Portion Polemik, die gibt es zu den Argumenten sozusagen gratis dazu.

    Ganz konstant können diese Werte auch nicht sein. Es braucht die Flexibilität.
    Nicht ganz konstant? Flexibilität? Bist du retarded? Eine 180 grad Drehung in so einer fundamental ethischen Frage bezeichnest du als "nicht ganz konstant" ?! Noch mal meine ernsthafte Frage: Bist du ein Troll oder einfach nur unterdurchschnittlich intelligent?
    Ernsthafte Frage.

    . Auch universelle Werte wie Demokratie und Freiheit bedürfen der steten Anpassung an neue Zeiten. Starre Gerüste können immer nur für eine Zeit lang gültig sein.
    Schon klar, dein Führer bestimmt was Freiheit und was Demokratie ist und kann das auch jederzeit umdefinieren , wie praktisch für ihn.

    Wie ich als Verfassungspatriot zur Homo-Ehe stehe? Da will ich nicht gleich für alle Verfassungspatrioten sprechen. Aber für mich persönlich kann ich sagen, dass ich die Ehe für alle längst für überfällig halte, weil ich keinen Grund sehe, warum der Staat hier Einschränkungen machen sollte. Die bisherigen finde einfach nur diskriminierend.
    Sehr entlarvend: Du warst bisher also gar kein Verfassungspatriot, weil du natürlich schon immer für die Homo-Ehe gewesen bist.
    Das kann man nicht erfinden.

    Ich war schon immer ein progressiv denkender Mensch.
    Jetzt kommen wir deinem Problem schon näher.

    Ich hätte wahrscheinlich auch damals Homosex schon als gleichwertig erachtet.
    Als richtiger Verfassungspatriot hättest du damals aber dagegen sein müssen, das ist dir schon klar oder?

    Du hast mit der Antwort auf meine Frage im Prinzip genau meine These bewiesen: Die Normen und Werte eines "Verfassungspatrioten" sind zu 100% variabel und werden von der Obrigkeit vorgegeben.

    Nun, da ich erst Ende der 80er Jahre geboren wurde, kann sich mein Verständnis nicht geändert haben.
    Da hast du aber noch mal Glück gehabt.

    Mein Verständnis von Staatsbürgerschaft und Demokratie hätte sich aber auch so nicht ändern müssen. Ob man Staatsbürgerschaft nur von den Eltern erben kann oder man auch auf anderen wegen eingebürgert werden kann, ist zweitrangig. Das kannst du ja auch nachlesen:
    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Wir unterschieden nicht nach Ethnien, sondern nach Staatsangehörigkeit. Ein ethnisches Staatsverständnis ist für uns obsolet.
    Außer wenn die Obrigkeit die Gesetzeslage wieder ändert. Immer schön sein Fähnchen nach dem Wind richten, so machen es die "Verfassungspatrioten".
    Du bist echt ein Clown....

    Gleichwohl können Verfassungspatrioten vertreten, dass alle ethnischen Deuschen auch die Staatsbürgerschaft beanspruchen können.
    Auch das Demokratieverständnis hätte sich nicht ändern müssen, wenn ich schon was älter wäre. Denn wer definiert denn das Volk? Als Verfassungspatriot versteht man unter "Volk" für gewöhnlich das Staatsvolk. Wobei es da in Deutschland noch eine Besonderheit gibt, bei den sogenannten Statusdeutschen nach [Links nur für registrierte Nutzer].
    Normalerweise ist ein Volk durch Abstammung definiert. Beispiel Sinti: Ein Volk ohne Staat oder festen Siedlungsraum und trotzdem ein Volk.
    Warum gilt das nicht für Deutsche? Ach ja richtig, weil deine Führer das so beschlossen haben.

    Richtig, es sind ja so gesehen auch keine Konstanten. Sie müssen flexibel sein, um stets an neue Zeiten anpassbar zu sein. Nur in ihrem inneren Wesen sind sie konstant.
    Inwiefern ist denn "das innere Wesen" in unseren beiden Fallbeispielen konstant geblieben? Besonders das Beispiel mit Homosex und Homoehe.
    Erst verboten dann erlaubt, wo ist da die Konstante? Das sind zwei Gegenteile du Depp.

    Übrigens ist der Ausdruck "herrschende Klasse" in einer Demokratie etwas unzutreffend. Aber muss ich jetzt nicht vertiefen.
    Ich finde eher den Ausdruck "Demokratie" für dieses Unrechtsregime etwas unzutreffend.

    mfg

  4. #434
    GESPERRT
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    Standard AW: Verfassungspatriotismus

    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Schwachsinn! Ohne Verfassung kann man definitorisch kein Verfassungspatriot sein. Man ist höchstens Demokrat , wenn man ohne Vefassung trotzdem die Demokratie befürwortet.
    Ich bin zb überzeugter Demokrat, aber mein Volk hat trotzdem keinen Staat und keine Verfassung, insofern kann ich auch kein Verfassungspatriot sein, sondern höchstens Demokrat ohne Verfassung. (oder auch Patriot ohne Verfassung xD)
    Nö, siehe
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Wenigstens bist du ehrlich genug das zuzugeben.
    Ergo: Ich hatte Recht, diese Klausel ist eine reine Willkürlichkeit, die von der herrschenden klasse heute so und morgen anders ausgelegt werden kann.
    Aber nicht beliebig.

    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Es hat sich bisher nur darin praktikabel erwiesen andere Grundrechte, wie zB das Recht auf freie Meinungsäußerung, auszuschalten. Siehe §130 StGb.
    §130 StGB ist keine Verletzung der Meinungsfreiheit.

    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Wer bestimmt denn wann eine massive Verletzung vorliegt und wann nicht? Richtig , die Obrigkeit. Du beweist hier eigentlich meine Thesen ohne es zu bemerken.
    Das Bundesverfassungsgericht. Werde präziser! Und das entscheidet immer im Namen des Volkes und genießt von ihm einen hohen Ruf. Es kommt hervorragend der Aufgabe nach, im Namen des Volkes zu sprechen.

    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Verfassungszusätze sind nicht das gleiche wie Verfassungsänderungen. Liest du deine eigenen Quellen eigentlich?
    Ich lege dir nahe meine Quelle zu lesen. Darin heißt es:
    Die Zusatzartikel zur [Links nur für registrierte Nutzer] (engl. amendments to the United States Constitution) sind Verfassungsänderungen, die vom [Links nur für registrierte Nutzer]beschlossen und von mindestens drei Viertel der [Links nur für registrierte Nutzer] [Links nur für registrierte Nutzer] worden sind. Nach der Ratifikation der Verfassung 1788 wurden der Verfassung 27 Zusatzartikel hinzugefügt. Seit der Verabschiedung der ersten zehn Artikel als [Links nur für registrierte Nutzer] besteht die Tradition, alle Verfassungsänderungen durch Zusatzartikel vorzunehmen und den originalen Text nicht zu ändern. Der Wortlaut der ursprünglichen aus sieben Artikeln bestehenden Verfassung ist damit heute der Gleiche wie zur Verabschiedung. Um aber die Lesbarkeit der heutigen Verfassung zu erhöhen, werden solche Abschnitte, die durch die Zusatzartikel abgelöst oder verändert wurden, beim Drucken gewöhnlich in besonderer Weise gekennzeichnet.
    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Und wo ist das Verfahren für Verfassungsänderungen geregelt? Genau! In der Verfassung selbst!
    Artikel V

    Der Kongreß schlägt, wenn beide Häuser es mit Zweidrittelmehrheit für notwendig halten, Verfassungsänderungen vor oder beruft auf Ansuchen der gesetzgebenden Körperschaften von zwei Dritteln der Einzelstaaten einen Konvent zur Ausarbeitung von Abänderungsvorschlägen ein, die in beiden Fällen nach Sinn und Absicht als Teile dieser Verfassung Rechtskraft erlangen, wenn sie in drei Vierteln der Einzelstaaten von den gesetzgebenden Körperschaften oder den Konventen ratifiziert werden, je nachdem, welche Form der Ratifikation vom Kongreß vorgeschlagen wird. Jedoch darf keine Abänderung vor dem Jahre 1808 in irgendeiner Weise den 1. und 4. Absatz des 9. Abschnittes des I. Artikels berühren[Links nur für registrierte Nutzer] und keinem Staat darf ohne seine Zustimmung das gleiche Stimmrecht im Senat entzogen werden.
    Im Originaltext findet sich das Wort Amendment und heißt übersetzt Änderung, Überarbeitung, Zusatz. Also Verfassungsänderung.

    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen

    Du redest hier mit Captain "fooking" Spaulding also gewöhne dich besser an eine ordentliche Portion Polemik, die gibt es zu den Argumenten sozusagen gratis dazu.


    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Nicht ganz konstant? Flexibilität? Bist du retarded? Eine 180 grad Drehung in so einer fundamental ethischen Frage bezeichnest du als "nicht ganz konstant" ?! Noch mal meine ernsthafte Frage: Bist du ein Troll oder einfach nur unterdurchschnittlich intelligent?
    Ernsthafte Frage.
    Weder noch. Mein IQ wurde schon mehrfach getestet. Heraus kamen Werte zwischen 116 und 120. Ich bin Mathematiker mit Bachelor-Abschluss.

    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Schon klar, dein Führer bestimmt was Freiheit und was Demokratie ist und kann das auch jederzeit umdefinieren , wie praktisch für ihn.


    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Sehr entlarvend: Du warst bisher also gar kein Verfassungspatriot, weil du natürlich schon immer für die Homo-Ehe gewesen bist.
    Das kann man nicht erfinden.
    Siehe
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Jetzt kommen wir deinem Problem schon näher.


    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Als richtiger Verfassungspatriot hättest du damals aber dagegen sein müssen, das ist dir schon klar oder?
    Nö, siehe
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Du hast mit der Antwort auf meine Frage im Prinzip genau meine These bewiesen: Die Normen und Werte eines "Verfassungspatrioten" sind zu 100% variabel und werden von der Obrigkeit vorgegeben.
    Eben nicht! Variabilität gibt es. Aber nicht 100% Variabilität.

    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Außer wenn die Obrigkeit die Gesetzeslage wieder ändert. Immer schön sein Fähnchen nach dem Wind richten, so machen es die "Verfassungspatrioten".
    Du bist echt ein Clown....


    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Normalerweise ist ein Volk durch Abstammung definiert. Beispiel Sinti: Ein Volk ohne Staat oder festen Siedlungsraum und trotzdem ein Volk.
    Warum gilt das nicht für Deutsche?
    Von "normalerweise" wüsste ich aber gar nichts.

    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Ach ja richtig, weil deine Führer das so beschlossen haben.


    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    Inwiefern ist denn "das innere Wesen" in unseren beiden Fallbeispielen konstant geblieben? Besonders das Beispiel mit Homosex und Homoehe.
    Erst verboten dann erlaubt, wo ist da die Konstante? Das sind zwei Gegenteile du Depp.
    Das Grundgesetz hat das Volk noch nie durch die Abstammung definiert. Insofern ist am Demokratieprinzip alles konstant geblieben.
    Das Gleiche gilt auch auch für das Beispiel Homosex und Homoehe. Für beides gab es weder ein einklagbares Recht, noch ein Verbot, das in der Verfassung(gemeint ist das GG) je verankert war. Es oblag also dem Gesetzgeber. Auch hier ist also alles konstant geblieben.
    Zitat Zitat von Captain_Spaulding Beitrag anzeigen
    ch finde eher den Ausdruck "Demokratie" für dieses Unrechtsregime etwas unzutreffend.
    Geändert von hic (11.08.2017 um 19:46 Uhr)

  5. #435
    GESPERRT
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    Standard AW: Verfassungspatriotismus

    Unter dem Stichwort "Kanzlerakte" findet man auch genügend Informationen das
    die alliierten Vorbehalte weiterhin gültig sind.

  6. #436
    GESPERRT
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    Standard AW: Verfassungspatriotismus

    Zitat Zitat von Sjard Beitrag anzeigen
    Unter dem Stichwort "Kanzlerakte" findet man auch genügend Informationen das
    die alliierten Vorbehalte weiterhin gültig sind.
    Auch eine seriöse Quelle?

  7. #437
    Mitglied Benutzerbild von moishe c
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    Standard AW: Verfassungspatriotismus

    Zitat Zitat von Sjard Beitrag anzeigen
    Unter dem Stichwort "Kanzlerakte" findet man auch genügend Informationen das
    die alliierten Vorbehalte weiterhin gültig sind.

    Hallo,

    "Kanzlerakte" als solche ist en Fake!

    Lies lieber mal die Briefe der 3 Westmächte an die "BRD", die nach der Unterzeichnung des 2plus4 von den 3 Botschaftern der BRD-"Regierung" "überreicht" wurden!

    Da wirst du fündig!












    Zitat Zitat von hic Beitrag anzeigen
    Auch eine seriöse Quelle?
    Hör bloß auf, das Forum hier zuzumüllen, du kleiner Nebelkerzenwerfer!
    Vernichtet Goorgel!

    Zerschlagt Faxenbruch!

    Nieder mit Tweeder!

  8. #438
    GESPERRT
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    Standard AW: Verfassungspatriotismus

    Zitat Zitat von moishe c Beitrag anzeigen
    Hör bloß auf, das Forum hier zuzumüllen, du kleiner Nebelkerzenwerfer!
    Ohne diese Bemerkung hättest du einen Grünen bekommen. Aber so

  9. #439
    Mitglied Benutzerbild von romeo1
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    Standard AW: Verfassungspatriotismus

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Es ist nicht verpönt, sondern wird nur von einer Minderheit geisteskranker Charakterschweine missbilligt und verfolgt.

    Das geht sogar so weit, dass diese verkommenen Moralkrüppel auf die deutsche Fahne pinkeln und bei internationalen Fußball-Meisterschaften die deutsche Fahne von Autos abreissen und sogar einen Wettbewerb veranstalten, wer die meisten abgerissenen Fähnchen zusammen bringt.
    Das sind hics geistige Spießgesellen.

  10. #440
    Mitglied Benutzerbild von romeo1
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    Standard AW: Verfassungspatriotismus

    Zitat Zitat von Rumpelstilz Beitrag anzeigen
    Das ist ja interessant. Du setzt wahllos diesen Schnatter-Smiley unter alle Beiträge, wo dein Hirn nicht ausreicht, diese zu kommentieren. Setze ich zum Spass auch einmal einen solchen Smiley, bewertest du diesen meinen Beitrag mit Rot.

    Das ist dein Verständnis hier in diesem Forum von "Diskussion". Typisch BRD-Systemling eben. Grausliche PISA-Idioten und allesamt verhetzt. Du sonderst hier nur Rabulistik und Hetze für ein verbrecherisches Regime ab.

    Verbrecher können "Demokratie und Menschenrechte" kommentieren solange sie wollen, sie bleiben trotzdem Verbrecher.
    Bei mir verhält sich dieses Würstchen ähnlich.

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