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Thema: Neue Debatte um Videospiele - Schwerpunkt NS-Symbolik

  1. #31
    Mitglied Benutzerbild von SprecherZwo
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    Standard AW: Neue Debatte um Videospiele - Schwerpunkt NS-Symbolik

    Zitat Zitat von Arthas Beitrag anzeigen
    Im Multiplayer kann man meist auch die Deutschen spielen, das stimmt schon. Aber ein Spiel, in dessen Hauptkampagne man auf deutscher Seite kämpft wäre langsam mal überfällig.



    Wir bräuchten endlich eine rechte/nationale Videospielindustrie. Es muß aber ja nicht immer was mit Weltkriegsbezug sein; fiktive Zukunftsszenarien sind ja auch sehr beliebt. Zum Beispiel eines, bei dem Deutschland von den Musels übernommen wurde, und man als Elitesoldat einer deutschen Widerstandsarmee dieses wieder vom islamischen Regime befreien muß. Das käme hier sicherlich gut an.
    Lieber wäre mir ein Szenario, in welchem man Deutschland von den Ami-Besatzern befreien muss.

  2. #32
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    Standard AW: Neue Debatte um Videospiele - Schwerpunkt NS-Symbolik

    Zitat Zitat von Arthas Beitrag anzeigen
    Ja, das sieht man doch in dem Video. Man spielt vier amerikanische "Elitepiloten" und muß die deutsche Luftwaffe aufhalten, welche mit ihren Wunderwaffen einen letzten Angriff auf die amerikanische Ostküste startet.

    So ein Scheiss. Dann ist der Name des Spiels aber irreführend.

  3. #33
    Anarchotechnokrat Benutzerbild von Zyankali
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    Standard AW: Neue Debatte um Videospiele - Schwerpunkt NS-Symbolik

    Zitat Zitat von Arthas Beitrag anzeigen
    Ja, das sieht man doch in dem Video. Man spielt vier amerikanische "Elitepiloten" und muß die deutsche Luftwaffe aufhalten, welche mit ihren Wunderwaffen einen letzten Angriff auf die amerikanische Ostküste startet.


    das "scharfe" mechaniker weibchen darf mittlerweile auch nirgendwo mehr fehlen, oder ? schade das sie in realität dann so oft belächelt werden...
    Sollte irgend etwas in diesem Text Verwirrung stiften, ignorieren Sie bitte das gesamte Produkt.

  4. #34
    FCK BRD Benutzerbild von Arthas
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    AW: Neue Debatte um Videospiele - Schwerpunkt NS-Symbolik

    Zitat Zitat von SprecherZwo Beitrag anzeigen
    Lieber wäre mir ein Szenario, in welchem man Deutschland von den Ami-Besatzern befreien muss.
    Das wäre natürlich auch was. Aber mit dem Szenario gegen die Musels kann man die BRD-Öffentlichkeit derzeit mehr ärgern.

  5. #35
    Mitglied Benutzerbild von SprecherZwo
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    Standard AW: Neue Debatte um Videospiele - Schwerpunkt NS-Symbolik

    Zitat Zitat von Arthas Beitrag anzeigen
    Das wäre natürlich auch was. Aber mit dem Szenario gegen die Musels kann man die BRD-Öffentlichkeit derzeit mehr ärgern.
    Man könnte ja mehrere verschiedene Szenarien einbauen. In einem anderen müsste man z.B. in Polen einmarschieren und die Ostgebiete zurückerobern.

  6. #36
    FCK BRD Benutzerbild von Arthas
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    :D AW: Neue Debatte um Videospiele - Schwerpunkt NS-Symbolik

    Zitat Zitat von Zyankali Beitrag anzeigen
    das "scharfe" mechaniker weibchen darf mittlerweile auch nirgendwo mehr fehlen, oder ? schade das sie in realität dann so oft belächelt werden...
    Ist halt alles schön auf politkorrekt getrimmt. Wobei ich mir nach dem Lesen eines Tests dazu gerade nicht mehr so sicher bin, ob das Entwicklerstudio nicht doch nur die Amis verarschen wollte:


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  7. #37
    FCK BRD Benutzerbild von Arthas
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    AW: Neue Debatte um Videospiele - Schwerpunkt NS-Symbolik

    Zitat Zitat von SprecherZwo Beitrag anzeigen
    Man könnte ja mehrere verschiedene Szenarien einbauen. In einem anderen müsste man z.B. in Polen einmarschieren und die Ostgebiete zurückerobern.
    Was jetzt noch fehlt, ist ein mutiges Entwicklerstudio.

  8. #38
    FCK BRD Benutzerbild von Arthas
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    Daumen runter! AW: Neue Debatte um Videospiele - Schwerpunkt NS-Symbolik

    In der "Debatte" mischen nun auch zwei berliner Entwickler mit und wollen im Stile bekannter BRD-Volkspädagogik mit [Links nur für registrierte Nutzer] ein Gegenstück zu den Ami-Shootern schaffen. Statt Wehrmachtssoldaten abzuballern, sollen sich zu spät geborene Widerstandskämpfer in ernster Belehrungsatmosphäre eine Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus aufbauen, Gegenpropaganda und Sabotage betreiben sowie Anschläge verüben:

    Die wenigsten Spiele, denen der Zweite Weltkrieg als Schauplatz zugrunde liegt, beschäftigen sich mit der Realität des täglichen Lebens im damaligen Nazi-Deutschland. Das Berliner Entwicklerstudio Paintbucket Games, bestehend aus Jörg Friedrich und Sebastian Schulz, hat die Absicht, das zu ändern.
    Das Ganze ist den beiden wackeren Antifaschisten natürlich auch ein ganz persönliches Anliegen, weshalb der Verweis auf die bevorstehende Machtergreifung durch die pösen Rechten nicht fehlen darf:

    Aufgrund der aktuellen politischen Landschaft und Stimmung in Deutschland ist es ein wichtiges Thema. Die Idee dazu entstand vor dieser Entwicklung, doch die politische Lage habe den Entschluss befeuert, dieses Spiel zu machen. "Natürlich wiederholt sich Geschichte nicht eins zu eins, aber es gibt Parallelen", erzählt er. "Das Berlin der 1920er Jahre war fortschrittlich und liberal. Kunst, Sexualität, Wissenschaft waren modern und vielfältig. Niemand glaubte, diese Freiheiten verlieren zu können, aber genau das geschah mit der Machtergreifung [der NSDAP]. Und der gesellschaftliche Rückschritt überdauerte die Nazizeit bei Weitem."

    "Heute glaubt niemand ernsthaft, dass unsere bürgerlichen Freiheiten in Gefahr sein könnten und doch ist das der Fall. Sieh dir nur die Entwicklung in Ungarn an und wie dort mit der freien Presse umgegangen wird. Die Meinungsfreiheit und die freie Presse sind immer die ersten Opfer autoritärer Kräfte, daran erkennst du sie gut. 'Lügenpresse' ist ein Begriff, den die Nazis gerne und viel verwendeten."
    Und weiter:

    Größere Probleme habe es bei der Entwicklung des Spiels nicht gegeben, was der zehnjährigen Zusammenarbeit des aufeinander eingespielten Duos zu verdanken sei. "Außerdem liegt uns das Thema", fügt er hinzu. "Es fühlt sich unglaublich richtig an, dieses Spiel zu machen.

    An anderen Spielen zur Nazi-Zeit gefalle beiden nicht, wie der Stil der Nazis kopiert und zelebriert werde. Aus diesem Grund gehen sie bewusst in eine andere Richtung und orientieren sich an Künstlern wie Käthe Kollwitz, Otto Dix oder John Heartfield, deren Werke die Nazis hassten und verboten. "Er [Schulz] wollte für Through the Darkest of Times einen Grafikstil schaffen, den die Nazis verboten hätten", betont Friedrich.
    Das ist ihnen in der Tat gut gelungen, wie man an der Gestaltung dieser in die 1930er-Jahre versetzten Hipster-Bande mit routiniertem Betroffenheitsblick sehen kann:











    Da die Entwickler ihr Spiel auch noch als ein kulturell ganz besonders wertvolles Kunstwerk betrachten, sind sie allerdings gegen das Darstellungsverbot von NS-Symbolen darin:


    Im Zusammenhang mit einem Spiel wie diesem ist natürlich die Debatte rund um die Verwendung von Hakenkreuzen und NS-Symbolen in Spielen ein interessantes Thema. Für Friedrich macht ein striktes Verbot keinen Sinn: "Ich kann nur schwer nachzuvollziehen, dass sich die Landesjugendbehörden auf ein Einzelurteil aus den 90ern berufen, welches gegen Neonazis gefällt wurde, und dann deshalb Spiele wie Attentat 1942 - die eindeutig anti-faschistisch und kulturell wertvoll sind - in Deutschland nicht erscheinen können", sagt er.
    Vielleicht gelingt es ihnen auch, das Verbot zu kippen, denn dieses Spiel dürfte zumindest der kommende Liebling des bundesdeutschen Medien- und Kulturbetriebs werden. Ansonsten wird das Vorhaben, die Leute mit moralinsauren "Vergangenheitsbewältigung"-Schmonzetten auch noch außerhalb von Schule und ÖRR belästigen zu wollen allerdings wohl eher floppen.


  9. #39
    Erich von Stahlhelm Benutzerbild von Hrafnaguð
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    Standard AW: Neue Debatte um Videospiele - Schwerpunkt NS-Symbolik

    Zitat Zitat von Arthas Beitrag anzeigen
    Vollzitat
    Schon diese gezeichneten Typen haben nichts Deutsches an sich.
    Sehen aus wie Hipster-Azzlacks. Und ein Jude, wie aus einer modernisierten Stürmerkarrikatur
    scheint auch dabei zu sein.
    Ein Adventure um die weiße Rose war denen wohl zu politisch unkorrekt. Ich mein, die waren
    u.A. vom Gedankengut der "bündischen Jugend" beeinflusst, also eher von heutigen Standpunkt
    schon fast selbst "Nazis", Nationalkonservative die einfach mit der NSDAP-Regentschaft und
    Hitler nicht einverstanden waren und Widerstand leisteten, aber mit Sicherheit nicht in irgendeiner
    Weise links, nicht mal nach damaligen Verständnis und wohl erst recht das komplette Gegenteil der
    heutigen Definition von links.
    Grauenvolle, geschichtsklitternde Scheiße.
    Wenn morgen die Muschelhörner und Trommeln erklingen, dann lasst uns fallen, so leichten Herzens wie die Kirschblüten im linden Frühlingswind.

    Prophetie aus Logik geboren. Sucht nach
    "Die Reichen werden Todeszäune ziehen" und lest!

  10. #40
    FCK BRD Benutzerbild von Arthas
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    AW: Neue Debatte um Videospiele - Schwerpunkt NS-Symbolik

    Zitat Zitat von Erich von Stahlhelm Beitrag anzeigen
    Schon diese gezeichneten Typen haben nichts Deutsches an sich.
    Sehen aus wie Hipster-Azzlacks. Und ein Jude, wie aus einer modernisierten Stürmerkarrikatur
    scheint auch dabei zu sein.

    Ein Adventure um die weiße Rose war denen wohl zu politisch unkorrekt. Ich mein, die waren
    u.A. vom Gedankengut der "bündischen Jugend" beeinflusst, also eher von heutigen Standpunkt
    schon fast selbst "Nazis", Nationalkonservative die einfach mit der NSDAP-Regentschaft und
    Hitler nicht einverstanden waren und Widerstand leisteten, aber mit Sicherheit nicht in irgendeiner
    Weise links, nicht mal nach damaligen Verständnis und wohl erst recht das komplette Gegenteil der
    heutigen Definition von links.
    Grauenvolle, geschichtsklitternde Scheiße.

    Die Entwickler betonen ja extra, daß es ihnen wichtig war, das Spiel in einem Stil darzustellen der unter den Nationalsozialisten als Entartete Kunst gegolten hätte. Daß die SA-Männer dabei noch am halbwegs vernünftigsten aussehen, ist schon amüsant.

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