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Thema: Überlastete, alleinerziehende und arme Mütter

  1. #1
    Lilly mit drei L Benutzerbild von Lilly
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    Standard Überlastete, alleinerziehende und arme Mütter

    Ehrlich gesagt, ich kann es nicht mehr hören.

    Warum gibt es denn heute so viele alleinerziehende Mütter und haben es verheiratete Mütter tatsächlich so viel einfacher? Und wenn ja, warum ist/bleibt man dann nicht verheiratet?

    In den meisten Fällen ist der Alleinerziehenden-Status eine selbstgewählte Lebensform. Warum beklagt man sich dann darüber.

    Davon abgesehen, möchte ich doch darauf hinweisen, dass es heutige Alleinerziehende wesentlich einfacher haben, als jene früherer Zeiten, als es keine staatlichen Hilfen und keine Krippen schon für Säuglinge gab - und - alleinerziehende Frauen, außer Witwen, gesellschaftlich geächtet waren.
    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist gestern, der andere morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zu Leben ist. (Dalai Lama)

  2. #2
    Mitglied Benutzerbild von antiseptisch
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    Standard AW: Überlastete, alleinerziehende und arme Mütter

    Leider werden Alleinerziehende heute nur vordergründig bemitleidet, hintenrum aber vergöttert und als Vorbild angepriesen. In den allermeisten Fällen können sie diese kaputten Zustände nur auf Kosten des unterhaltszahlenden Ex oder gleich auf Staatskosten durchziehen. Heute ist es so, dass treusorgende Familienmütter bemitleidet werden, weil sie es angeblich nicht schaffen, von dem Dreckskerl wegzukommen. Es sind grauenhafte Zustände, die unsere Kinder durchmachen müssen. Warum sind denn so viele junge Frauen borderlinegestört und vollkommen beziehungsunfähig? Wer selber nie heile Welt erlebt hat, muss diese später geradezu zwangsläufig als Bedrohung empfinden, und noch mehr Zerstörung anrichten, damit das eigene schiefe Bild erst dann gerade hängt, wenn alle anderen auch schief sind.

  3. #3
    Mitglied Benutzerbild von Kater
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    Standard AW: Überlastete, alleinerziehende und arme Mütter

    Es kommt immer auf den Einzelfall an! Doch grundsätzlich hält sich meine Achtung vor alkeinerziehenfen Müttern in Grenzen. Es sind einfach zu viele! So miserabel können wir Kerle ja gar nicht sein! Gegebenenfalls sollte Frau vielleicht VOR der Hochzeit ihr Beuteschema überdenken! Es juckt mich dsher grundsätzlich wenig, wgnn ich lese, wie schwer es viele Alleinerziehende doch haben. Dann bleibt gefälligst bei euren Männern!
    Wie nennt man einen Homosexuellen, der sich von seiner Banklehre über ein Studium, politische Arbeit, einen fetten Job als Pharma-Lobbyist bis in ein Ministeramt kontinuierlich und erfolgreich weiterentwickelt hat? ------------------> Schwuchtel

  4. #4
    Mitglied Benutzerbild von Schopenhauer
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    Standard AW: Überlastete, alleinerziehende und arme Mütter

    Ich war eine ganze Weile unfreiwillig alleinerziehend, als mein Mann vor Jahren starb. Ich erzog unsere drei Mädchen allein und hatte Rückhalt in meiner Familie und in der Familie meines Mannes. Mein Bruder kam aus Südamerika für ca. 6 Monate wieder, wo er seit Ende der 80iger lebte. Es war halt so, wie es war. Da musste ich durch, nebst Arbeit, Haushalt etc. Später, als ich meinen zweiten Mann kennen lernte, war es aber nicht so, daß er sich an der Erziehung meiner Mädchen beteiligte.
    Ohne Wahrheit gibt es keine Freiheit.

    "Ich glaube, ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich Leute von Anfang an doof finden darf. Ich habe ja nicht ewig Zeit."

  5. #5
    Mitglied Benutzerbild von Hay
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    Standard AW: Überlastete, alleinerziehende und arme Mütter

    Zitat Zitat von Lilly Beitrag anzeigen
    Ehrlich gesagt, ich kann es nicht mehr hören.

    Warum gibt es denn heute so viele alleinerziehende Mütter und haben es verheiratete Mütter tatsächlich so viel einfacher? Und wenn ja, warum ist/bleibt man dann nicht verheiratet?

    In den meisten Fällen ist der Alleinerziehenden-Status eine selbstgewählte Lebensform. Warum beklagt man sich dann darüber.

    Davon abgesehen, möchte ich doch darauf hinweisen, dass es heutige Alleinerziehende wesentlich einfacher haben, als jene früherer Zeiten, als es keine staatlichen Hilfen und keine Krippen schon für Säuglinge gab - und - alleinerziehende Frauen, außer Witwen, gesellschaftlich geächtet waren.
    Erst einmal vergleichst du Alleinerziehende mit Verheirateten ( "...so viele alleinerziehende Mütter und haben es verheiratete Mütter tatsächlich so viel einfacher) und dann vergleichst du heutige Alleinerziehende mit damaligen Alleinerziehenden ("... möchte ich doch darauf hinweisen, dass es heutige Alleinerziehende wesentlich einfacher haben, als jene früherer Zeiten"). Was denn nun? Eigentlich sind ja schon deine Fragestellungen eine Anklage gegen Alleinerziehende.

    Kommt doch immer auf den Einzelfall an. Es liegt in der Struktur der Sache, dass es Alleinerziehende üblicherweise schwerer haben als Verheiratete. Meistens, aber nicht immer. Das zum Punkt 1. Zum Punkt 2, dass Alleinerziehend eine selbstgewählte Lebensfom sei. Diese Aussage ist falsch, denn sie impliziert, dass die Alleinerziehende die Entscheiderin über die Fortführung einer Beziehung oder die Bildung einer Beziehung oder über Leben und Tod ist. Sie entscheidet dann vermutlich auch über die Qualität der Beziehung, denn in den eklatantesten Fällen spielt ja auch oft Gewalt und Sucht eine Rolle für das Scheitern einer Ehe oder Beziehung.
    Zum Punkt 3: Staatliche Hilfen. Nicht jede Alleinerziehende bekommt staatliche Hilfen. Das hängt vom Einzelfall ab, von den wirtschaftlichen Verhältnissen, der Bedürftigkeit, vom Einkommen des Unterhaltspflichtigen, vom eigenen Einkommen der von der Höhe der Hinterbliebenenversorgung.
    Ich glaube übrigens, dass es seit Anbeginn der Bundesrepublik schon immer eine Sozialfürsorge für Bedürftige gab, die auch Alleinerziehende nicht ausschloss.

    Viele Fragen also und viele vorgefertigte Meinungen. Von deiner Seite auf jeden Fall viele Vorurteile.

  6. #6
    Mitglied Benutzerbild von antiseptisch
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    Standard AW: Überlastete, alleinerziehende und arme Mütter

    Zitat Zitat von Hay Beitrag anzeigen
    Kommt doch immer auf den Einzelfall an.
    Typisches Totschlagargument. Wie hier schon gesagt wurde: Es sind einfach zu viele. Es wird so nicht mehr weitergehen. Entweder Trennungen/Scheidungen werden wieder erschwert mit Entscheidung der Schuldfrage, oder unser ganzer Kulturkreis kippt um.Mind. 3/4 der Scheidungen würden nicht mehr stattfinden, wenn Frauen wieder schuldig geschieden würden und dann völlig mittellos dastehen würden.

  7. #7
    Mitglied
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    Standard AW: Überlastete, alleinerziehende und arme Mütter

    Zitat Zitat von antiseptisch Beitrag anzeigen
    Typisches Totschlagargument. Wie hier schon gesagt wurde: Es sind einfach zu viele. Es wird so nicht mehr weitergehen. Entweder Trennungen/Scheidungen werden wieder erschwert mit Entscheidung der Schuldfrage, oder unser ganzer Kulturkreis kippt um.Mind. 3/4 der Scheidungen würden nicht mehr stattfinden, wenn Frauen wieder schuldig geschieden würden und dann völlig mittellos dastehen würden.
    Überhaupt kein Problem. Wenn sie mittellos wären, weil sie vorher als Hausfrauen und wegen der Kindererziehung "arbeitslos" waren, bekommt der Mann das Kind und fertig. Dann braucht man sich auch nicht um Unterhalt des Vaters kümmern und die Frau kann dann wieder arbeiten gehen und Unterhalt für das Kind zahlen.

  8. #8
    Aluhut Akbar Benutzerbild von Liberalist
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    Standard AW: Überlastete, alleinerziehende und arme Mütter

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Überhaupt kein Problem. Wenn sie mittellos wären, weil sie vorher als Hausfrauen und wegen der Kindererziehung "arbeitslos" waren, bekommt der Mann das Kind und fertig. Dann braucht man sich auch nicht um Unterhalt des Vaters kümmern und die Frau kann dann wieder arbeiten gehen und Unterhalt für das Kind zahlen.
    Ernsthaft jetzt?
    Es ist einfach, auffallend mitfühlend zu sein, wenn andere dafür gezwungen sind, dafür die Kosten zu tragen. (Murray Rothbard) Man kann entweder einen Wohlfahrtsstaat oder offene Grenzen haben, beides zusammen geht nicht. (Milton Friedman) Das Optimum an sozialer Gerechtigkeit ist erreicht, wenn wir alle als Penner durch die Städte irren. (Roland Baader)

  9. #9
    Mitglied
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    Standard AW: Überlastete, alleinerziehende und arme Mütter

    Zitat Zitat von Liberalist Beitrag anzeigen
    Ernsthaft jetzt?
    Man hört doch meist nur die folgenden Erklärungen:
    - der Mann hat sie geschlagen
    - der Mann hat sie betrogen
    - die Frau hat ihn betrogen (geschlagen halte ich nicht für die Norm)

    Der Mann geht arbeiten und muss für das Kind Unterhalt bezahlen, weil das Kind bei der Frau bleibt. Das ist ja ungerecht und deswegen kam ja von antiseptisch:
    Mind. 3/4 der Scheidungen würden nicht mehr stattfinden, wenn Frauen wieder schuldig geschieden würden und dann völlig mittellos dastehen würden.
    "Schuldig geschieden" gibt es nicht. Wenn aber angeprangert wird, dass die Frauen sich scheiden lassen und das nur wegen Geld kassieren, dann muss man gucken, wer der Hauptverdiener ist. Da das zu 90% der Mann ist, muss man das Kind eben dem Mann übergeben, der sich um das Kind kümmert, weil er dem Kind ja ein besseres Leben bieten kann. Denn die Frau müsste ebenfalls arbeiten gehen um über die Runden zu kommen und bekäme Alimente. Tja.

  10. #10
    Mitglied Benutzerbild von Circopolitico
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    Standard AW: Überlastete, alleinerziehende und arme Mütter

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Überhaupt kein Problem. Wenn sie mittellos wären, weil sie vorher als Hausfrauen und wegen der Kindererziehung "arbeitslos" waren, bekommt der Mann das Kind und fertig. Dann braucht man sich auch nicht um Unterhalt des Vaters kümmern und die Frau kann dann wieder arbeiten gehen und Unterhalt für das Kind zahlen.
    95% aller Männer wären sowas von überfordert, wenn sie alleinerziehend wären.
    Meinst du nicht auch, es hat schon einen Grund, warum die Kinder nach einer Scheidung in den allermeisten Fällen bei der Mutter bleiben?

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