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Thema: Hartz4-Bezieher haben kein Recht auf's Minimum

  1. #531
    Mitglied Benutzerbild von Hay
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    Standard AW: Hartz4-Bezieher haben kein Recht auf's Minimum

    Zitat Zitat von dulliSwedish Beitrag anzeigen
    Es kommt erstmal drauf an, wer mit "dieses Land" gemeint ist, hier muss man unterscheiden. Wenn mit "dieses Land" die Deutsche Normalbevölkerung gemeint ist, so sind wir mit Sicherheit NICHT auf Zuwanderung in den hiesigen Arbeitsmarkt angewiesen, warum auch, entgegen regelmäßig wiederholter Propaganda gibt es in Deutschland mm keinen Mangel an Arbeitskräften. Wenn mit "dieses Land" hingegen die Eigentümer großer Konzerne mit Hunderten Fillialen gemeint ist, sicherlich, diese profitieren von Zuwanderung in den Arbeitsmarkt und den direkt daraus resultierenden niedrigeren Löhnen.

    Abgesehen davon geht es bei der ganzen Massenzuwanderung sowieso nicht oder nur sekundär um Löhne, da ja die meisten der "Neubürger" sowieso keiner Arbeit nachgehen. Es geht, wenn man mal von vermuteten, direkt gegen das deutsche Volk gerichteten Absichten absieht, um steigenden Binnenkonsum, mehr Einwanderung = mehr hungrige Mäuler gehen zu Aldi, Rewe, Lidl, H & M, beziehen Wohnungen bei Deutsche Wohnen, kaufen Telefonguthaben von Eplus usw usf.
    Diese "Deutsche Wirtschaft" aka die wenigen Eigentümer dieser Konzerne profitieren direkt durch die Zuwanderung, weil mehr konsumiert wird, während das Geld das die "Neubürger" dort ausgeben, allerdings direkt aus den Taschen der Steuerzahler kommt. Die "Wirtschaft", oder "deutsche Wirtschaft" die hier tatsächlich von der Massenzuwanderung ausländischer Männer profitiert, ist in Wahrheit ein Synonym für "die oberen Zehntausend", denn so schön wie es klingen mag, dass "die deutsche Wirtschaft" durch die Massenzuwanderung wächst und floriert, der normale, als Angestellter arbeitende Deutsche hat, außer steigenden Preisen, überlasteter Infrastruktur und der Tatsache dass er dieses Gewinnplus aus eigener Tasche bezahlen darf, nichts davon.
    In dieses Netzwerk der Profiteure der Zuwanderung hat man geschickt auch kleine Betriebe aufgenommen, darunter auch Handwerksbetriebe. Sie profitieren ja nicht nur von der Fertigstellung neuer Unterkünfte, egal ob Wohnbauten, Umbauten oder Gemeinschaftsunterkünfte, sondern auch von staatlichen Aufträgen, die mittlerweile selbst so geringfügige Aufgaben wie Glühbirnenwechsel oder Kochschürzenbestellungen und -lieferungen und Hausmeisterdienste vorsehen. Der Zuschlag bei doeser Art der Ausschreibungen hängt direkt oder indirekt mit der interkulturellen Öffnung des sich bewerbenden Betriebs zusammen. Dazu kommt als Extra obendrauf noch die finanzielle Förderung der Arbeitgeber, die Zuwanderer einstellen. Sie bekommen nämlich über die Arbeitslosengeldversicherung (BA - Bundesanstalt für Arbeit) die Hälfte des Lohnes erstattet und natürlich noch sonstige Hilfen. Da rechnet sich dann auch ein gering qualifizierter Afrikaner mit geringen Sprachkenntnissen.

    Und natürlich, wie du schon erwähnt hast, profitiert vor allem die Konsumgüter- und die Lebensmittelindustrie bzw. die Händler von dem Zuwachs an Menschen, die vom Staat Geld in die Hand gedrückt bekommen, um Elektronik, Spielzeug, Handys, Kleidung oder auch ganz einfach Lebensmittel zu kaufen.

    Und dann freut sich natürlich die Politik, denn sie kann Erfolgsmeldungen veröffentlichen: "Uns ging es noch nie so gut wie heute....!!"

    (Wenn der eigene Nachwuchs dann viele Bewerbungen schreiben muss, ist er einfach nicht qualifiziert genug...)

    Apropos: Ärztemangel.....
    Es werden Ärzte aus der Dritten Welt, die, wenn ihre Zertifikate nicht einfach gekauft wurden, mit ihrer Ausbildung keinesfalls dem deutschen Standard entsprechen, im Schnellverfahren mit einfachen Sprachtests in den Gesundheitsmarkt in Deutschland übernommen, während man deutschen Abiturienten mit guten Noten ein Medizinstudium verwehrt, weil sie einen NC von 1,0 - 1,1 nur äußerst selten vorweisen können. Zugleich hat man die Studienplätze an den Unis etwa halbiert, so dass wir auf diese Weise gar nicht genug Nachwuchsmediziner bekommen. Falls man wirklich einen Ärztemangel beheben wollte, wäre es ein Leichtes, den NC herabzusenken oder auszusetzen und ausreichend Studiengelegenheiten an deutschen Unis zu schaffen. Aber genau das passiert nicht. Und da frage ich mich, warum...?

  2. #532
    Mitglied Benutzerbild von schlaufix
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    Standard AW: Hartz4-Bezieher haben kein Recht auf's Minimum

    Zitat Zitat von mathetes Beitrag anzeigen
    Ich habe es etwas ueberspitzt ausgedrueckt, der Wohnungsmangel hat zwei Dimensionen, einmal die Landflucht und dadurch Wohnungsmangel in den Grosstaedten, ich sehe hier nicht den Staat in der Pflicht, der verschaerft das Problem durch Markteingriffe eher, mein Ansatz hier waere der Landflucht entgegen zu wirken. Dazu kommt nun zunehmend ein flaechendeckender Wohnungsmangel durch die Masseneinwanderung, hieran ist alleine der Staat schuld und damit auch in der Pflicht fuer genuegend Wohnraum zu sorgen, leider haben Migranten dabei Prioritaet, auf meinen Ansatz hier verzichte an dieser Stelle.
    Naja, man sollte schon vorher überdenken was man schreibt und welche Vorschläge man macht.
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  3. #533
    Mitglied Benutzerbild von zitronenclan
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    Standard AW: Hartz4-Bezieher haben kein Recht auf's Minimum

    Zitat Zitat von mathetes Beitrag anzeigen
    In Teilen von Oberfranken und den neuen Laendern, Hof und Plauen hatte sehr guenstige Mieten, zumindest bis 2015, dort machen sich nun vermehrt Asylanten breit, die Gegend gilt eher als strukturschwach, fuer Rentner und unvermittelbare Langzeitarbeitslose waere es aber durchaus eine Option. Ein paar solcher Gegenden gibt es wohl auch in NRW.



    Der Hartzer kann das meine ich gegenueber dem Amt aber jederzeit rueckgaengig machen.
    Stimmt!
    Armageddon was yesterday-today we have a serious Problem.

  4. #534
    Mitglied Benutzerbild von zitronenclan
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    Standard AW: Hartz4-Bezieher haben kein Recht auf's Minimum

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Neue Arbeitsplätze sind letztes Jahr entstanden. Oh Wunder, in der Bauindustrie, im Sanitär/Heizungsbereich und im Elektrobereich. Das ist ja genau das, was man für Wohnungsbau benötigt! Wer hätte das gedacht?

    Vorher war das Geld aber nie da, und jetzt wo ein paar Einwanderer kommen ist auf einmal große Sause? Die Wohnungen mag es zwar geben, aber wer wirklich arbeiten möchte, dem nützt es nichts auf dem Land zu leben. Es sei denn er kann mit der Arbeistlosigkeit und H4 leben. Das kann man, und man kommt auch aus, aber eben nicht der Großteil.

    Richtig, wenn die Rentner in den Städten "endlich" mal ihr Wohngebiet verlassen würden und mehr Fahrtwege in kauf nühmen (gibt es das Wort?), dann gäbe es mehr freie Wohnungen in Städten für Arbeiter. Stattdessen muss ja jeder in ner eigenen Wohnung wohnen und jede Generation alleine. Machbar ist das, man sieht wo es hinführt. Der Clou ist: Wenn wohnen teurer wird, wird das vom Staat ausgeglichen. Und jetzt raten wir mal, wo DER das hernimmt? Richtig, von dem, der sowieso keine Wohnung in der Stadt bekommen hat, weil sie zu teuer ist. An Lächerlichkeit kaum zu überbieten.

    Das erhöht auch alles H4 und die Sozialleistungen. Wenn jeder in Dland ne Wohnung hätte wären die Sozialleistungen viel geringer und die Abgaben wären geringer. Das ist aber gar nicht gewollt. Man WILL, dass die Leute keine Eigenheime mehr haben und immer nur davon abhängig sind, wo sie gerade arbeiten zu wohnen. Da die Leute auch nicht genug verdienen, können sie keine Rücklagen bilden um sich Eigenheime zu leisten, müssen ja immer der Arbeit hinterherziehen. Das kostet.

    Wie auch immer, das ganze H4-System ist so gewollt, und daher wird sich auch nichts ändern. Der Aufschrei ist viel zu klein. Man prügelt ja noch lieber auf die ganz unten ein. "Faules Pack", "Sozialschmarotzer" ist halt viel besser, da kann man seiner Wut und dem Hass freien Lauf lassen. Besser als "Kollateralschaden".
    Zustimme bis auf die Aussage: Wenn wohnen teurer wird, wird das vom Staat ausgeglichen.
    Von was leitest du das ab? Hinweis, es gibt bzgl. Wohngeld auch Mietszuschuß genannt Obergrenzen. Diese bewegen sich eher auf unrealistischen niedrigen Niveau.
    Armageddon was yesterday-today we have a serious Problem.

  5. #535
    Mitglied Benutzerbild von schlaufix
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    Standard AW: Hartz4-Bezieher haben kein Recht auf's Minimum

    Zitat Zitat von Olliver Beitrag anzeigen
    Fällt euch auch auf, dass die SPD ihr Image verbessern möchte indem sie den Begriff der „Grundsicherung“ zum „solidarischen Grundeinkommen“ aufpoliert?

    Etikettenschwindel.
    Alter Wein im neuen Schlauch!

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    Das Solidarische Grundeinkommen ist meiner Meinung nach ein billiger Versuch, die Langzeitarbeitslosen als moderne Sklaven zu beschäftigen. Mehr als der Mindestlohn soll ja ohnehin nicht gezahlt werden.
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  6. #536
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    Standard AW: Hartz4-Bezieher haben kein Recht auf's Minimum

    Zitat Zitat von mathetes Beitrag anzeigen

    Der Hartzer kann das meine ich gegenueber dem Amt aber jederzeit rueckgaengig machen.
    Eine (Miet-)Abtretungserklärung, wenn richtig formuliert, ist nicht zu widerrufen, sondern ist dann so lange gültig, wie das Mietverhältnis andauert.

    Dies betrifft übrigens nicht nur einen ALGII-Bezieher. Eine Praxis, welche immer mehr um sich greift ist z.B. dass man in der Zwischenzeit von Arbeitnehmern verlangt, dass die Miete von dessen Arbeitgebern direkt an den Vermieter überwiesen wird und auch solch eine Abtretungserklärung gilt so lange wie das Mietverhätlnis dauert (immer unter der Maßgabe, dass der Vermieter einen eventuell gewünschten Widerruf nicht anerkennt).
    .

  7. #537
    AfD wirkt!
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    Standard AW: Hartz4-Bezieher haben kein Recht auf's Minimum

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Eine (Miet-)Abtretungserklärung, wenn richtig formuliert, ist nicht zu widerrufen, sondern ist dann so lange gültig, wie das Mietverhältnis andauert.

    Dies betrifft übrigens nicht nur einen ALGII-Bezieher. Eine Praxis, welche immer mehr um sich greift ist z.B. dass man in der Zwischenzeit von Arbeitnehmern verlangt, dass die Miete von dessen Arbeitgebern direkt an den Vermieter überwiesen wird und auch solch eine Abtretungserklärung gilt so lange wie das Mietverhätlnis dauert (immer unter der Maßgabe, dass der Vermieter einen eventuell gewünschten Widerruf nicht anerkennt).
    .
    Der Mieter muss die Abtretungserklärung nicht widerrufen, sondern einfach beim Jobcenter wieder die Zahlung auf sein eigenens Konto beantragen.
    Ein Rechtsanspruch des Vermieters gegenüber dem Jobcenter auf Zahlung der Miete entsteht durch die Abtretungserklärung nicht.
    Das Weltbild der Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt, offenbart am 9.10.2013 im ARD-Morgenmagazin:
    ... weil wir auch Menschen hier brauchen, die in unseren Sozialsystemen zuhause sind und sich auch zuhause fühlen können.

  8. #538
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    Standard AW: Hartz4-Bezieher haben kein Recht auf's Minimum

    Zitat Zitat von zitronenclan Beitrag anzeigen
    Zustimme bis auf die Aussage: Wenn wohnen teurer wird, wird das vom Staat ausgeglichen.
    Von was leitest du das ab? Hinweis, es gibt bzgl. Wohngeld auch Mietszuschuß genannt Obergrenzen. Diese bewegen sich eher auf unrealistischen niedrigen Niveau.
    Wohngeld steht erst einmal JEDEM zu - dabei geht es nicht nur um Zuschüsse zur Mietzahlung, auch der Eigentümer einer Wohnung kann Wohngeld für sich beantragen (ist nun wirklich kein Witz). Es gibt auch keine Obergrenzen, da Wohngeld eine indivuduelle Einzelleistung ist, welche von diversen Faktoren abhängt....sprich, Wohngeld muss von ein paar Euro im zweistelligen Bereich bis hin in einen vierstelligen Bereich bezahlt werden, wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen.

    Die Vorraussetzungen sind - grob gesagt - Einkommen, Mietstufe und Anzahl der Familienmitglieder, welche in der Wohnung leben und dann kann Wohngeld im Einzelfall in den vierstelligen Bereich gehen - für einen Mieter wie für einen Eigentümer.

  9. #539
    Mitglied Benutzerbild von schlaufix
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    Standard AW: Hartz4-Bezieher haben kein Recht auf's Minimum

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Wohngeld steht erst einmal JEDEM zu - dabei geht es nicht nur um Zuschüsse zur Mietzahlung, auch der Eigentümer einer Wohnung kann Wohngeld für sich beantragen (ist nun wirklich kein Witz). Es gibt auch keine Obergrenzen, da Wohngeld eine indivuduelle Einzelleistung ist, welche von diversen Faktoren abhängt....sprich, Wohngeld muss von ein paar Euro im zweistelligen Bereich bis hin in einen vierstelligen Bereich bezahlt werden, wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen.

    Die Vorraussetzungen sind - grob gesagt - Einkommen, Mietstufe und Anzahl der Familienmitglieder, welche in der Wohnung leben und dann kann Wohngeld im Einzelfall in den vierstelligen Bereich gehen - für einen Mieter wie für einen Eigentümer.
    Man muß bestimmte Voraussetzungen erfüllen um einen Anspruch auf Wohngeld zu haben.
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