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Thema: Die geistige und seelische Gesundheit der Einwohner in der BRD

  1. #31
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    Standard AW: Die geistige und seelische Gesundheit der Einwohner in der BRD

    Ich bin der Meinung, dass die Esskultur, sofern es denn eine gab (die war ja eher erzwungenermaßen), so sehr gelitten hat, dass der Großteil gar nicht mehr in der Lage ist, sich vernünftig zu ernähren.
    Es setzt nämlich ein paar Dinge voraus. Bewusstsein für das Essen, Zeit für das Essen, Genuss beim Essen.

    Das Essen wurde genauso entwertet wie viele anderen Luxusgüter der früheren Zeit dadurch, dass es austauschbar werden soll. Es ist einfach nur eine Bedürfnisbefriedigung um nicht tot umzufallen.

    Früher hatte man nichts und hat aus wenig eine Mahlzeit zubereitet. Heute hätte man alles zur Verfügung, und das auch noch erschwinglich, und kauft sich Fertigfraß, bei welchem auch sozusagen alles drin ist. Bis auf das Nahrhafte. Das wird weggelassen, vermindert sowieso nur den Geschmack. Es muss alles schnell-schnell gehen, kein Genuss, keine Befriedigung. Die soll immer nur durch Neues ausgetauscht werden. Die NEUE Limonade. Der NEUE Tee. Die NEUEN Geschmacksverstärker. Hauptsache neu.Endorphine durch Gruppenzwang und dem Konsum.

    Durch diesen ganzen Fertigkram isst und trinkt man dann auch genau das, was man ansich gesundheitlich gar nicht will. Industrie-Weißer-Zucker. Geschältes, Weißes Weizenmehl. Palmöl in jedem Schwachsinn. Aromastoffe und Geschmacksverstärker (z.T. natürliche) damit es wenigstens nach etwas schmeckt.

    Denn: Wer hat denn Zeit das ganze zu kochen? Keiner nimmt sie sich, andere Dinge sind wichtiger. Fernseher, Computer, Smartphone, mit Freunden betrinken, Fitness-Center (wie ironisch, oder wars isotonisch?), Fußball GUCKEN. Tja, wie soll man da nach der Arbeit noch vernünftig kochen? Also, Dose auf, rein in die Schüssel und Mikrowelle an.
    Noch nichtmals Kartoffelpuffer, Bratkartoffeln, geröstete Zwiebeln kann man mehr selber machen. Oder Schokoladenpudding. Nein, alles fertig, reinkippen (in Topf und Schlund) und weg damit. Runterspülen mit einem "Sportgetränk" mit sinnlosen Aromen und Zucker. Sicher sehr sportlich.... Aber wenn "Active" draufsteht und es 3 Euro der Liter kostet MUSS es doch gut sein, oder?

    Diesen "Gourmets" begegne ich tagtäglich, die mir dann erklären, was gesund ist, und dass mein Rinderbraten ja sowas von ökoschädlich ist. Die haben auch keinen Kühlschrank, der Balkon reicht im Winter und im Sommer geht man halt jeden Tag einkaufen. Keine Wurst, zuviel Salz. Dafür dann Sojasauce (Salzreduziert!).

    Ich kann gar nicht soviel essen wie ich kotzen möchte. Jeder muss auch alleine essen, zusammen? Nein, nur schlingen. In 15-30 Minuten mittags in der Mittagspause. Muss alles reingespachtelt werden.

    Dieser Verlust von Lebensqualität wird gar nicht bewusst wahrgenommen. Ist schon normal. In. Hip. Von mir aus bleib ich da altmodisch. Retro. Flexitarier (der Arier liegt mir im Blut?).
    Geschmacksknospen eingelaufen. Hauptsache Mainstream. Warum und wieso? Egal. Mitmachen. Über die Fleischfresser meckern und sich ein RedBull aufmachen.

    Schade. Früher wusste man, wie man kocht und es war immer lecker. Mit wenig Gewürzen und wenig Gemüse/Obst, noch weniger Fleisch. Schade drum.

    Da kann man noch soviel Sport machen in nem Fitness-Center. Man is(s)t und bleibt eine Wurst!

  2. #32
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    Standard AW: Die geistige und seelische Gesundheit der Einwohner in der BRD

    Ich habe eben in einem älteren Thema gelesen, hier in diesem Bereich und ich fand das Folgende von Buchenholz passt zu meiner Beobachtung, auch wenn ich andere Beispiele aufführte für ungesundes Verhalten, welche ich hinterher auch für überzogen halte. Er hat es besser erkannt, woran es mangelt und warum viele krank werden.
    Es fängt meiner Meinung nach, mit seelischer Krankheit an und führt zur Körperlichen ( aber ich würde diese Entwicklung nicht v.a. auf Weiße beschränken, wie er es macht oder das laut einer Studie gesagt wurde, denn es kann jeden betreffen, welcher in der westlichen Welt lebt, aber das meint er ja mit es wird auch nach und nach andere Milleus treffen ) :

    Habe schon vor längerer Zeit von einer diesbezüglichen Studie aus den USA gehört. War dort wohl nach Publikation irgendeiner entpsrechenden Studie einige Monate lang in der öffentlichen Aufmerksamkeit. Es trifft wohlgemerkt v.a. weiße Männer der unteren Mittelschicht in der o.g. Altersgruppe. Schwarze und Latinos waren nicht betroffen. Also der klassische weiße Arbeiter, dessen informelle Sozialstrukturen mehr oder weniger zerstört sind. Sie haben ihre Lebensumwelt, ihr Biotop verloren und sind im Begriff in den USA und nach und nach in den übrigen weißen Umvolkungsregimen zur neuen Pariaklasse abzusteigen.

    Aber nach und nach wird es natürlich auch andere Milieus treffen. Ich bin davon überzeugt, daß die Lebenserwartung in westliche Welt ihren Zenith überschritten hat.
    Das Leben in der entseelten, multiethnischen und hyperkapitalistischen anonymen Konkurrenzgesellschaft wird psychisch wie physisch (Arbeitsverdichtung) verschleißreicher und parallel dazu wird die Gesundheitsversorgung kostenbedingt sukzessive zurückgefahren.
    Teure Gerätemedizin im Alter wird es für gesetzlich Versichtere auch nicht mehr lange geben. Der damit einhergehende Rückang der Lebenserwartung im Alter wird von der politischen Klasse wohlwollend und erleichtert akzeptiert, da es das (vermeintliche) Rentenproblem lösen wird.

    So betrachtet trägt die Siedlungspoltik der Machteliten tatsächlich zur Lösung des (vermeintlichen) Rentenproblems bei. Nur eben nicht über die Erhöhung der Beitragseinnahmen sondern über die Verringerung der Lebenserwartung infolge der Verschlechterung der Lebensbedigungen.

  3. #33
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    Standard AW: Die geistige und seelische Gesundheit der Einwohner in der BRD

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Ich bin der Meinung, dass die Esskultur, sofern es denn eine gab (die war ja eher erzwungenermaßen), so sehr gelitten hat, dass der Großteil gar nicht mehr in der Lage ist, sich vernünftig zu ernähren.
    Es setzt nämlich ein paar Dinge voraus. Bewusstsein für das Essen, Zeit für das Essen, Genuss beim Essen.

    Das Essen wurde genauso entwertet wie viele anderen Luxusgüter der früheren Zeit dadurch, dass es austauschbar werden soll. Es ist einfach nur eine Bedürfnisbefriedigung um nicht tot umzufallen.

    (...)
    Dieser Verlust von Lebensqualität wird gar nicht bewusst wahrgenommen. Ist schon normal. In. Hip. Von mir aus bleib ich da altmodisch. Retro. Flexitarier (der Arier liegt mir im Blut?).
    Geschmacksknospen eingelaufen. Hauptsache Mainstream. Warum und wieso? Egal. Mitmachen. Über die Fleischfresser meckern und sich ein RedBull aufmachen.

    Schade. Früher wusste man, wie man kocht und es war immer lecker. Mit wenig Gewürzen und wenig Gemüse/Obst, noch weniger Fleisch. Schade drum.

    Da kann man noch soviel Sport machen in nem Fitness-Center. Man is(s)t und bleibt eine Wurst!
    Deine Wahrnehmung kann ich nicht sehr teilen. Es gibt doch genug welche noch gerne kochen. Es gibt unzählige Kochbücher, Internetseiten dafür. Ich kenne keinen der Redbull trinkt aber auf Fleischesser schimpft. Das ist für mich aber auch kein Widerspruch. Ich kenne eine die trinkt das oft, aber isst auch Fleisch. Also ich glaube du hast etwas übertrieben, aber ich kann mir vorstellen, dass es seltsame Leute gibt, mit seltsamen Essgewohnheiten, aber es gibt doch echt negativere Eigenschaften an Menschen.

  4. #34
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    Standard AW: Die geistige und seelische Gesundheit der Einwohner in der BRD

    Zitat Zitat von Nopi Beitrag anzeigen
    Deine Wahrnehmung kann ich nicht sehr teilen. Es gibt doch genug welche noch gerne kochen. Es gibt unzählige Kochbücher, Internetseiten dafür. Ich kenne keinen der Redbull trinkt aber auf Fleischesser schimpft. Das ist für mich aber auch kein Widerspruch. Ich kenne eine die trinkt das oft, aber isst auch Fleisch. Also ich glaube du hast etwas übertrieben, aber ich kann mir vorstellen, dass es seltsame Leute gibt, mit seltsamen Essgewohnheiten, aber es gibt doch echt negativere Eigenschaften an Menschen.
    Ich kenne folgende Essgewohnheiten:
    60 Jahre und älter: Nummer eins kocht alles selber und backt viel. Verzichtet auf den Fertigkrempel es sei denn es muss schnell gehen weil man mal einen Termin hat (Ausnahme! Und kommt auf den Hunger an. Ansonsten wird bei ausreichender Zeit etwas aufgetaut was vorher einmal in größerer Menge gekocht und eingefroren wurde). Nummer zwei kocht gar nichts selber weil: "Hab ich noch nie gemacht, das hat meine Frau gemacht, die ist schon tot." oder "Lohnt sich für mich nicht mehr, jetzt damit anzufangen." oder "Bei uns im Rathaus kostet das Essen meist 5€, da kann ich nicht für selber kochen" oder "Es schmeckt mir bei XY einfach besser."

    Unter 20 und jünger: Kann sich kaum noch ein Spiegelei machen (bei nem Rührei müsste man ja rühren! zuviel Aufwand!). Ist wahrscheinlich hin- und hergerissen welches Öl man zum braten nehmen soll. Palmöl (3-MCPD- und Glycidyl-Ester), Rapsöl (damit fahren andere Autos!), Sonnenblumenöl (schmeckt so ranzig),Olivenöl (zu bitter!), Walnussöl (hab ne Allergie), Erdnussöl (noch mehr Allergie!), Schmalz (die armen Tiere!) oder.... ach lassen wir das. McDoof und die Dönerbude erfreuen sich der kulinarischen Gaumen aufs äußerste.
    Aber im ernst: Ich kenne keinen unter 20, der wirklich Grundnahrungsmittel in einem normalen Ausmaß zubereiten könnte. Für alles wird das Internet befragt und Nahrungstipps zur Hilfe genommen um blöde Kartoffeln (Erdäpfel) zu kochen. Da geht mir der Hut hoch. Ist aber nicht verwunderlich. Mir sagte einmal ein Kollege: Fett, Salz und Zucker, mehr braucht der Körper nicht. So wie es aussieht sollte er Recht behalten. Die Energy-Drinks machen da im übrigen einen großen Teil der Getränke aus. Früher wars die Cola, heute die Energy-Drinks. Ekelhaft, wie aufgelöste Gummibärchen (Gelatine, Ihhhhh!).

    Wo wir dann bei den zwischen 20-60 jährigen wären. Zwei Kategorien:
    Nummer 1 kauft völlig normal ein, einige gucken danach, was sie kaufen (vermeintliche Transparenz) und kaufen bewusst in Mengen ein, die man benötigt. Andere machen Hamsterkäufe, und die Spontankäufer. Die alle bereiten ihr essen jedoch vorwiegend selber zu, manchmal mit Hilfsmitteln (Maggi, Suppenwürze, Fonds, Gewürzmischungen, Maggi-Fix-Beutel etc.) manchmal auch ohne.
    Und die, die wie die u20 den Mist fertig kaufen. Die kaufen aber vermehrt kein Fastfood sondern die kaufen normale Gerichte aber fertig. Eben die Schnell-Esser mit einem Hintergedanken zum Inhalt. Die sind noch ein paar Gerichte aus ihrer Kindheit gewohnt und wollen darauf nicht verzichten (und essen sogar gefüllte Paprika in Tomatentunke, ein Graus). Dazu noch in der Pause kurz zum fahrenden Bäcker und sich dort die Bio-Dinkel-Vollkorn-Semmeln (Brötchen) für den doppelten Preis kaufen. Meckern dass doch alles teurer wird und sich dann nicht weiter damit beschäftigen. Auch zu hause nicht. Bis dahin ist schon wieder vergessen, dass man das Doppelte bezahlt hat.

    Diese beiden Gruppen halten sich so die Waagschale bei 50:50. Da die neuen Generationen von den älteren Generationen jedoch kaum selbstgemachtes Essen bekommen, rechne ich mit einem dahinschwinden von bewussten Kochern und Essern auf von jetzt vielleicht 35% aller Esser auf 20 - 10%. Vegan nen Salat in die Schüssel zu feuern und was draufzukippen ist KEIN KOCHEN!

    PS: Soll ja jeder essen wie er will. Ich behalte mir mein Essen als Kulturgut und werde das auch so weitergeben. Essen ist Genuss, Glücksgefühle und kein Schlingen, Hasten, Befriedigung der Körperbedürfnisse zur Nahrungsaufnahme. Man kann ja auch Sex nur für 2 Minuten haben. Will ich nicht bestreiten, und es mag auch beiden (oder noch mehr, oder weniger) gefallen. Als Mittel zum Zweck (Kinder). Für mich wären 2 Minuten Sex genauso erquickend wie eine 2-Minuten-Terrine in ner Plastikdose mit Wasser in die Mikrowelle stellen und sagen: "Ich hab mir heut ne Suppe gekocht." Mhm. Jetzt noch Einheitskleidung die jeden Tag in nem Beutel kommt und abends in die Verbrennungsanlage gesteckt wird und wir haben es....

    Für mich ist Essen eine Bereicherung, auch kulturell. Wenn man das verliert, das Essen wie auch das Kochen, dann verliert man ein Stück seiner Geschichte und seines Seins. Und natürlich die Vergangenheit. Zwar haben meine Großeltern und deren Eltern noch mehr oder minder in einer Unterversorgung gekocht und weil sie damals nichts hatten (oder zu teuer), das ändert aber nichts daran, dass frische Bratkartoffeln mit Zwiebeln, Salz und Pfeffer kulinarisch sehr lecker ist (für uns). Da brauche ich keine Süßkartoffel (kann ich auch direkt ne Karotte nehmen) oder Topinambur (Artischocke).

    So ist jeder Eigen. Der Angriff auf mein Essen ist wie der Angriff auf mein Leben und wird genauso verteidigt! Den Geschmacksknospen die Freiheit!

  5. #35
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    Standard AW: Die geistige und seelische Gesundheit der Einwohner in der BRD

    Ich bin gerade wieder total aufgeregt. Sollte man einem psychisch etwas kranken Kind nicht immer mit Liebe begegnen , ja sollte man. Aber oft ist er mir dadurch sehr auf die Nerven gegangen. Und gestern fragte ich ihn ob er einen Psychiater Termin hat, als er meinte er gehe morgen zum Arzt.
    Daraufhin wollte er wissen warum ich denke, dass er einen Psychiater Termin hat. Meine Antwort war wohl unnötig und hat ihn sehr wütend gemacht.
    (Diesen Ratschlag zu einem Psychiater mit ihm zu gehen, gab ich der Mutter schon einmal lautstark vor ein paar Wochen, nachdem der Junge meine Tochter verprügeln wollte, weil sie als die Tür zu war, meinte "Psycho" und er das hörte weil er an der Tür lauschte. Dann klingelte er und lief einfach rein. Um ein Haar hätte er ihr die Nase blutig geschlagen oder sonst was mit ihr getan, aber ich hielt ihn fest ) Ich habe gehofft, dass sie das gemacht hat und einen Termin gemacht hat, was die Lehrer ihr wohl auch schon geraten haben, weil er in der Schule oft ausrastet. Aber das war wohl vergeblich gehofft von mir.
    Es ist so, dass ich immer mal Pausen einlegen will/wollte wo mein Kind nicht mit ihm spielt. Aber er hat keinen anderen. Und steht jeden Tag an der Tür, würde ohne uns fast nie raus gehen. Er hat einen viele Jahre älteren Bruder, aber statt der was mit ihm unternimmt, wollte der mich auch einmal schlagen, als ich ihn da an dem Tag fest hielt wo er meine Tochter schlagen wollte. Der Junge meinte zu ihm, ich hätte ihn geschlagen was nicht stimmte. Doch der Ältere hat mir nur gedroht, jetzt kuckt er nur böse wenn wir uns sehen. Aber ich wollte heute auch noch beinahe rüber gehen und sagen, "mach du doch mal was mit Deinem Bruder gehe Du doch Fußball spielen mit ihm!"
    Da er keinen hat zum Spielen außer meinen Sohn und ich vermute, dass sie meinte, solange er noch meinen Sohn hat braucht sie sich nicht um eine Therapie gegen seine Komplexe und Aggressivität kümmern-daher meinte ich heute zu der Mutter ( denn es hat mir gereicht heute, dass mein Sohn keine 2 Minuten zu Hause war und schon stand er an der Tür) dass er doch Hilfe braucht oder wieso findet er keine Freunde ?
    Und dass sie sich nicht nur auf meinen Sohn verlassen können. Das saß wohl. Ehrlich sein ist schon schwer aber ich habe mich getraut. ( Sie sind auch keine Deutschen, aber keine Muslime). Doch verrückte Väter und dadurch verrückte Kinder gibt es auch unter Deutschen, daher ist es egal.

    wobei bei denen kommt hinzu, dass sie die Sprache nicht kann, so kann sie sich nicht um so viel kümmern, es hapert schon dabei, irgendwas aus dem Telefonbuch zu lesen wahrscheinlich um ihn irgendwo anzumelden.

    Es fällt mir halt manchmal auf, dass das Leben hier auch sehr hart ist.
    Jede denkt erstmal nur an sich oder dass es viele Kinder gibt, die nur zu Hause am Rechner sitzen.

    Aber auf der anderen Seite, gibt es hier genug Angebote, sie muss es nur mal versuchen, aber ist leicht gesagt, wahrscheinlich hat sie keine Kraft.
    Dennoch sollte man sich aufraffen und nicht nur auf andere hoffen/bauen.

    Musste das nur mal los werden.
    Geändert von Nopi (04.05.2018 um 20:06 Uhr)

  6. #36
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    Kool AW: Die geistige und seelische Gesundheit der Einwohner in der BRD

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Ich kenne folgende Essgewohnheiten:
    (...)

    PS: Soll ja jeder essen wie er will. Ich behalte mir mein Essen als Kulturgut und werde das auch so weitergeben. Essen ist Genuss, Glücksgefühle und kein Schlingen, Hasten, Befriedigung der Körperbedürfnisse zur Nahrungsaufnahme. Man kann ja auch Sex nur für 2 Minuten haben. Will ich nicht bestreiten, und es mag auch beiden (oder noch mehr, oder weniger) gefallen. Als Mittel zum Zweck (Kinder). Für mich wären 2 Minuten Sex genauso erquickend wie eine 2-Minuten-Terrine in ner Plastikdose mit Wasser in die Mikrowelle stellen und sagen: "Ich hab mir heut ne Suppe gekocht." Mhm. Jetzt noch Einheitskleidung die jeden Tag in nem Beutel kommt und abends in die Verbrennungsanlage gesteckt wird und wir haben es....

    Für mich ist Essen eine Bereicherung, auch kulturell. Wenn man das verliert, das Essen wie auch das Kochen, dann verliert man ein Stück seiner Geschichte und seines Seins. Und natürlich die Vergangenheit. Zwar haben meine Großeltern und deren Eltern noch mehr oder minder in einer Unterversorgung gekocht und weil sie damals nichts hatten (oder zu teuer), das ändert aber nichts daran, dass frische Bratkartoffeln mit Zwiebeln, Salz und Pfeffer kulinarisch sehr lecker ist (für uns). Da brauche ich keine Süßkartoffel (kann ich auch direkt ne Karotte nehmen) oder Topinambur (Artischocke).

    So ist jeder Eigen. Der Angriff auf mein Essen ist wie der Angriff auf mein Leben und wird genauso verteidigt! Den Geschmacksknospen die Freiheit!
    Dazu will ich noch sagen: Es hat, denke ich mal, nicht jede(r) immer so viel Zeit um sehr ausgiebig zu kochen oder sehr lange zu essen.
    Wochenende nur. Aber auch dann wollen Manche auch noch was anderes machen, statt lange kochen und essen oder müssen was anderes machen.
    Ideal wäre jeder hätte immer genug Zeit dafür.
    Oder es gesundes Essen selbst gekocht in Imbissen zu kaufen gäbe, keine Restaurants wo man dann lange warten muss. Es gibt (in kleineren Städten ) meistens nur Döner, MC Donalds oder Libanesisch oder Asiatisch oder solche kalten Wraps, selten einen Bratwurst und fettige Pommes Imbiss- was auch nicht besser ist. Aber mir ist sehr egal wie schnell andere essen. Ich fand nur einmal eklig, dass einer nur noch Pizza isst dabei immer am PC sitzt und meist auch noch nackt.
    Der hat das wohl nun geändert und ist sehr schlank geworden.





    Meine Nachbarprobleme haben sich sehr zum Guten gewandelt. Ein Gespräch mit dem Kind hat mich umdenken lassen, hat mein Herz aufgetaut, es war erhellend und hatte mich gerührt. (Von wegen sie sind doch beste Freunde und er doch nett zu ihm ist, naja er war es nicht immer, aber der Wille oder die Absicht war da und ist da) Ich befürchte nun nicht mehr so sehr, dass er meinem Kind schadet, nein. Und wir haben kleine neue Regeln/Abmachungen (so will er meinen Sohn nicht mehr überreden, wenn er gerade keine Lust hat mit ihm zu spielen ) beschlossen, wegen beidem klappt es nun besser.

    Ich mache nur noch wenn es nicht anders geht klare Ansagen ( das ist keine Abmachung ) und werde auch mal lauter- wenn es zu viel ist, zu viel was er verlangt- z.B. mehr als 2 Stunden mit ihm zocken ohne Pause und er versucht mich zu überreden und ich keine Zeit habe zum lange erklären.
    Erklären mache ich aber jetzt sonst immer. Ich sehe das jedenfalls nun viel entspannter und sehe keine Gefahr mehr für mein Kind, wenn er auch mal länger mit ihm zusammen ist.

    Es war auch ungenau ausgedrückt, was ich noch meinte :
    Nein um ein Telefonbuch zu lesen und sein Kind irgendwo anzumelden braucht es keine Kraft.



    Und mir fiel einmal auf- so wollte ich das schreiben- dass es oft so ist, dass jeder erst mal nur an seine Kinder denkt- nicht nur ich war so. Es sind viele so. Das wenn jemand etwas auffälliger und aus einem schlechten Umfeld kommt, wird Abstand gehalten. Aber ist auch verständlich. Nur, so werden sie ja nur schlimmer, entweder weil sie immer alleine sind oder auch solche aggressiven Freunde später haben. Na ja bei meinem Nachbarkind ist es Glück, dass er sehr intelligent ist, Dinge einsieht und sehr kooperativ ist.





    Was mir heute zufällig mal wieder aufgefallen ist- weil ich einen Stichwortsatz eingab und hoffte dazu Beiträge im Netz zu finden, ich bin dann was ich erst nach einigen Minuten merkte auf einem Filme-Liebhaber- Forum gelandet- das passt auch zum Thema psychisch krank :

    Dass es in fast allen Foren solche Trolle gibt, welche Menschen, welche ihren Frust ausbreiten und einen Rat wollen oder einfach nur fragen wollten wem es noch so geht, von solchen fertig gemacht werden.
    Dann kamen und kommen dann solche Sprüche :

    - änder was, mecker nicht.

    - willst du nur meckern ?

    - ich mag mit dir nicht diskutieren du bist mir zu negativ

    Da es indirekt auch um die Politik hier ging :

    - hier herrscht Meinungsfreiheit und Demokratie

    - sehe mal das positive

    Also recht viele haben ihm statt irgendwas aufbauendes oder was mitfühlendes zu schreiben nur angegriffen.
    Als ob es sie stört wenn jemand mal nicht super drauf ist. Als wenn negativ fühlen nicht erlaubt wäre. Ich finde so etwas krank.

    Ja, weil es doch sehr schwer sein muss immer gut drauf zu sein, so zu tun als ob.
    Geändert von Nopi (09.05.2018 um 22:32 Uhr)

  7. #37
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    Standard AW: Die geistige und seelische Gesundheit der Einwohner in der BRD

    Psychater sind Öffentlich Vereidigte Drogendealer.

    Psychologen sind moderne Seelsorger-Priester mit Hohen Skrupellosen Stundensätzen.


    Man muss zwischen Psychatrischem Arzt und Psychologen unterscheiden.


    Ein Kreisgesundheitsamt hat Psychater.


    Es ist aber auch eine Sache der Defination, was als gestört und normal eingestuft wird.

    ------
    In der Mythologie schlägt Tyr dem Fenriswolf auf das Maul.
    Kann man bei klarem Nachthimmel versuchen zu erspähen.
    Und da die Frau an der Linken Seite des Mannes geht,
    haben wir hiermit den Ehestreit-Salat Gewalt in der Ehe im Kleinen.
    Was hatte das Mädchen denn ausgefressen, daß sie den Jungen so aufgebracht ?

    Zu anderen Zeiten gab es wohl auch in Deutschland andere Sitten regional und lokal ...
    Lass' die Toten ihre Toten begraben Matthaeus 8:22
    Du wirst der Schwanz sein, und der Fremdling der Kopf 5.Mose 28:43,44
    Vom Wein der Waffenhehre Odin ewig lebt 1. Gylfaginnîng 38

  8. #38
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    Standard AW: Die geistige und seelische Gesundheit der Einwohner in der BRD

    Zitat Zitat von Nopi Beitrag anzeigen
    Dazu will ich noch sagen: Es hat, denke ich mal, nicht jede(r) immer so viel Zeit um sehr ausgiebig zu kochen oder sehr lange zu essen.
    Wochenende nur. Aber auch dann wollen Manche auch noch was anderes machen, statt lange kochen und essen oder müssen was anderes machen.
    Ideal wäre jeder hätte immer genug Zeit dafür.
    Oder es gesundes Essen selbst gekocht in Imbissen zu kaufen gäbe, keine Restaurants wo man dann lange warten muss. Es gibt (in kleineren Städten ) meistens nur Döner, MC Donalds oder Libanesisch oder Asiatisch oder solche kalten Wraps, selten einen Bratwurst und fettige Pommes Imbiss- was auch nicht besser ist. Aber mir ist sehr egal wie schnell andere essen. Ich fand nur einmal eklig, dass einer nur noch Pizza isst dabei immer am PC sitzt und meist auch noch nackt.
    Der hat das wohl nun geändert und ist sehr schlank geworden. ....
    Nein, es nimmt sich keiner die Zeit. Sich abends ne Stulle für das morgige Frühstück vorbereiten, nen Müsli vorzubereiten, Obst, Gemüse. Das ist keine Hexerei und es dauert auch nicht lange. "Uns" als Gesellschaft sind aber einige Dinge einfach wichtiger geworden. ICH muss nicht jedem dahergelaufenen Trottel mitteilen, dass ich seine Sprüche mag. Und das mit einem Daumen hoch und so ein Krempel. Ich hab kein Smartphone und selbst wenn ich eines hätte dann ist der Zustand, dass mich andere Leute mehr interessieren als mein Essen nur bei wirklich wichtigen Angelegenheiten ein Anliegen. Wenn ich auf Rückmeldung warte. Aber nicht PERMANENT. Die Leute verplempern ihre Zeit in den Muckibuden, haben dafür Stunden über Stunden Zeit ihren "Körper fit zu halten" und mampfen sich dann Eiweissriegel und Super-Food rein. Würden sie dieselbe Zeit damit aufwenden ihr Essen zuzubereiten wüssten sie, was sie dem Körper zuführen und könnten in den Kochpausen trainieren.

    Das soll aber niemand. Man soll so unselbstständig wie möglich sein und darauf auch noch stolz. Die Leute machen es mit. Der große Mob will es, der Einzelne macht es.

    Selbst nach 10 Stunden Arbeit und 2 Stunden Fahrtzeit hätte man immer noch genug Zeit. Aber selbst wer nur am Wochenende kocht: Es gibt Gefrierschränke. Man kocht am Wochenende für die Woche und friert es dann Portionsweise ein, in der Woche taut man es auf und isst es, oder nimmt es mit, wärmt es auf und isst es dort. Aber selbst dazu ist man zu faul. Lieber Halli-Galli am Wochenende oder faulenzen. Klar, dass man DANN keine Zeit mehr hat.

  9. #39
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    Standard AW: Die geistige und seelische Gesundheit der Einwohner in der BRD

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Nein, es nimmt sich keiner die Zeit. Sich abends ne Stulle für das morgige Frühstück vorbereiten, nen Müsli vorzubereiten, Obst, Gemüse. Das ist keine Hexerei und es dauert auch nicht lange. "Uns" als Gesellschaft sind aber einige Dinge einfach wichtiger geworden. ICH muss nicht jedem dahergelaufenen Trottel mitteilen, dass ich seine Sprüche mag. Und das mit einem Daumen hoch und so ein Krempel. Ich hab kein Smartphone und selbst wenn ich eines hätte dann ist der Zustand, dass mich andere Leute mehr interessieren als mein Essen nur bei wirklich wichtigen Angelegenheiten ein Anliegen. Wenn ich auf Rückmeldung warte. Aber nicht PERMANENT. Die Leute verplempern ihre Zeit in den Muckibuden, haben dafür Stunden über Stunden Zeit ihren "Körper fit zu halten" und mampfen sich dann Eiweissriegel und Super-Food rein. Würden sie dieselbe Zeit damit aufwenden ihr Essen zuzubereiten wüssten sie, was sie dem Körper zuführen und könnten in den Kochpausen trainieren.

    Das soll aber niemand. Man soll so unselbstständig wie möglich sein und darauf auch noch stolz. Die Leute machen es mit. Der große Mob will es, der Einzelne macht es.

    Selbst nach 10 Stunden Arbeit (..)
    Mich interessiert das nicht so sehr, wie andere sich ernähren. Ich kenne nur wenige , die selten etwas kochen sondern etwas fertiges in die Mikrowelle schieben. Und womit jemand seine Zeit verbringt sollte man ihnen überlassen und auch ob sie gerne schnell essen oder was fertiges. Es gibt weitaus schlechtere Angewohnheiten/Verhalten, meiner Meinung nach. Also relax mal. Denn durch das Essverhalten anderer ensteht dir kein Schaden oder ? Und wenn Sportler, Sportriegel essen, dann schaden sie sich damit doch auch nicht oder ist es Gift was da drin ist ?
    Geändert von Nopi (10.05.2018 um 10:38 Uhr)

  10. #40
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    Standard AW: Die geistige und seelische Gesundheit der Einwohner in der BRD

    Ich halte Essen, das in der Mikrowelle zubereitet wurde für gesundheitsgefährdend...
    "Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit; das ist der Grund, warum die
    meisten Menschen sich vor ihr fürchten."

    George Bernard Shaw

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