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Thema: Einfache Linux-Anleitung für Windows-Menschen

  1. #251
    No Loitering! Benutzerbild von Haspelbein
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    Standard AW: Einfache Linux-Anleitung für Windows-Menschen

    Zitat Zitat von Krabat Beitrag anzeigen
    Ich habe schon einige Windowscomputer mit Linux bestückt. Daß Linux gar nicht draufgeht, habe ich noch nie erlebt. Was für ein Hersteller war das denn?

    Außerdem finde ich, daß in etwa ubuntu überhaupt nicht schwieriger zu bedienen ist als Windows. Natürlich ist am Anfang alles neu, aber sonst?
    Ich verstehe eigentlich nicht, wie du diese Frage stellen kannst.

    Nur als Beispiel: Viele Windows Netbooks ohne BIOS gehen so gut wie gar nicht, und Laptops weisen je nach Hersteller und Modell deutliche Unterschiede auf. Die Unterstützung ist da oftmals graduell, sowohl was die Verfügbarkeit der Unterstützung an sich angeht, aber auch den Umfang der Funktionen. So habe ich Netzwerkkarten, die von Linux teilweise unterstützt werden, Touchpad-Treiber die halt hinreichend funktionieren, oder mit dem Tastatur-Treiber kollidieren. Ähnlich mit Druckern, die zwar unter Linux oftmals leicht zu konfigurieren sind, aber nicht in den vollen Umfang der Funktionen haben wie unter Windows, was schlicht an der Software des Druckerherstellers liegt.

    Wenn Laptop-Hersteller (Lenovo, Acer, usw.) bei der Konfiguration der Grafikkarte irgendwelche Kunstgriffe machen, oder bei der SSD / HDD Kombination eine komische Quasi-RAID-Konfiguration verwenden, dann hat die Standardinstallation unter Linux oft Probleme. Was noch? Lüfterkontrolle des Laptops kann u.U. interessant werden. Soundkarten brauchten eine manuelle Installation von Treibern. Von einer sehr restriktiven Interpretation von UEFI Einträgen durch den Hersteller hatte ich schon geschrieben. Power Management geht so, erfährt aber generell auch keine Anpassung durch den Hersteller.

    Distro-Upgrades sind zwar besser geworden, aber ich mache auch diese je nach Hardware nur mit Vollbackup.

    Kurz gesagt würde ich keinem Besitzer eines Windows Laptops zu einer Installation von Linux raten, ohne zu wissen, welche Hardware er/sie da genau hat.
    “If a machine is expected to be infallible, it cannot also be intelligent.”
    ― Alan Turing

  2. #252
    No Loitering! Benutzerbild von Haspelbein
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    Standard AW: Einfache Linux-Anleitung für Windows-Menschen

    Zitat Zitat von Krabat Beitrag anzeigen
    Es geht doch nicht nur darum, daß man sich mit windows heute besser fühlt als früher. Es geht darum, nein zu dieser weltweiten Monopolspionagekrake zu sagen. Wenn ich dieses grinsende Schwein Bill Gates schon sehe und doch weiß, daß er sein System bewußt unsicher hält, damit Geheimdienste mit Trojanern darauf Zugriff haben, kriege ich wieder meine Scheiterhaufenphantasien.
    Dir ist klar, dass ein substantieller Anteil der Linux-Entwicklung derzeit von Microsoft kommt? (Ist bei der Azure Cloud auch nicht verwunderlich.)
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  3. #253
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    Standard AW: Einfache Linux-Anleitung für Windows-Menschen

    Zitat Zitat von Krabat Beitrag anzeigen
    Es geht doch nicht nur darum, daß man sich mit windows heute besser fühlt als früher. Es geht darum, nein zu dieser weltweiten Monopolspionagekrake zu sagen. Wenn ich dieses grinsende Schwein Bill Gates schon sehe und doch weiß, daß er sein System bewußt unsicher hält, damit Geheimdienste mit Trojanern darauf Zugriff haben, kriege ich wieder meine Scheiterhaufenphantasien.
    Ich habe kein Problem mit Microsoft, zumindest nicht, was deren Monopol-Politik betrifft. Man darf nicht vergessen, dass es letztlich das Verdienst von MS ist, dass Computer heute in nahezu jedem Haushalt stehen und auch Leute damit umgehen, die - um mal eine alte Werbung zu zitieren - nicht mal ihren Videorekorder programmieren können.

    Ja, MS lässt Hintertüren ins System offen. Für sich selbst, für Behörden und Nachrichtendienste, viele davon kann man schließen, wenn man nur weiß wie, andere nicht oder zumindest nicht ohne weiteres. Für mich ist der Punkt, wenn ich die Arbeit in eine Windows-Installation stecke, die ich in jede Linux-Installation stecken muss, habe ich auch unter Windows ein ziemlich sicheres System. Gut, manchmal liegt die Line of Scrimmage erst außerhalb in der Netzwerk-Infrastruktur die man nutzt, aber so lange sie da ist, ist mir das egal.

    Im Gegenzug hat Windows unbestreitbar auch seine Vorteile. Natürlich unter anderem deswegen, weil es ein Quasi-Standard ist, kein Hersteller kann es sich leisten, MS auf Dauer nicht zu unterstützen. Vom Netbook bis zum Cluster-Server, Windows läuft, eigentlich jedes Mal, und eigentlich immer auf Anhieb. Ob Bill Gates dabei grinst, das ist mir persönlich komplett Latte, der Mann ist seit Jahrzehnten so reich, er müsste nicht mehr eine Lizenz verkaufen, und er bliebe es trotzdem. Ich gönne ihm das, immerhin hat , wie gesagt, mit dazu beigetragen, PC's zu Alltagsgegenständen zu machen. Und wenn es nur dadurch ist, dass er im richtigen Moment das richtige bei Xerox geklaut und dann als sein geistiges Eigentum verscherbelt hat.
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  4. #254
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    Standard AW: Einfache Linux-Anleitung für Windows-Menschen

    Es ist richtig, dass ein GNU/Linux bezüglich ,,Benutzerfreundlichkeit" zwar aufgeholt hat, allerdings liegt Windows noch um Welten voraus.
    Video- & Audioqualität, Benutzerfreundlichkeit, Kompatibilität, Akkulaufzeit, alles Dinge die Windows einfach besser kann. Profisoftware, ob in der Medizin, Forschung, Grafik- Audiobearbeitung, gute kommerzielle Anwendungen gibt es nahezu nur für Windows. Wenn es mal was für GNU/Linux gibt, dann muss mir die Anwendung aber auch liegen. Was bringt es mir, wenn es geniale Anwendungen wie z.B. Blender gibt, aber ich damit nicht zurecht komme ?

    Warum also benutze ich GNU/Linux ? Nun, einfach weil ich viel Freude am basteln- und beruflich viel mit zu tun habe. Privat und beruflich immer dasselbe System, hat schon seine Vorteile. Sicherheit würde ich sagen, GNU/Linux und Windows geben und nehmen sich nichts. Der Vorteil für GNU/Linux als Server sind dafür vielfältig. Hier ganz klar Megapunkt für GNU/Linux.

    GNU/Linux und Laptop sollte eigentlich kein Dinge mehr sein. Aber es gibt immer noch Fälle wie. Z.B. das ,,Trekstor Surfbook A13B" Netbook. Es gibt keine Möglichkeit, dass integrierte Wlan Funkmodul zum laufen zu bringen. Es aktiviert sich erst, wenn Windows bootet. Mit GNU/Linux ist das Funkmodul einfach nicht vorhanden. Die einzige Lösung, sich ein neues USB mini Funkmodul zu kaufen. Blöd nur, dass Surfbook Netbook hat nur 2 USB Slots und somit könnte es schon sehr knapp werden. Akkulaufzeit ist unter GNU/Linux ebenfalls viel schlechter.


    Mein Lenovo Thinkpad läuft zwar mit Debian 10 buster sehr zufriedenstellend, aber es hat mir schon einige Tage Arbeit gekostet. 2 Beispiele ..

    - Thinkpad Lüfter lief ständig zwischen 3800 - 4200 upm. Ein Staubsauger war nichts gegen. Die Lüfter-Steuerung (thinkfan) von Debian war da nicht sehr zuverlässig. Also die Quellen runtergeladen und incl. Yaml neu übersetzt. Dazu müssen mehrere Konfigurations-Scripte erstellt werden. Danach konnte man die Lüfterdrehzahl zwischen 2000 - 6000 upm nach eigenen Wünschen festlegen.

    - Das Intel Wlan N-6205 Funkmodul hat mir am meisten Zeit gekostet. Downloads über 50-200 MB verlor es ständig die Verbindung zum Router und man musste es mit modprobe entladen und neu laden. Das Problem war allerdings nur dann vorhanden, wenn es als Draft- N 802.11n mit 130 Mbps lief. Konfiguriert als 802.11g bis 54 Mbps gab es keine Unterbrechungen. Es gab auch nie eine richtungsweisende Fehlermeldung o.ä.. Ich schrieb einen der zahlreichen Kernel Maintainer an und bat um Hilfe, die auch am nächsten Tag kam. Es lag wie vermutet am Kernel. Abhilfe schaffte ein Kernel der Version 5.4.x den ich aus Debian-Backports installieren konnte. Der Standard-Kernel 4.19.x von der aktuellen Debian 10 buster Distribution hat also einen bug.

    Trotz alledem liebe ich GNU/Linux und werde es auch in Zukunft weiter nutzen

  5. #255
    „Ich liebe – Ich liebe doch alle – alle Menschen – Na ich liebe doch – Ich setze mich doch dafür ein.“ Benutzerbild von Bolle
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    Standard AW: Einfache Linux-Anleitung für Windows-Menschen

    Freie Smartphones für Linux-Liebhaber! Ja so was gibt es auch und es soll sogar alltagstauglich funktionieren. Also wer keinen Bock auf Kontroll- und Überwachungsapps hat
    aufgepasst!


    Blick aufs Display des PinePhones (Ubuntu Touch).


    Für Menschen, die dazu neigen, auf allen ihren Geräten Freie Software zu nutzen, ist das Smartphone bisher wohl die größte Herausforderung. Zwar gibt es seit mehreren Jahren Mobiltelefone mit freien Betriebssystemen und mit Hardware, die keine oder nur wenige proprietäre Treiber braucht. Aber vieles blieb in hohem Maße experimentell und für die alltägliche Nutzung einfach anstrengend. Das könnte sich ändern: Voriges Jahr hatte das Unternehmen [Links nur für registrierte Nutzer] angekündigt, mit dem PinePhone ein Produkt auf den Markt zu bringen, das nicht nur frei, sondern auch durchaus alltagstauglich werden soll.
    [Links nur für registrierte Nutzer] offeriert neben dem Mobiltelefon eine Palette weiterer freier Geräte: das Laptop PineBook Pro Linux, das Tablet PineTab Linux, die Smartwatch [Links nur für registrierte Nutzer] oder den Lötkolben Pinecil RISC-V (sic). Nach ein paar Verzögerungen durch die Covid-Pandemie wurden dieses Jahr zunächst ein Prototyp für die Entwickler-Community und dann auch das Smartphone auf Open-Source-Hardware zum regulären Kauf für nur knapp 130 Euro angeboten. Es war in dieser ersten Version von 4.500 Geräten rasch ausverkauft.
    Technische Grundlage für das aktuell angebotene PinePhone ist [Links nur für registrierte Nutzer], eine Linux-Distribution extra für Smartphones, die auch auf anderen Mobiltelefonen läuft. Beim PinePhone werden für alle Komponenten (und [Links nur für registrierte Nutzer]) allerdings keine proprietären, sondern nur freie Treiber genutzt, außer wenn der Nutzer das explizit anders möchte. Mit Blick auf die [Links nur für registrierte Nutzer] und deren Status kann man dem Team hinter dem PinePhone nur die Daumen drücken: Denn bisher musste man für seinen Wunsch nach Privatsphäre und Freiheit oft ziemlich viel Geduld zeigen, so manche ambitionierte Projekte gingen ein.

    Ganzer Artikel: [Links nur für registrierte Nutzer]
    "Politiker und Journalisten. Das sind beides Kategorien von Menschen, denen gegenüber größte Vorsicht geboten ist: Denn beide reichen vom Beinahe-Staatsmann zu Beinahe-Verbrechern. Und der Durchschnitt bleibt Durchschnitt."

    Helmut Schmidt In einer Rede vor Studenten in Freiburg, 1995

  6. #256
    No Loitering! Benutzerbild von Haspelbein
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    Standard AW: Einfache Linux-Anleitung für Windows-Menschen

    Hier noch eine kleine Nettigkeit am Rande. Windows 10 ist ganz erstaunlich Linux-freundlich geworden, d.h. ab dem Microsoft Build 2004 von Windows 10, macht Microsoft eine Ausnahme, und lässt Hyper-V auch in der Home Version von Windows für seinen eigenen Linux-Kernel (WSL2) zu. Hier ein Snapshot meines Debian Terminal Window unter Windows 10. (Gibt es schlicht im Microsoft Store.)

    Es sollte offensichtlich sein, was /mnt/c und /mnt/d sind.

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    ― Alan Turing

  7. #257
    No Loitering! Benutzerbild von Haspelbein
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    Standard AW: Einfache Linux-Anleitung für Windows-Menschen

    Zitat Zitat von Mandarine Beitrag anzeigen
    Es ist richtig, dass ein GNU/Linux bezüglich ,,Benutzerfreundlichkeit" zwar aufgeholt hat, allerdings liegt Windows noch um Welten voraus.
    Video- & Audioqualität, Benutzerfreundlichkeit, Kompatibilität, Akkulaufzeit, alles Dinge die Windows einfach besser kann. Profisoftware, ob in der Medizin, Forschung, Grafik- Audiobearbeitung, gute kommerzielle Anwendungen gibt es nahezu nur für Windows. Wenn es mal was für GNU/Linux gibt, dann muss mir die Anwendung aber auch liegen. Was bringt es mir, wenn es geniale Anwendungen wie z.B. Blender gibt, aber ich damit nicht zurecht komme ?[...]
    Zwar gekürzt, aber ich kann dem Beitrag durchgehend zustimmen, und bei dem Lüfter und dem Funkmodul musste ich lachen. Ja, das ist wirklich so.

    Ich selbst mag Linux auf Kleinstrechnern und als Entwicklungsumgebung, denn es ist schlicht unheimlich flexibel.
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  8. #258
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    Zitat Zitat von Haspelbein Beitrag anzeigen
    Zwar gekürzt, aber ich kann dem Beitrag durchgehend zustimmen, und bei dem Lüfter und dem Funkmodul musste ich lachen. Ja, das ist wirklich so.


    Ich selbst mag Linux auf Kleinstrechnern und als Entwicklungsumgebung, denn es ist schlicht unheimlich flexibel.
    Besonders für das kleine Netbook von z.B. Trekstor (Surfbook) mit seinem Intel Celeron N3350, ist eine schlanke GNU/Linux Distribution ein Segen. Zum schreiben, lesen und Video schauen, ein wirklich nettes Spielzeug

  9. #259
    GESPERRT
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    Zitat Zitat von Haspelbein Beitrag anzeigen
    Ich verstehe eigentlich nicht, wie du diese Frage stellen kannst.

    Nur als Beispiel: Viele Windows Netbooks ohne BIOS gehen so gut wie gar nicht, und Laptops weisen je nach Hersteller und Modell deutliche Unterschiede auf. Die Unterstützung ist da oftmals graduell, sowohl was die Verfügbarkeit der Unterstützung an sich angeht, aber auch den Umfang der Funktionen. So habe ich Netzwerkkarten, die von Linux teilweise unterstützt werden, Touchpad-Treiber die halt hinreichend funktionieren, oder mit dem Tastatur-Treiber kollidieren. Ähnlich mit Druckern, die zwar unter Linux oftmals leicht zu konfigurieren sind, aber nicht in den vollen Umfang der Funktionen haben wie unter Windows, was schlicht an der Software des Druckerherstellers liegt.

    Wenn Laptop-Hersteller (Lenovo, Acer, usw.) bei der Konfiguration der Grafikkarte irgendwelche Kunstgriffe machen, oder bei der SSD / HDD Kombination eine komische Quasi-RAID-Konfiguration verwenden, dann hat die Standardinstallation unter Linux oft Probleme. Was noch? Lüfterkontrolle des Laptops kann u.U. interessant werden. Soundkarten brauchten eine manuelle Installation von Treibern. Von einer sehr restriktiven Interpretation von UEFI Einträgen durch den Hersteller hatte ich schon geschrieben. Power Management geht so, erfährt aber generell auch keine Anpassung durch den Hersteller.

    Distro-Upgrades sind zwar besser geworden, aber ich mache auch diese je nach Hardware nur mit Vollbackup.

    Kurz gesagt würde ich keinem Besitzer eines Windows Laptops zu einer Installation von Linux raten, ohne zu wissen, welche Hardware er/sie da genau hat.
    Ok jetzt verstehe ich. Das stimmt natürlich. Ein Problem ist bekannlich auch die Energieverwaltung. Den Ruhestand in etwa (std, suspend to disk) kann man meist vergessen.

    Soundkarten, Lüftung, da hatte ich aber nie Probleme.

    Dennoch: In deutschen Haushalten lagern Millionen Computer, die voll funktionsfähig sind, aber die Besitzer haben sie aufgegeben, weil "Windows kaputt ist". Da lagern auch unzählige wertvolle Daten, die die Besitzer gerne hätten, aber verloren gegeben haben.

    Auch dafür ist dieser Strang da. Nicht dafür, ein Linuxexperte zu werden. Ich bin auch keiner, Du kennst Dich da besser aus und Mandarine sowieso.

    Vielleicht hätte ich den Strang besser genannt "Einfache Anleitung zur Erstellung eines Linux-Boot-Sticks, mit dem Ihr aufgegebene Computer wieder zum Laufen bekommt und vermeintlich verlorene Daten wiederbekommt".

  10. #260
    GESPERRT
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    Standard AW: Einfache Linux-Anleitung für Windows-Menschen

    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Ich habe kein Problem mit Microsoft, zumindest nicht, was deren Monopol-Politik betrifft. Man darf nicht vergessen, dass es letztlich das Verdienst von MS ist, dass Computer heute in nahezu jedem Haushalt stehen und auch Leute damit umgehen, die - um mal eine alte Werbung zu zitieren - nicht mal ihren Videorekorder programmieren können.

    Ja, MS lässt Hintertüren ins System offen. Für sich selbst, für Behörden und Nachrichtendienste, viele davon kann man schließen, wenn man nur weiß wie, andere nicht oder zumindest nicht ohne weiteres. Für mich ist der Punkt, wenn ich die Arbeit in eine Windows-Installation stecke, die ich in jede Linux-Installation stecken muss, habe ich auch unter Windows ein ziemlich sicheres System. Gut, manchmal liegt die Line of Scrimmage erst außerhalb in der Netzwerk-Infrastruktur die man nutzt, aber so lange sie da ist, ist mir das egal.

    Im Gegenzug hat Windows unbestreitbar auch seine Vorteile. Natürlich unter anderem deswegen, weil es ein Quasi-Standard ist, kein Hersteller kann es sich leisten, MS auf Dauer nicht zu unterstützen. Vom Netbook bis zum Cluster-Server, Windows läuft, eigentlich jedes Mal, und eigentlich immer auf Anhieb. Ob Bill Gates dabei grinst, das ist mir persönlich komplett Latte, der Mann ist seit Jahrzehnten so reich, er müsste nicht mehr eine Lizenz verkaufen, und er bliebe es trotzdem. Ich gönne ihm das, immerhin hat , wie gesagt, mit dazu beigetragen, PC's zu Alltagsgegenständen zu machen. Und wenn es nur dadurch ist, dass er im richtigen Moment das richtige bei Xerox geklaut und dann als sein geistiges Eigentum verscherbelt hat.
    Ich habe schon ein Problem damit, daß eine US-Firma quasi das weltweite Monopol auf ein Betriebssystem hat, denn die nächste Diktatur wird nicht links und nicht rechts sein, sondern digital.

    Inwieweit man Sicherheitslücken in Windows heute schließen kann, kann ich nicht beurteilen, aber ich zweifle doch sehr daran.

    Außerdem ist Bill Gates nicht dafür verantwortlich, daß heute jeder einen Heimcomputer hat. Er hat lediglich zum richtigen Zeitpunkt auf das richtige Pferd gesetzt.

    Carl Benz ist auch nicht dafür verantwortlich, daß es heute Autos gibt. Die hätte es angesichts der allgemeinen technischen Entwicklung sowieso gegeben.

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