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Thema: der finanzielle Kollaps in Europa

  1. #31
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    Standard AW: der finanzielle Kollaps in Europa

    Zitat Zitat von Differentialgeometer Beitrag anzeigen


    Hallo,

    wie meinst Du das: die Rendite der italienischen Anleihen mit Hilfe von Derivaten darstellen; kannst Du das in ein Beispiel packen? Und wie welcher Privatanleger bekommt die Chance, den Franken zu diesen Konditionen anzulegen? Was ist mit der Korrelation der Zinsen und dem Wechselkurs? Ein Bond-Put ist ja eine Swaption; dann cash settled? Und in welcher Währung?

    Herzlichen Gruß
    Differentialgeometer

    P.S.: ein bisschen off-topic: Von der Signatur mit der Schrödinger/Diracgleichung (kommt auf den Hamiltonian an), würde ich denken, dass Du von Haus aus Physiker bist Hab' ich recht?

    Willkommen! Interessierte und Fachkundige kann nicht nur der hiesige Wirtschaft/Finanzen-Teil gut gebrauchen.

    Die Ausgangslage ist auch heute noch, dass mittels einer Vielzahl an Finanzierungsstrategien die Möglichkeit besteht, besicherte Kredite nahe oder sogar unter [Links nur für registrierte Nutzer] (etwa -0,5%) zu nutzen. Die Herausforderung besteht mittlerweile darin, die -0,5% zu behalten oder zu vermehren. Angesichts der derzeit begrenzten Verfügbarkeit von effizient verpfändbaren Wertpapieren in Euro, die 2-3% Rendite bringen, bietet sich die Lage in Italien gewissermaßen an.

    Kursgewinne sind zwar erfreulich, ihnen fehlt jedoch oft die Beständigkeit von Zinserträgen ("carried interest"). D.h. wünschenswert wäre eine Möglichkeit, einerseits die Zinserträge aus der Finanzierungsseite und andererseits zusätzlich auf der Investitionsseite einzunehmen. Im optimalen Fall erlaubt es das Risikomanagement der Clearing-Gesellschaft, exzessive Fremdkapitalhebel einzusetzen und damit aus 2-3% einige hundert Prozent zu generieren. Prime Brokerage Kunden wie Soros haben diese Möglichkeit seitdem die Zinsen Ende der achtziger Jahre kontinuierlich fallen, wobei in diesen Fällen auch sogenannte "mark-ups" anfallen, also komissionsartige Zinsaufschläge. Traditionell wurde auch gerne in Yen finanziert, aus nachvollziehbaren Gründen.

    Es ist auch allgemein von höchster Relevanz, wie bestimmte Wertpapiere und Derivate bewertet werden, wie sie abgerechnet werden und welche zeitlichen Abstände zwischen Transaktion, Clearing, Margin-Bereitstellung und schließlich Abrechnung und Lieferung herrschen. Am reinen Kassamarkt sind beispielsweise grundsätzlich sehr viel mehr Aufwand bei niedrigeren Erträgen vorgegeben. Wenn ausschließlich Anleihen oder Aktien verfügbar sind, sind Repo-Geschäfte meist das Mittel der Wahl. Die Kapitaleffizienz, Liquidität und Kosten standardisierter Derivate erscheinen mir jedoch im Augenblick äußerst überlegen.

    In der Implementierung stellt sich jedoch die Herausforderung, besicherte Kreditbeträge aus derivativen Instrumenten in zunächst einmal nur am Kassamarkt leicht erhältlichen Anleihen unterzubringen, ohne dabei das Investment insgesamt zu verderben. Angesichts der Volatilität in italienischen Anleihen zeigt sich allerdings, dass selbst ein Fremdkapitalhebel von 1:50 zu viel sein dürfte. Dagegen erfordern moderne Margining-Systeme (zur Ermittlung täglich fälliger Sicherheiten, z.B. SPAN) gerade so viel wie pseudowissenschaftliche Rechnungen vergangener Tagesschwankungen nahelegen. Darüber hinaus lassen sich die betreffenden Finanzierungstransaktionen in einer Art und Weise Implementieren, die bis auf das Zinsrisiko alle übrigen Risiken aus variablen Zustandsgrößen eliminieren. Sofern Finanzierungs- und Investitionsgeschäfte nicht zu weit an der Zinskurve auseinander liegen, Kreditguthaben ungefähr betraglich passend angelegt werden und gleichermaßen fristenkongruent strukturiert sind entstehen derart geringe Risiken, dass die Kapazität dieser Art der Investition jegliche verfügbare Liquidität am Markt übersteigt.

    Grundsätzlich sind unzählige Implementierungen denkbar. Ein nahe liegendes Beispiel wäre die Asymmetrie des "smiles"/(Verteilung impliziter Volatilität) von Optionen auf Anleihefutures zwischen Transaktion und Lieferung. Während der Halter einer Anleihe die Möglichkeit hat, bereits vorzeitig zu verkaufen und dennoch bis zur Lieferung potentielle Gewinne zu verdienen, wäre dies ohne entsprechende Anpassung ein Erheblicher Nachteil des Käufers. In der Praxis tritt daher tritt daher üblicherweise (abhängig von Laufzeit und Rendite) "convexity bias" auf. Diese Bezeichnung bedeutet schlicht, dass die Terminstrukturkurve zu einem gewissen Grad mit der zeitlichen Entfernung von der Gegenwart fällt. Die Folge ist, dass der Käufer durch einen günstigeren Kaufpreis entschädigt wird. Dieser Zusammenhang hat meist jedoch auch erhebliche Implikationen hinsichtlich der für Optionen angewendeten Beziehung zur Finanzierungsrate eines Wertpapiers bzw. dessen Gegenteils, der Leihgebühr. Jene Konvexität bewirkt nämlich auch, dass die Finanzierungskosten nicht konstant sind.
    Eine Einfache Strategie wäre also, relativ zueinander lineare Instrumente einzusetzen, um das tiefe Ende der Terminstrukturkurve mit positiven Deltas abzudecken (im einfachsten Fall ein (synthetisches quasi Delta-1 Forward/Future)) Dagegen wäre das möglichst kurze Ende der Terminstrukturkurve mit DV01-gewichteten, negativem Delta zu gestalten. Möglicherweise ließe sich diesem Szenario noch eine zerfallende Theta-Komponente (kurzen Delta-Zerfall verkaufen, langen Kaufen) einbringen bzw. CDS oder CDS Optionen schreiben, sofern diese Produkte verfügbar sind.


    Die Korrelation von Zinsen und Währung ist logisch folgerichtig und mitunter der Grund, warum in diesen Transaktionen alle Vanilla FX-Swaps /FX-Forwards/ OIS grundsätzlich ungeeignet sind. Wenn die Währungsbedingte Zinsdifferenz die wichtigste Ertragsquelle ist, wird jedes Delta-1/FX-Swap/Fwd./OIS gerade diesen Ertrag 1:1 ausgleichen. Die einzige Lösung lautet auch hier Instrumente höherer Ordnung. Also Delta-Variable Instrumente wie Optionen,Swaptions, Zerocoupons, Eurodollars etc.

    Die Optionsprämie ist bekanntlich NPV des EW(Payoff), also diskontierter Zins und Wahrscheinlichkeitsdichte:


    Wie sich der Sachverhalt darstellt, ist die implizite Volatilität in FX-Optionen praktisch mehrere Monate symmetrisch (bei 3% Zinsdifferenz(!)). Abgesehen von den wahrscheinlichkeitstheoretischen Implikationen also ein attraktiver Weg, FX-Risiko kostenlos (z.B. durch Collar für zusätzlichen Ertrag oder (aus Optionen am Geld) synthetischen Forward ).
    Für asymmetrisch zulasten eigener Transaktionen verteilter impliziter Volatilitäten eignen sich kurzfristig Spot-FX Transaktionen, die akute Risiken mildern oder beseitigen können.

    Swaptions erweisen sich in ihrer üblichen Form als passendes technisches Äquivalent zum Put auf einen Bond. Allgemein ist es jedoch äußerst sorgfältig zu betrachten. In meinen Implementationen treten beispielsweise ausschließlich Futures auf. Damit stellen sich unmittelbar mehrere fragen: europäisch, amerikanisch, asiatisch oder anderweitig exotisch? Abrechnung durch: Lieferung? Barausgleich? In der Praxis sind die Produkte auch deshalb relativ inkompatibel, weil sie von gänzlich anderen Märkten und Teilnehmern genutzt werden. Futures sind wie ihre Optionen Transparente, preisgünstige und an kontrollierten Märkten gehandelte Produkte.
    Swaptions hingegen sind typische Interdealer Produkte, die fast ausschließlich zwischen Primary Dealern und großen institutionellen Kunden gehandelt werden.

    Näheres zur Finanzierung in der beschriebenen Form findet sich [Links nur für registrierte Nutzer]
    In Euro Produkten liegt der darin erwähnte Finanzierungssatz bei etwa -0,5%.
    危機

  2. #32
    Mitglied Benutzerbild von dr-esperanto
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    Standard AW: der finanzielle Kollaps in Europa

    HELMUT BÖTTIGER:
    "...In Helsinki haben nicht die Vereinigten Staaten mit Russland verhandelt, sondern nur der „Böse“ im Weißen Haus mit dem „Bösen“ in Moskau. „Böse“ sind beide für die transnationale Adels- und Finanziers-Clique, die bisher die Macht im Westen unangefochten ausübte. Ihr schwebt seit 1890 (Cecil Rhodes) die Weltherrschaft der „anglo-amerikanischen Rasse“ (hinter der als Buhmann vorgeschobenen „jüdischen Rasse“) vor. Sie dirigiert über die Medien die Vorgänge in den Köpfen und dazu die zunehmend degenerierende (links-grüne) Lebensart im Westen. Sie will aller Welt ihre Regierweise (ein wenig demokratisch lokal, zentralistisch von oben zentral) notfalls mit Gewalt aufzwingen. Sie hält die Bewegungsfreiheit von Personen und Kapital für das Wesen der „Freiheit“ und diktiert sie als Lösung aller Wirtschafts- und Versorgung- Probleme den Menschen. Sie hat im Wesentlichen die Macht der nationalen Staaten demontiert (was einige für typisch sozialistisch andere für progressiv halten) und zu etwas wie Super-Unternehmen im Wettbewerb auf dem von der Hochfinanz geregelten Weltmarkt umfunktioniert. Die herrschende Gruppe ist dabei, in Syrien den Krieg zu verlieren. Als Sieger könnten Gruppen wieder mit der Idee hervortreten, wonach die Menschen ihr Schicksal gestützt auf ihr Land, vorsorgt über eine nationale Volkswirtschaft, in einer gemeinsamen Kultur, Sprache und Geschichte vereint, und mit bewusst politisch beschlossenen Projekten die Zukunft in die eigene Hand nehmen wollen. Daran würden sie nicht ein möglichst freier Handel, Verkehr, Wettbewerb und Zusammenarbeit in Großprojekten mit anderen, ebenso organisierten Nationen hindern, wohl aber die individuellen und sozialen Auswirkungen der von der transnationalen Finanzgruppe organisierten „Marktgesellschaft“ (an Stelle einer Menschengesellschaft). In letzter Zeit sind die Ansichten und Verhaltensweisen der breiten Masse unter der westlichen Marktgesellschaft sehr seltsam geworden. Sie lassen Dinge geschehen, die offensichtlich selbstzerstörerisch sind, rationalisieren sie mit Lehren und Politiken, die keinen Sinn machen, und garnieren sie dann mit Wunschphantasien, die hypothetische Happy Ends versprechen, aber nicht wirklich in eine erträgliche Zukunft weisen. Der narzisstische Unsinn, in Wirtschaft, Medien und Regierung will den Leuten, „Hoffnung“ vorgaukeln und sie mit Bedrohungsszenarien so unter Druck setzen, dass sie nicht aus dem Gleis springen. Das am meisten pervertierte System ist heute das Finanzwesen, das so viele „Kapitalismus“ nennen, obwohl es nur Methoden zur Bewirtschaftung überschüssiger Geldmengen anbietet. So etwas hatte es in der Menschheit noch nie gegeben und ist ein typisches Produkt der westlichen Marktgesellschaft. Die Welt hat noch nie zuvor in so kurzer Zeit so viel überschüssiges Geldvermögen bei stagnierender Güterproduktion und Massenversorgung angesammelt. Das nannte man „Wachstum“. Als die Geldzuwächse zu versiegen drohten, hat man mit dem Mechanismus einer immensen Verschuldung noch eine Weile Wachstum vorgetäuscht. Denn ohne Geldgewinnerwartung keine Wirtschaftsaktivität. Da sie versiegte, lieh man sie sich von der Zukunft. Doch das dauert nur solange, wie sich erwarten lässt, dass Schulden zurückgezahlt werden. Das ist inzwischen unmöglich, darüber täuscht auch keine mit sogenannten Finanz-Derivaten getarnte Wechselreiterei. Als Nachwirkung der Schuldenexplosion, des Wertpapier-Booms, fühlt sich der Mittelstand betrogen und wählt aus Protest nicht „richtig“, nämlich „populistisch“. So kam Donald Trump ins Weiße Haus. Der Schuldenberg wird bald unbezwingbar. Die Produzenten werden darauf achten, ob die Lieferungen überhaupt bezahlt, und die Banken, ob mögliche Kredit auch zurückgezahlt werden können. Wo nicht, werden die Karten neu gemischt..."
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    Gen 3,15 In-imicítias ponam inter te et mulíerem, et semen tuum et semen illíus: ipsa cónteret caput tuum, et tu insidiáberis calcáneo ejus.
    Clámitat ad coelum vox sánguinis et Sodomorum, vox oppressorum, víduae, pretium famulorum. Iudex ergo, cum sedebit, quidquid latet adparebit!
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  3. #33
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    Standard AW: der finanzielle Kollaps in Europa

    ... Türkei am Abgrund: Ist das der Anfang der Insolvenz? ...

    Das Leben in der Türkei wird immer teurer. Die Landeswährung verfällt und die Inflationsrate notiert jenseits von Gut und Böse. Steht die Insolenz des Erdogan-Staates vor der Tür oder ist sie bereits in vollem Gange? Die Insolvenz der Türkei finde gerade statt, sagte der schottische Makroökonom und Wirtschaftshistoriker, Russell Napier, bereits im Mai im Interview mit der "Neue Züricher Zeitung" (NZZ). Er nannte namentlich mehrere türkische Unternehmen, die ihren Schuldendienst nicht mehr ableisten könnten. Darunter waren die Telekom-Holding Otas und die Dogus Holding.



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  4. #34
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    Standard AW: der finanzielle Kollaps in Europa

    Zitat Zitat von Politikqualle Beitrag anzeigen
    ... Türkei am Abgrund: Ist das der Anfang der Insolvenz? ...

    Das Leben in der Türkei wird immer teurer. Die Landeswährung verfällt und die Inflationsrate notiert jenseits von Gut und Böse. Steht die Insolenz des Erdogan-Staates vor der Tür oder ist sie bereits in vollem Gange? Die Insolvenz der Türkei finde gerade statt, sagte der schottische Makroökonom und Wirtschaftshistoriker, Russell Napier, bereits im Mai im Interview mit der "Neue Züricher Zeitung" (NZZ). Er nannte namentlich mehrere türkische Unternehmen, die ihren Schuldendienst nicht mehr ableisten könnten. Darunter waren die Telekom-Holding Otas und die Dogus Holding.



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    Schön. Und wann schickt Dummland die ersten Milliarden?
    A steht für Anbiedern
    F steht für Fresströge, ja bitte gerne
    D steht für Distanzieren

  5. #35
    .. das Beste am Norden .. Benutzerbild von Politikqualle
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    Zitat Zitat von DUNCAN Beitrag anzeigen
    Schön. Und wann schickt Dummland die ersten Milliarden?
    .. schon wird daran gearbeitet :

    ... Finanzminister Scholz will 7,5 Milliarden Euro Steuergeld in Europäische Investitionsbank versenken ...

    Dass die Sozis nichts besser können, als fremdes Geld auszugeben, ist hinlänglich bekannt. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) will dem Steuerzahler mal wieder tief in die Tasche greifen und die Europäische Investitionsbank für den Kapitalverlust nach dem Brexit entschädigen. Kostenpunkt: 7,5 Millarden Euro – Wir habens ja.


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  6. #36
    Mitglied Benutzerbild von Leibniz
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    Standard AW: der finanzielle Kollaps in Europa

    Zitat Zitat von Politikqualle Beitrag anzeigen
    .. schon wird daran gearbeitet :

    ... Finanzminister Scholz will 7,5 Milliarden Euro Steuergeld in Europäische Investitionsbank versenken ...

    Dass die Sozis nichts besser können, als fremdes Geld auszugeben, ist hinlänglich bekannt. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) will dem Steuerzahler mal wieder tief in die Tasche greifen und die Europäische Investitionsbank für den Kapitalverlust nach dem Brexit entschädigen. Kostenpunkt: 7,5 Millarden Euro – Wir habens ja.


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    Die EIB ist gerade eine der großen Gelegenheiten. Wer ein eigenes Unternehmen hat, sollte sich diesbezüglich informieren. KfW gleichermaßen. Das sind die Dümmsten im Geschäft.
    危機

  7. #37
    .. das Beste am Norden .. Benutzerbild von Politikqualle
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    Zitat Zitat von Leibniz Beitrag anzeigen
    Die EIB ist gerade eine der großen Gelegenheiten. Wer ein eigenes Unternehmen hat, sollte sich diesbezüglich informieren. KfW gleichermaßen. Das sind die Dümmsten im Geschäft.
    .. in der Türkei sollen sie ja sehr sehr gut "investiert" haben , was ihnen ja jetzt das Wasser bis zum Hals stehen läßt ..
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  8. #38
    Tod den Eliten Benutzerbild von Rikimer
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    Zitat Zitat von dr-esperanto Beitrag anzeigen
    HELMUT BÖTTIGER:
    "...In Helsinki haben nicht die Vereinigten Staaten mit Russland verhandelt, sondern nur der „Böse“ im Weißen Haus mit dem „Bösen“ in Moskau. „Böse“ sind beide für die transnationale Adels- und Finanziers-Clique, die bisher die Macht im Westen unangefochten ausübte. Ihr schwebt seit 1890 (Cecil Rhodes) die Weltherrschaft der „anglo-amerikanischen Rasse“ (hinter der als Buhmann vorgeschobenen „jüdischen Rasse“) vor. Sie dirigiert über die Medien die Vorgänge in den Köpfen und dazu die zunehmend degenerierende (links-grüne) Lebensart im Westen. Sie will aller Welt ihre Regierweise (ein wenig demokratisch lokal, zentralistisch von oben zentral) notfalls mit Gewalt aufzwingen. Sie hält die Bewegungsfreiheit von Personen und Kapital für das Wesen der „Freiheit“ und diktiert sie als Lösung aller Wirtschafts- und Versorgung- Probleme den Menschen. Sie hat im Wesentlichen die Macht der nationalen Staaten demontiert (was einige für typisch sozialistisch andere für progressiv halten) und zu etwas wie Super-Unternehmen im Wettbewerb auf dem von der Hochfinanz geregelten Weltmarkt umfunktioniert. Die herrschende Gruppe ist dabei, in Syrien den Krieg zu verlieren. Als Sieger könnten Gruppen wieder mit der Idee hervortreten, wonach die Menschen ihr Schicksal gestützt auf ihr Land, vorsorgt über eine nationale Volkswirtschaft, in einer gemeinsamen Kultur, Sprache und Geschichte vereint, und mit bewusst politisch beschlossenen Projekten die Zukunft in die eigene Hand nehmen wollen. Daran würden sie nicht ein möglichst freier Handel, Verkehr, Wettbewerb und Zusammenarbeit in Großprojekten mit anderen, ebenso organisierten Nationen hindern, wohl aber die individuellen und sozialen Auswirkungen der von der transnationalen Finanzgruppe organisierten „Marktgesellschaft“ (an Stelle einer Menschengesellschaft). In letzter Zeit sind die Ansichten und Verhaltensweisen der breiten Masse unter der westlichen Marktgesellschaft sehr seltsam geworden. Sie lassen Dinge geschehen, die offensichtlich selbstzerstörerisch sind, rationalisieren sie mit Lehren und Politiken, die keinen Sinn machen, und garnieren sie dann mit Wunschphantasien, die hypothetische Happy Ends versprechen, aber nicht wirklich in eine erträgliche Zukunft weisen. Der narzisstische Unsinn, in Wirtschaft, Medien und Regierung will den Leuten, „Hoffnung“ vorgaukeln und sie mit Bedrohungsszenarien so unter Druck setzen, dass sie nicht aus dem Gleis springen. Das am meisten pervertierte System ist heute das Finanzwesen, das so viele „Kapitalismus“ nennen, obwohl es nur Methoden zur Bewirtschaftung überschüssiger Geldmengen anbietet. So etwas hatte es in der Menschheit noch nie gegeben und ist ein typisches Produkt der westlichen Marktgesellschaft. Die Welt hat noch nie zuvor in so kurzer Zeit so viel überschüssiges Geldvermögen bei stagnierender Güterproduktion und Massenversorgung angesammelt. Das nannte man „Wachstum“. Als die Geldzuwächse zu versiegen drohten, hat man mit dem Mechanismus einer immensen Verschuldung noch eine Weile Wachstum vorgetäuscht. Denn ohne Geldgewinnerwartung keine Wirtschaftsaktivität. Da sie versiegte, lieh man sie sich von der Zukunft. Doch das dauert nur solange, wie sich erwarten lässt, dass Schulden zurückgezahlt werden. Das ist inzwischen unmöglich, darüber täuscht auch keine mit sogenannten Finanz-Derivaten getarnte Wechselreiterei. Als Nachwirkung der Schuldenexplosion, des Wertpapier-Booms, fühlt sich der Mittelstand betrogen und wählt aus Protest nicht „richtig“, nämlich „populistisch“. So kam Donald Trump ins Weiße Haus. Der Schuldenberg wird bald unbezwingbar. Die Produzenten werden darauf achten, ob die Lieferungen überhaupt bezahlt, und die Banken, ob mögliche Kredit auch zurückgezahlt werden können. Wo nicht, werden die Karten neu gemischt..."
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    Der Artikel unterschlägt so einiges, nämlich den Einfluss, welche die Rhodesgesellschaft bis heute im Westen hat und was sie bewirkt hat. Cecil Rhodes war zeitweilig der reichste Mensch auf Erden. Und hat all sein Vermögen seiner Gesellschaft überschrieben, um die NWO (Neue Welt Ordnung) zu verwirklichen. Zunächst mit dem Gedanken unter der Führung Englands, nach den beiden Weltkriegen ein wenig modifiziert. Mit der Gründung der Frontgesellschaft: Royal Institute for International Affairs (RIIA). Hauptquartier: Chatham House, St. James Square, London. Und mit der Tochtergesellschaft CFR (Council of Foreign Relations) für die USA. Sowie zahlreichen anderen "round tables" in der Welt.

    Hier sind einige Auszüge aus den Arbeiten des Historikers Dr. Caroll Quigley, Mentor von Bill Clinton, welchem erlaubt war für zwei Jahre die Archive der Rhodes-Geheimgesellschaft zu studieren und darüber Bücher zu veröffentlichen:

    From 1884 to about 1915, according Dr. Quigley, the members of The Rhodes Secret Society exhaustively worked at extending the British Empire and forming a federal system.


    Nach dem Ersten Weltkrieg: Die Gründung von mehreren Gesellschaften, organisiert in Kreisen des Einflusses, jede Gruppe weiss dabei nicht von der Bedeutung der anderen, isoliert voneinander. Gehehaltumg und Täuschung.
    Dr. Quigley attributes the success of The Rhodes Secret Society to their effectiveness in concealing its existence. Its members’ preference was to maintain a stealthy appearance with a series of overlapping circles or rings partly concealed by being hidden behind formally organized groups of no obvious political significance and avoiding an appearance of being an integrated group. Dr. Quigley provides a lengthy roster and structure of A Tentative Roster of the Milner Group in the “Appendix” of his book, The Anglo-American Establishment. The “front organization” for The Rhodes Secret Society was The Round Table Group in Great Britain which was working in concert with J. P. Morgan in the United States to establish its “front organization” in the United States. Dr. Quigley described the genesis of the Council on Foreign Relations as follows:
    At the end of the war of 1914, it became clear that the organization of this system had to be greatly extended. . . . Lionel Curtis . . . established, in England and each dominion, a front organization to the existing local Round Table Group…This front organization, called the Royal Institute of International Affairs, had as its nucleus in each area the existing submerged Round Table Group…in New York it was known as the Council on Foreign Relations, and was a front for J. P. Morgan and Company in association with the very small American Round Table Group. The American organizers were dominated by the large number of Morgan ‘experts’… The Round Table for years (until 1961) was edited from the back door of Chatham House grounds in Ormond Yard, and its telephone came through the Chatham House switchboard (Tragedy and Hope: 951-952).
    Es erklärt, warum sich die Parteien, gleich ob links oder recjts, so sehr gleichen, wenn es um internationale Politik geht:

    Stealth” is the preferred “modus operandi” practiced by The Rhodes Secret Society, Royal Institute for International Affairs (RIIA), and the Council of Foreign Relations (CFR) in establishing the European Union (EU), the North American Community (AKA: North American Union – NAU), and last week’s Union of South American Nations (UNASUR).
    The chief problem of American political life for along time has been how to make the two Congressional parties more national and international…(therefore) argument that the two parties should represent opposed ideals and policies, one, perhaps, of the Right and the other of the Left, is a foolish idea acceptable only to doctrinaire and academic thinkers…Instead the two parties should be almost identical, so that the American people can ‘throw the rascals out’ at any election without leading to any profound or extensive shifts in policy (Tragedy and Hope: 1247-1248).
    Im Detail werden Stunden gezielt gefördert und zu fanatischen Jüngern der NWO gemacht:

    According to Dr. Quigley, “ by the middle 1890’s Rhodes had a personal income of at least a million pounds sterling a year (then about five million dollars) which was spent so freely for his mysterious purposes…his desire to federate the English-speaking peoples and to bring all the habitable portions of the world under their control…leaving part of his great fortune to fund the Rhodes Scholarships at Oxford in order to spread the English ruling class tradition throughout the English-speaking world as (his mentor Professor at Oxford) Ruskin had wanted (Tragedy and Hope: 130-131).” It is interesting to note that former President Bill Clinton was a recipient of Rhodes Scholarship in 1968 along with extremely powerful and prominent individuals from predominantly the two political party paradigm... All of these individuals are members of the Council on Foreign Relations.
    Die Ideologie und das angestrebte System: Technokratie

    Dr. Quigley exposed their matrix of complete control over individuals and society:

    It is increasingly clear that, in the twentieth century, the expert will replace … the democratic voter in control of the political system. Hopefully, the elements of choice and freedom may survive for the ordinary individual in that he may be free to make a choice between two opposing political groups (even if these groups have little policy choice within the parameters of policy established by the experts) and he may have the choice to switch his economic support from one large unit to another. But, in general, his freedom and choice will be controlled within very narrow alternatives by the fact that he will be numbered from birth and followed, as a number, through his educational training, his required military or other public service, his tax contributions, his health and medical requirements, and his final retirement and death benefits (Tragedy and Hope: 866).
    Der verstorbene Zbigniew Brzezinski war der bekannteste Stratege der Technokraten.

    Man hat dabei auch keine Probleme mit u. a Kommunisten zusammen zu arbeiten, um die NWO zu verwirklichen:
    There does exist, and has existed for a generation, an international Anglophile network which operates, to some extent, in the way the … Right believes the Communists act. In fact, this network, which we may identify as the Round Table Groups, has no aversion to cooperating with the Communists, or any other groups, and frequently does so…I know of the operations of this network because I have studied it for twenty years and was permitted for two years, in the early 1960’s, to examine its papers and secret records. I have no aversion to it or to most of its aims…but in general my chief difference of opinion is that it wishes to remain unknown, and I believe its role in history is significant enough to be known (Tragedy and Hope: 950).
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    „Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott! Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!“
    (Theodor Körner 1791-1813)

  9. #39
    Mitglied Benutzerbild von Pelle
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    Standard AW: der finanzielle Kollaps in Europa

    Zitat Zitat von Politikqualle Beitrag anzeigen
    ... der finanzielle Kollaps in Europa .. er kommt , er wird kommen , denn so geht es nicht weiter :

    ... Zehn Jahre nach der Finanzkrise ** Banken sitzen auf 800 Milliarden faulen Krediten ..

    .. Es sind tickende Zeitbomben! Bei Europas Banken türmen sich zehn Jahre nach der Finanzkrise weiter die „faulen Kredite“: Die Europäische Banken-Aufsicht schätzt die Risiken auf 813 Milliarden Euro.
    Der Umfang an Krediten, die wohl nie zurückgezahlt werden können, sei „im historischen Vergleich hoch“, schreibt das Bundesfinanzministerium auf eine Kleine Anfrage der FDP. Es drohten Schwierigkeiten für einzelne Banken und „Ansteckungsgefahr“.


    Genau wie vor zehn Jahren sei ein Großteil der faulen Kredite, die in der Banken-Welt „non-performing loans“ heißen, „im Immobilienbereich zu verorten“. Und sie liegen vor allem in den Bilanzen südeuropäischer Banken: in Griechenland, Zypern, Italien und Portugal.
    Bei griechischen Instituten seien 44,9 Prozent der Kredite „notleidend“, in Zypern 38,9 Prozent. In Italien liegen 186,7 Mrd. an faulen Krediten, die Hälfte davon ist nicht durch Kapital abgesichert! In den Bilanzen deutscher Banken gelten 49,6 Milliarden an Krediten als „faul“, das sind 1,9 Prozent.
    ..
    .. und am Ende wird die EU zur Rettung gerufen und Deutschland zahlt dann wieder Milliarden ..

    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Der Kollaps kommt gestimmt. Das Zinssystem dreht durch.


  10. #40
    GESPERRT
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    Standard AW: der finanzielle Kollaps in Europa

    Türkei, Deutschland, USA - alle sind irgendwie pleite, aber Trumpelchen killt den Idioten vom Bosporus.
    Dieser Herr Erdogan hätte sich sonst womöglich in seiner eigenen Hütte verlaufen.
    Merkel "flüchtet" in deutscher Tradition nach Süd-/Mittelamerika und Trumpelchen wird sich den Panama-Kanal kaufen.
    Was dann in Europa abgeht? Ich werde diesen Mist hoffentlich nicht mehr erleben. LG

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