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Thema: Hungerblockade

  1. #11
    Mitglied Benutzerbild von goldi
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    Standard AW: Hungerblockade

    Als 1917 die Alliierten die Hungerblockade über Europa verhängten, hungerten die Menschen nur eines Landes nicht: die Dänen. Hindhede, Bauernsohn aus Jütland, besaß den Mut, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. Lesen Sie in diesem Artikel, wie er es schaffte die Hungersnot abzuwenden und unsere Unfähigkeit, aus solchen Erfolgskonzepten zu lernen.
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  2. #12
    food for thought Benutzerbild von houndstooth
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    Standard AW: Hungerblockade

    Zitat Zitat von 1871 Beitrag anzeigen
    Bis in den Mai dauerte die Pariser Friedenskonferenz, die erst Mitte Januar begann. Nachzulesen beim unverdächtigen bolschewiki. Dort erfährt man auch Folgendes:
    Auf britischer Seite begannen die Planungsvorbereitungen fuer die Konferenz bereits schon eine Woche nach Waffenstillstand also ~ 20.November 1918. Einen formellen Anfang der Konferenz gab es nicht; es war ein heuristischer Entstehungsvorgang und Verlauf. Eine INTERALLIED CONFERENCE TO PREPARE FOR THE PEACE CONFERENCE arbeitete die 'road map' fuer die Konferenz aus; Konferenzteilnehmer organisierten sich in ausgedehnten privaten Sitzungen in denen Programme, Rahmenbedingungen ,Ausschuesse und unendlich mehr Angelegenheiten besprochen und beschlossen wurden wie z.B. ob der Kaiser vor Gericht gestellt werden koenne, deutsche Kolonien in Afrika; Rheinland; Reparationen; Disarmament; Formation eines 'SUPREME COUNCIL' und verschiedener internationaler Ausschuesse etc etc.

    Die letzten Sitzungen des SUPREME ECONOMIC COUNCIL fanden Mitte Juli 1919 statt.

    Die erstse Sitzung der Deutschen Delegation fand am 4. Maerz 1919 in Spa um 18:00Uhr statt , protokolliert als :

    PRELIMINARY REPORT OF MEETINGS HELD AT SPA ON 4TH AND 5TH MARCH 1919 BETWEEN DELEGATES OF THE GERMAN GOVERNMENT WITH REGARD TO THE FINANCIAL, SHIPPING AND FOOD SUPPLY ARRANGEMENTS FOR CARRYING OUT REVICTUALMENT OF GERMANY, PRESENTED TO THE SUPREME ECONOMIC COUNCIL AT IT'S MEETING OF MARCH 7,1919.

    The first meeting of the German Delegates at Spa was held at 6:00 P.M. on 4th March.

    Admiral Hope opened the meeting by making a statement as to the questions which were to be discussed.He informed the German delegates that no foodstuffs would be permitted to enter Germany until substantial progress had been made in the handing over of the German cargo and passenger vessels. It was pointed out, that it was impossible to secure the revictualment of Germany without having the ships and he concluded by demanding that the German Government should take immediate steps to ensure the departure of the German ships now ready and to take all steps necessary to place the whole German fleet at the disposal of the Allied and Associated Governments in accordance with the agreemens already made. [.....]

    Vorläufiger Bericht über Sitzungen die am 4. und 5. März 1919 in Spa stattgefunden hatten, von Delegierten der deutschen Regierung in Bezug auf Vorbereitungen zu Finanzierungs-, Versand- und Lebensmittellieferungen zur Durchführung der Wiederversorgung mit Lebensmitteln fuer Deutschland vor dem Obersten Wirtschaftsrat am 7. MÄRZ 1919.
    Das erste Treffen der deutschen Delegierten in Spa fand um 18:00 Uhr statt. am 4. März

    Admiral Hope eröffnete das Treffen mit einer Erklärung zu den Fragen, die besprochen werden sollten.Er teilte den deutschen Delegierten mit, dass keine Lebensmittel nach Deutschland geschickt werden dürften, bis wesentliche Fortschritte bei der Übergabe der deutschen Fracht- und Passagierschiffe erzielt worden seien. Es wurde darauf hingewiesen, dass es unmöglich sei die Wiederversorgung Deutschlands ohne jene Schiffe zu bewerkstelligen und er endete mit der Forderung, dass die deutsche Regierung unverzüglich Schritte unternimmt, um die Ablauf der nun bereitstehenden deutschen Schiffe zu gewährleisten, und dass alle erforderlichen Schritte unternommen werden die gesamte deutsche Flotte, die den alliierten und assoziierten Regierungen gemäß den bereits getroffenen Vereinbarungen zur Verfügung zu stellen. [.....]


    Wie weiter oben schon voellig richtig erwaehnt, die U.S.A. hatten keine grosse Handelsflotte gehabt. Die schon zu Kriegszeiten erkennbare vordringlichste Aufgabe der alliierten Maechte bestand in der Nahrungsmittelversorgung von 12 , z.T. dem Verhungern nahe, Nationen; DEU war eine der 12, jedoch von Herbert Hoover eingeschaetzt als wesentlich weniger hart vom Hunger betroffen als andere Nationen.

    Um die gigantische Aufgabe zur Lebensmittelversorgung - zig Millionen Tonnen , Fett, Weizen, Kohle, etc , diesen 12 Nationen rechtzeitig zukommen zu lassen, bedurfte es dem zusaetzlichem Einsatz der deutschen Handelsflotte. DEU hatte sich im Waffenstillstandsvertrag zwar schriftlich damit einverstanden erklaert, jedoch weigerte es sich sechs Monate lang ihren Verpflichtungen nachzukommen. Es gab immer wieder neue deutsche Argumente die Schiffe zurueckzuhalten, z.B. fuerchteten die Reeder dass ihre Schiffe permanent beschlagt werden wuerden; DEU verlangte anstaendig/fair bezahlt zu werden, es gab Finanzierungsprobleme und eine endlose Reihe weiterer Ausreden ...allderweil in DEU die Hungersnot schlimmer wurde.

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  3. #13
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Hungerblockade

    Das alles fing bereits schon 1914 an und war rechtswidrig


    Die Northern Patrol war eine Operation der Royal Navy, die während des Ersten Weltkriegs vom 3. August 1914 bis zum 29. November 1917 durchgeführt wurde. Aufgabe war die Seeblockade Deutschlands im nordöstlichen Atlantik im Dreieck Schottland, Lofoten und Island. Das südliche Pendant bildete im Ärmelkanal die Dover Patrol. Angloamerikanische Marinehistoriker sehen in ihrer Tätigkeit den entscheidenden Faktor für die Niederlage der Mittelmächte, da durch die indirekte Kriegsführung die deutsche Heimatfront zermürbt und soziale Unruhen bis hin zur Novemberrevolution ausgelöst wurden. Die Operation wurde Ende 1917 beendet, da durch den Kriegseintritt der USA im April 1917 die Staaten als Handelspartner des Reiches ausfielen. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde die Operation wieder aufgenommen, jedoch im September 1940 aufgrund der strategischen Lage in Nordeuropa de facto beendet.
    Masseneinwanderung der freundliche Genozid!

  4. #14
    food for thought Benutzerbild von houndstooth
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    Standard AW: Hungerblockade

    Zitat Zitat von 1871 Beitrag anzeigen
    Anbei. Nach der De-Mobilmachung war das Reich völlig wehrlos und stellte keine Gefahr mehr da, indes im Land Bürgkerkrieg und in den östlichen Randgebieten Kleinkriege
    DEU befand sich nach dem WAFFENSTILLSTAND selbstverstaendlich noch immer im KRIEGSZUSTAND mit den Alliierten Maechten. Dies bedeutet, dass DEU , nachdem es die Allierten per Vetrag davon unterrichtet haette, den Krieg jederzeit haette fortsetzen koennen.
    Zitat Zitat von 1871 Beitrag anzeigen
    irregulärer Einheiten. Mit einem Bedrohungsszenario von Null und im totalen Zerfallsprozess also die Blockade bis zum Friedensvertrag aufrecht erhalten? Um noch ein paar Zehntausende Deutsche mehr den Hungerstod zu übergeben? Also selbst wenn die deutschen Delegationen für Verzögerungen verantwortlich wären, was bis in den Mai nicht der Fall ist, dann wäre das auch nur irgendwie legitim?
    Dokumente sprechen eine andere Sprache als die der deutschen 'Geschichtler' ,die immer wieder versuchen DEU in die arme Opfer- und Unterdruecktenrolle zu stellen und umgekehrt den Allierten alle moeglichen ungeheuerlichen Plaene und Motivationen unterjubeln moechten.

    Die Allierten hatten sich waffenstillstandsvertraglich verpflichtet DEU mit Lebensmitteln zu versorgen. In der Tat hatten die Allierten im Fruehling 1919 in Hafen von Amsterdam ~280.000 t Lebensmittel fuer DEU gelagert gehabt die mit deutschen Frachtschiffen abgeholt und nach DEU verfrachtet werden sollten....doch die Deu. sperrten sich ....sie wollten ihre Schiffe, nicht wie im Waffenstillstandsvertrag vereinbart, den Alliierten ueberlassen.

    DEU hatte fuer die ihr zugedachten, mehrere hunderttausende Tonnen Lebensmittelzufuhr gegen verschiedene Zahlungsmoeglichkeiten zu bezahlen.

    Weiterhin hatten die Allierten sich ebenfalls im Fruehling 1919 aus menschlichen Beweggruenden schriftlich verpflichtet, DEU monatlich mit 300.000 t + 70.000 t Lebensmitteln (Fette; Zucker, Mehl, Kohle, Arzneien etc) bis zur naechsten Ernte in DEU, zu versorgen , jedoch unter dem vertraglichen proviso dass deu. Handelsschiffe Verfrachtung /Verschiffung unternehmen.... .....doch noch immer sperrten sich die Deu. 'unmenschlich' gegen die humanitaeren Vorhaben der Alliierten.
    Als den Deutschen mehrmals - unter Hinweis auf ihre vetraglichen Obligationen - klargemacht wurde, dass ihre Frachtschiffe, per Vertrag, dringend dazu benoetigt wurden um auch andere Laender ,die in Bezug Lebensmittelversorgung noch schlimmer dran gewesen waren als DEU, von DEU verwuestet gewesen waren etc, und z.T. am Verhungern waren , meinten die Deutschen ,dass ginge sie den Teufel an: deutsche Schiffe haetten gefaelligst in deutschen Haenden zu bleiben und wuerden nur fuer Fracht nach DEU verwendet werden. Tatsache ist, dass DEU Vertragsbruch beging, trotzig,hardnaeckig und unmenschlich darauf bestand obwohl die deutsche Regierung genau gewusst hatte dass tausende Deutsche , alt und jung, sehr unter der Hungersnot leiden mussten.
    Alle Dokumente von Sitzungsprotokollen der Alliierten deuten darauf hin, dass es in 1919 ausschliesslich deutsche Reedereien-Geschaeftinteressen gewesen waren, die die Menschlichkeit der Alliierten gegenueber der deutschen Bevoelkerung quer gestanden hatten.

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    Geändert von houndstooth (04.01.2019 um 13:02 Uhr)

  5. #15
    Sachse Benutzerbild von mabac
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    Standard AW: Hungerblockade

    Zitat Zitat von Daniela Beitrag anzeigen
    was haben dir die deutschen denn getan, dass du diese so sehr hasst?
    Krankhafter deutscher Selbsthass.
    Wo gestern eine christliche Schule stand, steht morgen eine Moscheehütte. Der kriegerische, männliche Geist dieser Religion ist dem Neger verständlicher als die Lehre vom Mitleid, die ihm nur die Achtung vor den Weißen nimmt ...
    O. Spengler 1934

  6. #16
    food for thought Benutzerbild von houndstooth
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    Standard AW: Hungerblockade

    Es mag noch hinzugefuegt werden, dass der Supreme War Council von den quirligen, blutigen Unruhen in DEU durch Anarchisten; Sozialisten; Kommunisten , Bolchewisten etc genau unterreichtet gewesen war. Der Supreme War Council befuerchteten eine Bolschewisierung Deutschlands falls DEU nicht bald mit Nahrungsmitteln versorgt werden wuerde. Ein bolschewistisches DEU wuerde nicht in der Lage , oder unwillig sein, die anfallenden Reparationen zu zahlen , etwas , was nun nicht im Interesse der Alliierten gewesen war.

    Die gleichen Ueberlegungen hatten sich auf die Nahrungsversorgung der Alliierten gegenueber DEU bezogen: hungernde Deutsche konnten keine Reparationen erarbeiten.

    Ditto fuer die Hoehe der Reparationen : waeren sie zu hoch wuerde die deutsche Wirtschaft kollabieren.

  7. #17
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    Standard AW: Hungerblockade

    Zitat Zitat von houndstooth Beitrag anzeigen
    Es mag noch hinzugefuegt werden, dass der Supreme War Council von den quirligen, blutigen Unruhen in DEU durch Anarchisten; Sozialisten; Kommunisten , Bolchewisten etc genau unterreichtet gewesen war. Der Supreme War Council befuerchteten eine Bolschewisierung Deutschlands falls DEU nicht bald mit Nahrungsmitteln versorgt werden wuerde. Ein bolschewistisches DEU wuerde nicht in der Lage , oder unwillig sein, die anfallenden Reparationen zu zahlen , etwas , was nun nicht im Interesse der Alliierten gewesen war.

    Die gleichen Ueberlegungen hatten sich auf die Nahrungsversorgung der Alliierten gegenueber DEU bezogen: hungernde Deutsche konnten keine Reparationen erarbeiten.

    Ditto fuer die Hoehe der Reparationen : waeren sie zu hoch wuerde die deutsche Wirtschaft kollabieren.

    Ich halte das Schlagwort "Hungerblockade" für einenMythos und darüber hinaus
    für eine Propagandaparole der Reichsführung zur Verschleierung eigenen Versagens.
    Der Hunger im Reich rührte nur geringfügig vom unterbrochenen Seehandel.
    Vielmehr waren die Probleme hausgemacht bzw kriegsbedingt. Allein schon deshalb
    weil mit Russland 50% der Nahrungs- + Futtermittelimporte wegfiel (auf dem Landwege)
    Die Reichsführung hatte das Nahrungsproblem völlig verpennt, ging sie doch von einem
    schnellen Sieg aus. Erst im Mai 16 wurde ein Kriegsernährungsamt gegründet
    und erst mit dem Hindenburgprogramm Ludendorffs bekam sie die Lage in Griff.
    Chaotische Maßnahmen ("Schweinemord"..) verschlimmerten die Versorgung noch
    zusätzlich. Die kräftigsten Männer standen im Feld und die meisten Pferde an der Front.
    Missernten auch wegen den fehlenden Düngemitteln folgten naturgemäß.
    Selbst ohne Blockade wären keine Nahrungsmittel eingeschifft sondern
    Mangelware wie Kupfer, Blei, Mangan,, wobei sich die Frage stellt mit
    welchen Mitteln diese bezahlt werden sollten bei chronischer Insolvenz
    und woher, stand Deutschreich doch mit den potenziellen Partnern
    im Kriegszustand.
    Ein Großteil der Toten 1919 in Deutschland
    sind wohl der Spanischen Grippe zum Opfer gefallen
    welche weltweit ca 70 Millionen Leben forderte.

  8. #18
    Der Kaishakunin Benutzerbild von Erich von Stahlhelm
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    Standard AW: Hungerblockade

    Zitat Zitat von Diskurti Beitrag anzeigen
    Ich halte das Schlagwort "Hungerblockade" für einenMythos und darüber hinaus
    für eine Propagandaparole der Reichsführung zur Verschleierung eigenen Versagens.
    Der Hunger im Reich rührte nur geringfügig vom unterbrochenen Seehandel.
    Vielmehr waren die Probleme hausgemacht bzw kriegsbedingt. Allein schon deshalb
    weil mit Russland 50% der Nahrungs- + Futtermittelimporte wegfiel (auf dem Landwege)
    Die Reichsführung hatte das Nahrungsproblem völlig verpennt, ging sie doch von einem
    schnellen Sieg aus. Erst im Mai 16 wurde ein Kriegsernährungsamt gegründet
    und erst mit dem Hindenburgprogramm Ludendorffs bekam sie die Lage in Griff.
    Chaotische Maßnahmen ("Schweinemord"..) verschlimmerten die Versorgung noch
    zusätzlich. Die kräftigsten Männer standen im Feld und die meisten Pferde an der Front.
    Missernten auch wegen den fehlenden Düngemitteln folgten naturgemäß.
    Selbst ohne Blockade wären keine Nahrungsmittel eingeschifft sondern
    Mangelware wie Kupfer, Blei, Mangan,, wobei sich die Frage stellt mit
    welchen Mitteln diese bezahlt werden sollten bei chronischer Insolvenz
    und woher, stand Deutschreich doch mit den potenziellen Partnern
    im Kriegszustand.
    Ein Großteil der Toten 1919 in Deutschland
    sind wohl der Spanischen Grippe zum Opfer gefallen
    welche weltweit ca 70 Millionen Leben forderte.
    "Noch deutlicher wird das bei einem anderen Thema, der fast totalen britischen Seeblockade, die Mitteleuropa wenigstens mit in die Hungerkatastrophe der „Steckrübenwinter“ stürzte. Fleißig hat Friedrich Quellenbelege aus westlichen Staaten gesammelt, in denen diese nur scheinbar gewaltfreie Waffe scharf attackiert wird. Die Blockade führte tatsächlich, relativierenden Deutungen vor allem in der gegenwärtigen britischen Forschung zum Trotz, zu Hunderttausenden zivilen Toten in Deutschland und Österreich-Ungarn, aber auch in neutralen Staaten wie Dänemark."
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    Wenn morgen die Muschelhörner und Trommeln erklingen, dann lasst uns fallen, so leichten Herzens wie die Kirschblüten im linden Frühlingswind.

    Prophetie aus Logik geboren. Sucht nach
    "Die Reichen werden Todeszäune ziehen" und lest!

  9. #19
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    Standard AW: Hungerblockade

    Zitat Zitat von Erich von Stahlhelm Beitrag anzeigen
    "Noch deutlicher wird das bei einem anderen Thema, der fast totalen britischen Seeblockade, die Mitteleuropa wenigstens mit in die Hungerkatastrophe der „Steckrübenwinter“ stürzte. Fleißig hat Friedrich Quellenbelege aus westlichen Staaten gesammelt, in denen diese nur scheinbar gewaltfreie Waffe scharf attackiert wird. Die Blockade führte tatsächlich, relativierenden Deutungen vor allem in der gegenwärtigen britischen Forschung zum Trotz, zu Hunderttausenden zivilen Toten in Deutschland und Österreich-Ungarn, aber auch in neutralen Staaten wie Dänemark."
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    Tja wenn jetz die perfiden Albioniken nicht den Deutschen den Seehandel verhindert hätten, wäre der Import von Kupfer, Salpeter, Kautschuk (und vllt ein paar Bananen..) möglich gewesen und der Krieg wäre von uns wmgl doch gewonnen worden..
    Dann hätte es auch nicht so viele Hungertote gegeben und der Welt die spanische Grippe erspart !
    Das hast Du vermutlich gemeint.. oder?

  10. #20
    Der Kaishakunin Benutzerbild von Erich von Stahlhelm
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    Standard AW: Hungerblockade

    Zitat Zitat von Diskurti Beitrag anzeigen
    Tja wenn jetz die perfiden Albioniken nicht den Deutschen den Seehandel verhindert hätten, wäre der Import von Kupfer, Salpeter, Kautschuk (und vllt ein paar Bananen..) möglich gewesen und der Krieg wäre von uns wmgl doch gewonnen worden..
    Dann hätte es auch nicht so viele Hungertote gegeben und der Welt die spanische Grippe erspart !
    Das hast Du vermutlich gemeint.. oder?
    Nun, ich hätte es präferiert wenn wir den WK1 gewonnen hätten, ja, durchaus. Sehr sogar.

    Aber damit hat der Artikel selbst nichts zu schaffen.
    Der sagt nur aus das die Totalblockade eben für hunderttausende Tote gesorgt hat.
    Andere Quellen sagen das nun auch aus. Es mag danach etwas propagandistisch aufgebauscht
    worden sein, dies ändert aber eben nun mal nix an dieser Tatsache.
    Wenn morgen die Muschelhörner und Trommeln erklingen, dann lasst uns fallen, so leichten Herzens wie die Kirschblüten im linden Frühlingswind.

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