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Thema: Wie tief kann ein Mensch sinken

  1. #151
    Erfahrener Kamikaze Benutzerbild von Trantor
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    Standard AW: Wie tief kann ein Mensch sinken

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Es geht hier aber um's Strafrecht, es ist also v.a. relevant, wie der Staat in dieser Hinsicht offiziell "tickt".
    mag sein mir ging es aber bei der Frage um deine persönliche Meinung Einstellung und Gerechtigkeitsempfindung.
    zumal ich auch mit dem Begriff staat wenig anfangen kann - im Prinzip ist der Staat gleichbedeutend mit der Gesellschaft also wir alle - mit ziemlich unterschiedlichen Ansichten - wobei wir wieder beim Zhema wären das die Gesetze den Gerechtigkeitsvorstellungen der Merhheit entsprechen sollten. Es sei den du präferierst hier totalitäre Systeme wo Mindehreiten über Merhheiten bestimmen.


    Die wenigsten machen sich über Gerechtigkeitstheorien des Strafrechts und -vollzugs überhaupt jemals Gedanken! Wenn sie sagen, es sei gerecht, meinen sie, sie seien es gewöhnt und fühlten sich nicht unwohl und insgesamt sei die G'schicht i.O.
    nein wenn sie sagen etwas sei gerecht dann meinen sie das dies mit ihrer Gerechtigkeistvorstellungen konform gehen und diese Gerechtigkeitsvorstellung richtet sich nach unzählige Aspekten. Da ist fliesst die Erziehung ein , die Medien, die Ideologie, Freund, die Familie, Bildung und Intelligenz, und nicht zuletzt unzählige Erlebnisse und Erfahrungen die man im Laufe seines Lebens gemacht hat all diese Dinge formen ein individuelles Gerechtigkeitsempfinden - und dieses ist nicht fix - es ändert sich im Laufe der Zeit ebendso wie sich ideologische Einstellungen ändern oder eben die Erfahtungen die man im Laufe seines Lebens macht. Kein Mensch hat das gleiche Gerechtigkeitsempfinden mit 15 oder 25 oder 65.

    Sehen wir von der Möglichkeit einer Diktatur oder absoluten Monarchie ab, kommt die Politik doch eh nicht drumherum, sich in diesen Dingen zumindest an einer hinreichend grossen und durchsetzungsstarken Minderheit zu orientieren, wenn schon nicht an einer Mehrheit.

    Und sofern die Position dieser Minderheit oder knappen Mehrheit nicht zu entfernt ist von der des Rests, wird er sie über kurz ooder lang grösserenteils übernehmen.
    nein ich bezweifel zb das die Juden jemals die Gerechtigkeitsvorstellungen übernehmen werden das sie eine minderwertige Rasse sind und deshalb diskriminiert oder gar getötet werden dürfen - genausowenig wie das die Ungläubigen unter Muslimen akzeptieren werden oder andere diskriminierte Minderheiten. Es gibt da Grenzen und eigene persönliche Erfahrungen und Ideologische Vortstellungen sind da wesentlich relevanter als die "Gewohnheit" wäre nur die Gewohnheit relevant oder "so wie es immer war" hätten wir keine Gerechtigkeitsdiskussionen und auch keine unterschedlichen Vorstellungen - es würde sich ein Standard entwickeln und alle Menschn wären mit diesem Standard glücklich bis in alle Zeiten - das entspricht weder der Realität noch der menschliche Natur.


    D.h. Staatsanwälte und Richter stünden bei jedem Urteil immer mit einem halben Bein im Knast. Das kann man sicherlich gut (oder schlecht) finden. Aber entspricht es den Anforderungen des Berufes und entspricht es dem Gerechtigkeitsempfinden, von dem Du oben schrubst?

    Notabene können wir oben gemachte Forderung auch für die Todesstrafe gelten lassen: In Fällen grober Fahrlässigkeit oder gar absichtlicher Fehlurteile würde man den Täter dann eben als Mörder hinrichten.
    nun das gibt es ja nicht nur bei Richtern der Gutachter. Es gibt auch andere Berufe die Veratwortung für Menschenleben haben. Busfahrer, Ärzte, ja sogar Handwerker die Maschinen uU nicht richtig gewartet haben und dadurch Menschen verletzt wurden oder gar getötet. Menschen müssen die verantwortung für ihr Handeln übernehmen, da sehe ich keinen Unterscheid zwischen dem Busfahrer Arzt oder Richter. Es geht darum den Anteil der Schuld festzustellen und entsprechend sollte dann die Sanktion bzw Strafe ausfallen.

    Die braucht der Tote aber nicht mehr. Ihn zu kompensieren geht also mit "0" und ist damit deutlich einfacher als bei allen(!) anderen unschuldig Verurteilten.

    (Man könnte natürlich die Familie mitbetrachten. Dann wird's komplizierter.)
    wie gesagt es geht aber nicht nur um den Toten - eine Beerdigung macht man im prinzip auch nicht für den Toten. Es geht um die die zurückbleiben - denn die müssen mt dem Schmerz und Verlust leben und um die Gesellschaft und deren Ordnung und innerere Friede.


    Die Rückgabe der Sache an das Opfer deckt ja nicht den gesamten entstandenen Schaden ab. Es können Verdienstausfälle, Schmerzensgelder, Schadensersatze usw. anfallen. Ausserdem entstehen Polizei, Anwaltschaft und Gericht Kosten. Das alles ginge in den Gesamtschaden ein.
    können müssen aber nicht je nach Falllage - ich halte eine zusätzliche Strafe unabdingbar - wen man bedenkt das man vllt erst beim 10. oder 100dertsten mal erwischt wird müsste die Strafe mind 10mal oder 100mal höher sein und hat erst dann einen Ausgleuch erlangt ohne das dem Täter ein Schaden entstanden wäre.

    Verbrechen unterscheiden sich nicht dadurch, dass sie von arm oder reich begangen werden. Ob einer Penner oder Bill Gates mir einen Zahn ausschlägt - den Zahn interessiert es nicht, den Zahnarzt auch nicht, meine KV ebensowenig.
    Das ziel von Verbrechenbekämpfung und Strafe ist zu verhindern das Verbrechen passieren - korrekt?
    Wenn jemand so reich ist das ihn die trafe nicht abschreckt da er sie leicht bezahlen kann verhindert das nicht das Verbrechen weil der Täter keine negativen Folgen zu befürchten hat - demzufolge wird er nicht vom Verbrechen abgehalten und das widerspricht dem Ziel Verbrechen z reduzieren.

    ein Beispiel hier sind zB strafefür übertretene Geschwindigkeiten ob ein millionär 100 € zahlt das mach er aus der Hosentasche und merkt es nichtmal, hat also auch keine Grund sich an Beschränkungen zu halten - da sind Puntke und Entzug wesentlich wirksamer.
    “Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.”
    Prof.Dr. Norbert Bolz, Medienwissenschaftler

  2. #152
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    Standard AW: Wie tief kann ein Mensch sinken

    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    richtig im GG geht es um Gleichwertigkeit - Linken aber geht es um Gleichheit - ansonsten würdet ihr genetische und kulturelle Unterschiede und die Konsequenzen daraus zwischen Menschne und Völkern akzeptieren und nicht dogmatisch verneinen.
    Wir verneinen keine Unterschiede zwischen Menschen. Im Gegensatz zu Typen wie dir machen wir das aber nicht an "Rassen" fest. Uns geht es nicht um Gleichheit, sondern um Gleichwertigkeit. Das habe ich dir an Beispielen bereits erklärt.
    Teilen ist das neue Haben.

  3. #153
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    Standard AW: Wie tief kann ein Mensch sinken

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Wir verneinen keine Unterschiede zwischen Menschen. Im Gegensatz zu Typen wie dir machen wir das aber nicht an "Rassen" fest. Uns geht es nicht um Gleichheit, sondern um Gleichwertigkeit. Das habe ich dir an Beispielen bereits erklärt.


    menschen sind - nachdem im ungünstigsten fall eine entsprechende prägung abgelaufen ist - auch nicht gleichwertig.

    die ausdrücke "gesellschaftspositiv, gesellschaftsnegativ" gibt es nicht mehr...was diese ausdrücken, meine ich.


    wer kinder auf den strich schickt, mit diesen handelt, nur als ein beispiel, ist nicht gleichwertig mit jemandem, der das nicht tut, nie im leben täte, weil er für sowas schon gar nicht den verwahrlosungsgrad hat.
    meine beiträge sind ausschließl. mein geistiges eigentum.warnhinweis: fehlinterpretationen meiner aussagen gehen ausschl. zu lasten des lesers.

  4. #154
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    Standard AW: Wie tief kann ein Mensch sinken

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Wir verneinen keine Unterschiede zwischen Menschen. Im Gegensatz zu Typen wie dir machen wir das aber nicht an "Rassen" fest. Uns geht es nicht um Gleichheit, sondern um Gleichwertigkeit. Das habe ich dir an Beispielen bereits erklärt.
    Deine Theorien kommen auch ganz gut hin.

    Wenn ich den ganzen schnatternden, minderbemittelten, aggressiven Migrationsmüll sehe.... der könnte dir gleichwertig sein.

    Ja. Akzepziere ich!
    Wer bei Ärger Leine zieht - so manchen schönen Tag noch sieht.






  5. #155
    Erfahrener Kamikaze Benutzerbild von Trantor
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    Standard AW: Wie tief kann ein Mensch sinken

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Wir verneinen keine Unterschiede zwischen Menschen. Im Gegensatz zu Typen wie dir machen wir das aber nicht an "Rassen" fest. Uns geht es nicht um Gleichheit, sondern um Gleichwertigkeit. Das habe ich dir an Beispielen bereits erklärt.
    Rassen oder wenn du es lieber möchtest ethnien sind sich aber genetisch ähnlicher oder eben zu anderen Rassen/ethnien unähnlicher - und die Genetik bestimmt nunmal das gesamte menschliche Potenzial. Dh wenn es unterschiede zwischen Menschen gibt die genetisch bedingt sind gibt es zwingend auch genetische Unterscheide zwischen Rassen oder Ethnien die sich genetisch unähnlicher sind - reine simple Logik.
    Das gleiche gilt auch für die Kultur und Lebensart und Ideologie. Auch das hat eine signifikanen Einflss auf das Verhalten der Person als auch auf ihre Produktivität.

    Das zu verneinen aus linker dogmatischer Sicht ist eben typisch links und hat mit Gleichwertigkeit nichts zu tun sondern pocht auf reine ideolgische Gleichheit.

    Menschen sind nicht gleich ja ganz einfach aus dem Grund weil die Kulturen und die genetik nicht gleich ist - das aber kann man selbstverständlich hinsichtlich andern Völkern Kulturen ethien oder Rassen kategorisieren und daraus zumindes allegmeine pauschale Aussagne ableiten - die werden vllt dem einzelnen nicht gerecht aber sehr wohl in einer allegmeinen Gesamt bzw relativen Vergleichsbetrachtung.
    “Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.”
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