User in diesem Thread gebannt : Rudi Rollmops


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Thema: Lug und Trug in der Arbeitswelt

  1. #1321
    Mitglied Benutzerbild von Nopi
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    Standard AW: Lug und Trug in der Arbeitswelt

    Zitat Zitat von Rudi Rollmops Beitrag anzeigen
    Meine Antwort: Es geht oft nur noch um die maximale Bildung von Profit, was aber systembedingt bzw. in logischer Konsequenz zu Übervorteilung und Ausbeutung führt. Viele der Ausgebeiteten zocken dann auch und versuchen diejenigen auszubeuten, mit denen sie das machen können bzw. glauben machen zu können. Das soziale Klima leidet und Veraschung und Abzocke gehören zu Alltag. Deutschland als frisches und größtes Shithole Europas.
    Was hat dies nun mit den Ärzten zu tun, welche nicht ausgebildet werden oder keine Praxis weiter leiten wollen ? Du meinst sie beuten andere aus oder ?
    Ich glaube würden sich mehr Menschen politisch einmischen , sich wehren würden viele Entwicklungen rückgängig gemacht werden oder es nicht so weit kommen.



    Zu deinen Briefen etwas weiter oben, wollte ich noch etwas schreiben : Hast du keine anderen Sorgen ? Es ist doch immer so oder fast immer so, dass die Vergütung in Stellenanzeigen nicht angegeben wird. Und wo ist das Problem, wenn die Studenten die eben erst erfragen müssen ? Ok, eines stimmt, eine gute Vergütung sieht anders aus. Allerdings freuen sich wohl viele Studenten dennoch über so eine Stelle.
    Unverbrüchliche Werte, Wahrhaftigkeit,Rechtschaffenheit, Charakter und Verstand.
    Plutokratie laut Wiki : ...."
    wodurch politische Macht hauptsächlich zum Nutzen der Machtinhaber ausgeübt wird. Damit ist verbunden, dass die finanzielle Macht Einzelner oder von Unternehmen die verfassungsmäßige Ordnung eines Staates umgeht, eigennützig den Staat steuert und demokratische Wahlen möglichst manipuliert"

  2. #1322
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    Standard AW: Lug und Trug in der Arbeitswelt

    Zitat Zitat von Nopi Beitrag anzeigen
    Was hat dies nun mit den Ärzten zu tun, welche nicht ausgebildet werden oder keine Praxis weiter leiten wollen ? Du meinst sie beuten andere aus oder ?

    Ich glaube würden sich mehr Menschen politisch einmischen, sich wehren würden viele Entwicklungen rückgängig gemacht werden oder es nicht so weit kommen.
    Und warum wehren sich die Menschen nicht bzw. mischen sich nicht ein?

    Ich habe einen Erklärungsansatz geliefert, wenn du mit dem nichts anfangen kannst,
    wie sieht dann deiner aus? Hast du einen?

    Zu deinen Briefen etwas weiter oben, wollte ich noch etwas schreiben : Hast du keine anderen Sorgen ? Es ist doch immer so oder fast immer so, dass die Vergütung in Stellenanzeigen nicht angegeben wird. Und wo ist das Problem, wenn die Studenten die eben erst erfragen müssen ? Ok, eines stimmt, eine gute Vergütung sieht anders aus. Allerdings freuen sich wohl viele Studenten dennoch über so eine Stelle.
    Du nist das beste Beispieldafür, warum es die vielen Probleme gibt, die für den Kapitalismus typisch sind!

    Oben jammerst du rum, dass sich Menschen nicht einmischen, aber wenn ich mich in mir WICHTIGEN (!) Belangen einmische, dann kommst du mit der für den deutschen Kleinbürger typischen Gegenrede daher, ob ich keine anderen Sorgen hätte?

    Ich habe genügend andere Sorgen, aber soll das ein Grund sein, dass ich mir von diesen ignoranten Arbeitgebern deren miese Ausschreibungspracis gefallen lasse

    Wenn du da mit einem "Ja" daherkommen willst (?), dann lass sich schicksalsergeben verarschen, mein Ding ist das bestimmt nicht. Was ist das denn für eine blöde Rede mit dem "Es ist doch immer so oder fast immer so, dass die Vergütung in Stellenanzeigen nicht angegeben wird."

    Typisch Kleindeutsch: Das haben wir immer schon so gemacht und das machen wir immer weiter so. Scheißegal ob es was taugt oder nicht.

    Und wo das Problem ist, wenn die Studenten erst erfragen müssen, was es in dem Job zu verdienen gibt, das kann ich dir sagen: Wenn es 100 Bewerber/innen gäbe, dann können die jeweils einmal fragen was es an Lohn gibt, sprich das sind dann 100 Anrufe oder Mails oder Gespräche. Dabei könnten diese Arbeitgeberpfeifen kurz und bündig in der Ausschreibung mitteilen, wie viel bzw. wie wenig sie an Lohn zahlen würden. Machen die feigen Säcke nicht, vermutlich:

    a) weil sie einen beschissenen Lohn zahlen wollen
    b) weil das mit dem beschissenen Lohn nicht groß publik werden soll
    c) weil sie die jungen Studenten verwirren und sich damit einen unfairen Vorteil erwerben wollen.

    Das soll kein Problem sein?
    Für mich sind das drei Probleme und jedes ist eines zu viel.

    Ok, eines stimmt, eine gute Vergütung sieht anders aus.
    Da scheinen wir mal einer Meinung zu sein.
    Allerdings freuen sich wohl viele Studenten dennoch über so eine Stelle.
    Hier schon wieder nicht. Niemand freut sich darüber ausgebeutet zu werden. Die viele verschissene Duckmäuserei, miesen Lügen und Betrügereien tun niemand gut. Ich bin da schon was stolz auf mich, dass ich mir das nicht so simpel gefallen lasse, wie das in diesem Drecksland üblich geworden ist. Gier wird man angepisst und soll noch "Danke" dafür sahen. Nicht mit mir.
    Geändert von Rudi Rollmops (15.11.2019 um 18:24 Uhr)

  3. #1323
    Mitglied Benutzerbild von Nopi
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    Standard AW: Lug und Trug in der Arbeitswelt

    Zitat Zitat von Rudi Rollmops Beitrag anzeigen
    Und warum wehren sich die Menschen nicht bzw. mischen sich nicht ein?

    Ich habe einen Erklärungsansatz geliefert, wenn du mit dem nichts anfangen kannst, w
    ie sieht dann deiner aus? Hast du einen?




    Du nist das beste Beispieldafür, warum es die vielen Probleme gibt, die für den Kapitalismus typisch sind.
    Oben jammerst du rum, dass sich Menschen nicht einmischen, wenn ich mich in mir WICHTIGEN (!) Belangen einmische, dann kommst du mit der für den deutschen Kleinbürger typischen Gegenrede daher
    Hast du keine anderen Sorgen ? Es ist doch immer so oder fast immer so, dass die Vergütung in Stellenanzeigen nicht angegeben wird. Und wo ist das Problem, wenn die Studenten die eben erst erfragen müssen ? Ok, eines stimmt, eine gute Vergütung sieht anders aus. Allerdings freuen sich wohl viele Studenten dennoch über so eine Stelle.[/
    Damit wollte ich sagen, dass wenn die meisten die Vergütung in Stellenanzeigen nicht angeben, muss es auch das Goethe - Institut nicht. Und das Nachfragen kostet nicht viel Mühe. Es wird auch niemand gezwungen da anzufangen. Die haben wohl auch nicht mehr Geld über, um die Studenten zu bezahlen. Dein Problem oder diese Beschäftigung mit diesem Thema wirkt auf mich wie ein Luxusproblem ehrlich gesagt.
    Wie jemand den es einfach zu gut geht und der sich über solch Luxusprobleme ärgert. Oder wo werden dadurch Menschen benachteiligt, wenn sie nachfragen müssen ? Ob der Verdienst für die Tätigkeit wirklich zu niedrig ist, das kann ich gar nicht einschätzen. Aber ich vermute, die haben nicht mehr Geld zur Verfügung. Da kann dieses Institut dann nichts für, wenn es nicht mehr Gelder gibt. Edit : Ok, sie haben also mit "attraktive Vergütung " geworben. Das kann man schon anprangern. Da gebe ich Dir Recht. Sie hätten das wie du schon aufmerksam drauf machtest, anders schreiben können. Attraktiv ist es wohl nicht. Sie hätten dann dazu schreiben können was sie verdienen können. Ja, ok. Hast du also ganz richtig erkannt. Kam den noch ein Brief darauf hin zurück-nach Deinem Letzten ? Wohl nicht oder ?
    Geändert von Nopi (15.11.2019 um 18:28 Uhr)
    Unverbrüchliche Werte, Wahrhaftigkeit,Rechtschaffenheit, Charakter und Verstand.
    Plutokratie laut Wiki : ...."
    wodurch politische Macht hauptsächlich zum Nutzen der Machtinhaber ausgeübt wird. Damit ist verbunden, dass die finanzielle Macht Einzelner oder von Unternehmen die verfassungsmäßige Ordnung eines Staates umgeht, eigennützig den Staat steuert und demokratische Wahlen möglichst manipuliert"

  4. #1324
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    Standard AW: Lug und Trug in der Arbeitswelt

    Zitat Zitat von Rudi Rollmops Beitrag anzeigen
    Es könnte durchaus sein, dass ich mit meiner Brandrede im Mai 2015 bezogen auf den Lokführerstreik die Deutsche Bahn AG zum Einlenken im Sinne der Lokführer bewegt habe. Der stellvertretende Vorsitzende der GdL hat sich bei mir bedankt. Wenn du es gerne leiser angehen lässt, deine Sache, meine ist das angesichts der vielen Schweinereien in diesem Land definitiv nicht
    Möglicherweise haben Sie ja Talent zum Auftragsredner. Damit lässt sich eine Menge Geld verdienen, wenn richtig eingesetzt.

    Dass man als Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft mit wenig einschlägiger Berufserfahrung eher wenig Geld verdient, ist unbestritten. Aber anstatt gegen Arbeitgeber zu kämpfen, die entsprechende Stellen anbieten, sollten Sie lieber das Lager wechseln, sei es durch Wechsel in die Selbständigkeit oder Eintritt in den öffentlichen Dienst, ...

    ... oder einfach mal auf irgendeinem Gebiet an Berufserfahrung gewinnen.

  5. #1325
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    Standard AW: Lug und Trug in der Arbeitswelt

    Zitat Zitat von Rudi Rollmops Beitrag anzeigen
    Meine Antwort: Es geht oft nur noch um die maximale Bildung von Profit, was aber systembedingt bzw. in logischer Konsequenz zu Übervorteilung und Ausbeutung führt. Viele der Ausgebeiteten zocken dann auch und versuchen diejenigen auszubeuten, mit denen sie das machen können bzw. glauben machen zu können. Das soziale Klima leidet und Veraschung und Abzocke gehören zu Alltag. Deutschland als frisches und größtes Shithole Europas.


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    Arbeit ist Scheiße, das wolltest du doch sagen, nicht wahr?
    Gott mit uns

    Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt. Niccolò Machiavelli

  6. #1326
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    Standard AW: Lug und Trug in der Arbeitswelt

    Zitat Zitat von Nopi Beitrag anzeigen
    Damit wollte ich sagen, dass wenn die meisten die Vergütung in Stellenanzeigen nicht angeben, muss es auch das Goethe - Institut nicht. Und das Nachfragen kostet nicht viel Mühe. Es wird auch niemand gezwungen da anzufangen. Die haben wohl auch nicht mehr Geld über, um die Studenten zu bezahlen. Dein Problem oder diese Beschäftigung mit diesem Thema wirkt auf mich wie ein Luxusproblem ehrlich gesagt.
    In was für einer Seifenblase bist du denn zu Hause?

    Diese beschissen entlohnten Jobs macht kein Student, der es nicht bitter nötig hat. Da von einem "Luxusproblem" reden zu wollen, ist dumm und frech und beweist mir, dass du null Ahnung vom Geschäft hast/haben willst.

    Das Nachfragen kostet sehr wohl Mühe und auch mentale Kraft. Die meisten Studis ahnen(sollen ahnen), dass die derart verklemmt auftretenden Arbeitgeber keinen guten Lohn zahlen wollen, sollen sich genauso verklemmt anpassen und die miese Kröte schlucken. Man nutzt junge unerfahrene und eher schüchterne Studenten aus bzw. versucht das. Das ist zum Kotzen.

    Es wird auch niemand gezwungen da anzufangen
    .

    Was hast du denn geraucht - geht es noch?

    Das sollte verdammt noch mal selbstverständlich sein,
    dass da niemand gezwungen wird da anzufangen.
    Dalls du es noch nicht gemerkt haben solltest: Die Sklaverei ist abgeschafft.

    Die haben wohl auch nicht mehr Geld über, um die Studenten zu bezahlen.




    Oder wo werden dadurch Menschen benachteiligt, wenn sie nachfragen müssen ? Ob der Verdienst für die Tätigkeit wirklich zu niedrig ist, das kann ich gar nicht einschätzen.
    Genau dieser Effekt ist von den korrupten Arbeitgebersäcken gewollt, die naiven Zeitgenossen sollen gar nicht einschätzen können, ob und wenn ja, wie sehr sie da in diesen Scheißlobs verascht werden. Nur wenn dann das Einkommen hinten und vorne nicht reicht, dann dürfen große Kulleraugen gemacht werden.

  7. #1327
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    Standard AW: Lug und Trug in der Arbeitswelt

    Zitat Zitat von Rudi Rollmops Beitrag anzeigen
    Und warum wehren sich die Menschen nicht bzw. mischen sich nicht ein?

    Ich habe einen Erklärungsansatz geliefert, wenn du mit dem nichts anfangen kannst,
    wie sieht dann deiner aus? Hast du einen?



    Du nist das beste Beispieldafür, warum es die vielen Probleme gibt, die für den Kapitalismus typisch sind!

    Oben jammerst du rum, dass sich Menschen nicht einmischen, aber wenn ich mich in mir WICHTIGEN (!) Belangen einmische, dann kommst du mit der für den deutschen Kleinbürger typischen Gegenrede daher, ob ich keine anderen Sorgen hätte?

    Ich habe genügend andere Sorgen, aber soll das ein Grund sein, dass ich mir von diesen ignoranten Arbeitgebern deren miese Ausschreibungspracis gefallen lasse

    Wenn du da mit einem "Ja" daherkommen willst (?), dann lass sich schicksalsergeben verarschen, mein Ding ist das bestimmt nicht. Was ist das denn für eine blöde Rede mit dem "Es ist doch immer so oder fast immer so, dass die Vergütung in Stellenanzeigen nicht angegeben wird."

    Typisch Kleindeutsch: Das haben wir immer schon so gemacht und das machen wir immer weiter so. Scheißegal ob es was taugt oder nicht.

    Und wo das Problem ist, wenn die Studenten erst erfragen müssen, was es in dem Job zu verdienen gibt, das kann ich dir sagen: Wenn es 100 Bewerber/innen gäbe, dann können die jeweils einmal fragen was es an Lohn gibt, sprich das sind dann 100 Anrufe oder Mails oder Gespräche. Dabei könnten diese Arbeitgeberpfeifen kurz und bündig in der Ausschreibung mitteilen, wie viel bzw. wie wenig sie an Lohn zahlen würden. Machen die feigen Säcke nicht, vermutlich:

    a) weil sie einen beschissenen Lohn zahlen wollen
    b) weil das mit dem beschissenen Lohn nicht groß publik werden soll
    c) weil sie die jungen Studenten verwirren und sich damit einen unfairen Vorteil erwerben wollen.

    Das soll kein Problem sein?
    Für mich sind das drei Probleme und jedes ist eines zu viel.



    Da scheinen wir mal einer Meinung zu sein.


    Hier schon wieder nicht. Niemand freut sich darüber ausgebeutet zu werden. Die viele verschissene Duckmäuserei, miesen Lügen und Betrügereien tun niemand gut. Ich bin da schon was stolz auf mich, dass ich mir das nicht so simpel gefallen lasse, wie das in diesem Drecksland üblich geworden ist. Gier wird man angepisst und soll noch "Danke" dafür sahen. Nicht mit mir.
    Arbeitsplätze müssen sich auch für den Anbieter lohnen, denn sonst fallen sie über kurz oder lang weg. Öffentlicher Dienst ausgenommen.

    Im Gegensatz zu Ihnen verstehen das viele Menschen instinktiv.

  8. #1328
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    Standard AW: Lug und Trug in der Arbeitswelt

    Zitat Zitat von Antisozialist Beitrag anzeigen
    Arbeitsplätze müssen sich auch für den Anbieter lohnen, denn sonst fallen sie über kurz oder lang weg. Öffentlicher Dienst ausgenommen.

    Im Gegensatz zu Ihnen verstehen das viele Menschen instinktiv.
    Natürlich dürfen und sollen sich Arbeitsplätze auch für den Anbieter lohnen, das gleiche gilt aber auch für die Arbeitnehmerseite.Sie scheinen nur komplett übersehen zu haben, wie sehr da von Arbeitgeberseite aus getrickst wird und zwar übergreifend so sehr mies getrickst wird, so dass rund 30% aller Arbeitsverhältnisse nur noch Müll abgeben und sich hinten und vorne nicht mehr für die von solch beschissenen Jobs betroffenen Menschen lohnen.

    Im Gegensatz zu Ihnen verstehen inzwischen immer mehr Menschen, was da für ein mieses Spiel läuft.

  9. #1329
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    Standard AW: Lug und Trug in der Arbeitswelt

    Zitat Zitat von Rudi Rollmops Beitrag anzeigen
    Und warum wehren sich die Menschen nicht bzw. mischen sich nicht ein?

    Ich habe einen Erklärungsansatz geliefert, wenn du mit dem nichts anfangen kannst,
    wie sieht dann deiner aus? Hast du einen?
    Wahrscheinlich weil die meisten der einfachen Menschen (Arbeiter und Angestellte ) zu viel Ehrfurcht haben vor Politikern . Ich habe das mal auf Elternabenden beobachtet, wie sich da alle Eltern außer mir fast in die Hose gemacht haben, weil da ein LehrerIn sitzt. Wie ehrfürchtig diese Leute dann erst bei Politikern sind. Wobei das auch bei Lehrern damit zusammen hängt, dass diese viel Macht über die Zukunft deines Kindes haben.

    Aber auf Politiker bezogen glaube ich ist es dennoch auch der Grund : Viele sind zu unterwürfig - die meisten einfachen Menschen aber auch solche aus Akademiker- Haus, Gutverdienende.

    Es kann auch daran liegen, dass so viel falsche Politik oder Entschlüsse gefasst werden, weil oft die Falschen, Politiker geworden sind. Menschen die wenig mit der normalen Arbeitswelt zu tun haben und Menschen welche aus wohlhabenden Elternhäusern stammen und Menschen mit miesen Charakter. Aber ich kann nicht sagen, dass dies immer so ist- zumindest nicht bei meinen Stadtpolitikern ( einen kenne ich der engagiert ist - mehr macht als er muss ).
    Und wo das Problem ist, wenn die Studenten erst erfragen müssen, was es in dem Job zu verdienen gibt, das kann ich dir sagen: Wenn es 100 Bewerber/innen gäbe, dann können die jeweils einmal fragen was es an Lohn gibt, sprich das sind dann 100 Anrufe oder Mails oder Gespräche. Dabei könnten diese Arbeitgeberpfeifen kurz und bündig in der Ausschreibung mitteilen, wie viel bzw. wie wenig sie an Lohn zahlen würden. Machen die feigen Säcke nicht, vermutlich:

    a) weil sie einen beschissenen Lohn zahlen wollen
    b) weil das mit dem beschissenen Lohn nicht groß publik werden soll
    c) weil sie die jungen Studenten verwirren und sich damit einen unfairen Vorteil erwerben wollen.

    Das soll kein Problem sein?
    Für mich sind das drei Probleme und jedes ist eines zu viel.
    Ich habe meinen Beitrag eben noch verbessert, aber das hast du nicht mehr gelesen. Ich gebe Dir Recht. Denn ich denke auch, dass die Gründe a,b und c richtig sind. Richtig eingeschätzt von Dir. Daher darf man ruhig mal nachfragen- so wie Du es gemacht hattest. Sie hätten nicht mit attraktive Vergütung werben müssen, denn das ist relativ - oder ungenau ausgedrückt, was du denen auch schriebst.
    Unverbrüchliche Werte, Wahrhaftigkeit,Rechtschaffenheit, Charakter und Verstand.
    Plutokratie laut Wiki : ...."
    wodurch politische Macht hauptsächlich zum Nutzen der Machtinhaber ausgeübt wird. Damit ist verbunden, dass die finanzielle Macht Einzelner oder von Unternehmen die verfassungsmäßige Ordnung eines Staates umgeht, eigennützig den Staat steuert und demokratische Wahlen möglichst manipuliert"

  10. #1330
    GESPERRT
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    Standard AW: Lug und Trug in der Arbeitswelt

    Zitat Zitat von Nopi Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich weil die meisten der einfachen Menschen (Arbeiter und Angestellte ) zu viel Ehrfurcht haben vor Politikern . Ich habe das mal auf Elternabenden beobachtet, wie sich da alle Eltern außer mir fast in die Hose gemacht haben, weil da ein LehrerIn sitzt. So ist es wohl auch bei Politikern. Sie sind halt zu unterwürfig, die meisten einfachen Menschen. Es kann auch daran liegen, dass so viel falsche Politik oder Entschlüsse gefasst werden, weil oft die Falschen Politiker geworden sind. Menschen die wenig mit der normalen Arbeitswelt zu tun haben und Menschen welche aus wohlhabenden Elternhäusern stammen und Menschen mit miesen Charakter.
    Das könnten sinnvolle Erklärungsansätze sein. Viele Menschen aus gehobenen Schichten wissen nicht/wollen nicht wissen, wie ihr Wohlstand zumindest in Teilen zustande kommt nämlich durch die Ausbeutung der unteren Klassen. Und damit dieses miese Spiel ungehindert läuft, wird Mittel-und Unterschicht Demut und Duckmäuserei gepredigt. Das kann erklären, warum der deutsche Michel sich schon so oft in der Geschichte hat veraschen lassen und sich seit 30 Jahren zunehmend von oben veraschen lässt.

    Ich habe meinen Beitrag eben noch verbessert, aber das hast du nicht mehr gelesen. Ich gebe Dir Recht. Denn ich denke auch, dass die Gründe a,b und c richtig sind. Richtig eingeschätzt von Dir. Daher darf man ruhig mal nachfragen- so wie Du es gemacht hattest. Sie hätten nicht mit attraktive Vergütung werben müssen, denn das ist relativ - oder ungenau ausgedrückt, was du denen auch schriebst.
    Ich würde z.B. als Arbeitgeber:

    a) einen anständigen Lohn zahlen, der sowohl das berücksichtigt, was die angefragte Zielgruppe leisten soll (das geht heute bezogen auf Studenten in Richtung Bürojob oder pädagogische Arbeit in Richtung beinahe Facharbeiterniveau) und was diese Zielgruppe an finanziellen Bedürfnissen hat

    b) klar in der Ausschreibung kommunizieren was ich erwarte und was ich dafür bereit wäre zu zahlen

    Damit hätte ich gegenüber den ganzen anderen verlogenen Geizhälsen bestimmt eine Poolposition und bekäme gut motivierte Mitarbeiter/innen die nicht nach 4 Wochen hinschmeißen wie das bei diesen ganzen anderen Idioten der Fall ist, welche das dumme Mantra ihrer Ersatzreligion Kapitalismus nachbeten das da lautet "Löhne runter, Gewinne hoch".

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