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Thema: Enteignung von Wohnungen

  1. #1
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    Standard Enteignung von Wohnungen

    Als die Stadtsaeckel und sonstige staatlichen Saeckelmal wieder leer waren, haben Gemeinden (und andere) Sozialwohnungen verscherbelt. Irgendwie muss man die vielen hungrigen staedtischen Mitarbeiter ja bezahlen, und da deren Zahl wegen unendlichem Wachstumsdrang in den Behoerden immer groesser wird, wird halt auch immer mehr Geld gebraucht. Das Verschulden soll ja jetzt unmodern geworden sein, und so verscherbelt man halt alles, was Geld bringt. Die Kehrseite ist jetzt sichtbar geworden: Es gibt praktisch keine Sozialwohnungen mehr, und durch die Verknappung an Wohnraum in Ballungsgebieten sind dort die Mieten gestiegen und haben sich auch auf die ehemals Sozialwohnungen erstreckt.

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    Jetzt wuerde Enteignung ja nicht mehr Wohnraum schaffen; das waere durch Neubau von Wohnungen zu erreichen. Doch Bauen soll sehr teuer geworden sein; der Staat langt auch hier zu, jede Menge Gesetze, die zu beachten sind.
    Jetzt muesste man halt die vielen Gesetzchen aendern, die das Bauen so teuer machen; doch das will man auch nicht. Oder neue Sozialwohnungen bauen; doch daran ist nicht zu denken - kein Geld da, jedenfalls nicht dafuer.

    Die Frage, die ich mir stelle, ist, ob jetzt das Zeitalter des Kommunismus angebrochen ist. Privateigentum ist ja wohl vorbei, kann jederzeit einfach enteignet werden, wenns nach den Gruenen geht, und wenn erstmal Wohnungen enteignet werden, wird noch ganz anderes enteignet - Volkseigene Betriebe wird es geben, wir bekommen die DDR hier. Und wie die DDR "performed" hat - die Massenflucht hat gezeigt, dass nur noch eine Mauer und ein Schiessbefehl die Abwanderungen stoppen konnte.

    Was meint ihr, werden sich die Gruenen mit dem Kommunismus durchsetzen koennen, oder wird sich die Marktwirtschaft weiter behaupten koennen?

  2. #2
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    Standard AW: Enteignung von Wohnungen

    Die Vorgehensweise läuft seit Jahrzehnten überall stets gleich ab.

    Von interessierten Kreisen wird ein vermeintlicher Missstandfest gestellt oder selbst verursacht, provoziert, herbeigeführt.

    Auf logische ja sogar mit Fakten untermauerte Einwände, Bedenken wird beratungsresistent reagiert und das Postulat „alternativlos“ aufgestempelt. All diejenigen die sich dann noch trauen trotzdem an ihrer Meinung fest zuhalten sind „ewig Gestrige, haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt, Erzkonservative, Revanchisten, Reichsbedenkenträger oder wenn alles nicht hilft wie man diese mundtot machen kann einfach Na(z)i. Irgendwann wird man diese vielleicht wieder als Volksschädlinge oder Konterrevolutionäre bezeichnen und dann ganz legal juristisch verfolgen, aburteilen lassen.“

    In diesem Fall wurden gegen allen Bedenken von Fachleuten, nicht nutzlose, dummstudierte Experten sind hier gemeint, kommunaler Wohnungsbestand verkauft. Also das Tafelsilber einer Kommune und deren stille Reserven aufgelöst. Fadenscheinige Verträge wurden mit den Investoren geschlossen die den bisherigen Mietern, Bürgern und denjenigen die Einwände vorbrachten eine Wohn- und Mietgarantie vorgaukelten. Im Hintergrund musste Allen klar gewesen sein, dass das Wirtschaftunternehmen sind, die nur auf Ertrag, Gewinn, Rendite schielen und alles tun werden ihre Investoren zufrieden zu stellen. Da stören die Bestandsmieter mit ihren Garantien einfach nur.

    Aber es fielen natürlich schöne, hochdotierte Posten und Pöstchen mit grandiosen nichtssagenden Titeln und noch weniger Befugnissen für die „Verhöckerer“an wie Vorstands-, Aufsichtsratsmitglied, Treuhänder, Beirat und dgl. mehr.

    Nun stellen alle urplötzlich fest, dass man Tafelsilber nur einmal verkaufen kann, die geschlossenen Verträge mehr als löchrig, wässrig sind und viel Spielraum für Interpretationen lassen.

    Dass bezahlbarer Wohnraum fehlt und der soziale Wohnungsbau aufs Gröblichste vernachlässigt wurde stellt man überraschender Weise nach Jahren fest. Also werden Kommissionen, Arbeitskreise gebildet die nach jetziger politischer Wetterlage nur zu einem Schluss kommen, nicht kann, sondern ausschließlich nur darf. Enteignung der selbst ohne Not ins Land geholten „Heuschrecken“.

    Um aber dieses Gespenst zu Schönen und die Unterstützung von Seiten eines Teils der Bevölkerung zu erheischen baut man ein Schreckensszenario auf. Und der „Dummdeutsche Michl“ schreit ohne nachzudenken wer ihm diese Suppe eingebrockt hat „enteignet die Bonzen, Miethaie, Wucherer, Spekulanten“.

    Wie früher „Junkerland in Bauernhand und danach Bauernland in die Genossenschaften oder private Wirtschaftsunternehmen in VEBs.“

    Wenn dieser Schritt Enteignung erfolgreich beendet wurde, geht es an die Kapitalisten mit eigenem, privatem Wohneigentum. Die ersten Ansätze sind hier schon vorbereitet und in Arbeit, die Erhöhung der Grundsteuern. Gebühren, Abgaben werden drastisch erhöht werden und vermeintliche Umlagen erfunden. Somit wird dieser ebenfalls de facto enteignet, denn in kurzer Zeit kann dieser diese Forderungen nicht mehr erfüllen. Dann werden Zwangs-, Sicherungshypotheken eingetragen und die Zwangsvollstreckung angeordnet oder wenn dieser noch etwas Luft hat „darf er dann der Kommune sein Eigentum andienen, besser gegen ein lebenslanges mietfreies Wohnrecht übertragen/schenken.“

    30 Jahre nach der Wiedervereinigung kann man konstatieren nicht die BRD hat die DDR annektiert sondern umgekehrt, der Kommunismus hat doch noch gewonnen. Mit aktiver Unterstützung von IM Erika, den vaterlandslosen Gesellen den Sozen und den GrünInnen.
    Allerdings hat hier der Westen eine Mitschuld indem deren Bürger zu unpolitisch, lahmarschig, duldsam agierten und den dialektisch, didaktisch, methodisch, politisch geschulten Agitatoren aus dem Osten nichts entgegenzusetzen hatten oder wollten.
    Auf dem Grabstein der Demokratie wird mal stehen:
    "Wir hatten nichts zu verbergen" als Begründung wieso wir uns gegen
    Bespitzelung, Bundes-Trojaner, Videoüberwachung u. dgl. nicht wehrten

  3. #3
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    Standard AW: Enteignung von Wohnungen

    Zitat Zitat von erselber Beitrag anzeigen
    .... In diesem Fall wurden gegen allen Bedenken von Fachleuten, nicht nutzlose, dummstudierte Experten sind hier gemeint, kommunaler Wohnungsbestand verkauft. Also das Tafelsilber einer Kommune und deren stille Reserven aufgelöst. ---
    Nun stellen alle urplötzlich fest, dass man Tafelsilber nur einmal verkaufen kann, die geschlossenen Verträge mehr als löchrig, wässrig sind und viel Spielraum für Interpretationen lassen. ---
    Und es fehlen jetzt, nachdem der Erloes aus dem Verkauf der Wohnungen sinnlos verprasst wurde, die monatlichen Mieteinnahmen, die man ja mal hatte. Das heisst, die Einnahmen, um das riesige Heer der staedtischen Bediensteten bezahlen zu koennen, wurden letztendlich geringer als zuvor. Das bedeutet, weitere Geldquellen anzapfen zu muessen, wenn man nicht an sich selbst sparen will. Und da wurde kraeftig angezapft - Wasser und Strom, Grundsteuern, Muellabfuhr etc. wurden gewaltig erhoeht, was das Wohnen weiter verteuerte.
    Jetzt reicht das alles natuerlich nicht, um den sich immer weiter vergroessernden Verwaltungstross alimentieren zu koennen, und da will man die Mieteinnahmen zurueckhaben, die man ja mal hatte. Der "Aufhaenger" sind ja die gestiegenen Mieten, die jetzt "anderen" gehoeren. Eins ist sicher: Wenns tatsaechlich zu den Enteignungen kommt, werden die Bewohner dieser Wohnungen keine Vorteile dadurch haben; die Mieten danach billiger zu machen bedeutete ja, weniger Geld einzunehmen, als man koennte. Denn der Hunger dieser staedtischen / allgemeinen Verwaltung ist nicht stillbar.

  4. #4
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    Standard AW: Enteignung von Wohnungen

    Wenn Mietwohnungen als Geschäftsmodell mißbraucht werden, dann muss der Staat nach Recht und Gesetz eingreifen !

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    DEM DEUTSCHEN VOLKE
    Deshalb AfD, die einzige Alternative für Deutschland.

  5. #5
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    Standard AW: Enteignung von Wohnungen

    Zitat Zitat von Bruddler Beitrag anzeigen
    Wenn Mietwohnungen als Geschäftsmodell mißbraucht werden, dann muss der Staat nach Recht und Gesetz eingreifen !

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    Umgekehrt. Die Mietwohnungen wurden als Geschaeftsmodell des Staatsapparates missbraucht. Sie wurden mit STEUERGELDERN finanziert, das ist Volkseigentum, aeh, war es mal. Wer Tafelsilber oder Grund und Haeuser verscherbelt und dann sich dieses einfach wieder raubt, den nannte man frueher mal Raeuber, Lump oder Verbrecher. Heuer nennt sich das "Sozialismus", was daran sozial sein soll, ist mir nicht gelaeufig.

  6. #6
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    Standard AW: Enteignung von Wohnungen

    Zitat Zitat von Bruddler Beitrag anzeigen
    Wenn Mietwohnungen als Geschäftsmodell mißbraucht werden, dann muss der Staat nach Recht und Gesetz eingreifen !
    .. du bist der Witzbold der Nation !!

    .. ich hoffe hier lesen auch Journalisten und ich will denen mal auf die Sprünge helfen :
    .. warum haben wir noch keine Schlagzeile über die Demonstranten bezüglich mangelndem Wohnraum und teure Mieten gelesen :
    "Deutsche die eine Enteignung fordern sind NAZIS !!" ....

    .. wer hat sich gestern gebildet und kann folgen ? ..
    .. das Beste am Norden .. sind die Quallen ..... >>>>>>>


  7. #7
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Enteignung von Wohnungen

    Mit dem Verkauf der Wohnungen durch den rotroten Senat 2004, aus diesem Erlös hat man auch die gefüttert die heute demonstrieren.So sieht das aus wenn immer mehr Menschen ernten wollen und nicht mehr säen.
    Auch wenn die Deutschen weniger werden, so ist das noch lange kein Grund das Land anderen zu überlassen.

  8. #8
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    Standard AW: Enteignung von Wohnungen

    .. Palmer will Immo-Investoren rauswerfen >> Boris Palmer (Grüne), Oberbürgermeister von Tübingen <<<„Auf diese Leute kann ich gern verzichten. Wir brauchen die hier nicht“ ...

    ... Palmer ist ein NAZI , ist ja interessant und er macht es wie die Nationalsozialisten .. BRAVO ihr DIE GRÜNEN ..
    .... [Links nur für registrierte Nutzer] ....
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  9. #9
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    Standard AW: Enteignung von Wohnungen

    Zitat Zitat von Bruddler Beitrag anzeigen
    Wenn Mietwohnungen als Geschäftsmodell mißbraucht werden, dann muss der Staat nach Recht und Gesetz eingreifen !
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    Einteignen und eingreifen bringt keine einzige zusätzliche Wohnung. Der Staat soll endlich selber bauen- und zwar für Deutsche, nicht für refugees- und dafür sorgen, dass billiger, mehr und schneller gebaut werden kann.
    Wenn Wahlen nichts ändern könnten, würde man nicht alles versuchen, die Wahl der Rechten zu verhindern.

  10. #10
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    Standard AW: Enteignung von Wohnungen

    Zitat Zitat von cornjung Beitrag anzeigen
    Einteignen und eingreifen bringt keine einzige zusätzliche Wohnung. Der Staat soll endlich selber bauen- und zwar für Deutsche, nicht für refugees- und dafür sorgen, dass billiger, mehr und schneller gebaut werden kann.
    Es braucht gar nichts neu gebaut werden, da genügend Wohnungen vorhanden sind.
    Es gibt noch ca. 60 Mio. native Deutsche, so viel gab es 1950 in der BRD.
    Also ist es völlig obsolet, noch mehr Wohnungen zu bauen, wenn man bedenkt, was seit dieser Zeit alles gebaut wurde.

    Die einzige Lösung heißt Entausländerung.

    In den Großstädten wären dann sofort einige Millionen Wohnungen für Deutsche frei.

    ---
    "Groß ist die Wahrheit, und sie behält den Sieg" (3. Esra)

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