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Thema: Der Spion im eigenen Haus

  1. #71
    Verschwörungstheoretiker Benutzerbild von Nicht Sicher
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    Standard AW: Der Spion im eigenen Haus

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Nu ja - wenn Du sowas nicht hast, dann bist Du nicht hip, nicht auf der Höhe der Zeit, ein Dinosaurier, lebst hinterm Mond oder sonstowas - das zumindest wird Dir suggeriert - von den Unternehmen, von der Politik....wie Du ja richtig bemerkt hast.

    Wobei ich dioe Möglichkeiten der Vernetzung selber schon toll finde. Ich kann z.B. meine Wohnung über ein zentrales Touchpanel komplett steuern. also Licht, Heizung, Rolländen usw...ABER...die Vernetzung funktioniert nur über Kabel, nur über "Tastendruck" und ist ein in sich geschlossenes System.

    Braucht man es - eindeutig nein. Ist es bequem - eindeutig ja. Hat es Vorteile - mmmh, ja - weil, wenn ich meine Wohnung verlasse kann ich diese komplett "stromlos" stellen und dies spart mir dann schoin den einen oder anderen Euro an Energiekosten.
    Als Ingenieur stellen sich mir ja die Nackenhaare auf, wenn ich da an die Sicherheitslücken denke. Einige Kollegen gefragt und die sehen es ganz ähnlich, wenn auch nicht alle genauso wie ich. Andere dagegen die mit Technik und Naturwissenschaft nicht wirklich oder gar nichts ( also von der Ausbildung) was am Hut haben: Smart Home? Geil, brauche ich! Viele von denen müssen auch immer das neueste Smartphone haben. Müssen und brauchen, so ihre Überzeugung. Wieso sie es brauchen, kann mir dagegen kaum einer wirklich beantworten und kommt mir mit lächerlichen Ausflüchten, dass ich ja nicht für sie zu entscheiden habe, was sie bräuchten. Lächerlich deswegen, weil ja real jemand anderes für sie entscheidet und ihnen es dann verkauft, sie also manipuliert mit Hilfe von Gruppenzwang usw.

    Aber gut, soll es eben so sein. Computerspiele wie Deus Ex haben schon vor 20 Jahren Kram wie Internet der Dinge vorweg genommen, dass man sich von Außen praktisch überall reinhacken kann.
    Zitat Zitat von Erwerbsregel 194
    Gute Geschäfte macht man nur, wenn man über seine Kundschaft vorher bescheid weiß.

  2. #72
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    Standard AW: Der Spion im eigenen Haus

    Zitat Zitat von Nicht Sicher Beitrag anzeigen
    Als Ingenieur stellen sich mir ja die Nackenhaare auf, wenn ich da an die Sicherheitslücken denke. Einige Kollegen gefragt und die sehen es ganz ähnlich, wenn auch nicht alle genauso wie ich. Andere dagegen die mit Technik und Naturwissenschaft nicht wirklich oder gar nichts ( also von der Ausbildung) was am Hut haben: Smart Home? Geil, brauche ich! Viele von denen müssen auch immer das neueste Smartphone haben. Müssen und brauchen, so ihre Überzeugung. Wieso sie es brauchen, kann mir dagegen kaum einer wirklich beantworten und kommt mir mit lächerlichen Ausflüchten, dass ich ja nicht für sie zu entscheiden habe, was sie bräuchten. Lächerlich deswegen, weil ja real jemand anderes für sie entscheidet und ihnen es dann verkauft, sie also manipuliert mit Hilfe von Gruppenzwang usw.

    Aber gut, soll es eben so sein. Computerspiele wie Deus Ex haben schon vor 20 Jahren Kram wie Internet der Dinge vorweg genommen, dass man sich von Außen praktisch überall reinhacken kann.
    Das was man allgemein als "Smart Home" bezeichnet kommt bei mir nicht in die Wohnung. Bei meinem in meiner Wohnung installierten Touchpanel habe ich sorgsam darauf geachtet, dass kein Fernzugriff möglich ist und alle zu steuernden Einrichtungen sind ausschließlich über Kabel angesteuert.

    Ein Bekannter von mir hat sein Haus komplett vernetzt - mag eine tolle Sache sein den Backofen schon ´mal vorzuheizen, die Heizung hochdrehen, ja sogar das Wasser in die Badewanne einzulassen bevor man überhaupt zuhause ist bzw. per Smartphione seine Haustäre zu öffnen - über die Risiken klärt man aber seltsamerweise nicht oder bestenfalls rudimentär auf und wer hat schon die Möglichkeit bei sich zuhause eine umfassende Sicherheitsarchitektur zu installieren?.

    Am ende aber immer wieder:
    Aber da ja Jeder weiß, was er sich da ggf. ins Haus / Wohnung holt - soll man doch nicht so "betroffen" tun, wenn plötzlich eine Meldung aufpoppt: Das wird ausgewrtet, jenes wird ausgewertet...dann sol lman nicht nach dem Staat rufen - man hat frei entschieden und soll dann gefälligst auch die Konsequenzen seines handelns tragen.

  3. #73
    Mitglied Benutzerbild von Schwabenpower
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    Standard AW: Der Spion im eigenen Haus

    Zitat Zitat von Nicht Sicher Beitrag anzeigen
    Als Ingenieur stellen sich mir ja die Nackenhaare auf, wenn ich da an die Sicherheitslücken denke. Einige Kollegen gefragt und die sehen es ganz ähnlich, wenn auch nicht alle genauso wie ich. Andere dagegen die mit Technik und Naturwissenschaft nicht wirklich oder gar nichts ( also von der Ausbildung) was am Hut haben: Smart Home? Geil, brauche ich! Viele von denen müssen auch immer das neueste Smartphone haben. Müssen und brauchen, so ihre Überzeugung. Wieso sie es brauchen, kann mir dagegen kaum einer wirklich beantworten und kommt mir mit lächerlichen Ausflüchten, dass ich ja nicht für sie zu entscheiden habe, was sie bräuchten. Lächerlich deswegen, weil ja real jemand anderes für sie entscheidet und ihnen es dann verkauft, sie also manipuliert mit Hilfe von Gruppenzwang usw.

    Aber gut, soll es eben so sein. Computerspiele wie Deus Ex haben schon vor 20 Jahren Kram wie Internet der Dinge vorweg genommen, dass man sich von Außen praktisch überall reinhacken kann.
    Kürzlich las ich noch, daß sich jemand in Tracking - Software eingehackt hat und die Motoren der Fahrzeuge sogar abstellen konnte (unter 20 km/h).

    Gut, nicht mal wirklich gehackt, die hatten einfach das Standardpaßwort nicht geändert: "12345678". Benutzer natürlich "admin".

    Die meisten privaten Webcams kann man auch so kapern.

  4. #74
    Mitglied Benutzerbild von Pelle
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    Standard AW: Der Spion im eigenen Haus

    "Wieso bekomme ich diese Person als Kontakt vorgeschlagen?"

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    Digitale Ängste: "Das GPS war aus – woher weiß Google trotzdem, wo ich bin?"

    Seite 3/3: "Wieso bekomme ich diese Person als Kontakt vorgeschlagen?"

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    • Seite 3 — "Wieso bekomme ich diese Person als Kontakt vorgeschlagen?"

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    Sie haben einen neuen Job angefangen und nur kurze Zeit später bekommen Sie in sozialen Netzwerken neue Kollegen und Kolleginnen als Freunde vorgeschlagen, obwohl Sie diese höchstens mal kurz auf der Toilette getroffen haben? Offenbar kein Einzelfall. Mehrere Einsendungen unserer Lesenden betrafen genau dieses Phänomen.


    "Ich war auf LinkedIn und mir wurde ein flüchtiger Kontakt von vor zehn Jahren als Kontakt vorgeschlagen. Von diesem Menschen kannte ich den vollen Namen nie, anders herum genauso wenig. Wir hatten Nummern ausgetauscht, aber die nie verwendet."
    "Ich habe Facebook keinen Zugriff auf mein Telefonbuch am Smartphone gewährt. Trotzdem passiert eines immer wieder: Wenn ich jemanden kennenlerne und wir Handynummern austauschen, wird mir die Person am nächsten Tag als möglicher neuer Facebook-Freund vorgeschlagen."
    "In der Frühzeit von Facebook erhielt ich mehrfach 'Einladungen' per E-Mail, in denen mich Freunde oder Bekannte aufforderten, ebenfalls auf Facebook tätig zu werden. Am Ende jeder E-Mail waren mehrere Personen aufgeführt, die ich laut FB kennen könnte. Eines Tages fand ich dort (…) auch meine Cousine aus Florida, zu der ich weniger als sporadischen Kontakt hatte."
    Eine mögliche Erklärung ist auch hier die Kombination aus Tracking- und Kontaktdaten, oder wie es in sozialen Netzwerken intern heißt: dem Social Graph. Er beschreibt die Beziehungen von Nutzerinnen einer Plattform untereinander und bedient sich dafür unterschiedlichster Daten. Wer mit wem befreundet ist, wer mit wem kommuniziert, wer wessen Beiträge empfiehlt. Aber auch wer welche Profile besucht, die gleichen Arbeitsplätze, Universitäten, Schulen, Sportvereine in seinem Profil angegeben hat oder an den gleichen Orten Urlaub macht.


    Ein soziales Netzwerk wie Facebook kann anhand all dieser Informationen Beziehungen erkennen, die manche vielleicht lieber geheim hielten. Schon 2014 beschrieb Facebook, wie es erkennen konnte, [Links nur für registrierte Nutzer] – und sogar grob angeben, zu welchem Zeitpunkt diese begann. Dass auch entfernte Verwandte wie die Cousine aus Florida als mögliche Kontakte empfohlen werden, ist deshalb nicht überraschend: Wenn die Cousine bereits mit anderen Verwandten befreundet sein sollte, kann Facebook problemlos auf eine mögliche Beziehung schließen.
    Wer bei LinkedIn einen neuen Arbeitgeber angibt oder auf Instagram Kolleginnen folgt, die wiederum mit anderen Kollegen befreundet sind, bekommt folglich früher oder später weitere Kontakte aus diesem Umkreis vorgeschlagen. Ist ja einleuchtend: Wenn fünf Ihrer Freunde einer sechsten Person folgen, besteht eine gute Chance, dass auch Sie diese Person kennen.

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