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Thema: Mathe Abi zu schwer. Deutsche Schüler jammern und protestieren

  1. #161
    Mitglied Benutzerbild von antiseptisch
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    Standard AW: Mathe Abi zu schwer. Deutsche Schüler jammern und protestieren

    Zitat Zitat von Differentialgeometer Beitrag anzeigen


    Jede gute alte Zeit war mal eine neue, die neu und schlecht war
    Ich war in den 70er Jahren schon bei vollem Bewusstsein, habe gespürt, wie die Menschen zwanglos gefeiert haben. Das gibt es heute nicht mehr. Hier muss man sich eingestehen, dass es durchaus wahr sein kann, wenn jemand sagt: "Früher war die Zukunft besser". In vielen Fällen objektiv belegbar. Die Alleinverdienerfamilie war so ein Fortschritt des Wirtschaftswunders, die so nicht bestehen bleiben durfte. Die DDR gab sich fortschrittlich bezüglich Frauenrechte, aber das war gelogen und nur eine Notlösung, weil sie in Bezug auf Produktivität auf dem letzten Loch pfiff und jede Hand gebraucht wurde. Deswegen brach der Schwachsinn auch nach 40 Jahren wieder zusammen. Zum Leidwesen vieler Westlinke, deren Welt mit zusammenbrach, und die heute den Sozialismus wieder haben wollen.

  2. #162
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    Standard AW: Mathe Abi zu schwer. Deutsche Schüler jammern und protestieren

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Fakt ist, 1950 waren 5% studienberechtigt, heute mehr als 50%.
    Da sich der IQ (abgesehen vom Flynn-Effekt) nicht erhöht hat, müssen logischerweise heute 10 Mal mehr Minderbegabte als damals in den Universitäten sein.

    ---
    Naja, man darf auch nicht verkennen, dass die sozialen Klüfte kleiner und durchlässiger geworden sind. Wenn man damals studierte, war es noch viel wahrscheinlicher als heute, dass die Eltern ebenfalls bereits Akademiker waren. Das ist heute nicht mehr so. Natürlich ist es aber auch Teil der Agenda, mehr und mehr Absolventen durch die Gymnasien und Unis mit einem Bachelor in den nächsten McJob zu pressen..... Dahinter steht irgendwie der Irrglaube, dass man die Studienquote von 70% aus anderen Ländern imitieren muss; obwohl dort auch Krankenschwestern am 'College' sind....

  3. #163
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    Standard AW: Mathe Abi zu schwer. Deutsche Schüler jammern und protestieren

    Zitat Zitat von Differentialgeometer Beitrag anzeigen


    Naja, man darf auch nicht verkennen, dass die sozialen Klüfte kleiner und durchlässiger geworden sind. Wenn man damals studierte, war es noch viel wahrscheinlicher als heute, dass die Eltern ebenfalls bereits Akademiker waren. Das ist heute nicht mehr so. Natürlich ist es aber auch Teil der Agenda, mehr und mehr Absolventen durch die Gymnasien und Unis mit einem Bachelor in den nächsten McJob zu pressen..... Dahinter steht irgendwie der Irrglaube, dass man die Studienquote von 70% aus anderen Ländern imitieren muss; obwohl dort auch Krankenschwestern am 'College' sind....
    Ich glaube, schon seit der Reform des preußischen Schulwesens wurden die Begabten-Reservoirs der unteren Schichten geöffnet.
    Und auch 1950 konnte ein begabter Bauernsohn studieren.

    5% entspricht ja dem Anteil von IQ >= 125, da sich dies in den MINT-Fächern nicht kaschieren lässt, bleibt der Anteil dort auch immer derselbe.

    ---
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  4. #164
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    Standard AW: Mathe Abi zu schwer. Deutsche Schüler jammern und protestieren

    Zitat Zitat von Differentialgeometer Beitrag anzeigen

    Dahinter steht irgendwie der Irrglaube, dass man die Studienquote von 70% aus anderen Ländern imitieren muss; obwohl dort auch Krankenschwestern am 'College' sind....
    Wenn ich das schon höre: Bei uns bedeutet Kolleg "Institut zur Erwachsenenbildung", in anderen Ländern die Sekundarstufe. Nur die USA verdrehen die Begriffe College und High School.

    In Lateinamerika ist man ohne "Fakultät" eine ganz arme Sau. Betriebliche Ausbildungen sind da völlig unbekannt. Deswegen muss man aufpassen, wie man sich dort vorstellt.

  5. #165
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    Standard AW: Mathe Abi zu schwer. Deutsche Schüler jammern und protestieren

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Ich glaube, schon seit der Reform des preußischen Schulwesens wurden die Begabten-Reservoirs der unteren Schichten geöffnet.
    Und auch 1950 konnte ein begabter Bauernsohn studieren.

    5% entspricht ja dem Anteil von IQ >= 125, da sich dies in den MINT-Fächern nicht kaschieren lässt, bleibt der Anteil dort auch immer derselbe.

    ---
    Ja, aber de facto war es doch bis in die Sechziger/Siebziger ein recht elitärer Haufen. so wenig ich von den jetzigen Zuständen halte: nur weil meine Eltern Akademiker sind, heißt das noch lange nicht, dass ich da ein Anrecht drauf habe. Zusätzlich hat sich auch das Anforderungsprofil geändert. Man hat halt nicht mehr so viele Niedriglohnjobs wie damals und selbst 'einfache' Berufe erforfern ein wesentlich größeres Skillset, als man es von damals kennt.

  6. #166
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    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Und auch 1950 konnte ein begabter Bauernsohn studieren.
    ---
    Er konnte es vielleicht, war aber dann sozial isoliert, und brauchte sich in seinem Heimatdorf nicht mehr blicken zu lassen. Ich bin selbst in einem ziemlich rückständigen Dorf großgeworden, wo man sich selbst Anfang der 80er Jahre noch neue Freunde suchen musste, wenn man sich fürs Gymnasium entschied. Von Studium wollen wir gar nicht erst reden. "Schuster, bleib bei deinen Leisten", war da noch das harmloseste, was man zu hören bekam. In der Serie "Heimat" von Edgar Reitz wurde das auch ganz gut thematisiert. Wenn es in diesem Land um Mittelmaß geht, braucht man keine Angst haben, aufzufallen.

  7. #167
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    Standard AW: Mathe Abi zu schwer. Deutsche Schüler jammern und protestieren

    Zitat Zitat von Differentialgeometer Beitrag anzeigen


    Ja, aber de facto war es doch bis in die Sechziger/Siebziger ein recht elitärer Haufen. so wenig ich von den jetzigen Zuständen halte: nur weil meine Eltern Akademiker sind, heißt das noch lange nicht, dass ich da ein Anrecht drauf habe. Zusätzlich hat sich auch das Anforderungsprofil geändert. Man hat halt nicht mehr so viele Niedriglohnjobs wie damals und selbst 'einfache' Berufe erforfern ein wesentlich größeres Skillset, als man es von damals kennt.
    Da sich hoher IQ vererbt (siehe Vererbungslehre für mathematische Hochbegabung von V. Weiss), ist es nicht verwunderlich, wenn die Eltern auch Akademiker sind.
    Oder umgekehrt: Eine genetisch sehr intelligente Familie wird höchstwahrscheinlich auch 1950 keinen Bauernhof in der Provinz mehr besessen haben, weil sie durch ihren IQ bereits andere Möglichkeiten hatte, mehr Geld zu verdienen.

    Die Auslese, die aus den einfachsten Schichten damals noch erfolgen konnte, kann nicht die quantitative Steigerung der Studentenzahlen in der BRD erklären.

    ---
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  8. #168
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    Standard AW: Mathe Abi zu schwer. Deutsche Schüler jammern und protestieren

    Zitat Zitat von antiseptisch Beitrag anzeigen
    Stimmt. Es reichen 94 cm. Um eine Verlängerung des Durchmessers um 15 cm zu bekommen, ist es egal, wie groß der konkrete Durchmesser ist. Der Wert, der dabei rauskommt, ist immer der gleiche. Man muss ihn nur mit 2pi multiplizieren (15 cm auf beiden Seiten). Das war das Ziel dieser Aufgabe von damals. Persönliches Bauchgefühl versus praktisches Denken mit einfachen mathematischen Größen.
    Die Haelfte reicht auch. Der Ring kann ja an der gegenueberliegenden Stelle anliegen.

  9. #169
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    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Da sich hoher IQ vererbt (siehe Vererbungslehre für mathematische Hochbegabung von V. Weiss), ist es nicht verwunderlich, wenn die Eltern auch Akademiker sind.
    Oder umgekehrt: Eine genetisch sehr intelligente Familie wird höchstwahrscheinlich auch 1950 keinen Bauernhof in der Provinz mehr besessen haben, weil sie durch ihren IQ bereits andere Möglichkeiten hatte, mehr Geld zu verdienen.

    Die Auslese, die aus den einfachsten Schichten damals noch erfolgen konnte, kann nicht die quantitative Steigerung der Studentenzahlen in der BRD erklären.

    ---
    Lt. Sarrazin ist es schon der DDR nicht gelungen, mehr Intelligenz aus dem Arbeiter- und Bauernvolk rauszupressen. Der Drops war weitgehend gelutscht. Nur kriegten dort wenigstens die Akademikerfrauen im Schnitt noch zwei Kinder.

  10. #170
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    Zitat Zitat von antiseptisch Beitrag anzeigen
    Lt. Sarrazin ist es schon der DDR nicht gelungen, mehr Intelligenz aus dem Arbeiter- und Bauernvolk rauszupressen. Der Drops war weitgehend gelutscht. Nur kriegten dort wenigstens die Akademikerfrauen im Schnitt noch zwei Kinder.
    Aufregung hatte nach der Öffnung der Mauer der bessere Notendurchschnitt der Abiturienten in der DDR verursacht. In der öffentlichen Debatte wurde dabei verschwiegen, daß der Prozentsatz der Abiturienten in der DDR viel kleiner war als der in der alten Bundesrepublik. Es gab dort nicht nur eine Auswahl nach politischem Wohlverhalten, sondern im Regelfall auch eine strengere Auslese nach Leistung. In der DDR wurden 12% aller Schüler zum Abitur geführt, mit einem mittleren IQ von 124 also; in der alten Bundesrepublik im Jahre 1988 in Gymnasien 30% mit dem mittleren IQ 116.

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