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Thema: Ist Krebs heilbar?

  1. #261
    Für Volk und Vaterland Benutzerbild von Chronos
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    Standard AW: Ist Krebs heilbar?

    Zitat Zitat von Ansuz Beitrag anzeigen
    Die heute notgedrungen praktizierte "5-Minuten-Medizyn" wäre zurecht anzuprangern. Dies ist allerdings politisch gewollt, da kann der kleine Hausarzt, der oft völlig überlastet ist, nichts für.
    Ebenso bedenklich ist, daß zu Wechselwirkungen von mehr als 2 Medikamenten kaum Studien vorliegen.
    Es wäre in der Tat etliches zu kritisieren am derzeitigen "Gesundheit"ssystem der BRD, doch bedauerlicherweise artet das stets in ein generelles Medizyn-Bashing ohne Hand und Fuß aus.

    Zum Strangthema:

    Wer starke Nerven hat, dem empfehle ich [Links nur für registrierte Nutzer] Seite eines Patienten mit Glioblastom, der trotz nachgewiesener Nutzlosigkeit sich ein weiteres Mal derselben Chemo unterziehen mußte, damit die Kasse ihm ein neueres Medikament erstattete.
    Nun ja, er hat das nicht mehr erlebt.

    Dies allen, die hier nur schwurbeln, als Schnittstelle zur Realität gewidmet.


    Danke, ein sehr ausgewogener und vor allem fundierter Beitrag als Replik auf das immer mehr um sich greifende und unqualifizierte Medizin-Bashing.

    Übrigens hatte ich so einen Glioblastom-Fall in meiner engeren Verwandtschaft. Da gab es nicht nur die Chemo, sondern auch die In-Vitro-Erythrozyten- bzw. Leukozyten-Regenerierung. Sehr aufwendig und kräftezehrend.

    Aber der Betreffende hatte irgendwann von der ganzen Quälerei die Schnauze voll und gab auf.
    .
    Die Grünen sind der personifizierte Untergang Deutschlands.

  2. #262
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    Standard AW: Ist Krebs heilbar?

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen


    Danke, ein sehr ausgewogener und vor allem fundierter Beitrag als Replik auf das immer mehr um sich greifende und unqualifizierte Medizin-Bashing.

    Übrigens hatte ich so einen Glioblastom-Fall in meiner engeren Verwandtschaft. Da gab es nicht nur die Chemo, sondern auch die In-Vitro-Erythrozyten- bzw. Leukozyten-Regenerierung. Sehr aufwendig und kräftezehrend.

    Aber der Betreffende hatte irgendwann von der ganzen Quälerei die Schnauze voll und gab auf.
    Der von mir erwähnte Patient gehörte zu den außergewöhnlichen Fällen, die diese Diagnose sehr lange überlebt haben. Man muß die ganze Geschichte einfach mal lesen, auch wenn es einem das Herz zerreißt!

    Diesen Zerfall, besonders der geistigen Kräfte, bis zu einem unerträglichen Grade noch bewußt erlebt, dazu die Ausfälle funktioneller Art, das kann/will man sich nicht vorstellen als Außenstehender.

    Er mußte sich auf unwürdige Weise mittels einer illegal erworbenen Waffe schlußendlich selbst erlösen.
    Deutsche mit Vertriebenenhintergrund

    Wer abweichende Meinungen als moralischen, zu sanktionierenden Fehltritt betrachtet, schwimmt zwar im Zeitgeist mit, bestätigt jedoch das Ende der Diskursfähigkeit und somit von Freiheit und Vernunft.

  3. #263
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    Standard AW: Ist Krebs heilbar?

    Die Uni Heidelberg befasst sich mit Artesunat oder Artemisinin, ein Wirkstoff des Einjährigen Beifuss:
    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Frau Tu You Youyou hat sich damit mal befasst:
    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Er heilt sämtliche schnellwachsenden Krebsarten, und "Doppelblind" brauche ich nicht.
    [Links nur für registrierte Nutzer]
    ""Diese Forscherin (Youyou Tu) und inzwischen viele weiter Forscher haben dadurch auch die Aufmerksamkeit tausender von Ärzten auf den Hauptwirkstoff Artemisinin gelenkt, der - neben 245 weiteren, die in der Pflanze enthalten sind - für die häufige Totalremission aller mäßig bis schnell wachsenden Tumore verantwortlich war. Dazu gehören natürlich nicht nur Brustkrebs und Eierstockkrebs, sondern sehr viele andere Krebsarten. Ausgenommen bei sehr langsam wachsenden Krebsarten, die ev. 15 Jahre bis zur indolenten Manifestation brauchen und bei denen das eisenaffine Artemisinin kaum zwischen gesunden und entarteten kanzerogenen Zellen unterscheiden kann, werden die meisten Tumorarten und deren Metastasen radikal abgetötet.
    Die aggressiven Arten haben einen 100 bis 1000 mal höheren Fe-II Wert. Ein Extrakt aus der Pflanze zerfällt durch die Reaktion mit dem Eisen der CA-Zellen zu atomarem (!) Sauerstoff und oxidiert so massiv die Zellkerne des Krebsgewebes und hemmt zugleich massiv die Angiogenese - fast immer nebenwirkungsfrei!
    Krebszellenaktivität kann in vielen Fällen also gestoppt werden! 450 peer-reviewed Studien liegen vor! In vitro gingen Zellkulturen innerhalb eines Tages bis zu 97% unter. natur-heilt-alles.de Leider fehlen noch umfangreiche klinische Studien.""

  4. #264
    Erich von Stahlhelm Benutzerbild von Hrafnaguð
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    Standard AW: Ist Krebs heilbar?

    Zitat Zitat von Ansuz Beitrag anzeigen
    Der von mir erwähnte Patient gehörte zu den außergewöhnlichen Fällen, die diese Diagnose sehr lange überlebt haben. Man muß die ganze Geschichte einfach mal lesen, auch wenn es einem das Herz zerreißt!

    Diesen Zerfall, besonders der geistigen Kräfte, bis zu einem unerträglichen Grade noch bewußt erlebt, dazu die Ausfälle funktioneller Art, das kann/will man sich nicht vorstellen als Außenstehender.

    Er mußte sich auf unwürdige Weise mittels einer illegal erworbenen Waffe schlußendlich selbst erlösen.
    Bei meiner Frau hat der Todeskampf 16 Monate gedauert.
    Allerdings Glück im Unglück, der Tumor saß am Sehzentrum und nicht an einer
    Stelle die das kognitive Denken zerstört, sie wurde halt immer schneller müde über die
    Zeit, wurde alles anstrengend, aber im Grunde war sie bis vor ner Woche vor ihrem Tod
    noch halbwegs klar im Kopf. Allerdings diese immer weiter fortschreitenden Verfallserscheinungen,
    sehen, körperliche Koordination, das ist brutal gewesen, für sie wohl mehr als für mich, aber das
    im Grunde völlig hilflos als Ehemann, der dann auch zum Sterbebegleiter und Pfleger wird mit ansehen zu müssen.....sagen wir mal so, ich denke das ich mir da zumindest
    etwas geholt habe das leicht in Richtung PTBS gehen dürfte.
    Am schlimmsten waren die Auswirkungen von Bestrahlung und Chemo zu ertragen,
    ich glaub, das hätte man sich bei DER Diagnose durchaus schenken können, hab auch versucht da einzuwirken daß sie es lässt, sie hat lieber auf den Onkologen gehört mit seinen statistischen Daten. Ob das ein paar Monate mehr Lebenszeit geschenkt hat ist höchst fraglich und diese paar Monate waren dann absolut beschissene Lebensqualität. Im Nachgang bin ich auf neuere Studien gestoßen die den eingesetzen Chemowirkstoff bei Gliomen dann auch noch gegenteilig als lebensverkürzend beschrieben haben. Naja, die Pharma hat abkassiert.
    Die zwei Dosen Pillen als Monatsration hätten privat bezahlt um die 8k€ gekostet....
    Wenn morgen die Muschelhörner und Trommeln erklingen, dann lasst uns fallen, so leichten Herzens wie die Kirschblüten im linden Frühlingswind.

    Prophetie aus Logik geboren. Sucht nach
    "Die Reichen werden Todeszäune ziehen" und lest!

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