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Thema: Bezirkswahlen in Hamburg 2019

  1. #1
    Mitglied Benutzerbild von Pelle
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    Standard Bezirkswahlen in Hamburg 2019

    In Hamburg war Bezirkswahlen, bei den die Grünen auch gut abgeschlossen haben, wie bei der EU-Wahl. Auch die Linke ist in manchen Bezirken stärker geworden. "In allen Bezirken können sich die Grünen über satte Zugewinne freuen, die SPD verliert überall deutlich."

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    Bezirkswahlen in Hamburg Auszählung live: die Grünen schlagen die SPD mit 4:3


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    • 27.05.19, 11:28 Uhr


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    Am Sonntag stimmten die Hamburger bei der Europa- und der Bezirksversammlungswahl ab.

    Foto: dpa






    Die Ergebnisse zur Bezirksversammlungswahl in Hamburg sind da! Um 19.40 Uhr waren am Montagabend alle Wahllokale ausgezählt. Wie schon bei der Europawahl gibt es [Links nur für registrierte Nutzer]. Eimsbüttel, Nord und Altona sind nun offiziell grün. In Mitte gab es bis zuletzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen – am Ende hatten die Grünen aber auch hier die Nase vorn. Bergedorf, Wandsbek und Harburg bleiben in SPD-Hand. Die aktuellen Zahlen für die sieben Hamburger Bezirke lauten wie folgt:




    Altona



    Alle Bezirkslisten aus den 244 Wahllokalen sind ausgezählt! Die Grünen werden mit 35,1 Prozent stärkste Kraft in Altona – 13 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2014. Die SPD büßt hingegen satte 9,6 Prozentpunkte im Vergleich zu den letzten Wahlen ein und landet mit lediglich 20,4 Prozent auf Platz zwei. CDU (16,6) und Linke (14,8) liegen auf den Plätzen drei und vier. Die FDP erreicht mit großem Abstand Rang fünf (6,8), AfD (4,3) und Piraten (1,4) liegen dahinter.
    Die Wahlbeteiligung lag bei 64,9 Prozent.
    Bergedorf

    In Bergedorf bliebt die SPD nach Auszählung von allen 126 Wahllokalen offiziell stärkste Kraft mit 26,3 Prozent – minus 12,9 Prozentpunkte im Vergleich zu 2014. Es folgen CDU (24,3) und Grüne (21,9). Die Linken liegen (10,5) klar vor der AfD (8,5). Die erstmals angetretenen Freien Wähler erreichen 2,9 Prozent.
    Die Wahlbeteiligung lag bei 53,7 Prozent.


    Eimsbüttel

    Alle 262 Wahllokale wurden ausgezählt. Die Ergebnisse liegen vor: Die Grünen errangen mit deutlichem Abstand die meisten Stimmen (37,2 Prozent) – 14,1 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2014. Die SPD bleibt mit 23,1 Prozent (10,2 Prozentpunkte weniger) immerhin stärker als die CDU (16,3). Linke (10,4) und FDP (6,5) liegen vor der AfD (4,9), die Piraten bei 1,6 Prozent.
    Die Wahlbeteiligung lag bei 64,6 Prozent.
    Hamburg-Mitte

    Alle 239 Wahllokale sind ausgezählt: Auch hier werden die Grünen beste Partei mit 29,3 Prozent – plus 11,2 Prozentpunkte als im Jahr 2014. Die SPD kommt auf Platz zwei mit 27 Prozent (minus 10 Prozentpunkte). Die Linken liegen mit deutlichem Abstand auf Platz drei (15,6), dahinter die CDU (12,1). Vor FDP (4,8) und Piraten (2,2) liegt die AfD (7,7).
    Die Wahlbeteiligung lag bei 46,9 Prozent.
    Hamburg-Nord

    Um 19.40 Uhr war auch Nord als letzter Bezirk am Montag ausgezählt. Die Grünen siegen mit 35,7 Prozent. Die SPD im Heimatbezirk von Bürgermeister Peter Tschentscher folgt abgeschlagen mit 20,8 Prozent, danach kommen CDU (17,5), Linke (9,6), FDP (7,7) und AfD (4,6 Prozent). Die PARTEI erreicht hier 2,4 Prozent, die Piraten 1,1.
    Die Wahlbeteiligung lag bei 63,0 Prozent.
    Harburg

    In Harburg musste die SPD lange um den Sieg zittern. Kurz nach 18 Uhr waren alle 148 Wahllokale ausgezählt. Das Ergebnis: Die SPD kommt mit 27,1 Prozent auf Platz eins, knapp vor den Grünen (25,8). Somit bleiben die Sozialdemokraten trotz herber Verluste – minus 11,5 Prozentpunkte im Vergleich zu 2014 – vorn. Die CDU steht bei 19,3, die AfD bei 10,2, die Linken bei 9,3 und die FDP bei 6,1 Prozent.
    Die Wahlbeteiligung lag bei 49,3 Prozent.
    Wandsbek

    Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und Grünen. Nachdem alle 402 Wahllokale ausgezählt wurden, stand fest: Wandsbek bleibt rot! Mit 26,7 Prozent (11,2 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2014) setzte sich die SPD erneut durch. Die Grünen konnten sich zwar im Vergleich zu 2014 deutlich verbessern (26,3 Prozent – plus 13,1 Prozentpunkte), doch das reichte nicht. Die CDU kommt auf 22,2 Prozent, die Linke auf 7,2, die FDP auf 7 und die AfD auf 7,7 Prozent. Weit hinten die Piraten (1,2) und die Freien Wähler (0,9).
    Die Wahlbeteiligung lag bei 59,3 Prozent.

  2. #2
    Mitglied Benutzerbild von Pelle
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    Standard AW: Bezirkswahlen in Hamburg 2019

    Super AfD!

    Angebliche Tumulte in Freibädern AfD hetzt in Hamburg mit Videos gegen Migranten

    • 06.07.19, 14:27 Uhr


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    Auch die AfD Wandsbek postete das Schwimmbad-Video.

    Foto: dpa



    Wandsbek -
    Beteiligt sich die [Links nur für registrierte Nutzer]Wandsbek hier an Meinungsmache gegen Ausländer? Ein Video aus einem Schwimmbad sorgt derzeit für heftigen Wirbel im Netz. Darin zu sehen ist ein Bademeister, der von einer Gruppe von Menschen mit Migrationshintergrund verfolgt wird. Doch die Bilder wurde gezielt aus dem Kontext gerissen.
    Ein überfülltes Schwimmbad und mittendrin ein hilfloser Bademeister, der von einer großen Gruppe von Badegästen – zum Teil mit Migrationshintergrund – bedrängt wird. Der Mann kann sich augenscheinlich nicht durchsetzen, wird dann zum Ende hin auch noch von der Menschenmenge verfolgt.


    Dieses 40 Sekunden lange Video teilte die AfD Wandsbek auf ihrer Facebook-Seite mit der Unterschrift: „Die letzte ,Kartoffel', die Sie in diesem Video sehen, ist übrigens der Bademeister, der versucht, den Mob aus den üblichen Verdächtigen auf die Sicherheitsregeln hinzuweisen. Er wird geschubst und geschlagen und anschließend vom Mob verfolgt.“ Ursprünglich war das Video auf einer anderen Seite gepostet worden.
    Mit „üblichen Verdächtigen“ meint die [Links nur für registrierte Nutzer] offenbar wieder einmal Ausländer beziehungsweise Flüchtlinge.
    Video entstand vor der Flüchtlingswelle und ist aus dem Kontext gerissen

    Auch der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bezirksfraktion Wandsbek, Marc Buttler, teilte das Video auf seiner Facebook-Seite und sagte dazu auf MOPO-Nachfrage: „Das ist mal wieder typisch AfD – mit Unwahrheiten Meinungsmache machen.“
    Auch die private Initiative „Mimikama“, die über Fake News im Internet aufklärt, meint auf ihrer Homepage, das Video sei zum einen alt, zum anderen müsse es im Gesamtkontext gesehen werden. So soll es bereits Pfingsten 2014 im Berliner Columbiabad entstanden sein, also noch ein Jahr vor der großen Flüchtlingswelle in Deutschland. In der Anlage in Neukölln sei es außerdem in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen und Gewalt gekommen.
    „Mimikama“ meint, das Video könne nicht direkt mit der Flüchtlingswelle in Verbindung gebracht werden, „da Neukölln ein Stadtteil ist, in dem mehrere Gesellschaftssysteme aufeinander prallen.“
    Mit Schwimmbad-Video gegen Ausländer gehetzt

    Hinzu kommt: Die AfD-Bundestagsfraktion nutzte bereits in der Vergangenheit ein anderes Video mit aufgeheizten Szenen aus überfüllten Freibädern, um auf Facebook und Twitter gezielt Stimmung gegen Menschen mit Migrationshintergrund zu machen. Es sollte offenbar Eindruck erweckt werden, Gäste mit ausländischen Wurzeln würden in deutschen Schwimmbädern vornehmlich für Gewalt sorgen.
    Dabei stammt das Video der AfD-Bundestagsfraktion aus Israel, wie das Newsportal „Watson“ zunächst berichtete. Verkauft wurde es mit entsprechenden Unterschriften aber immer als ein deutsches Schwimmbad.

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