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Thema: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

  1. #21
    Gegen Volksverarschung Benutzerbild von Bruddler
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    Standard AW: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

    Natürlich wird Dr. Krall recht behalten, aber gegen die aufgebauschte "Klimahysterie" wird er wohl kaum anstinken können.
    Aber vlt. dient gerade die Klimahysterie vor allem dazu, um von den eigentlichen Gefahren abzulenken ?!
    DEM DEUTSCHEN VOLKE
    Deshalb AfD, die einzige Alternative für Deutschland.

  2. #22
    Haßkrimineller Benutzerbild von wtf
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    Standard AW: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

    Zitat Zitat von Bruddler Beitrag anzeigen
    Natürlich wird Dr. Krall recht behalten, aber gegen die aufgebauschte "Klimahysterie" wird er wohl kaum anstinken können.
    Aber vlt. dient gerade die Klimahysterie vor allem dazu, um von den eigentlichen Gefahren abzulenken ?!
    Die Klimahysterie wird augenblicklich (sic!) abkühlen, wenn die (sic!) Kohle wertlos wird, es nichts mehr zu Fressen gibt und Yussuf vor der Tür steht.
    Leben in der Ochlokratie.

  3. #23
    BRD verrecke! Benutzerbild von SprecherZwo
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    Standard AW: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

    Zitat Zitat von Bruddler Beitrag anzeigen
    Natürlich wird Dr. Krall recht behalten, aber gegen die aufgebauschte "Klimahysterie" wird er wohl kaum anstinken können.
    Aber vlt. dient gerade die Klimahysterie vor allem dazu, um von den eigentlichen Gefahren abzulenken ?!
    Dazu gehören zwei, die einen die ablenken und die anderen die sich ablenken lassen. Die Rechten thematisieren Greta und co hier und in anderen Foren inzwischen mehr als die Umvolkung und wundern sich, dass sie mit ihrem Greta-Bashing keinen Blumenpott gewinnen.

  4. #24
    Mitglied
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    Standard AW: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

    Zitat Zitat von derNeue Beitrag anzeigen
    Ich sehe nicht viel Sinn in Kralls Prognosen:

    1.) Wieso soll eine Deflation kommen, wenn die EZB immer weiter Geld in die Märkte pumpt?
    Die Deflation ist eine Folge der sinkenden Nachfrage.
    Derzeit ist die Konsumbereitschaft aus verschiedensten Gründen noch hoch.
    Das kann sich aber ändern, z.b. durch eine deutliche Rezession, dann könnten zunächst die Preise Purzeln wegen eines Überangebotes.
    Krall sieht aber denke ich die Deflation nur in einer Übergangsphase, danach wird es eine starke Inflation geben.

    Zitat Zitat von derNeue Beitrag anzeigen
    2.) Die Vorstellung von "Zombiefirmen" ist irreal.
    Im aktuellen Zinsumfeld können Firmen überleben, die sonst wegen ihrer Kapitalbeschaffungskosten nicht überleben würden. Diese Firmen machen unter den jetzigen Umständen Gewinn. Sie produzieren aber keine "Dinge, die die Menschen nicht brauchen". Das ist Unsinn. Sie produzieren vielmehr Waren, die im anderen Fall vielleicht zu teuer wären und deshalb nicht gekauft würden.
    Nein, die Firmen machen eben keine Gewinne, sondern finanzieren sich einfach über den Kapitalmarkt.
    Siehe zum Beispiel Tesla, die von der Marktkapitalisierung vergleichbar mit Firmen wie VW oder Ford sind bzw. waren, aber nur vergleichsweise eine winzige Anzahl an Autos verkaufen und das jedes Jahr mit grösseren Verlusten.
    Sie konnten aber sich bisher immer sehr günstig Geld auf den Märkten beschaffen, obwohl es vollkommen irreal ist...

    Zitat Zitat von derNeue Beitrag anzeigen
    Niedrige Zinsen kurbeln die Wirtschaft und den Konsum an. "Zombiefirmen" produzieren sie nicht, so etwas kann es in einer Marktwirtschaft nicht geben.
    Die Einteilung in "lebend" oder "zombie" in Bezug auf Unternehmen ist in der Realität gar nicht vorhanden.
    Nullzinsen sind für den Gläubiger immer eine sehr gute Sache. Ein Problem sind sie dagegen für Sparer und Anleger.
    Niedrige Zinsen oder Null-Zinsen sind natürlich gar nicht gut für den Gläubiger (Verleiher).
    Oder hast Du gerade die Begriffe verwechselt?
    Für Unternehmen sind sie nur zum Schein gut, weil die Unternehmen zwar leicht und billig Geld bekommen, aber sie deswegen ja nicht automatisch Gewinne erwirtschaften.
    Im Gegenteil, es breitet sich Goldgräberstimmung aus, man gibt das Geld mit vollen Händen aus, ohne auf Effizienz zu achten. Der Aufprall wird dadurch nur härter.

    Zitat Zitat von derNeue Beitrag anzeigen
    3.) Verstaatlichung von Banken gab es in Deutschland bereits. Die einzige verbliebene nichtstaatliche Bank ist die DB. Alle anderen gehören mehr oder weniger dem Finanzminister.
    Naja, ist natürlich Unsinn...

    Zitat Zitat von derNeue Beitrag anzeigen
    Wir stehen vor riesigen Problemen wegen der unverantwortlichen Draghi-Politik. Aber es sind andere, als Krall sie beschreibt.
    Nein, Krall beschreibt genau die Ursachen, das passt schon.
    Was die genauen Folgen sein werden, wann und wie sie eintreten werden, da kann man sicherlich anderer Meinung sein als er...

  5. #25
    HPF Server - Administrator Benutzerbild von Klopperhorst
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    Standard AW: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

    Zitat Zitat von derNeue Beitrag anzeigen
    ...
    Der direkte Inflationsauslöser ist aber eine Verschiebung des Verhältnisses von Angebot und Nachfrage.
    Die hat es bisher nicht gegeben, weshalb eine Inflation im Konsumgüterberreich ausgeblieben ist. Einen Vertrauensverlust in den Euro dagegen hat es in den vergangenen Jahren durchaus gegeben. Deshalb gab es auch eine Inflation im Bereich der Vermögensgüter (Immobilien etc.) ...
    Vermögensgüter sind auch Konsumgüter, denn die Mieten sind ja auch gestiegen, die Löhne haben aber stagniert.
    In den Großstädten haben sich die Immopreise und Mieten in den letzten 10 Jahren verdoppelt.

    Und wenn du glaubst, es würde keine Nachfrage nach Konsumgütern geben. Es sind da potenziell 7 Mrd., die in die BRD einreisen können und hier Nachfrage generieren.

    Die Inflation kommt natürlich im Energiesektor, bei den Wohnnebenkosten, Grundsteuer und Abgaben aller Arten brachial in die Lebenswelt der Schafe.

    ---
    "Groß ist die Wahrheit, und sie behält den Sieg" (3. Esra)

  6. #26
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    Standard AW: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

    Zitat Zitat von SprecherZwo Beitrag anzeigen
    Dazu gehören zwei, die einen die ablenken und die anderen die sich ablenken lassen. Die Rechten thematisieren Greta und co hier und in anderen Foren inzwischen mehr als die Umvolkung und wundern sich, dass sie mit ihrem Greta-Bashing keinen Blumenpott gewinnen.
    Klimawandel ist ein Eckpfeiler des Systems, denn er impliziert Ausplünderung mittels steuersubventionierter Energiewende, Zerstörung von Industrien und Arbeitsplätzen sowie unserer Landschaft durch Windkraftwahn, damit auch Zerstörung des seelischen Wohlbefindens.
    Klimawandel ist neben Massenmigration und Geldpolitik die zentrale Säule des Systems.

    ---
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  7. #27
    BRD verrecke! Benutzerbild von SprecherZwo
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    Standard AW: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Klimawandel ist ein Eckpfeiler des Systems, denn er impliziert Ausplünderung mittels steuersubventionierter Energiewende, Zerstörung von Industrien und Arbeitsplätzen sowie unserer Landschaft durch Windkraftwahn, damit auch Zerstörung des seelischen Wohlbefindens.
    Klimawandel ist neben Massenmigration und Geldpolitik die zentrale Säule des Systems.

    ---
    Der Windkraftwahn ist eher der Anti-Atomhysterie geschuldet. An der traut sich die BRD-Rechte aber nicht zu rütteln. Die Grünen wären leicht entzaubert, wenn man den Leuten klarmachen würde, dass der Atomausstieg zu mehr CO2-Ausstoss führt und Windräder kein CO2 einsparen, da sie nicht grundlastfähig sind. Sogar Gutmenschen-Schweden hält an der Atomkraft fest.
    Mit der stupiden Leugnerei des anthropogenen Klimawandels und Greta-Bashing wird die Rechte keinen Blumenpott gewinnen und nur als griesgrämige, alte Wohlstandschauvinisten rüberkommen, das Ergebnis hat man u.a. bei der Europawahl gesehen.

  8. #28
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    Standard AW: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

    Zitat Zitat von SprecherZwo Beitrag anzeigen
    Der Windkraftwahn ist eher der Anti-Atomhysterie geschuldet. An der traut sich die BRD-Rechte aber nicht zu rütteln. Die Grünen wären leicht entzaubert, wenn man den Leuten klarmachen würde, dass der Atomausstieg zu mehr CO2-Ausstoss führt und Windräder kein CO2 einsparen, da sie nicht grundlastfähig sind. Sogar Gutmenschen-Schweden hält an der Atomkraft fest.
    Achwas, du denkst Grüne sind so wie Juden zu beeindrucken, wenn man sich ihnen anschleimt?
    Die ganze Grünen-Bewegung fußt u.a. auf der Anti-Atomkraft-Bewegung.


    Mit der stupiden Leugnerei des anthropogenen Klimawandels und Greta-Bashing wird die Rechte keinen Blumenpott gewinnen und nur als griesgrämige, alte Wohlstandschauvinisten rüberkommen, das Ergebnis hat man u.a. bei der Europawahl gesehen.
    Es ist keine stupide Leugnung, sondern mit Fakten untermauert.
    Der IPCC-Bericht ist Betrug und unwissenschaftlich, aber die Schafe fressens, weil die großen Medien mitspielen.

    ---
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  9. #29
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    Standard AW: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

    Zitat Zitat von Filofax Beitrag anzeigen
    Die Deflation ist eine Folge der sinkenden Nachfrage.
    Derzeit ist die Konsumbereitschaft aus verschiedensten Gründen noch hoch.
    Das kann sich aber ändern, z.b. durch eine deutliche Rezession, dann könnten zunächst die Preise Purzeln wegen eines Überangebotes.
    Krall sieht aber denke ich die Deflation nur in einer Übergangsphase, danach wird es eine starke Inflation geben.
    Das ist aber nicht das, was Krall meint. Etwa die japanische Deflation 2000-2010.
    krall redet hier von einem kurzen Deflationsschock, der ausgelöst wird, nachdem die EZB das Bankensystem in Europa gerettet hat.
    Er sieht das kommen, weil dann die Banken wieder Kredite vergeben, und das zu einer explosionsartigen Nachfrage führen müßte.
    (Wenn ich ihn da richtig verstanden habe, denn klar begründet er das nicht).
    Ich sehe das nicht. Es wäre nur eine Normalisierung der Situation.
    Nein, die Firmen machen eben keine Gewinne, sondern finanzieren sich einfach über den Kapitalmarkt.
    Siehe zum Beispiel Tesla, die von der Marktkapitalisierung vergleichbar mit Firmen wie VW oder Ford sind bzw. waren, aber nur vergleichsweise eine winzige Anzahl an Autos verkaufen und das jedes Jahr mit grösseren Verlusten.
    Sie konnten aber sich bisher immer sehr günstig Geld auf den Märkten beschaffen, obwohl es vollkommen irreal ist...
    Jede Firma, die Verluste schreibt, tut das im Hinblick darauf, daß sie später einmal Gewinne machen wird. Wenn der Markt diese Erwartung teilt (etwa bei Tesla), dann kann der Aktienkurs trotzdem hoch sein.
    Ob die Rechnung aufgeht oder nicht, entscheidet das Geschäftsmodell, die Geschäftspolitik etc.
    Das war schon immer so. Der Unterschied ist nur, daß Firmen im Niedrigzinsumfeld länger überleben als bei höheren Zinsen.Deswegen werden sie aber keine "Zombies."
    So etwas gibt es nicht, weil jede Firma anstrebt, in die Gewinnzone zu kommen.
    Niedrige Zinsen oder Null-Zinsen sind natürlich gar nicht gut für den Gläubiger (Verleiher).
    Oder hast Du gerade die Begriffe verwechselt?
    Sorry, ich hatte natürlich die Begriffe verwechselt. Ich meinte die Kreditnehmer. Gläubiger dagegen verlieren bei Niedrigzinsen. Die Wirtschaft wird quasi mit ihrem (indirekt) enteigneten Geld angekurbelt.
    Das passiert ja aktuell und ist auch so geplant: Die Deutschen waren jahrzehntelang Sparweltmeister. Diese Sparguthaben enteignet Draghi jetzt mithilfe der Zinspolitik und setzt sie zur Ankurbelung der Wirtschaft ein.
    Der andere, ebenso wichtige Grund für die Niedrigzinsen ist, die Schulden der Staatshaushalte loszuwerden. Das passiert, wenn die Zinsen niedriger sind als die Inflation.


    Naja, ist natürlich Unsinn...
    In Deutschland ist das Realität. Anderswo natürlich nicht, etwa in den USA.
    Für unseren Finanzminister gäbe es nurnoch die DB als letzte Großbank zu verstaatlichen. Die Commerzbank gehört ihm schon zur Hälfte.
    Geändert von derNeue (10.06.2019 um 13:35 Uhr)

  10. #30
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    Standard AW: Hat Dr. Krall recht? - detaillierte Crash-Prognose

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Vermögensgüter sind auch Konsumgüter, denn die Mieten sind ja auch gestiegen, die Löhne haben aber stagniert.
    In den Großstädten haben sich die Immopreise und Mieten in den letzten 10 Jahren verdoppelt.

    Und wenn du glaubst, es würde keine Nachfrage nach Konsumgütern geben. Es sind da potenziell 7 Mrd., die in die BRD einreisen können und hier Nachfrage generieren.

    Die Inflation kommt natürlich im Energiesektor, bei den Wohnnebenkosten, Grundsteuer und Abgaben aller Arten brachial in die Lebenswelt der Schafe.

    ---
    Wir hatten aber bisher eben keine Inflation der Konsum- und Verbrauchsgüter.
    Deswegen waren die Inflationszahlen in den letzten Jahren immer so niedrig, weil Vermögenswerte nicht mitgerechnet werden.
    Rein praktisch gesehen ist die Trennung zwischen Konsum und Investitiongütern natürlich nicht klar zu ziehen, da hast Du recht.

    Trotzdem: die ausgebliebene Inflation bei den Konsumgütern zeigt, das Angebot und Nachfrage trotz aller Versuche der Regierungen immer noch in ausgewogenem Verhältnis zueinander stehen.
    Der Anstieg der Vermögenswerte dagegen ist eine Folge der Niedrigzinsen und zeigt den Anlagenotstand und das schwindende Vertrauen in den Euro.

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