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Thema: Klimawandel vs. Klimaschutz

  1. #51
    Mitglied Benutzerbild von dr-esperanto
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    Standard AW: Klimawandel vs. Klimaschutz

    Dr. Böttiger:
    Jüngst geäußerte Forderungen aus einer ganz anderen Ecke zeugen von ähnlichen psychischen Defekten. “Fliegen muss teurer werden” – “Heizen und Tanken muss teurer werden” – “Autofahren in Städten muss teurer werden” – “Pendeln mit dem Auto muss teurer werden” -“Benutzung der Fernstraßen muss teurer werden” – “Plastik muss teurer werden” – “Reisen muss teurer werden” – “Fleisch muss teurer werden” usw. Was ich mir nicht mehr leisten kann, das sollen auch andere nicht haben (außer den jenseitigen Ganz-Reichen, die es möglicherweise ursprünglich angestoßen haben). Doch so direkt geäußert ist es kaum zu akzeptieren, also muss eine „ethische“ Begründung her: „Klimarettung“. Die Ursache dafür, dass solche Forderungen akzeptiert werden, kann man im Neidverhalten suchen, das der „linken“ Ideologie zu Grunde liegt und von dieser gepflegt wird. Neid gilt nach christlicher Vorstellung zurecht als „Todsünde“, weil er nur zerstörerisch und spaltend, aber nicht aufbauend und problemlösend wirkt.
    Eine „Zero Emission Zone“ innerhalb des S-Bahn-Rings sei auszurufen, in der nur noch E-Autos fahren dürfen. Den letztgenannten Vorschlag hatten die Berliner Grünen am 2.8. auf ihrer Sommerklausur in Prag beschlossen. Die Koalitionspartner in der rot-rot-grünen Koalition lehnen den Vorschlag noch ab. Man befürchtet ein „massives soziales Problem“ und will keinesfalls eine „freie Fahrt nur für Reiche in der Innenstadt“, sagte Kristian Ronneburg. „Noch“, hier war der Zweck der Forderung zu offensichtlich. Bis das akzeptiert wird, muss eine größere Dosis „Klimarettung“ oder Ähnliches durch die Medien gejagt werden.
    Wo kommt der subtil indoktrinierte Hass auf Menschen her, der im Grunde ein Selbsthass ist? Ursache der Indoktrination scheint die Frage zu sein: Wie lässt sich eine zu große Menge Menschen von „uns“, einer verschwindend geringen Minderheit der Mächtigen, in Schach halten. Denn selbst produktiv geschaffener Wohlstand für sich und alle anderen macht frech (oder angstfrei, also selbstbewusst)?
    „Unter der hemmungslosen Expansion des Finanzkapitalismus ist eine Klasse von Superreichen entstanden. Sie zahlen keine oder kaum Steuern und bilden eine eigene Gesellschaft, einen neuen, transnationalen Adel.“ (Max Otte 5. 8. unter: [Links nur für registrierte Nutzer]) Wettbewerb und Mobilität gehen zurück. Große Kapitaleinkommen sind durch das entsprechend gestaltete Rechtssystem weitgehend leistungsfrei gesichert. „Es gibt kaum etwas Stabileres als Großvermögen“, schreibt der Eliteforscher Michael Hartmann.
    „Aber Hochadel und Hochfinanz sind an dieser Entwicklung doch nicht Schuld“, – meinen Sie vielleicht – „das machen doch unsere demokratisch gewählten Politiker.“ Aber sind sie sich da so sicher? Wer macht die Meinungen, bezahlt die Experten, ermöglicht die Karrieren? Gesellschaften, in denen Hochadel und die ihn stützende oder ablösende Hochfinanz sich zusammenfinden, wie in der Pilgrims Society, arbeiten seit 1902 und ihre ältere, aber erst später direkt in Dienst genommen Frontorganisation Round Table Society noch länger an dem Konzept einer Gesellschaftsformation, die ihnen ihre Vormacht bei leidlich stabilen sozialen Verhältnissen sichern soll. Nicht zuletzt gehen verschiedene Spielarten des „staatsmonopolistischen“ Sozialismus und des staatlichen Faschismus auf subversive Initiativen (man hat da seine Leute) aus diesen Kreisen zurück. (Zu Letzterem gibt es bisher nur Andeutungen z.B. in dem Buch Der Westen. Ein Abgesang speziell Kap IV bis VI. Aber – so weit ich sehe – noch keine exakte Untersuchung der Verbindungen zu „Links“ und „Rechts“, aber viele Hinweise darauf in der Literatur)
    In seinem Buch Das Ende der Mittelschicht: Abschied von einem deutschen Erfolgsmodell (April 2019) berichtet Handelsblatt-Journalist Daniel Goffart, wie seit etwa 30 Jahren der früher übliche Wohlstand der sogenannten Mittelklasse vorwiegend von progressiven „Influencern“ und ihren Politikern systematisch abgebaut wird, vorwiegend, um das Klima zu retten, oder anspruchsvoller, um eine angeblich „menschlichere“ (eher denkfaulere und folgsamere) Gesellschaftsformation einzuführen. Dazu fand der Berliner Finanzwissenschaftler Timm Bönke heraus, dass die mitunter aufmüpfige Mittelschicht seit 1990 erfolgversprechend um mehr als drei Millionen Menschen geschrumpft ist.([Links nur für registrierte Nutzer] vom 7.5.2016)
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    Inzwischen hat nahezu jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland ein „prekäres“ Arbeitsverhältnis, das heißt, er kann ohne Transferzuzahlungen nicht überleben. Das betrifft fast acht Millionen Menschen. Zwischen den Jahren 2000 und 2010 stiegen die Reallöhne insgesamt um ganze 1,4 %, für 80 % der Lohnempfänger schrumpften sie – seit 2010 mit steigender Tendenz und das trotz relativ niedriger Arbeitslosigkeit. Das Handelsblatt sprach von einem „verlorenen Jahrzehnt für die Arbeitnehmer.“ Nach einer Studie der Boston Consulting Group besaßen die weltweit 22 Millionen Dollarmillionäre – das sind etwa 0,28 % der Weltbevölkerung – im Jahr 2018 die Hälfte aller Vermögenswerte. Die 85 reichsten Menschen der Welt besitzen so viel wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung (rund 3,5 Milliarden Menschen) zusammen. Wie anders will man die auf wenige Menschen konzentrierte Macht im System „Wer zahlt, schafft an“ auf Dauer erhalten?
    Keith Payne, Professor für Psychologie und Neurowissenschaft an der University of North Carolina, kam nach Sichtung entsprechender Studien und Experimente zum eindeutigen Ergebnis: Bei einem gewissen Grad an Ungleichheit nimmt die Motivation, überhaupt noch etwas leisten zu wollen, stark ab, um so mehr nehmen Kriminalität, Drogenkonsum und Krankheiten zu. Die öffentliche Ordnung beginnt sich aufzulösen. „Das kann doch niemand wollen“, werden Sie vielleicht einwenden. Aber versetzen Sie sich zum Beispiel in die Lage von wenigen Menschen, die neu auf einem fremden Planeten ankommen und dort auf vielerlei Lebewesen stoßen. Welche davon werden sie wohl erhalten wollen, und welche machen ihnen Schwierigkeiten und werden sie bekämpfen. Sind die „Feinde“ nicht die starken, selbstbewussten Lebewesen, und gar solche die noch selbstständig denken wollen und können?
    Der Vorteil demokratischer Systeme soll darin bestehen, dass Bürger keiner staatlichen Willkür ausgeliefert sind, dass sich nicht Oligarchien auf ihre Kosten bereichern, dass sie eine unfähige oder korrupte Regierung durch eine neue Regierung ersetzen können, ohne dazu einen bewaffneten Umsturz organisieren zu müssen. Ist das der Fall, oder müsste man diese Charakteristik im Konjunktiv schreiben? Ist sie nur für den Fall gültig, dass die Bevölkerung sachlich informiert, angstfrei, selbstbewusst und zu selbständigen Denken fähig ist? Ist sie das? Nehmen wir nur den Fall, dass es bisher keinen stichhaltigen Beweis dafür gibt, dass CO2 klima-relevant sei, wohl aber genug Beweise dafür, dass CO2 neben flüssigem Wasser die Grundlage des Lebens auf diesem Planeten ist und der gegenwärtige Anteil mit nur noch 0,04% an der Atmosphäre für viele Pflanzen bereits nahe am Existenzminimum liegt. Welchen Zweck hat also die Klimahysterie und die davon jeck-gemachte Jugendbewegung? Um im obigen absurden Planetenbeispiel zu bleiben: Wäre es nicht die effektivste Masche, die aufmüpfigen Lebewesen dazu zu bewegen, sich selbst auszuschalten? Medien machen das möglich.
    Geändert von dr-esperanto (11.08.2019 um 08:24 Uhr)
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    Clámitat ad coelum vox sánguinis et Sodomorum, vox oppressorum, víduae, pretium famulorum. Iudex ergo, cum sedebit, quidquid latet adparebit!
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  2. #52
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    Standard AW: Klimawandel vs. Klimaschutz

    Greta im Hambacher Forst

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    Ob diesmal auch mit Fäkalien geworfen wurde?
    „Wer keine Grenzen hat, hat kein Land“

    D. Trump

  3. #53
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    Standard AW: Klimawandel vs. Klimaschutz

    Wenn ich mir diese Jammergestalten und diesen Abfall so anschaue, dann weiß man auch warum es mit diesem Staat und der EU abwärts geht.


  4. #54
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    Standard AW: Klimawandel vs. Klimaschutz

    Helga Zepp-LaRouche
    Jetzt ist es heraus: Nach dem jüngsten Bericht des „Weltklimarats“ (IPCC) ist der Zustand der Erde katastrophal, aber es gibt noch Auswege. Wir müssen nur auf Greta, die Extinction Rebellion und Dennis Meadows hören: Wir brauchen nicht nur Flugscham, nein auch Fleischscham, überhaupt gleich Essensscham, Autoscham, Reisescham, Heizungsscham und am besten gleich Existenzscham, denn wenn es uns gar nicht gäbe, ginge es dem Klima gleich besser! Und natürlich, falls Sie es noch nicht bemerkt haben: der Schnee ist schwarz!
    Wer meint, das transatlantische Establishment samt seiner Wissenschafts- und Medien-PR-Lobbyisten sei verrückt geworden, hätte da durchaus einen Punkt. Doch der Wahnsinn hat Methode: die apokalyptischen Thesen dieses sogenannten Weltklimarates über den angeblichen Teufelskreis von nicht nachhaltiger Landwirtschaft, Erderwärmung und Extremwetter soll die Bevölkerung indoktrinieren, freiwillig Konsumverzicht zu leisten, mit höheren Steuern die Lenkung der Finanzströme in grüne Investitionen zu subventionieren, diktatorische Regierungsformen zu akzeptieren und - das kommt jetzt unverhohlen zum Ausdruck - eine massive Reduktion der Weltbevölkerung zu akzeptieren.
    Bei dem Bericht des IPCC handelt es sich in Wirklichkeit um längst vergorenen Wein in neuen Schläuchen, das Argument basiert letztlich auf der ebenso simplistischen wie falschen Theorie von Thomas Malthus, wonach sich die Menschheit mit einer geometrischen Rate vermehrt, während die Ressourcen und damit auch die Nahrungsmittel sich nur mit einer geringeren, arithmetischen Rate vermehren lassen. Einer der führenden Neumalthusianer, Al Gore, setzte diesem Wein ein wenig Süßstoff zu, indem er einräumte, Malthus habe natürlich nicht vorhersehen können, daß die Menschheit Verbesserungen in der Agrartechnik machen und deshalb die Menge der Nahrungsmittel, die auf der Erde produziert werden können, gewaltig vergrößern konnte. Aber - jetzt kommt der Essig in den Wein - um diesem „maltusianischen Dilemma“ zu entgehen, sei der Mensch wie Dr. Faustus einen Pakt mit dem Teufel eingegangen und habe sich den wissenschaftlichen Revolutionen verschrieben.
    Also setzen die Neumalthusianer der Gegenwart, und dazu gehört auch der IPCC, genau an diesem Punkt an. Die Errungenschaften der modernen Agrarwirtschaft, die zumindest einem erheblichen Teil der Menschheit eine verbesserte, eiweißreiche Ernährung ermöglicht hat, werden verteufelt: Der Fleischkonsum sei ebenso wie andere Resultate des wissenschaftlichen Fortschritts schuld am Klimawandel, und die Welt könne nur gerettet werden, wenn wir auch das Autofahren, Fliegen, Heizen und Klimaanlagen aufgeben. Und die Weltbevölkerung dürfe nicht mehr wachsen, sondern müsse schrumpfen. Also, zurück zur Bevölkerungszahl und zum Lebensstandard der vorindustriellen Zeit: Pferdekutschen für die Reichen, Schusters Rappen und Fahrräder für die anderen, gesunde Kartoffeln und Hirsebrei, diesmal angepriesen als vegane Kost.
    Ein genauerer Blick auf die Finanzierung von Greta, der Extinction Rebellion („XR“) und Fridays for Future enthüllt, daß diese Bewegung von den reichsten Menschen dieser Erde finanziert wird. Der „Climate Emergency Fund“, CEF, zu dessen Gründern und Umfeld neben Rory Kennedy, der Tochter von Robert Kennedy, und Aileen Getty, Tochter des verstorbenen John Paul Getty, auch der „Philantrop“ Trevor Neilson gehört, dessen Kariere diverse Formen der Zusammenarbeit mit Bill Gates, Warren Buffett, George Soros und Ted Turner aufweist. Der CEF überwies laut Guardian bereits 500.000 Euro an XR, denen bald „zehn Mal so viel“ Geld folgen soll. Breitbart veröffentlichte zudem interne Dokumente von XR, aus denen weitere fünf- und sechsstellige Spenden u.a. von Soros, der European Climate Foundation, the Tides Foundation und Greenpeace Furka Holdings AG überwiesen worden sind.
    Solche Summen sind natürlich die sprichwörtlichen peanuts für Mitglieder des Jetsets, die sich normalerweise mit Privatflugzeugen, Hubschraubers und Mega-Yachten fortbewegen. Ach ja, und Greta schippert gerade auf einer solchen nach Amerika - „um Flugsprit zu sparen“. Und das Aktions-Handbuch von XR, This is not a Drill, wurde großzügig vom Penguin-Verlag schon Monate vor dem ursprünglich geplanten Erscheinungsdatum zur Veröffentlichung vorgezogen.
    Spätestens diese Finanzierungsquellen machen deutlich, daß es sich hier um eine „fake“-Rebellion handelt. Es ist keine Graswurzelbewegung, sondern der Greta-Hype und die XR sind das Resultat einer wohlorchestrierten Propagandakampagne, die mit modernen Argumenten ein politisches Klima schaffen soll, bei dem die Etablierung faschistischer Diktaturen als unvermeidbar akzeptiert wird.
    Erstaunlicherweise kam einer der Autoren der auf einem Computermodell basierenden Studie Grenzen des Wachstums von 1972, Dennis Meadows, in einem Artikel in der französischen Tageszeitung Libération damit kürzlich unverhohlen heraus. Ihm zufolge zerstören der Klimawandel und die Erschöpfung der fossilen Energieressourcen die Basis für das gegenwärtige Modell der industriellen Gesellschaft, Flüchtlingsströme und Hungerkatastrophen würden das Chaos noch vergrößern, und eines könne man aus der Geschichte lernen: Wenn die Menschen die Wahl zwischen Ordnung und Freiheit hätten, würden sie stets die Ordnung wählen. Persönliche Freiheiten seien bereits eingeschränkt, und diese Tendenz werde sich fortsetzen. Damit würden zwar die Probleme nicht gelöst, die das Chaos erzeugten, aber kurzfristig würden sich die politische Macht und der finanzielle Reichtum derer vermehren, die die autoritären Maßnahmen unterstützen.
    Ein Blick in die Geschichte verrät eine weitere Dimension des gegenwärtigen Propagandafeldzugs. Es ist nicht das erste Mal, das die Finanzoligarchie auf eine systemische Finanz- und Währungskrise mit der Unterstützung faschistischer Bewegungen und der Etablierung autoritativer diktatorischer Regime reagiert. Die internationale Finanzierung der Nationalsozialisten durch den Chef der Bank of England, Montagu Norman, und Brown Brothers Harriman - die Bank des Harriman-Clans, der auch die Eugenik-Bewegung in den USA unterstützte - ist ein gut dokumentierter Fakt.
    Die Geschichte wiederholt sich, aber niemals auf die gleiche Weise. Was damals der Rassismus der Eugenik, ist heute die menschenverachtende Doktrin der angeblichen Überbevölkerung, die im übrigen durch Ideologen wie Julian Huxley 1946 geradewegs aus der Eugenik umformuliert wurde, weil der Begriff von den Nazis diskreditiert worden und deshalb eine „radikale eugenische Politik für viele Jahre politisch und psychologisch undenkbar“ geworden sei. Heute ist es angeblich diese Überbevölkerung, die unseren „Lebensraum“ - die Erde - zerstört.
    Damals war diese Ideologie der Nährboden für die faschistischen Schocktruppen, die ihre Gewalttaten wahlweise durch eine vermeintliche Bedrohung durch „Kommunisten“ oder nichtarische Menschen gerechtfertigt sahen. Und wenn heute unser Planet wirklich nur noch 18 Monate hat, warum soll dann ein junger Mensch von 17 oder 19 Jahren nicht alles tun, um die anscheinende Ursache - die industrielle Gesellschaft - mit allen Mitteln zu bekämpfen?
    Was die gleichen Medien, die über jeden Laut Gretas berichten, als handele es sich um Einsteins Erfindung der allgemeinen Relativitätstheorie, verschweigen, ist die Passage im Text des Manifests des Attentäters von El Paso, der kürzlich 22 Menschen getötet und 24 weitere verletzt hat. Das reflektiert nämlich nicht im geringsten die Politik von Präsident Trump, sehr wohl aber die seiner Gegner. Darin heißt es:
    „Die Zerstörung der Umwelt stellt eine massive Belastung für künftige Generationen dar. Unternehmen befördern die Zerstörung unserer Umwelt, indem sie schamlos die Ressourcen überbeanspruchen... Ich will nur sagen, daß ich die Menschen dieses Landes liebe, aber die meisten von ihnen sind verdammt noch mal einfach zu stur, um ihren Lebensstil zu ändern. Deshalb ist der nächste logische Schritt, die Anzahl von Menschen in Amerika zu reduzieren, die die Ressourcen verbrauchen. Wenn wir genügend Menschen loswerden können, dann kann unsere Lebensweise nachhaltiger werden.“
    Der Hauptfehler beim Menschenbild von Malthus und all den Neumalthusianern bis hin zur armen Greta besteht darin, daß sie das oligarchische Menschenbild übernommen haben, das die Masse der Menschen als Parasiten, Umweltverschmutzer und auch nur eine Art von Tier betrachtet, deren Reduktion bei dieser Betrachtungsweise dann natürlich als eine gute Sache erscheint.
    Aber so ist der Mensch nicht. Der Mensch unterscheidet sich von allen anderen Lebewesen dadurch, daß er dank seiner eingeborenen Kreativität immer wieder neue Prinzipien des physischen Universums entdecken und mit Hilfe von wissenschaftlichem und technologischem Fortschritt die Ressourcen, die die Menschheit für ihr Überleben braucht, völlig neu definieren kann. Die raumfahrenden Nationen China, Rußland, Indien, USA und in diesem Fall sogar Europa mit der ESA demonstrieren gerade, daß die Menschheit dabei ist, eine völlig neue ökonomische Plattform, in dem Sinn, wie es Lyndon LaRouche definiert hat, zu schaffen. Die Idee eines „Monddorfs“, einer permanenten Industrialisierung des Mondes als Ausgangsbasis für ein künftiges Mars-Projekt und den interstellaren Weltraumflug definiert alles neu, was sich die Menschen bisher als „Ressourcen“ auf der Erde vorgestellt haben.
    Die existentielle Gefahr für die Menschheit besteht heute nicht in einer drohenden Klimakatastrophe, sondern u.a. in einer falschen Reaktion auf den zyklischen Klimawandel. Sie besteht aber vor allem in der Weise, wie die neoliberale Oligarchie in der Tradition der Dreißiger Jahre auf die neue Weltfinanz- und Währungskrise reagiert: durch die Unterstützung faschistischer Bewegungen und den Versuch, eine Diktatur zu errichten - diesmal eben eine Ökodiktatur.
    Die gleiche britisch dominierte Oligarchie greift genauso wie damals zur Geopolitik, zur Destabilisierung von vermeintlichen Gegnern, wie dem derzeitigen Versuch, China und Rußland durch „Farbrevolutionen“ zu schwächen und wenn irgendwie möglich dort einen Regimewechsel herbeizuführen. Daß die Grünen ein willfähriges Instrument dieser Geopolitik sind, haben sie, durch Joschka Fischers Unterstützung des NATO-Krieges gegen Jugoslawien 1999 ebenso wie durch die Unterstützung eines Einsatzes der Bundeswehr im Persischen Golf durch die Grünen heute, hinlänglich bewiesen.
    Wenn wir irgend etwas aus der Geschichte gelernt haben, dann ist es, diesen Ereignissen nicht ihren Lauf zu lassen, wenn wir eine Eskalation in einen Dritten Weltkrieg verhindern wollen. Wir brauchen dringend eine Rückkehr zum christlich-humanistischen Menschenbild, das den Menschen als intellektuell und moralisch unendlich vervollkommnungsfähig auffaßt! Auch wenn dies eine Minderheitsmeinung ist, der laut Ai Weiwei in Deutschland kein Respekt gezollt wird, so befindet sie sich dennoch in Übereinstimmung mit der Realität der Menschheit im Universum.
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    Geändert von dr-esperanto (13.08.2019 um 08:14 Uhr)
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  5. #55
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    Standard AW: Klimawandel vs. Klimaschutz

    Schnee in Australien.
    Das Wetter in Australien leugnet die Klimaerwärmung.


  6. #56
    BRD verrecke! Benutzerbild von SprecherZwo
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    Standard AW: Klimawandel vs. Klimaschutz

    Zitat Zitat von Panther Beitrag anzeigen
    Schnee in Australien.
    Das Wetter in Australien leugnet die Klimaerwärmung.

    Wie dumm muss man eigentlich sein, um mit sowas beweisen zu wollen, dass es keine Klimaerwärmung gibt?
    In Australien ist jetzt übrigens Winter und in den Bergen kann es dort natürlich Schnee geben.

  7. #57
    BRD verrecke! Benutzerbild von SprecherZwo
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    Standard AW: Klimawandel vs. Klimaschutz

    Hier übrigens der Wettertrend für Sydney
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    Fast immer 20 Grad und mehr, was für australischen Winter gewiss nicht wenig ist.

  8. #58
    Mitglied Benutzerbild von Panther
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    Standard AW: Klimawandel vs. Klimaschutz

    Zitat Zitat von SprecherZwo Beitrag anzeigen
    Wie dumm muss man eigentlich sein, um mit sowas beweisen zu wollen, dass es keine Klimaerwärmung gibt?
    In Australien ist jetzt übrigens Winter und in den Bergen kann es dort natürlich Schnee geben.
    Das ist in der Nähe von Melbourne und Sidney und die liegen bekanntlich am Meer.
    Dort gehen die Temps im Winter und selbst in der Nacht nie unter 0 Grad.
    Die letzten Südwinter waren außergewöhnlich kalt , auch dieser Winter.





    Geändert von Panther (14.08.2019 um 12:19 Uhr)

  9. #59
    Mitglied Benutzerbild von Panther
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    Standard AW: Klimawandel vs. Klimaschutz

    Zitat Zitat von SprecherZwo Beitrag anzeigen
    Hier übrigens der Wettertrend für Sydney
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    Fast immer 20 Grad und mehr, was für australischen Winter gewiss nicht wenig ist.
    Das ist nicht der erste Wintereinbruch dieses Jahr in Sydney. Auch die letzten Südwinter in Australien, Südamerika waren außergwöhnlich kalt.
    Die Nordwinter in Nordamerika und Asien ebenso. Ich hoffe das die Zirkulation dieses Jahr richtig liegt und Kälte von November bis März nach Europa schaufelt.


    03.06.2019

  10. #60
    Mitglied Benutzerbild von Panther
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    Standard AW: Klimawandel vs. Klimaschutz

    Zitat Zitat von SprecherZwo Beitrag anzeigen
    Hier übrigens der Wettertrend für Sydney
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    Fast immer 20 Grad und mehr, was für australischen Winter gewiss nicht wenig ist.
    CO2 kommt zu 0,038 Prozent in der Atmosphäre vor – Menschen tragen dazu 3 Prozent bei | ET im Fokus


    Damit dürfe geklärt sein, dass Arrhenius Theorie nur eine Zeitlang, nämlich zwischen 1896 und Anfang des 20. Jh. ernsthaft diskutiert wurde und danach, aus den oben genannten Gründen, wieder schnell verworfen wurde. Die Theorie wurde erst Jahrzehnte später wieder neu aufgegriffen und neu aufgearbeitet. Fest steht: Ein Zusammenhang zwischen einer Verdopplung im CO2-Gehalt der Atmosphäre, gefolgt von globalen Temperaturveränderungen von einigen Grad konnte bis heute nicht bewiesen werden.

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