Umfrageergebnis anzeigen: Wann hast du die Hoffnung darauf, dass Deutschland und Europa noch zu retten sind, aufgegeben?

Teilnehmer
37. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Vor 2003

    14 37,84%
  • Etwa 2003 nach dem Irak-Feldzug

    2 5,41%
  • Etwa 2005 nach Beginn der Großen Koalition unter Merkel

    3 8,11%
  • Etwa 2008 nach dem Antritt Obamas als Präsident

    0 0%
  • Etwa 2010, nachdem Sarrazi und Piusbruderschaft im Sand verlaufen sind

    1 2,70%
  • Etwa 2012, als mit Pussy Riot die aktuelle Hetze gegen Russland beginnt

    0 0%
  • Etwa 2013, nach dem Antritt des Jesuiten da als Papst

    2 5,41%
  • Etwa 2015 nach "Flüchtlingskrise" und Skandal-Silvester

    15 40,54%
  • Etwa 2018, als sich Trump als gescheitert bzw. als "normaler" Neo-Con entpuppt hat

    0 0%
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Thema: Wann hast du die Hoffnung verloren?

  1. #101
    Mitglied Benutzerbild von Desmodrom
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    Standard AW: Wann hast du die Hoffnung verloren?

    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Nun, ich war nicht auf einem Internat, ich war "Heimschläfer", meistens zumindest. Was du schreibst bestätigt allerdings mal wieder einen Eindruck, den ich schon länger gewonnen habe. Nämlich, dass bestimmte Arten des "Aktivismus'" bei denen am viralsten sind, die keine wirklichen Probleme kennen - wie eben bei den Kindern wohlhabender Eltern. Ich kannte etliche davon, was allerdings bereits in die Kokser-Phase gefallen sein dürfte, mit Gras war man da jedenfalls schon out. Bei mir hätte es keinen Porsche gegeben, ich sollte mit einem 560SEC geködert werden. Hat nicht viel geholfen, mit 16 war ich mein eigener Herr. Wer weiß, wäre ich an der nährenden Mutterbrust geblieben, ich wäre vielleicht auch ein linker Idiot geworden. Gruseliger Gedanke...



    Da ist schon was dran. Aber mir war die "Mutterbrust" eben auch keine Freude und so gab's statt Porsche jahrelang eben nur /8 er...

  2. #102
    Greta-Leugner Benutzerbild von OneDownOne2Go
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    Standard AW: Wann hast du die Hoffnung verloren?

    Zitat Zitat von solg Beitrag anzeigen
    Eben um diese Sprachkodizes zu vermeiden frag ich dich doch frei heraus:
    Warum wird es deutsche (!) Philosophie, Literatur und Musik, die zumindest nur und ausschließlich den Deutschen Kulturraum dominiert, nie mehr geben?
    Warum war das bis vor dem 2. Weltkrieg anders, ganz egal ob Kriege gewonnen oder verloren wurden?
    Beantwortest du diese Frage eindeutig und ohne irgendwelche Ausflüchte, um dir dein verqueres Weltbild nach dem Motto "Wasch mich aber mach mich nicht nass!" erhalten zu können, oder nicht?
    Was subsumierst du denn unter deutscher Philosophie und Literatur? Im Grunde ist es eine ganz kurze Zeit, in der man davon wirklich sprechen kann, beginnend Mitte des 17. Jahrhunderts und endend spätestens Mitte des 20. Gemessen an anderen europäischen Nationen, deren wirklich eigene Kulturgeschichte eintausend Jahre und mehr umfasst, ist das doch eher "dünn".
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  3. #103
    Erfahrener Kamikaze Benutzerbild von Trantor
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    Standard AW: Wann hast du die Hoffnung verloren?

    Zitat Zitat von Praetorianer Beitrag anzeigen
    Wieso sollte ich mir unsinnige Fragen stellen, die offenkundig auf historischer Unkenntnis beruhen (leider ist es sichtbar ein Problem auch bei vielen Rechten, dass sie sich ausschließlich mit dem "Fliegenschiss" auskennen und beschäftigen)? Die kulturelle Identität der Deutschen hat sich selten dermaßen gewandelt, wie in den Zeiten der Reformation, der 30jährige Krieg tat auch das Seine, das Zeitalter des Nationalismus, etc.
    Die kulturelle Identität war immer im Wandel, ein preuißscher Offizier des 19. Jahrhunderts hatte eine gänzlich andere als ein Bauer im 30jährigen Krieg,
    Von einem "Wir"-Gefühl der Deutschen an sich, einem Volk würde ich vor allem ab den napoleonischen Befreiungskriegen reden, die dafür identitätsstiftend waren.

    Auf diese ganzen politisch korrekten Sprachkodizes einzugehen, weil den Leuten die Eier fehlen, präzise das zu beschreiben, worum es ihnen geht, geht mir auf den Sack. Das betrifft "Parallelgesellschaften" genauso wie "kulturelle Identität". Die Äußerung, die kulturelle Identität der Deutschen sei während bzw. nach dem 30jährigen Krieg so erhalten geblieben, ist absurd, genauso wie ein "geeintes Volk" zu postulieren.
    ein Wandel aus der Kultur heraus ist etwas normales und schlicht notwendig um sich Änderungen durch Technik und Moral und Lebensart anpassen zu können. ein kultureller Wandel eine Anpassung der Lebensart aus der kultur heraus ist etwas völlig anderes als eine Zerstörung der Kultur und Verdrängung durch andere Kulturen oder ideologische erzwungene Lebensart.

    Es ist definitv Fakt das Deutschland bis zur Mitte des 20. Jahrhundert in vielen Gebieten führend war und weltweites Renomee besass, nicht nur in Literatur oder Philosophie sondern gerade auch in den Wissenschaften Chemie und Physik. Heutzutage sind wir dahengehend nur noch ein Schatten von damlas, die Nobelpreise und wegweisenden Entdeckungen werden in Amerika und Asien gemacht Deutschland ist nur noch in einem gut: im Glauben an die eigene moralische Überlegenheit und dem erheben des Zeigefinger um andere moralisch zu massregeln.

    Es bleibt nur noch eines abzuwarten wann nach dem kulturellen und intellektuellen Abstieg der wirtschaftliche erfolgt und sich entsprechend der Wohlstand merklich für alle reduzieren wird.
    “Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.”
    Prof.Dr. Norbert Bolz, Medienwissenschaftler

  4. #104
    Mitglied Benutzerbild von solg
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    Standard AW: Wann hast du die Hoffnung verloren?

    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Was subsumierst du denn unter deutscher Philosophie und Literatur? Im Grunde ist es eine ganz kurze Zeit, in der man davon wirklich sprechen kann, beginnend Mitte des 17. Jahrhunderts und endend spätestens Mitte des 20. Gemessen an anderen europäischen Nationen, deren wirklich eigene Kulturgeschichte eintausend Jahre und mehr umfasst, ist das doch eher "dünn".
    Was du konsequenterweise zum Anlass nimmst auf alles zu scheissen und dich voll und ganz an den Rock der Angelsachsen zu klammern. Was sind schon 300 Jahre... was sollen denn die Franzosen sagen? Die müssten ja komplett am Rad drehen? Ja und nu?
    Sonst machst du uns hier doch immer den HPF-Clint Eastwood... warum auf einmal so devot und geschmeidig? Du willst doch hier nicht etwa der Inbegriff des ebenfalls typisch deutschen Nachobenbuckelns und Apportierens sein, solange der Meister nur streng genug guckt?

  5. #105
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    Standard AW: Wann hast du die Hoffnung verloren?

    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Was subsumierst du denn unter deutscher Philosophie und Literatur? Im Grunde ist es eine ganz kurze Zeit, in der man davon wirklich sprechen kann, beginnend Mitte des 17. Jahrhunderts und endend spätestens Mitte des 20. Gemessen an anderen europäischen Nationen, deren wirklich eigene Kulturgeschichte eintausend Jahre und mehr umfasst, ist das doch eher "dünn".
    Als Germaine de Stael im 18. Jahrhundert Deutschland wohlmeinend als das Land der "Dichter und Denker" bezeichnet hat (obwohl sich gerade zu ihrer Zeit mindestens die wichtigen Denker vor allem in ihrem Land konzentrierten), hat das ja immer die Nebenbedeutung gehabt: "...und NICHT der Handelnden, NICHT der Planenden, der Heerführer und der Weltfirmen."

    Dieses ganze historische Konstrukt vom "Land der Dichter und Denker" hatte immer die Unterstellung, dass Deutschland quasi putzig und pittoresk ist wie das Spanien Don Quichotes. (Oder Italien, dessen Sprache auch erst dann zur europäischen Kultursprache wurde, als es sich aus dem Mächtekampf der europäischen Großmächte endgültig verabschiedet hatte.) Ohne Zentralisierung konnte es dann auch das Land der Gartenzwerge bezeichnet und so wahrgenommen werden. Fällt mir nur so ein, weil dieses Konstrukt ja der große Fetisch des deutschen Bildungsbürgertums ist. Kunst ist ja auch nicht der Gegengott zum Geld sondern manifestiert sich in der Regel gerade dort, wo auch die Macht und das Geld sind. (Interesse an dessen Förderung natürlich vorausgesetzt.)

    Jedesmal, wenn Deutschland dann wirklich mächtig und stark wurde, kam es zum Krieg. Und wenn Deutschland heute wieder mächtig und stark werden würde und, sagen wir, Höcke Kanzler eines wirtschaftlich und kulturell immer dominanteren Deutschlands würde, würde es wieder Krieg geben...
    Rechte und Linke sind zwei Seiten der gleichen antideutschen Medaille: männerfeindlich, armenfeindlich, arbeiterfeindlich, umweltfeindlich, kulturfeindlich, intellektuellen- und akademikerfeindlich = antideutsch.
    Daher: Nichtwähler.

  6. #106
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    Standard AW: Wann hast du die Hoffnung verloren?

    Zitat Zitat von solg Beitrag anzeigen
    Was du konsequenterweise zum Anlass nimmst auf alles zu scheissen und dich voll und ganz an den Rock der Angelsachsen zu klammern. Was sind schon 300 Jahre... was sollen denn die Franzosen sagen? Die müssten ja komplett am Rad drehen? Ja und nu?
    Sonst machst du uns hier doch immer den HPF-Clint Eastwood... warum auf einmal so devot und geschmeidig? Du willst doch hier nicht etwa der Inbegriff des ebenfalls typisch deutschen Nachobenbuckelns und Apportierens sein, solange der Meister nur streng genug guckt?
    Du hättest auch einfach ehrlich sein und schreiben können "weiß ich selbst nicht".
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  7. #107
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    Standard AW: Wann hast du die Hoffnung verloren?

    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Was subsumierst du denn unter deutscher Philosophie und Literatur? Im Grunde ist es eine ganz kurze Zeit, in der man davon wirklich sprechen kann, beginnend Mitte des 17. Jahrhunderts und endend spätestens Mitte des 20. Gemessen an anderen europäischen Nationen, deren wirklich eigene Kulturgeschichte eintausend Jahre und mehr umfasst, ist das doch eher "dünn".


    Waren Walther von der Vogelweide oder Oswald von Wolkenstein etwa keine Dichter deutschen Geblütes?
    Mal abgesehen von der Tatsache, dass sich um philosophische Fragen bis nach der Aufklärung doch ausschließlich der Klerus kümmerte und es allen anderen bei Strafe verbot.

  8. #108
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    Standard AW: Wann hast du die Hoffnung verloren?

    Zitat Zitat von Smultronstället II. Beitrag anzeigen
    Als Germaine de Stael im 18. Jahrhundert Deutschland wohlmeinend als das Land der "Dichter und Denker" bezeichnet hat (obwohl sich gerade zu ihrer Zeit mindestens die wichtigen Denker vor allem in ihrem Land konzentrierten), hat das ja immer die Nebenbedeutung gehabt: "...und NICHT der Handelnden, NICHT der Planenden, der Heerführer und der Weltfirmen."

    Dieses ganze historische Konstrukt vom "Land der Dichter und Denker" hatte immer die Unterstellung, dass Deutschland quasi putzig und pittoresk ist wie das Spanien Don Quichotes. (Oder Italien, dessen Sprache auch erst dann zur europäischen Kultursprache wurde, als es sich aus dem Mächtekampf der europäischen Großmächte endgültig verabschiedet hatte.) Ohne Zentralisierung konnte es dann auch das Land der Gartenzwerge bezeichnet und so wahrgenommen werden. Fällt mir nur so ein, weil dieses Konstrukt ja der große Fetisch des deutschen Bildungsbürgertums ist. Kunst ist ja auch nicht der Gegengott zum Geld sondern manifestiert sich in der Regel gerade dort, wo auch die Macht und das Geld sind. (Interesse an dessen Förderung natürlich vorausgesetzt.)

    Jedesmal, wenn Deutschland dann wirklich mächtig und stark wurde, kam es zum Krieg. Und wenn Deutschland heute wieder mächtig und stark werden würde und, sagen wir, Höcke Kanzler eines wirtschaftlich und kulturell immer dominanteren Deutschlands würde, würde es wieder Krieg geben...
    Krieg gibts immer, die Frage ist nur wer gegen wen kämpft.
    Krieg ist eine Naturkonstante.
    “Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.”
    Prof.Dr. Norbert Bolz, Medienwissenschaftler

  9. #109
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    Standard AW: Wann hast du die Hoffnung verloren?

    Zitat Zitat von Desmodrom Beitrag anzeigen


    Waren Walther von der Vogelweide oder Oswald von Wolkenstein etwa keine Dichter deutschen Geblütes?
    Mal abgesehen von der Tatsache, dass sich um philosophische Fragen bis nach der Aufklärung doch ausschließlich der Klerus kümmerte und es allen anderen bei Strafe verbot.


    Nicht zu vergessen Meister Eckhart, Jan van Ruysbroek und viele andere. Diese beiden erwähne ich explizit, weil sie die religiotische Zensur und Deutungshoheit geschickt ausgetrickst haben.
    "Durch die Blume" zu reden, hat eine lange Tradition ...
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  10. #110
    in memoriam Benutzerbild von Praetorianer
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    Standard AW: Wann hast du die Hoffnung verloren?

    Zitat Zitat von solg Beitrag anzeigen
    Eben um diese Sprachkodizes zu vermeiden frag ich dich doch frei heraus:
    Warum wird es deutsche (!) Philosophie, Literatur und Musik, die zumindest nur und ausschließlich den Deutschen Kulturraum dominiert, nie mehr geben?
    Warum war das bis vor dem 2. Weltkrieg anders, ganz egal ob Kriege gewonnen oder verloren wurden?
    Beantwortest du diese Frage eindeutig und ohne irgendwelche Ausflüchte, um dir dein verqueres Weltbild nach dem Motto "Wasch mich aber mach mich nicht nass!" erhalten zu können, oder nicht?
    Deine Methodik ist immer diegleiche, du fängst mit Prämissen an, die hahnebüchen sind und fragst dann, warum das nicht mehr so ist. Wann war es denn je so? Welche Philosophen, Musiker etc. meinst du? Karl Marx kann wohl kaum gemeint sein oder? Welcher Philosoph, dessen Name du heute kennst, dominierte denn ausschließlich den deutschen Kulturraum? Literaten der Weimarer Klassik kannst du wohl kaum meinen, Goethe oder Schiller sind weltweit übersetzt worden,Musiker wie Mozart oder Beethoven werden weltweit aufgeführt, wo ist denn jetzt der pure deutsche Philosoph, der den deutschen Kulturraum dominiert hat und der dem Bauern in Böhmen oder dem Fischer in Kiel geprägt hat?

    Darüber, dass Philosophie früher im wahrsten Sinne des Wortes Suche nach Weisheit und Wissenschaft im Allgemeinen bezeichnet hat und dass das, was heute davon übrig ist nur noch eine Geschwätzwissenschaft ist, die im besten Falle noch Erkenntnisse ordnen und kategorisieren kann, mal abgesehen. Leibniz und Newton entwickelten unabhängig voneinander die Infinitesimalrechnung, aber pur deutsch ist es ja eh nicht geblieben, es wurde schließlich von anderen Mathematikern übernommen und somit nicht mehr auf den deutschen Kulturraum beschränkt. Übrig geblieben ist halt sowas wie Richard David Precht oder Peter Sloterdijk, da hast du jetzt zum Beispiel deine deutschen Philosophen.





    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Ich glaube, da spielt die stark romantisierte Vorstellung einer rassisch einheitlichen Gesellschaft der ferneren Vergangenheit eine nicht unwesentliche Rolle. Gerade die Deutschen hatten es ja mehr als schwer, überhaupt etwas wie einen gemeinsamen Nenner zu finden. Und als es dann doch soweit war, war es so schnell wieder vorbei, dass es kaum echte Spuren hinterlassen hat. Einen souveränen Nationalstaat Deutschland gab es zusammen gerade mal etwas mehr als 50 Jahre, dazu mit Unterbrechung, und seit 1945 ist das Geschichte. Relativ wenig Grund zu echter Nostalgie.
    Das Ganze beruht auf einem völlig verschrobenem Geschichtsbild. Der gemeinsame Nenner der deutschen war hauptsächlich der Sprachraum. Du hast auch Recht, dass Deutschland eine verspätete Nation war, aber von Nationalstaaten im heuten Sinne würde ich eh auch frühestens seit der Französischen Revolution sprechen, andere waren schneller, aber das Konstrukt ist relativ neu.

    Nach dem 30jährigen Krieg von einem geeinten Volk oder einer gemeinsamen kulturellen Identität zu sprechen, ist völlig hahnebüchen.
    Buffalo buffalo Buffalo buffalo buffalo buffalo Buffalo buffalo!

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