Umfrageergebnis anzeigen: Wann hast du die Hoffnung darauf, dass Deutschland und Europa noch zu retten sind, aufgegeben?

Teilnehmer
37. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Vor 2003

    14 37,84%
  • Etwa 2003 nach dem Irak-Feldzug

    2 5,41%
  • Etwa 2005 nach Beginn der Großen Koalition unter Merkel

    3 8,11%
  • Etwa 2008 nach dem Antritt Obamas als Präsident

    0 0%
  • Etwa 2010, nachdem Sarrazi und Piusbruderschaft im Sand verlaufen sind

    1 2,70%
  • Etwa 2012, als mit Pussy Riot die aktuelle Hetze gegen Russland beginnt

    0 0%
  • Etwa 2013, nach dem Antritt des Jesuiten da als Papst

    2 5,41%
  • Etwa 2015 nach "Flüchtlingskrise" und Skandal-Silvester

    15 40,54%
  • Etwa 2018, als sich Trump als gescheitert bzw. als "normaler" Neo-Con entpuppt hat

    0 0%
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Thema: Wann hast du die Hoffnung verloren?

  1. #31
    Mitglied Benutzerbild von solg
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    Standard AW: Wann hast du die Hoffnung verloren?

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Die Frage suggeriert, dass es ein Ziel gäbe und einen Zeitpunkt an dem alles gut wird. Diese Auffassung entspringt religiöser Sehnsucht nach dem Paradies oder dem Weltenbrand oder der Auferstehung des Herrn.
    Die Wahrheit ist eher, dass alles im Fluss ist und es keinen Endpunkt der Geschichte gibt. Diese Jahresdaten werden in 300 Jahren zusammengedrückt, lächerlich und unbedeutend erscheinen. Niemand wird dem Jahr 2013 noch Bedeutung zumessen.
    Andere Geschlechter werden andere Sorgen haben. Unsere Zeit ist nur ephemer und im großen Räderwerk der Geschichte ein kleiner Augenblick.

    ---
    Der 2. Weltkrieg ist der mit Abstand größte Krieg der Menschheitsgeschichte gewesen und wird in seiner Form auch der Letzte gewesen sein, Stichwort Digitalisierung, Robotisierung, usw. usf... aber anderes Thema. Die aus diesem Krieg entstandenen grundlegenden Veränderungen (insbesondere gesellschaftlich, aber auch politisch) geschahen innerhalb so kurzer Zeit wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte. Das gilt nicht nur für Deutschland! Somit werden die Zäsuren 1945, 1968 (als Fanal für die Erschaffung des neuen Menschen, der aus der Vergangenheit für die Zukunft "gelernt" hat) und insbesondere 1990 auch in 300 Jahren für halbwegs geschichtsinteressierte Zeitgenossen von Bedeutung sein. Denn sehr viel Luft nach oben in Sachen grundlegender (sozialer) Veränderung ist nicht mehr, zumindest nicht im Westen, wenn doch, dann wirds wirklich sehr sehr eklig und das will ich der Menschheit NOCH nicht so recht zutrauen. Wenn doch, ja dann lasst uns froh sein, dass wir im heutigen Irrenhaus leben. Im Endeffekt ist eh alles relativ. Das letzte Jahrhundert war jedoch definitiv ein ganz besonderes Jahrhundert, ein Jahrhundert, das die Menschheit noch so einige Jahrhunderte beschäftigen wird.

  2. #32
    Leuchtender Arm Benutzerbild von Desmodrom
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    Standard AW: Wann hast du die Hoffnung verloren?

    Ich bin bereits ein erklärter Staatsfeind, seit ich als 14 jähriges Kind die Räumung des Hüttendorfes an der Startbahn West im Wald von Mörfelden miterleben durfte und am eigenen Leib spüren konnte, mit welch massiver Gewalt dort die Obrigkeit gegen uns friedliche Demonstranten und ihre Bürger vorging. Danach war mir klar, wer die wahren Verbrecher sind und in welchem Interesse von diesem Drecksstaat tatsächlich gehandelt wird. Letztendlich hat dieses Erlebnis mein gesamtes Leben beeinflusst, mein wichtigstes Bestreben war danach immer, mich diesem Schweinesystem soweit zu entziehen, wie nur irgendwie möglich...
    --- Wenn die Wahrheit nicht frei ist, ist die Freiheit nicht wahr. ---

  3. #33
    Mitglied Benutzerbild von mathetes
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    Standard AW: Wann hast du die Hoffnung verloren?

    Zitat Zitat von chris2009 Beitrag anzeigen
    Also erst einmal waren die Germanen, die dort in Scharen einfielen, ebenfalls Indoeuropäer und nicht komplett verschieden.
    Hinzu kommt, das die Germanen Rom bewundert haben und versuchten es weiter zu führen.
    Auch die religiösen Differenzen wurden ja beigelegt.
    Griechenland hingegen ist eine völlig andere Geschichte, die alten Griechen waren zb oft blond usw.
    Heutzutage in Griechenland nicht mehr so häufig...

    Was ich damit sagen will, wenn die genetische Substanz verändert wird,
    ändert sich villeicht nicht der Name, aber alles andere schon.
    So ähnlich wirds auch hier laufen, viele Migranten sind auch Indo-Europäer und nicht so sehr verschieden, das ändert aber nichts daran, dass Deutschland ethnisch fragmentieren wird.
    "Wem es bestimmt ist unterzugehen, wird untergehen. Und wem es bestimmt ist herunterzufallen, wird fallen."

  4. #34
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    Standard AW: Wann hast du die Hoffnung verloren?

    Zitat Zitat von Desmodrom Beitrag anzeigen
    Ich bin bereits ein erklärter Staatsfeind, seit ich als 14 jähriges Kind die Räumung des Hüttendorfes an der Startbahn West im Wald von Mörfelden miterleben durfte und am eigenen Leib spüren konnte, mit welch massiver Gewalt dort die Obrigkeit gegen uns friedliche Demonstranten und ihre Bürger vorging. Danach war mir klar, wer die wahren Verbrecher sind und in welchem Interesse von diesem Drecksstaat tatsächlich gehandelt wird. Letztendlich hat dieses Erlebnis mein gesamtes Leben beeinflusst, mein wichtigstes Bestreben war danach immer, mich diesem Schweinesystem soweit zu entziehen, wie nur irgendwie möglich...
    Die RAF war keine Möglichkeit fürs politische Engagement?
    Pommes frites-Belgisches Weltkulturerbe

  5. #35
    Mitglied Benutzerbild von nurmalso2.0
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    Standard AW: Wann hast du die Hoffnung verloren?

    Zitat Zitat von Desmodrom Beitrag anzeigen
    Ich bin bereits ein erklärter Staatsfeind, seit ich als 14 jähriges Kind die Räumung des Hüttendorfes an der Startbahn West im Wald von Mörfelden miterleben durfte und am eigenen Leib spüren konnte, mit welch massiver Gewalt dort die Obrigkeit gegen uns friedliche Demonstranten und ihre Bürger vorging. Danach war mir klar, wer die wahren Verbrecher sind und in welchem Interesse von diesem Drecksstaat tatsächlich gehandelt wird. Letztendlich hat dieses Erlebnis mein gesamtes Leben beeinflusst, mein wichtigstes Bestreben war danach immer, mich diesem Schweinesystem soweit zu entziehen, wie nur irgendwie möglich...
    Wer Kinder zu Demos mitnimmt, bei dem ist ne Schraube locker.

    Sobald etwas von Oben entschieden wurde, hat das Volk so gut wie keine Chance mehr etwas daran zu ändern. Den Kopf deshalb in den Sand stecken und sich zu verkriechen ist allerdings auch verkehrt.
    Vielleicht lernen Linke und Rechte es irgendwann einmal, gemeinsam gegen staatliche Bevormundung zu protestieren. Das hätte Signalwirkung.

  6. #36
    Leuchtender Arm Benutzerbild von Desmodrom
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    Standard AW: Wann hast du die Hoffnung verloren?

    Zitat Zitat von BrüggeGent Beitrag anzeigen
    Die RAF war keine Möglichkeit fürs politische Engagement?

    Selbstverständlich war ich deren Sympathisant! Mit Bullenknüppeln erzeugt man eben Anarchisten...

    Zitat Zitat von nurmalso2.0 Beitrag anzeigen
    Wer Kinder zu Demos mitnimmt, bei dem ist ne Schraube locker.

    ...
    Meine Eltern waren dabei nicht beteiligt, ganz im Gegenteil war mein Alter bis vor Kurzem noch engagierter Kommunalpolitiker für die CDU.
    --- Wenn die Wahrheit nicht frei ist, ist die Freiheit nicht wahr. ---

  7. #37
    Kampf dem Kapital! Benutzerbild von Smultronstället II.
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    Standard AW: Wann hast du die Hoffnung verloren?

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Die Frage suggeriert, dass es ein Ziel gäbe und einen Zeitpunkt an dem alles gut wird.
    Nein, tut sie nicht. Sie impliziert allerdings, dass die Existenz des deutschen Volkes eine Realität ist, die weder Claudia Roth, noch Klopperhorst, noch sonst ein Esoterik-Guru wegspiritualisieren kann. Mal abgesehen davon nehme ich weder dir noch sonst irgendwem ab, da so spirituell über den Dingen zu stehen, weil in 300 Jahren dann ja eh ganz wieder andere Menschen "hier schon länger leben". Das ist nur eine Fassade. Hinter dieser Fassade sind diese ganzen "Philosophen" dann Säufer und erst nach nm Kasten Bier glauben sie, so über den Dingen zu stehen. Was Völker anbelangt: das deutsche Volk wäre ja nicht das erste Volk der Geschichte, dass sich langsam auflöst und vergeht wie am Meeresufer ein Gesicht im Sand. Insofern ist völlig berechtigt zu fragen, ob es dem deutschen Volk ähnlich ergehen könnte.
    Rechte und Linke sind zwei Seiten der gleichen antideutschen Medaille: männerfeindlich, armenfeindlich, arbeiterfeindlich, umweltfeindlich, kulturfeindlich, intellektuellen- und akademikerfeindlich = antideutsch.
    Daher: Nichtwähler.

  8. #38
    blöde Kuh Benutzerbild von newtopia
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    Standard AW: Wann hast du die Hoffnung verloren?

    am 12.06.2019
    ...als ich begriffen hab, dass heutzutage Geltungssucht über Loyalität triumphiert

  9. #39
    Mitohneglied Benutzerbild von Deschawüh
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    1.310

    Standard AW: Wann hast du die Hoffnung verloren?

    Pünktlich zum Mauerfall. Weil ich damals schon ahnte, dass wir auch das eben nicht schaffen werden. Für mich eigentlich das Schlüsselerlebnis und der Auftakt zum endgültigen Untergang.
    Der Graben zwischen Ost und West war schon vorher tief, er ist dann noch tiefer geworden.
    Niemand hat die Absicht, Deutschland umzuvolken
    (-_-)
    -< >-
    Ene, mene muh-raus bist du!





  10. #40
    μεταβάλλον αναπαύεται Benutzerbild von LOL
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    Standard AW: Wann hast du die Hoffnung verloren?

    Zitat Zitat von chris2009 Beitrag anzeigen
    Also erst einmal waren die Germanen, die dort in Scharen einfielen, ebenfalls Indoeuropäer und nicht komplett verschieden.
    Hinzu kommt, das die Germanen Rom bewundert haben und versuchten es weiter zu führen.
    Auch die religiösen Differenzen wurden ja beigelegt.
    Griechenland hingegen ist eine völlig andere Geschichte, die alten Griechen waren zb oft blond usw.
    Heutzutage in Griechenland nicht mehr so häufig...
    Was ich damit sagen will, wenn die genetische Substanz verändert wird,

    ändert sich villeicht nicht der Name, aber alles andere schon.
    Tolle Blondinenwitze die du hier auftischt, allerdings sieht die Realität dazu dann doch etwas anders aus:

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    GEN-ANALYSE

    Moderne Griechen haben mythische Wurzeln
    Die antiken Griechen führten ihre Herkunft auf mythische Hochkulturen zurück - wohl zu Recht. Die Bevölkerung in Griechenland lebt seit 5000 Jahren dort, vermutlich schon seit Beginn des Ackerbaus.

    ...

    Wie die jetzt in "Nature" erschienene Analyse zeigt, gibt es diese angenommene Kontinuität tatsächlich – und sie reicht sogar noch weiter in die mythische Vorzeit zurück. Beim Vergleich des genetischen Materials aus Zähnen von vier mykenischen und zehn minoischen Individuen mit fünf bronzezeitlichen Zähnen aus anderen mediterranen Kulturen zeigte sich eine enge Verwandtschaft mit nur relativ geringem fremden Einfluss seit der minoischen Zeit, die vor etwa 4600 Jahren begann. Das weist darauf hin, dass die Bevölkerung der Region seit der Einführung des Ackerbaus von Anatolien aus im Wesentlichen die gleiche geblieben ist.


    Fryheit für Agesilaos Megas

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