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Thema: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

  1. #121
    Mitglied Benutzerbild von Großmoff
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    Standard AW: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

    Zitat Zitat von Neu Beitrag anzeigen
    Wenn die noch nichtmal eine Leitung durch Deutschland hinkriegen, weil sie weder planen koennen noch was gebacken kriegen, und dann daran zu denken, eine Leitung bis Spanien zu legen - Utopie.
    Das der Ausbau der Hochspannungsleitungen durch D sich dermaßen verzögert ist insbesondere diversen Bürgerinitiativen zu verdanken, von denen keine solche Leitungen in ihrer Nähe haben wollen.

  2. #122
    Mitglied Benutzerbild von MANFREDM
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    Standard AW: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

    Zitat Zitat von Großmoff Beitrag anzeigen
    Das der Ausbau der Hochspannungsleitungen durch D sich dermaßen verzögert ist insbesondere diversen Bürgerinitiativen zu verdanken, von denen keine solche Leitungen in ihrer Nähe haben wollen.
    Nö. Die werden doch garnicht gebraucht. Einfach die Kohlekraftwerke und KKW weiter laufen lassen. Den Windschrott nach und nach abschalten.
    Linksfaschistische Seiten wie AFDWATCH, INDYMEDIA, Zentrum für politische Schönheit etc. immer nur per VPN oder zumindest TOR anklicken!

    Der E-Golf schafft 2018 das, was der VW-Käfer schon 1960 konnte: Mit 100 km/h über die Autobahn zuckeln! Leider ohne Heizung wg. Reichweite.

  3. #123
    Erfahrener Kamikaze Benutzerbild von Trantor
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    Standard AW: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

    Zitat Zitat von Neu Beitrag anzeigen
    Und in Marokko und Algerien koennte man tausende Quadratkilometer Solar aufstellen. Moechte mal wissen, warum das keiner macht. So eine Leitung durch das Mittelmeer zu bauen kann doch nocht sooo schwer sein.
    Transport von Strom ist sehr ineffizient, auf Grund des Widerstandes hat man einen hohen Übertragungsverlust. Je länger die Strecke ist umso höher ist der Verlust.
    Der Verlust beträgt etwa 1% bei 100km, dh bei 5000km hat man bereits 50% Verlust.

    Dazu kommen dann natürlich noch die unsicheren politischen Bedingungen in Afrika dazu welche die Investitionen gefährden.
    “Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.”
    Prof.Dr. Norbert Bolz, Medienwissenschaftler

  4. #124
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    Standard AW: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    Transport von Strom ist sehr ineffizient, auf Grund des Widerstandes hat man einen hohen Übertragungsverlust. Je länger die Strecke ist umso höher ist der Verlust.
    Der Verlust beträgt etwa 1% bei 100km, dh bei 5000km hat man bereits 50% Verlust.
    Quatsch hoch drei. Stichwort: HGÜ

    Mit HGÜ gibt es typischerweise 30-50% weniger Übertragungsverluste als bei vergleichbaren Drehstrom-Freileitungen. (Beispiel: 2.500 Megawatt Leistungsübertragung mittels 800 Kilometer Freileitung – Verluste mit konventioneller 400-Kilovolt-Drehstromleitung 9,4%, mit HGÜ bei 500 Kilovolt nur 6%, mit HGÜ bei 800 Kilovolt sogar nur 2,6% Verluste.)

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    Mit Hochvolt-HGÜ treten auf 800 Kilometer nur 2,6 % Verluste auf.

    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    Dazu kommen dann natürlich noch die unsicheren politischen Bedingungen in Afrika dazu welche die Investitionen gefährden.
    Das hat zwar mit der technischen Realisierbarkeit nichts zu tun, wäre aber in der Tat ein enormes Risiko für eine derartige Einrichtung und eben der gewaltige Haken bei der Sache.

    Mit den Nafri-Völkern kann man keine solch langfristigen Vorhaben planen. Teils sind die noch in alten Monarchien versackt, die jeden Moment kollabieren können, und andernteils kann man den Musels nicht mal so weit trauen, wie man ein Klavier werfen kann.

    Das mit den Solarfarmen in Nordafrika wäre utopisch-illusorischer Blödsinn.
    .
    „Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers“.

  5. #125
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    Standard AW: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

    In Spanien und Portugal Solarfarmen bauen, den Strom in Gas umwandeln und durch ganz Europa leiten.

  6. #126
    Erfahrener Kamikaze Benutzerbild von Trantor
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    Standard AW: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Quatsch hoch drei. Stichwort: HGÜ

    Mit Hochvolt-HGÜ treten auf 800 Kilometer nur 2,6 % Verluste auf.
    ändert ja nichts am Wahrheitsgehalt meiner ersten Aussage, und selbst mit HGÜ 800 sind es immer noch 0,325% auf 100 km, dazu die Frage wie teuer das ganze ist, sowohl im Bau als auch im Unterhalt wie Wartungsintensiv.

    dazu kommt bei Seekabeln hinzu:
    Kabelgebundene Verbindungen sind ab circa 80 km nur mit HGÜ möglich. Denn bei Erd- oder Seekabeln kommt ab dieser Leitungslänge bei Drehstrom praktisch keine Energie mehr an. (Die Kabelkapazitäten binden die nutzbare Energie.) Bei einer HGÜ-Seekabelverbindung mit 600 Kilovolt und 2.200 Megawatt wie zwischen Schottland und England fallen bei 400 km Länge nur knapp 3% Verluste an (inkl. Kabel- und Konverterverlusten).
    dh 0,75% pr 100km wobei wir wieder nahe bei den in D üblichen durchschnittlich 1% pr0 100km wären.
    sicherlich macht die Technik die Übertragung günstiger als vorher erhöht aber auch den Investitionsbedarf und ist immernoch nicht ausreichend weite Strecken über merere 1000 km wirtschaftlich zu gewährleisten

    Das hat zwar mit der technischen Realisierbarkeit nichts zu tun, wäre aber in der Tat ein enormes Risiko für eine derartige Einrichtung und eben der gewaltige Haken bei der Sache.
    es ging mir hier nicht um technische Realisierbarkeit sondern um Wirtschaftlichkeit.

    Mit den Nafri-Völkern kann man keine solch langfristigen Vorhaben planen. Teils sind die noch in alten Monarchien versackt, die jeden Moment kollabieren können, und andernteils kann man den Musels nicht mal so weit trauen, wie man ein Klavier werfen kann.

    Das mit den Solarfarmen in Nordafrika wäre utopisch-illusorischer Blödsinn.
    irgendwann werdens die Chinesen machen allerdings mit eigenen Leuten und entsprechendem militärischem Schutz
    Geändert von Trantor (19.08.2019 um 10:58 Uhr)
    “Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.”
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  7. #127
    Erfahrener Kamikaze Benutzerbild von Trantor
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    Standard AW: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    In Spanien und Portugal Solarfarmen bauen, den Strom in Gas umwandeln und durch ganz Europa leiten.
    und wie bitte wandelt man Strom in Gas um.....?
    “Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.”
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  8. #128
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    Standard AW: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    und wie bitte wandelt man Strom in Gas um.....?
    Mit 50% Wirkungsgrad in Methan. Elektrolyse mit Wasser und dann CO² einspeisen. Entsteht Methan + Sauerstoff, bei der Verbrennung wieder CO² und Wasser. Wirkungsgrad ironisch (vor allem weil PV schon gerade einmal auf 20% kommt, aber Wurscht) aber in jedem Fall machbarer als das in Afrika zu stationieren.

  9. #129
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    Standard AW: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Mit 50% Wirkungsgrad in Methan. Elektrolyse mit Wasser und dann CO² einspeisen. Entsteht Methan + Sauerstoff, bei der Verbrennung wieder CO² und Wasser. Wirkungsgrad ironisch (vor allem weil PV schon gerade einmal auf 20% kommt, aber Wurscht) aber in jedem Fall machbarer als das in Afrika zu stationieren.
    ok danke wusste ich nicht, habe mich mal schlau gemacht und das gefunden:
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    Leider gibt es auch dort keine Ausführungen über die Wirtschaftlichkeit, weswegen es schwierig ist das Konzept zu bewerten.
    “Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.”
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  10. #130
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    Standard AW: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    ok danke wusste ich nicht, habe mich mal schlau gemacht und das gefunden:
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    Leider gibt es auch dort keine Ausführungen über die Wirtschaftlichkeit, weswegen es schwierig ist das Konzept zu bewerten.
    Die Frage bleibt immer gleich: Was macht man mit Strom, der in der Haupterzeugniszeit nicht genutzt werden kann? Man müsste ihn billig verkaufen weil er Überschuss ist. Anstatt nun den Strom sozusagen zu verschenken oder die Leitungen unnötig mit Spitzen zu belasten (Zappelstrom) könnte man kleine Spitzen mit Schwungrädern wie mit Kondensatoren ausbügeln und jegllichen Rest in eine realistisch speicherbare Form umwandeln, scheiß egal wie hoch die Verluste wären. Immer noch besser als den Strom zu verschenken oder das eigene Stromnetz damit zu braten.

    Umwandeln in Gas und das Gasnetz ist schon sehr groß, müsste also nicht komplett neu aufgebaut werden für irgendwelche Spitzen. Zudem lässt sich Erdgas gut speichern. Und wäre als Energieform für 80% der Nutzung in Privathaushalten geeignet. Dann benötigen die Leute gar keinen Strom mehr sondern mehr Gas. Autos, Busse, LKW könnten fahren mit: Gas. Usw. usf. Während die Umwandlung von Strom zu Gas wieder CO² benötigt, das bei der Verbrennung des Erdgases sowieso anfällt.

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