Der Michael Klonovsky - schauen wir mal, er hat seine aktualisiert:

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Weil man als Politikus
Doch den Menschen zuhör'n muss!

Hinter der Alabasterstirn von Kippings Katja stellte sich, derweil sie stillvergnügt in sich hineinlächelte, deutlich sichtbar der Gedanke ein: Die ist ja noch dämlicher als die Leute bei uns.

Dieses ahnungslose Fräulein schwätzt munter davon, was "wir" tun müssen, worüber "wir" keinesfalls sprechen dürfen und wie "unser" Leben in zwanzig Jahren aussehen wird – eine Konsequenz der Infantilisierung der westlichen Politik und Öffentlichkeit sind solche Gäste –; sie fordert weniger Individualverkehr und, damit zusammenhängend, den Wegfall von Arbeitsplätzen, etwa bei der Lufthansa, und sehnt sich nach wirtschaftlichen "Transformationen". Das Mädel heißt Carla Reemtsma, ist eine Verwandte von Luisa Neubauer und wie jene Sproß einer sehr wohlhabenden Hamburger Familie, das heißt, beide werden nie finanzielle Sorgen haben, weshalb ihre Geneigtheit, für "Transformationen" zu werben und dabei Arbeitsplatzschwund zu tolerieren, niemals mit dem Prinzip des skin in the game zusammenfallen wird. Warum, fragt Freund Wendt, gründet sie dann nicht selber ein Unternehmen, um die von ihr angekündigten "notwendigen Umbrüche" zu meistern, anstatt in Talkshows zu sitzen und über die Notwendigkeit des Wandels zu dozieren?
Und dann machen die Leute dort sowieso was sie wollen....

Noch dazu:

Die Europäische Zentralbank (EZB) will das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichts ignorieren, wird [Links nur für registrierte Nutzer].

"Zunächst habe EZB-Chefin Christine Lagarde noch vorgehabt, dem Bundesverfassungsgericht entgegenzukommen, das in der vergangenen Woche bessere Begründungen der EZB-Entscheidungen verlangt hatte. Doch unter dem Druck der Vertreter Italiens und Frankreichs sei sie auf einen konfrontativen Kurs eingeschwenkt. Das Bundesverfassungsgericht habe der EZB mangels Zuständigkeit nichts zu sagen, argumentiere sie. Die EZB sei einzig dem Europäischen Gerichtshof unterworfen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen prüft wegen des EZB-Urteils ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland."

Die Kanzlerin gibt zur gleichen Zeit bekannt, das Urteil des Bundesverfassungsgerichts [Links nur für registrierte Nutzer] "heilbar" – falsche Wahlergebnisse müssen "rückgängig" gemacht, falsche Urteile "geheilt" werden –, und bei einer Befragung im Bundestag erklärte sie, es gehe jetzt darum, mit einem "klaren politischen Kompass" auf das Karlsruher Votum zu reagieren.
Welch ein Schmierentheater!
Es ist nicht zu fassen, was wir so alles ertragen müssen....kommt es noch schlimmer ?