New Yorks früherer Bürgermeister Michael Bloomberg liebäugelt nun doch mit einer Kandidatur für die Demokraten. Weil er den anderen Bewerbern den Sieg nicht zutraut

Offenbar ist Bloomberg der Auffassung, dass die Demokraten jemanden wie ihn brauchen, um eine zweite Amtszeit von Trump zu verhindern. Sein Berater Howard Wolfson sagte: „Wir müssen sicherstellen, dass Trump verliert – aber Mike ist zunehmend besorgt, dass das gegenwärtige Feld von Kandidaten nicht gut positioniert ist, um das zu tun.“ Sein Einstieg in das Rennen wäre in erster Linie ein Schlag ins Gesicht für Joe Biden, der wie er selbst eher dem moderaten Flügel der Partei zuzurechnen ist. Bloombergs zwischenzeitlicher Rückzug im März hatte nicht zuletzt damit zu tun, dass er den früheren amerikanischen Vizepräsidenten für einen starken Kandidaten hielt. Aber Biden hat sich im bisherigen Vorwahlkampf schwer getan, gerade gegen politisch weiter links stehende Bewerber wie Elizabeth Warren und Bernie Sanders. Mit seinem Sinneswandel signalisiert Bloomberg, dass er Biden nicht mehr zutraut, die Vorwahlen zu gewinnen, gleichzeitig aber fürchtet, dass eine progressive Kandidatin wie Warren zu extrem wäre, um Trump zu besiegen.

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eine Person aus dem inneren Kreis des Tiefen Staates schlägt zurück - es scheint sie anscheiend doch zu nerven das Trump Präsident ist