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Thema: Vergleich Mindestlohn aktuell brutto Euro 9,19 zu gefordert brutto Euro 12,00.

  1. #1
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    Standard Vergleich Mindestlohn aktuell brutto Euro 9,19 zu gefordert brutto Euro 12,00.

    Alleinstehend ohne Kind, 40 Stunden Woche:

    Mindestlohn brutto Euro 9,19 / Std.
    Brutto 1470
    Steuern:
    Solidaritätszuschlag 0
    Kirchensteuer 0
    Lohnsteuer 65
    Sozialabgaben:
    Rentenversicherung 136,71
    Arbeitslosenversicherung 18,38
    Krankenversicherung 113,93
    Plegeversicherung 26,09
    Nettolohn 1109,90

    Mindestlohn brutto Euro 12,00 / Std.
    Brutto 1920
    Steuern:
    Solidaritätszuschlag 8,96
    Kirchensteuer 0
    Lohnsteuer 163,08
    Sozialabgaben:
    Rentenversicherung 178,56
    Arbeitslosenversicherung 24,00
    Krankenversicherung 148,80
    Plegeversicherung 34,08
    Nettolohn 1362,52

    Die Sozialabgeben werden nur zur Hälfte vom Arbeitnehmer getragen, der Arbeitgeber bezahlt das selbe nochmals an den Staat.

    Daraus ergeben sich für den Staat bei einem Mindestlohn von Euro 9,19 Einnahmen in Höhe von Euro 655,00 und bei Euro 12,00 von Euro 950,00.
    Während das verfügbare Einkommen des Arbeiters also um 22,76 % steigt, steigen die Einnahmen des Staates um 45%.

    Floß in die Berechnung für den Endkunden einen Arbeitsstunde mit 9,19 (Mindestlohn) + 1,84 (Arbeitgeberanteil) + 2,10 (19% MwSt), gesamt also 13,13 Euro ein, sind e es bei 12,00 Euro + 2,40 (Arbeitgeberanteil) +2,74 (19% MwSt), gesamt also Euro 17,15 ein.
    Muß ich als Geringverdiener also eine Stunde Arbeit bezahlen habe ich jetzt um 4,02 Euro mehr zu berappen, ohne daß der Arbeitgeber mehr verdient hätte. Ich selber habe als Geringverdiener aber nach einer Mindestlohnerhöhung von 9,19 auf 12,00 Euro pro Stunde aber nur 1,58 Euro pro Stunde mehr auf der Hand.


    Tja, es geht nicht um den Arbeiter, es geht um Steuereinnahmen für Sack und Pack.
    Für eine Trennung von Kulturen und Religionen.

  2. #2
    Mitglied Benutzerbild von Hank Rearden
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    Standard AW: Vergleich Mindestlohn aktuell brutto Euro 9,19 zu gefordert brutto Euro 12,00.

    Zitat Zitat von schastar Beitrag anzeigen

    Die Sozialabgeben werden nur zur Hälfte vom Arbeitnehmer getragen, der Arbeitgeber bezahlt das selbe nochmals an den Staat.
    Die Sozialabgaben werden komplett vom Arbeitnehmer bezahlt:
    Der Arbeitgeber bezahlt für den Arbeitsplatz brutto einen bestimmten Betrag x.
    Was davon an den Arbeitnehmer geht und was an den Staat, ist dem Arbeitgeber piependeckel.
    Der Betrag x ist der Betrag, den der Arbeitnehmer erwirtschaften muss.
    “Es ist kein Verbrechen volkswirtschaftlich ungebildet zu sein, alles in allem ist es ein spezialisiertes Lehrfach und eines, welches die meisten Leute als »schwarze Wissenschaft« ansehen. Aber es ist ganz und gar unverantwortlich eine laute, lärmende Meinung zu ökonomischen Fragen zu haben, während man sich in diesem Zustand der Unwissenheit befindet.” Murray Rothbard: Egalitarianism as a revolt against nature

  3. #3
    Mitglied
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    Standard AW: Vergleich Mindestlohn aktuell brutto Euro 9,19 zu gefordert brutto Euro 12,00.

    Zitat Zitat von schastar Beitrag anzeigen
    Tja, es geht nicht um den Arbeiter, es geht um Steuereinnahmen für Sack und Pack.
    Frege: Wer ist Sack und Pack?

  4. #4
    AfD wirkt!
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    Standard AW: Vergleich Mindestlohn aktuell brutto Euro 9,19 zu gefordert brutto Euro 12,00.

    Zitat Zitat von Hank Rearden Beitrag anzeigen
    Die Sozialabgaben werden komplett vom Arbeitnehmer bezahlt:
    Der Arbeitgeber bezahlt für den Arbeitsplatz brutto einen bestimmten Betrag x.
    Was davon an den Arbeitnehmer geht und was an den Staat, ist dem Arbeitgeber piependeckel.
    Der Betrag x ist der Betrag, den der Arbeitnehmer erwirtschaften muss.
    Die Sozialabgaben, die Lohnsteuer und der Nettolohn werden komplett vom Arbeitgeber bezahlt.
    Dazu kommen noch ca 1% des Bruttolohns an die Berufsgenossenschaft.

    Zitat Zitat von Rudi Rollmops Beitrag anzeigen
    Frege: Wer ist Sack und Pack?
    U.a. Leute, die anstatt zu arbeiten, Beschwerdebriefe schreiben.
    Das Weltbild der Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt, offenbart am 9.10.2013 im ARD-Morgenmagazin:
    ... weil wir auch Menschen hier brauchen, die in unseren Sozialsystemen zuhause sind und sich auch zuhause fühlen können.

  5. #5
    BRD verrecke! Benutzerbild von SprecherZwo
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    Standard AW: Vergleich Mindestlohn aktuell brutto Euro 9,19 zu gefordert brutto Euro 12,00.

    Zitat Zitat von Hank Rearden Beitrag anzeigen
    Die Sozialabgaben werden komplett vom Arbeitnehmer bezahlt:
    Der Arbeitgeber bezahlt für den Arbeitsplatz brutto einen bestimmten Betrag x.
    Was davon an den Arbeitnehmer geht und was an den Staat, ist dem Arbeitgeber piependeckel.
    Der Betrag x ist der Betrag, den der Arbeitnehmer erwirtschaften muss.
    Genau so ist es, alles andere ist dummes Geschwätz.

  6. #6
    BRD verrecke! Benutzerbild von SprecherZwo
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    Standard AW: Vergleich Mindestlohn aktuell brutto Euro 9,19 zu gefordert brutto Euro 12,00.

    Zitat Zitat von Stanley_Beamish Beitrag anzeigen
    Die Sozialabgaben, die Lohnsteuer und der Nettolohn werden komplett vom Arbeitgeber bezahlt.
    Dazu kommen noch ca 1% des Bruttolohns an die Berufsgenossenschaft.



    U.a. Leute, die anstatt zu arbeiten, Beschwerdebriefe schreiben.
    Der Arbeitgeber führt das Geld vielleicht ab, erwirtschaftet wird es vom Arbeitnehmer.

  7. #7
    Mitglied Benutzerbild von Doppelstern
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    Standard AW: Vergleich Mindestlohn aktuell brutto Euro 9,19 zu gefordert brutto Euro 12,00.

    Zitat Zitat von SprecherZwo Beitrag anzeigen
    Genau so ist es, alles andere ist dummes Geschwätz.
    Die Sozialabgaben werden von beiden Parteien bezahlt. Nehmen wir obiges Beispiel von "schastar" für den Arbeitnehmer

    Rentenversicherung 136,71
    Arbeitslosenversicherung 18,38
    Krankenversicherung 113,93
    --------------------------------------
    Total 269,02


    Dann muß der Arbeitgeber ebenfalls die Summe von 269,02 € bezahlen.


    Also abgeführt werden an die Versicherungsgesellschaften 538,04 €


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  8. #8
    Haßkrimineller Benutzerbild von wtf
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    Standard AW: Vergleich Mindestlohn aktuell brutto Euro 9,19 zu gefordert brutto Euro 12,00.

    Zitat Zitat von Doppelstern Beitrag anzeigen
    Die Sozialabgaben werden von beiden Parteien bezahlt.
    Nein, das ist ein Irrtum, dessen einzige Funktion darin liegt, die arme arbeitende Sau zu täuschen.

    Für den AG und den AN ist es scheißegal, wer auf dem Papier die Lohnzusatzkosten zahlt; sie fallen schlicht an und zählen zu den Arbeitskosten. Netto kommt das Selbe heraus, egal ob der AG 0% oder 100% der Lohnzusatzkosten zahlt, nämlich in o.g. Fall 1.362€.

    Doofe denken jetzt, der Bruttolohn betröge 12,00€ pro Stunde, aber das ist falsch. Er beträgt hier etwa 13,50€, entsprechend monatlich 2.190€. Die bedeutet, daß der Drecksstaat bei den Ärmsten der Armen gleich mal 40% abgreift.
    Leben in der Ochlokratie.

  9. #9
    Mitglied Benutzerbild von Doppelstern
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    Standard AW: Vergleich Mindestlohn aktuell brutto Euro 9,19 zu gefordert brutto Euro 12,00.

    Zitat Zitat von schastar Beitrag anzeigen
    Alleinstehend ohne Kind, 40 Stunden Woche:

    Mindestlohn brutto Euro 9,19 / Std.
    Brutto 1470
    Steuern:
    Solidaritätszuschlag 0
    Kirchensteuer 0
    Lohnsteuer 65
    Sozialabgaben:
    Rentenversicherung 136,71
    Arbeitslosenversicherung 18,38
    Krankenversicherung 113,93
    Plegeversicherung 26,09
    Nettolohn 1109,90

    Mindestlohn brutto Euro 12,00 / Std.
    Brutto 1920
    Steuern:
    Solidaritätszuschlag 8,96
    Kirchensteuer 0
    Lohnsteuer 163,08
    Sozialabgaben:
    Rentenversicherung 178,56
    Arbeitslosenversicherung 24,00
    Krankenversicherung 148,80
    Plegeversicherung 34,08
    Nettolohn 1362,52

    Die Sozialabgeben werden nur zur Hälfte vom Arbeitnehmer getragen, der Arbeitgeber bezahlt das selbe nochmals an den Staat.

    Daraus ergeben sich für den Staat bei einem Mindestlohn von Euro 9,19 Einnahmen in Höhe von Euro 655,00 und bei Euro 12,00 von Euro 950,00.
    Während das verfügbare Einkommen des Arbeiters also um 22,76 % steigt, steigen die Einnahmen des Staates um 45%.

    Floß in die Berechnung für den Endkunden einen Arbeitsstunde mit 9,19 (Mindestlohn) + 1,84 (Arbeitgeberanteil) + 2,10 (19% MwSt), gesamt also 13,13 Euro ein, sind e es bei 12,00 Euro + 2,40 (Arbeitgeberanteil) +2,74 (19% MwSt), gesamt also Euro 17,15 ein.
    Muß ich als Geringverdiener also eine Stunde Arbeit bezahlen habe ich jetzt um 4,02 Euro mehr zu berappen, ohne daß der Arbeitgeber mehr verdient hätte. Ich selber habe als Geringverdiener aber nach einer Mindestlohnerhöhung von 9,19 auf 12,00 Euro pro Stunde aber nur 1,58 Euro pro Stunde mehr auf der Hand.


    Tja, es geht nicht um den Arbeiter, es geht um Steuereinnahmen für Sack und Pack.

    Am wenigsten hat natürlich der Arbeitnehmer von einer Lohnerhöhung. Die Krake "Staat" krallt sich am meisten davon. Die wollen ja auch das Geld in der Welt aus dem Fenster werfen. Siehe Merkel letztens in Indien. Hat sie mal eben
    1 Milliarde Euro verschenkt.

    Da käme ja auch der Spruch von dem Vollpfosten Joschka Fischer wieder zum tragen, der da wäre:

    "Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“
    Geändert von Doppelstern (19.11.2019 um 09:54 Uhr)
    Ihr Gesicht auf einer Briefmarke und die Post geht pleite

  10. #10
    Mitglied Benutzerbild von Doppelstern
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    Standard AW: Vergleich Mindestlohn aktuell brutto Euro 9,19 zu gefordert brutto Euro 12,00.

    Zitat Zitat von wtf Beitrag anzeigen
    Nein, das ist ein Irrtum, dessen einzige Funktion darin liegt, die arme arbeitende Sau zu täuschen.

    Für den AG und den AN ist es scheißegal, wer auf dem Papier die Lohnzusatzkosten zahlt; sie fallen schlicht an und zählen zu den Arbeitskosten. Netto kommt das Selbe heraus, egal ob der AG 0% oder 100% der Lohnzusatzkosten zahlt, nämlich in o.g. Fall 1.362€.

    Doofe denken jetzt, der Bruttolohn betröge 12,00€ pro Stunde, aber das ist falsch. Er beträgt hier etwa 13,50€, entsprechend monatlich 2.190€. Die bedeutet, daß der Drecksstaat bei den Ärmsten der Armen gleich mal 40% abgreift.


    Also ich kannte nur das paritätische System von 1951 bis 2005. Danach wurde es wohl von Rot/Grün in der Krankenversicherung leicht zu ungunsten des Arbeitsnehmers abgeändert. Seit 2019 zahlen aber beide Parteien jeweils wieder die Hälfte. siehe den Link.
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