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Thema: Eindrücke, Videos, Erfahrungen , Arbeit und Leben in Mexiko , Schattenseiten und Sonnenseite

  1. #11
    Mitglied Benutzerbild von Nopi
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    Standard AW: Eindrücke, Videos, Erfahrungen , Arbeit und Leben in Mexiko , Schattenseiten und Sonnenseite

    Zitat Zitat von Merkelraute Beitrag anzeigen
    Dann ist vielleicht Merida was für Dich.
    Sieht auch sehr nett dort aus, ja das wäre etwas für mich. Auch wenn es auf einer Touristenhochburg ist ( die Halbinsel Yucatan ist ja eine Touristenhochburg ). Aber der Strand an der Ostküste im Süden soll auch schöner sein zum schwimmen. Die Westküste ist rauher und auch teilweise gefährlich zum baden. Aber eigentlich finde ich beide Seiten schön.
    Unverbrüchliche Werte, Wahrhaftigkeit,Rechtschaffenheit, Charakter und Verstand.
    Plutokratie laut Wiki : ...."
    wodurch politische Macht hauptsächlich zum Nutzen der Machtinhaber ausgeübt wird. Damit ist verbunden, dass die finanzielle Macht Einzelner oder von Unternehmen die verfassungsmäßige Ordnung eines Staates umgeht, eigennützig den Staat steuert und demokratische Wahlen möglichst manipuliert"

  2. #12
    Qouwat-e-Akhouwat-e-Awam Benutzerbild von Rumpelstilz
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    Standard AW: Eindrücke, Videos, Erfahrungen , Arbeit und Leben in Mexiko , Schattenseiten und Sonnenseite

    Zitat Zitat von Nopi Beitrag anzeigen
    Ja, die Überschrift sagt schon alles. Wer sich auch für dieses Land zum Auswandern interessiert, darf gerne mitschreiben oder einfach nur am Urlaub dort interessiert ist darf gerne mitlesen und mitschreiben.

    Ich möchte evt. nach Michoacan. ( Auch wenn es der gefährlichste Bundesstaat sein soll )
    Willst Du dorthin reisen oder willst Du dort länger leben oder gar auswandern?

    Zitat Zitat von Nopi Beitrag anzeigen
    Das erste Video zeigt ein Pärchen aus den USA , welches nach M. emigriert ist. Sie erklären warum.

    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Ich habe jetzt nur dieses eine Video von denen gesehen. Wovon leben die denn? Eine Nichte meiner Novia ist in Frankreich geboren und aufgewachsen, ihre Familie lebt jetzt aber seit zwei Jahren in Belgien. Diese Nichte selbst hat erst ein Jahr lang in Italien gearbeitet und arbeitet seit fast einem Jahr nun in Guadalajara, Mexico.

    Zitat Zitat von Nopi Beitrag anzeigen
    Es wird viel in den USA über die illegal eingereisten Mexikaner geschimpft. Es gibt aber auch sich illegal dort Aufhaltende aus den USA ( Nicht mexikanisch Stämmige ).
    [...]
    In England habe ich auch gelesen, dass die meisten Illegalen in Grossbritannien US-Bürger sind. Die kommen mit Touristenvisum und fangen dann einfach an zu arbeiten oder überziehen aus anderen Gründen ihre maximale Aufenthaltsdauer.

    Dem obigen Video nach scheinen die illegalen US-Bürger ja in dieser Ortschaft geduldet zu werden, aber hast Du einen Überblick über die Einwanderungsbestimmungen, so dass Du eine kurze Zusammenfassung geben könntest?

    Das hier (aus: [Links nur für registrierte Nutzer]) hört sich ja nicht besonders einfach an. So wie ich kein Land auf dieser Welt kenne, wo man noch "einfach" einwandern kann.

    "Das „Residente Temporal“ ermöglicht den Aufenthalt von mehr als 180 Tagen aber weniger als 4 Jahren. Folgende Erfordernisse bestehen, wobei mindestens eines erfüllt werden muss:

    • Finanziell unabhängig (Nachweis der Finanzlage: Kopien der Kontoauszüge in der ein monatliches Durchschnittsguthaben von 19.100 € während der letzten 12 Monate bestätigt wird, oder Kopien der Gehaltsabrechnungen von den letzten 6 Monaten mit einem monatlichen Einkommen von mindestens 1.150 €)
    • Familienangehörige im Land (z.B. Eltern, minderjährige Kinder, Ehepartner)
    • Besitz von Investitionen im Land


    Als Residente Temporal hat man auch das Recht im Land zu arbeiten. Voraussetzung ist, dass man sein Gehalt aus dem Ausland bekommt. Falls man im Land angestellt ist und auch von dort sein Gehalt bezieht, muss der Arbeitgeber die Ausstellung des Visums bei dem ‚Instituto Nacional de Migración‘ in die Wege leiten.

    [...]

    Das „Residente Permanente“ ermöglicht den Aufenthalt von mehr als 4 Jahren. Mindestens eines der nachfolgenden Erfordernisse muss erfüllt sein:


    • Familienangehörige im Land (z.B. Eltern, minderjährige Kinder, Ehepartner)
    • Rentner (Durchschnittsguthaben von 76.500 € in den letzten 12 Monaten
    • Rente mit einer monatl. Mindesthöhe von 1.920 € in den letzten 6 Monaten)


    Es ist nicht mehr möglich nach Einreise, beispielsweise als Tourist, einen Aufenthaltstitel für einen anderen Aufenthaltszweck (z. B. Erwerbstätigkeit) zu beantragen. Dieser muss vor Einreise bei der mexikanischen Auslandsvertretung außerhalb Mexikos beantragt werden.
    "
    "Und wenn wir es nicht mehr erleben werden, Vater, so wissen wir doch eins, dass es die nach uns erleben werden, nicht? Und das ist doch auch ein Trost."
    (aus dem Film 'Heimkehr', 1941)


    Der neue Slogan der Regierung
    (resolución ministerial N° 113-2018-pcm, Lima, 26 de abril de 2018)

  3. #13
    food for thought Benutzerbild von houndstooth
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    Standard AW: Eindrücke, Videos, Erfahrungen , Arbeit und Leben in Mexiko , Schattenseiten und Sonnenseite

    Zitat Zitat von Nopi Beitrag anzeigen
    [...]
    ( Was ist bitte ein Narco State ?)
    [...]
    Narcotic state = Staat , beruechtigt und gefuerchtet fuer seinen Handel mit (illegalen) Narkotika.

  4. #14
    Mitglied Benutzerbild von Nopi
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    Zitat Zitat von Rumpelstilz Beitrag anzeigen
    Willst Du dorthin reisen oder willst Du dort länger leben oder gar auswandern?
    Ich habe jetzt nur dieses eine Video von denen gesehen. Wovon leben die denn?(..)
    Das hier (aus: [Links nur für registrierte Nutzer]) hört sich ja nicht besonders einfach an. So wie ich kein Land auf dieser Welt kenne, wo man noch "einfach" einwandern kann.

    "Das „Residente Temporal“ ermöglicht den Aufenthalt von mehr als 180 Tagen aber weniger als 4 Jahren. Folgende Erfordernisse bestehen, wobei mindestens eines erfüllt werden muss:

    • Finanziell unabhängig (Nachweis der Finanzlage: Kopien der Kontoauszüge in der ein monatliches Durchschnittsguthaben von 19.100 € während der letzten 12 Monate bestätigt wird, oder Kopien der Gehaltsabrechnungen von den letzten 6 Monaten mit einem monatlichen Einkommen von mindestens 1.150 €)
    • Familienangehörige im Land (z.B. Eltern, minderjährige Kinder, Ehepartner)
    • Besitz von Investitionen im Land


    Als Residente Temporal hat man auch das Recht im Land zu arbeiten. Voraussetzung ist, dass man sein Gehalt aus dem Ausland bekommt. Falls man im Land angestellt ist und auch von dort sein Gehalt bezieht, muss der Arbeitgeber die Ausstellung des Visums bei dem ‚Instituto Nacional de Migración‘ in die Wege leiten.

    [...] (..)
    Danke lieber Herr Rumpelstilz, Danke, dass Du dass hier gepostet hast, wie die Bestimmungen sind für Auswander- Freudige oder sich dort länger aufhalten Wollende.
    Wie die Formalitäten sind um dort als Nicht- Mexikaner (nicht die Staatsangehörigkeit ) leben zu dürfen, damit hatte ich mich selber bisher nicht befasst....... Du weißt doch, dass ich lateinamerikanische Wurzeln habe. Mein spanisch ist aber wirklich unterirdisch. Das macht mir aber nicht so viel Sorgen. Hauptsache ich verstehe ein bissel und englisch geht auch einigermaßen. Es ist noch eher Träumerei mit dem Zurück gehen. Aber ich möchte es erreichen und bin seelisch bereit. Falls Du oder jemand noch Fragen dazu haben solltet sowie Kommentare über mein Vorhaben, lieber als PN, da es doch sehr privat ist. Danke Ich möchte einfach mehr wissen und auch teilen, was ich so im Netz finde über das Land.
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  5. #15
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    Zitat Zitat von houndstooth Beitrag anzeigen
    Narcotic state = Staat , beruechtigt und gefuerchtet fuer seinen Handel mit (illegalen) Narkotika.
    Ach so, danke. Echt dummer Begriff, finde ich.
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  6. #16
    Mitglied Benutzerbild von der Karl
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    Standard AW: Eindrücke, Videos, Erfahrungen , Arbeit und Leben in Mexiko , Schattenseiten und Sonnenseite

    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Der Autor schließt mit den Worten:

    Quote:
    ... Mexico is not an enemy state, and the Mexicans are not an enemy people. Yet as Mexico falls apart, we need to ask ourselves questions normally reserved for objectively hostile nations. There is a war underway. It won’t stop at the border.

    It’s time to look south, and think.


    Ich kenne Mexico, zumindest was den Norden betrifft, ganz gut - habe 12 J. in Tucson gewohnt. Ich bin nicht so optimistisch, was die Zukunft von Mexico angeht - trotz allem viel Glück dort.
    Einst Anführer einer Moped Gang.

  7. #17
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    Zitat Zitat von der Karl Beitrag anzeigen
    [Links nur für registrierte Nutzer]Der Autor schließt mit den Worten:

    (..) Ich kenne Mexico, zumindest was den Norden betrifft, ganz gut - habe 12 J. in Tucson gewohnt. Ich bin nicht so optimistisch, was die Zukunft von Mexico angeht - trotz allem viel Glück dort.
    Danke für Deinen Beitrag. Wie war es dort zu leben in Arizona ? Vermisst Du etwas von dort ? Lebst du schon lange wieder hier ? Was mir mal aufgefallen ist als ich mal in TX war ist, dass viele Mexikaner sich auch sehr angepasst hatten.
    (Einige konnten gar kein spanisch mehr sprechen ). Dass sie sich wenig für ihre alte Heimat interessierten, hatte ich das Gefühl. Naja aber sicher gibt es dort auch Gegenteilige.

    Die Zukunft von Mexiko sehe ich nicht so düster. Die Kartelle, deren Brutalität- das blende ich aber auch immer aus. Sonst würde ich verrückt, wenn ich darüber zu viel nachdenken würde, zu was Menschen fähig sind.

    In einigen Videos sagten Mexikaner die dort leben, dass es sehr übertrieben dargestellt würde mit der organisierten Kriminalität und es ein sicheres Land ist.
    Der von Dir verlinkte Artikel war dennoch interessant zu lesen und intellektuell ausgedrückt. Es kann schon sein, dass die Regierung am Scheitern und das Land im Bürgerkrieg endet. Aber ich hoffe nicht.

    Heute oder morgen möchte ich den Artikel zu Pancho Villa lesen. Wie das mit dem Bürgerkrieg damals war und dem Krieg gegen die USA. Ein wenig weiß ich schon, aber nicht alles.

    Liebe Grüße und Danke für das Glück wünschen (Aber es wird sicher noch ein paar Tage und länger dauern, bis ich einen Abflug mache).
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  8. #18
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    Zitat Zitat von Nopi Beitrag anzeigen
    Danke lieber Herr Rumpelstilz, Danke, dass Du dass hier gepostet hast, wie die Bestimmungen sind für Auswander- Freudige oder sich dort länger aufhalten Wollende.
    Wie die Formalitäten sind um dort als Nicht- Mexikaner (nicht die Staatsangehörigkeit ) leben zu dürfen, damit hatte ich mich selber bisher nicht befasst....... Du weißt doch, dass ich lateinamerikanische Wurzeln habe.
    Ich frage in der Hauptsache deshalb, weil rein rechtlich gesehen so eine Aufenthaltserlaubnis das Fundament für einen Auslandsaufenthalt ist. Es ist erstaunlich, dass das wirklich die meisten Menschen nicht zu verstehen scheinen. Das sage ich aus eigener Beobachtung und auch relativ vieler nutzloser Fragen in deutschsprachigen Auswandererforen.

    Hinzu kommt, dass viele Menschen denken, je ärmer ein Land ist, desto weniger Bürokratie, Regeln und Überprüfung dieser Regeln gäbe es dort. Zweiter Trugschluss ist, dass sie meinen, in solch einem Land müssten sie automnatisch willkommen sein. Dabei zeigt alleine schon die Weltkarte für die Einreise als Tourist mit BRD-Pass das genaue Gegenteil.



    Nur die grünen Länder sind diejenigen, wo man ohne Visa einreisen kann, wobei man für Kanada und die USA ja auch noch eine Voranmeldung über das Internet braucht. Habe selber noch eine für Kanada und ich glaube, man musste auch noch eine Gebühr von US$ 10 bezahlen, damit eine Nummer bekommt, ohne die man nicht den Flug antreten kann.

    Blau sind die Schengen-Länder und all die grauen Länder kann man mit BRD-Pass nur bereisen, wenn man sich vor der Reise ein Visa in den BRD-Pass hat eintragen lassen. Die anderen Farben sind verschiedene E-Visa und Visa, die man bei der Einreise an der Passkontrolle im betreffenden Land kaufen kann.

    Und gerade die meisten grauen Länder sind doch die, wo man allgemein vermuten könnte, dass dort Touristen aus der BRD mit Kusshand empfangen würden ...

    Desweiteren sind auch in Lateinamerika die Einwanderungsgesetze ganz unterschiedlich. Während in Chile z.B. es schon hilfreich ist, wenn man nur ein chilenischen Grossvater hat, wird in Peru meine Tochter z.B. wie eine z-beliebige Ausländerin behandelt, obwohl ihre verstorbene Mutter zeit ihres Lebens immer die peruanische Staatsbürgerschaft besass.

    Ebenso z.B. die Mindestsätze für ausländische Rentner. In Chile gibt es gar keine Mindesthöhe an Rente, die man vorweisen muss. Man muss nur genügend Einkünfte haben, um in Chile leben zu können. In Kolumbien dagegen muss man US$ 660 an monatlicher Rente vorweisen können, in Peru sind es US$ 1000, in Brasilien US$ 1300 und in Mexiko sogar EUR 1920!

    Das hat mir der Höhe der Lebenskosten nicht das Geringste zu tun. In Kolumbien lebt man keinesfalls halb so billig wie in Brasilien und auch lebt man in Kolumbien nicht um ein Drittel billiger als in Peru. Überhaupt ist in Peru der Mindestlohn S/ 930 und ich kann sogar als Mieter locker mit S/ 600 pro Monat auskommen. Ein Rentner soll hier aber in Peru mindestens US$ 1000 vorweisen können, das sind S/ 3300. Ein Schullehrer verdient hier zwischen S/ 1300 und S/ 1600 und ein Software-Ingenieur mit ein paar Jahren Berufserfahrung verdient bei der Finanzverwaltung S/ 4000.

    Zitat Zitat von Nopi Beitrag anzeigen
    Mein spanisch ist aber wirklich unterirdisch. Das macht mir aber nicht so viel Sorgen. Hauptsache ich verstehe ein bissel und englisch geht auch einigermaßen. Es ist noch eher Träumerei mit dem Zurück gehen. Aber ich möchte es erreichen und bin seelisch bereit. Falls Du oder jemand noch Fragen dazu haben solltet sowie Kommentare über mein Vorhaben, lieber als PN, da es doch sehr privat ist. Danke Ich möchte einfach mehr wissen und auch teilen, was ich so im Netz finde über das Land.
    Du brauchst ja Deine Pläne öffentlich nicht detaiiliert darlegen. Ansonsten sollte jeder selbst wissen, was er an Persönlichem über sich selbst schreibt. Hängt ja oft auch von der Person selber und seinem Umfeld ab.
    "Und wenn wir es nicht mehr erleben werden, Vater, so wissen wir doch eins, dass es die nach uns erleben werden, nicht? Und das ist doch auch ein Trost."
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  9. #19
    Mitglied Benutzerbild von Nopi
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    Zitat Zitat von Rumpelstilz Beitrag anzeigen
    Ich frage in der Hauptsache deshalb, weil rein rechtlich gesehen so eine Aufenthaltserlaubnis das Fundament für einen Auslandsaufenthalt ist.(..)
    Desweiteren sind auch in Lateinamerika die Einwanderungsgesetze ganz unterschiedlich. Während in Chile z.B. es schon hilfreich ist, wenn man nur ein chilenischen Grossvater hat, wird in Peru meine Tochter z.B. wie eine z-beliebige Ausländerin behandelt, obwohl ihre verstorbene Mutter zeit ihres Lebens immer die peruanische Staatsbürgerschaft besass.

    Ebenso z.B. die Mindestsätze für ausländische Rentner. In Chile gibt es gar keine Mindesthöhe an Rente, die man vorweisen muss. Man muss nur genügend Einkünfte haben, um in Chile leben zu können. In Kolumbien dagegen muss man US$ 660 an monatlicher Rente vorweisen können, in Peru sind es US$ 1000, in Brasilien US$ 1300 und in Mexiko sogar EUR 1920!

    Das hat mir der Höhe der Lebenskosten nicht das Geringste zu tun. In Kolumbien lebt man keinesfalls halb so billig wie in Brasilien und auch lebt man in Kolumbien nicht um ein Drittel billiger als in Peru. Überhaupt ist in Peru der Mindestlohn S/ 930 und ich kann sogar als Mieter locker mit S/ 600 pro Monat auskommen. Ein Rentner soll hier aber in Peru mindestens US$ 1000 vorweisen können, das sind S/ 3300. Ein Schullehrer verdient hier zwischen S/ 1300 und S/ 1600 und ein Software-Ingenieur mit ein paar Jahren Berufserfahrung verdient bei der Finanzverwaltung S/ 4000.
    Danke für Deine Mühe, diese Karte rausgesucht und hochgeladen zu haben. Also, das ist schon eine Menge Geld (in meinen Augen ) welche man im Monat als Rente zur Verfügung haben muss um in Mexiko leben zu dürfen. Das Deine Tochter in Peru nicht wie eine Staatsangehörige Perus behandelt wird obwohl die Mutter diese hatte, das ist schon hart. Aber hängt sicher damit zusammen, dass sie nicht die peruanische hat, sondern eine andere Staatsbürgerschaft oder ?
    Auch die Voraussetzung in Peru ist etwas hoch ( Die Höhe der Einkünfte für Rentner im Monat ). Sie wollen wohl nur die Wohlhabendsten haben. Du kennst dich ja gut aus mit den Gesetzen. Alles Gute und schönes Silvester morgen !
    Wie feiert man dort in Peru ?
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  10. #20
    No Loitering! Benutzerbild von Haspelbein
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    Standard AW: Eindrücke, Videos, Erfahrungen , Arbeit und Leben in Mexiko , Schattenseiten und Sonnenseite

    Ich hatte mal bei einem Urlaub angefragt, wie es mit den Lebenshaltungskosten in Mexiko so sei, und die Immobilien waren deutlich preiswerter als in den USA, aber die meisten Konsumartikel waren es nicht. Die Sicherheitslage war nicht katastrophal, aber es bildete sich schon das heraus, was eine Bekannte meinerseits aus Mexico City kannte: Man bewegt sich im Auto von einer sicheren Zone zur nächsten sicheren Zone, man ist sich der Lage schon bewusst, und muss sich darauf einstellen.

    Bei der Bürokratie stimme ich Rumpel zu, und die Einwanderung gestaltet sich oftmals schwer. Davon abgesehen ist Mexiko in Teilen ein unheimlich schönes Land, mit sehr aufgeschlossenen Menschen. Allerdings verliert der Staat in Mexiko immer mehr die Kontrolle, das muss man leider auch so sehen.
    Der einzige Weg, mit einer unfreien Welt umzugehen, ist, selbst so absolut frei zu werden, dass allein Deine Existenz ein Akt der Rebellion ist.

    Albert Camus

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