Sind Geschlechter nur ein Konstrukt unserer ursprünglich religiösen und traditionellen Gesellschaft und sollten sie daher allmählich aus unserem Bewusstsein verschwinden?
Antje Schrupp ist Politikwissenschaftlerin und hat sich mit ebenjener Frage in der ZEIT befasst:


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Gibt es Frauen und Männer überhaupt?

Mit dem Satz "Sex is real" löste die Fantasy-Autorin J.K. Rowling einen Shitstorm aus. Sie meint, biologische Geschlechterdifferenzen seien klar definiert. Stimmt nicht.

Der Verweis auf die Biologie von Geschlecht erlebt derzeit wieder eine Renaissance. Dass "die Natur" die Menschen nun einmal in Frauen und Männer eingeteilt hätte, ist nicht nur in konservativen Kreisen eine populäre Idee. Auch unter Feministinnen werden Stimmen laut, die die Geschlechterdifferenz wieder stärker in den Körpern verankern möchten: "Sex is real", twitterte kürzlich die Harry-Potter-Erfinderin J. K. Rowling und unterstützte damit Maya Forstater, eine britische Wissenschaftlerin. Deren Arbeitsvertrag bei einem Forschungsinstitut war nicht verlängert worden, weil sie die Ansicht vertritt, Geschlecht sei ein biologischer Fakt und nicht veränderbar – und sich im Umgang mit Transgender-Personen auch so verhält. Rowling ließ zwar offen, ob sie persönlich Forstaters Meinung teilt, unterstützte aber vorbehaltlos deren Recht, eine solche Meinung zu vertreten. In den sozialen Medien erhielt sie dafür viel Kritik, aber auch viel Zustimmung.


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