User in diesem Thread gebannt : Daggu and Heisenberg


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Thema: "Der wahre Mensch" - wie stellt man sich diesen "wahren" Menschen vor ?

  1. #21
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    Standard AW: "Der wahre Mensch" - wie stellt man sich diesen "wahren" Menschen vor ?

    Zitat Zitat von Pillefiz Beitrag anzeigen
    Um die Frage beantworten zu können fehlen mir noch mindestens 38 Links, 12 Vollzitate und 4 Horoskope.
    sei doch so gut und ändere den titel in "die ware mensch", dann stimmt es.
    schrittchen für schrittchen wird uns die sprache genommen.
    ein volk, dem die sprache genommen wird, hat irgendwann nichts mehr zu sagen
    Die Menschenrechte sind erfunden worden, um die 10 Gebote zu verdrängen. (shahirrim)
    Manche Wege sieht man nicht kommen, die plant man auch nicht, die geht man aber. , danke an dich

  2. #22
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    Standard AW: "Der wahre Mensch" - wie stellt man sich diesen "wahren" Menschen vor ?

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Nein, du bewertest. Ständig. Hier ein Auszug zu deiner Bewertung:

    Der rationale Mensch als schlechtes Vorbild. Besser wäre, er würde seinen Horizont dermaßen erweitern dass er ALLES zulässt und somit nur noch philosophiert und die Realität gar nicht mehr erkennen kann. Um es böse auszudrücken Tutsi, du hättest gerne eine autistische Menschheit die nur in sich lebt. Jeder in seiner eigenen Traumwelt ohne irgendwas fixes.


    Vielleicht ist es eher Resignation, weil sie sehen wie die Menschen SIND und nicht wie sie sein könnten. Potential geht auch in zwei Richtungen. Es wurde hier ja schon die Degeneration genannt. Auch das ist ein "Fortschritt" aber einer in die falsche Richtung.


    Gerade bei dir finde ich diesen Ausspruch durchaus amüsant. Denn das bedeutet immer auch Reflexion bei der es bei deinen eigenen Ausführungen zuhauf fehlt.


    Wieder die unterschwellige Wertung: Unaufgeschlossenheit. Während umgekehrt dir wiederum Naivität vorgeworfen werden kann.

    _________________

    Nein ich nehme das, was bisher geschehen ist als Fakt hin, als Realität und als Wahrheit solange, bis es neue Beweise gibt. Bisher gibt es keine neuen Beweise also wird es wohl so passiert sein. Aus Einfachem wird Komplexes. Aus Stagnation entsteht nichts Neues, also muss sich etwas ändern damit sich auch der Mensch ändert. In unseren wandelbaren Gesellschaften ändert sich aber ständig etwas, also verändert sich auch der Mensch. Nur sind die Veränderungen dermaßen schnell, dass sich der Mensch nicht anpassen kann.
    Gleichzeitig leben die meisten Menschen auf diesem Planeten unterdrückt. Sie können also weder lange, schwere Gedankengänge beginnen noch zu Ende führen. Ein Teil der Menschen will das auch nicht, weil sie ihre Misere im Leben verdrängen.

    Für mich bedeutet der erste Schritt immer weiter lernen zu wollen. Ja selbst (in meinen Augen) völlig schwachsinnige Dinge wie Religionen müssen letztlich von uns gelernt werden. Nicht um sie auszuführen, sondern um aus ihnen zu lernen, dass sie unnötig sind und wären auf der Welt wenn man sie richtig angeht.


    Evolution. Es bedarf immer eines Prozesses und einer der Prozesse bedeutet nunmal, dass man auch einmal zerstören muss um zu erkennen welche Auswirkungen das hat. Das würde eine andere Zivilisation genauso machen. Lernen eben.


    Woir brauchen vor allen Dingen Sprache. Eine eindeutige Sprache und am besten und idealsten wäre es, wenn es für alles ein Wort gäbe, denn dann könnte man sich nicht falsch interpretieren. Leider gibt es das nicht. Das machen im übrigen die Sprachwissenschaften, also Wissenschaft. Wissenschaft bedeutet immer Näherung. Das was du dir wünscht ist, dass der Mensch mehr glaubt. Das wünsche ich ihm nicht, denn einen großen Teil dieser alten Glaubensrichtungen sind zum Glück verschwunden. (Manche tauchen durch Zugezogene vermehrt wieder auf) Und Glauben bedeutet immer Wissen abzulehnen und sich mit etwas zufrieden geben, wofür es keine Beweise gibt.
    Am besten wäre immer nur an die Lücken zu glauben, die werden aber Stück für Stück weniger....
    :-) Du willst mich analysieren und verletzen, darauf deutet Deine Antwort für mich - aus meinem Blickwinken - hin. :-)

    Aber, ich glaube, das brauchst Du.

    blau: Genau, das, was Du mir vorhältst, woran Du Dich immer gern fest hältst - daß andere nur schwachsinnig sind, wenn sie nicht Deiner Meinung sind - und nun glaubst Du, Du hast die Weisheit mit den kleinen Löffelchen gegessen und merkst gar nicht, wie sehr Du selbst in dem mir zugedeuteten Trott gehst.

    Ich formulieren Deine Worte dahingehend, daß jeder Mensch, der einen Glauben hat, verblödet ist, schwachsinnig, bescheuert, man muß diesen Menschen ändern, indem man ihm das abtrainiert, was "Nietzsche" nicht gefällt und ihm deshalb abgeht und er es gar nicht haben will, weil also nur das richtig und gut und perfekt ist, was er sich vorstellt.

    Siehst Du das auch so oder siehst Du Dich anders ?

    Wie siehst Du Dich ? :-)

    Kannst Du ganz ehrlich Dir gegenüber sein ?

    Nimmst Du Dich auch so wahr, wie Dich andere sehen ?

  3. #23
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    Standard AW: "Der wahre Mensch" - wie stellt man sich diesen "wahren" Menschen vor ?

    Zitat Zitat von Tutsi Beitrag anzeigen
    :-) Du willst mich analysieren und verletzen, darauf deutet Deine Antwort für mich - aus meinem Blickwinken - hin. :-)
    Aber, ich glaube, das brauchst Du.
    blau: Genau, das, was Du mir vorhältst, woran Du Dich immer gern fest hältst - daß andere nur schwachsinnig sind, wenn sie nicht Deiner Meinung sind - und nun glaubst Du, Du hast die Weisheit mit den kleinen Löffelchen gegessen und merkst gar nicht, wie sehr Du selbst in dem mir zugedeuteten Trott gehst.
    Ich formulieren Deine Worte dahingehend, daß jeder Mensch, der einen Glauben hat, verblödet ist, schwachsinnig, bescheuert, man muß diesen Menschen ändern, indem man ihm das abtrainiert, was "Nietzsche" nicht gefällt und ihm deshalb abgeht und er es gar nicht haben will, weil also nur das richtig und gut und perfekt ist, was er sich vorstellt.
    Siehst Du das auch so oder siehst Du Dich anders ?
    Wie siehst Du Dich ? :-)
    Kannst Du ganz ehrlich Dir gegenüber sein ?
    Nimmst Du Dich auch so wahr, wie Dich andere sehen ?
    Nein die sind schwachsinnig wenn sie an etwas ohne Beweis GLAUBEN während es für 99% der Dinge BEWEISE GIBT, die keinen Glauben benötigen sondern WISSEN MEHREN. Du kannst glauben, dass es Reinkarnation gibt, aber solange es keine Beweise gibt ist die naheliegendste Antwort immer die Beste und die lautet: So wie unser individuelles Bewusstsein durch den Vorgang unseres Körpers und dessen Sinnesreizen entsteht, sich entwickelt, so ist er auch nach dem Tod genauso nicht mehr vorhanden wie vor unserem Erscheinen als Individuum.

    Ich formulieren Deine Worte dahingehend, daß jeder Mensch, der einen Glauben hat, verblödet ist, schwachsinnig, bescheuert, man muß diesen Menschen ändern, indem man ihm das abtrainiert, was "Nietzsche" nicht gefällt und ihm deshalb abgeht und er es gar nicht haben will, weil also nur das richtig und gut und perfekt ist, was er sich vorstellt.
    Da hast du falsch gedacht. Ich erkläre es dir wieder anhand eines Beispiels: Während du Backsteine anguckst und davon gehört hast, dass es möglich ist per Gedanken eine Mauer zu bauen, nehme ich den Mörtel, die Steine und baue eine Mauer. In deiner Vorstellung magst du eine Mauer gebaut haben und ich habe physisch eine Mauer gebaut, du kannst sogar behaupten du hättest eine Mauer gebaut und mehr Menschen sollten so aufgeschlossen sein, dass sie im Geiste eine Mauer bauen. Aber du wirst genau in dem Moment vom Wasser mitgerissen wenn der Staudamm reißt und du keine physische Mauer gebaut hast. Es sei denn, und genau das meine ich mit lernen, dass das Wasser dann wirklich um dich herum fließen würde. In dem Fall müsste ich meine Ansicht ändern und lernen.

    Ich sehe mich daher als permanent Lernenden, der erst einmal offen für alles ist, wenn es BEWEISE gibt. Der nichts glaubt bis es glaubhaft ist. Wie die Liebe. Daran glaube ich. Bekomme ich jeden Tag von meiner Frau und meinen Kindern bewiesen, obwohl ich z.B. Liebe niemals anfassen könnte. Ich könnte sie niemals zureichend definieren. Es gibt keine Worte dafür oder allumfängliche Erklärungen. Auch kann kein anderer das für mich bewerten, oder für mich deuten, erklären oder verändern. Der Punkt ist nur der: Bisher deutet NICHTS darauf hin, dass mich diese Personen nicht lieben und daher glaube ich daran. Sollte ich nun dem glauben, der etwas anderes BEHAUPTET?

    Ich bin mir gegenüber ehrlich, ich gestehe ja auch Fehler ein wenn man mich darauf hinweist.

    Ich nehme mich so wahr wie ich bin, mit allen Ecken und Kanten. Dazu zählt auch, dass ich ein sehr ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden habe, gleichzeitig aber MEINE Gerechtigkeit einfüge weil ich sehe, wohin die "menschliche Gerechtigkeit" geführt hat. Für mich ist es nicht gerecht, dass man alle Menschen für das verantwortlich macht, was ein paar Millionen Menschen mit der Erde, ihren Geschöpfen die darauf leben, den Pflanzen und der Umwelt anstellen. Für mich ist es nicht gerecht, dass Menschen heutzutage noch hungern müssen, gleichzeitig aber Menschen FORDERN wir müssten für alle ihre Nachkommen sorgen. Für mich ist es nicht gerecht, wenn man ganze Ethnien oder Rassen abwertet, weil diese NIE eine Chance hatten etwas zu erreichen in der Gesellschaft in der sie leben oder in der Region. Es wird nicht aus jedem ein Raketenwissenschaftler, nicht jeder ist "unnütz" der z.B. als Müllmann arbeitet (wie man den sonst nennt ist mir egal, ich schätze diesen Beruf). Aber ich lege die Welt nicht fest. Ich sehe sie mir nur an und denke meinen Teil und das versuche ich OHNE Vorurteile, OHNE Glauben, mit Werten die ich für richtig halte und von denen ich annehme, dass der Großteil der Menschen sie gerne auch HÄTTE wie auch benutzen WÜRDE wenn er nur KÖNNTE. Ich habe mitunter ein großes Privileg NOCH denken zu dürfen was ich will, wenn ich alles was von außen komme beleuchte und bewerte, analysiere, auch mich selbst. Nur dann muss ich auch was daraus machen. Im hier und jetzt, in der Gegenwart und in der Realität und würde ich versuchen wollen mit Glaube das zu füllen, was auf der Welt fehlt, würde ich nur noch apathisch dort sitzen und NICHTS würde sich verändern außer dass ich da sitze. Kleine Steine anstoßen, eine Familie gründen und meine Wertvorstellungen zeigen (so verbohrt dass sie diese annehmen MÜSSEN bin ich nicht, aber dann müssen sie auch mit der Konsequenz daraus leben, wie ich ja auch). Würde ich das nicht tun, würde ich nur hoffen, nur beten oder glauben es wäre viel schöner wenn.... ja, dann wäre es schöner, in meinem Kopf. Aber da draußen wäre es nicht schöner. Und darum bleibe ich bei der Welt da draußen. Je mehr wir sie verstehen, je mehr wir herausfinden, umso genauer können wir mit ihr leben, alle Menschen, auch zusammen.

    Das bin ich. Und wer bist du?

  4. #24
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    Standard AW: "Der wahre Mensch" - wie stellt man sich diesen "wahren" Menschen vor ?

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Nein die sind schwachsinnig wenn sie an etwas ohne Beweis GLAUBEN während es für 99% der Dinge BEWEISE GIBT, die keinen Glauben benötigen sondern WISSEN MEHREN. Du kannst glauben, dass es Reinkarnation gibt, aber solange es keine Beweise gibt ist die naheliegendste Antwort immer die Beste und die lautet: So wie unser individuelles Bewusstsein durch den Vorgang unseres Körpers und dessen Sinnesreizen entsteht, sich entwickelt, so ist er auch nach dem Tod genauso nicht mehr vorhanden wie vor unserem Erscheinen als Individuum.


    Da hast du falsch gedacht. Ich erkläre es dir wieder anhand eines Beispiels: Während du Backsteine anguckst und davon gehört hast, dass es möglich ist per Gedanken eine Mauer zu bauen, nehme ich den Mörtel, die Steine und baue eine Mauer. In deiner Vorstellung magst du eine Mauer gebaut haben und ich habe physisch eine Mauer gebaut, du kannst sogar behaupten du hättest eine Mauer gebaut und mehr Menschen sollten so aufgeschlossen sein, dass sie im Geiste eine Mauer bauen. Aber du wirst genau in dem Moment vom Wasser mitgerissen wenn der Staudamm reißt und du keine physische Mauer gebaut hast. Es sei denn, und genau das meine ich mit lernen, dass das Wasser dann wirklich um dich herum fließen würde. In dem Fall müsste ich meine Ansicht ändern und lernen.

    Ich sehe mich daher als permanent Lernenden, der erst einmal offen für alles ist, wenn es BEWEISE gibt. Der nichts glaubt bis es glaubhaft ist. Wie die Liebe. Daran glaube ich. Bekomme ich jeden Tag von meiner Frau und meinen Kindern bewiesen, obwohl ich z.B. Liebe niemals anfassen könnte. Ich könnte sie niemals zureichend definieren. Es gibt keine Worte dafür oder allumfängliche Erklärungen. Auch kann kein anderer das für mich bewerten, oder für mich deuten, erklären oder verändern. Der Punkt ist nur der: Bisher deutet NICHTS darauf hin, dass mich diese Personen nicht lieben und daher glaube ich daran. Sollte ich nun dem glauben, der etwas anderes BEHAUPTET?

    Ich bin mir gegenüber ehrlich, ich gestehe ja auch Fehler ein wenn man mich darauf hinweist.

    Ich nehme mich so wahr wie ich bin, mit allen Ecken und Kanten. Dazu zählt auch, dass ich ein sehr ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden habe, gleichzeitig aber MEINE Gerechtigkeit einfüge weil ich sehe, wohin die "menschliche Gerechtigkeit" geführt hat. Für mich ist es nicht gerecht, dass man alle Menschen für das verantwortlich macht, was ein paar Millionen Menschen mit der Erde, ihren Geschöpfen die darauf leben, den Pflanzen und der Umwelt anstellen. Für mich ist es nicht gerecht, dass Menschen heutzutage noch hungern müssen, gleichzeitig aber Menschen FORDERN wir müssten für alle ihre Nachkommen sorgen. Für mich ist es nicht gerecht, wenn man ganze Ethnien oder Rassen abwertet, weil diese NIE eine Chance hatten etwas zu erreichen in der Gesellschaft in der sie leben oder in der Region. Es wird nicht aus jedem ein Raketenwissenschaftler, nicht jeder ist "unnütz" der z.B. als Müllmann arbeitet (wie man den sonst nennt ist mir egal, ich schätze diesen Beruf). Aber ich lege die Welt nicht fest. Ich sehe sie mir nur an und denke meinen Teil und das versuche ich OHNE Vorurteile, OHNE Glauben, mit Werten die ich für richtig halte und von denen ich annehme, dass der Großteil der Menschen sie gerne auch HÄTTE wie auch benutzen WÜRDE wenn er nur KÖNNTE. Ich habe mitunter ein großes Privileg NOCH denken zu dürfen was ich will, wenn ich alles was von außen komme beleuchte und bewerte, analysiere, auch mich selbst. Nur dann muss ich auch was daraus machen. Im hier und jetzt, in der Gegenwart und in der Realität und würde ich versuchen wollen mit Glaube das zu füllen, was auf der Welt fehlt, würde ich nur noch apathisch dort sitzen und NICHTS würde sich verändern außer dass ich da sitze. Kleine Steine anstoßen, eine Familie gründen und meine Wertvorstellungen zeigen (so verbohrt dass sie diese annehmen MÜSSEN bin ich nicht, aber dann müssen sie auch mit der Konsequenz daraus leben, wie ich ja auch). Würde ich das nicht tun, würde ich nur hoffen, nur beten oder glauben es wäre viel schöner wenn.... ja, dann wäre es schöner, in meinem Kopf. Aber da draußen wäre es nicht schöner. Und darum bleibe ich bei der Welt da draußen. Je mehr wir sie verstehen, je mehr wir herausfinden, umso genauer können wir mit ihr leben, alle Menschen, auch zusammen.

    Das bin ich. Und wer bist du?
    Der größte Fehler der Christen ist es, daß sie immer nur vom "Glauben" reden.Sie WISSEN doch um Gott/Urkraft/Ursprung...warum argumentieren sie dann mit diesem schwammigen/defensiven Begriff "glauben"? Auch Tutsi argumentiert deswegen immer nur zögerlich, defensiv.
    Pommes frites-Belgisches Weltkulturerbe

  5. #25
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    Standard AW: "Der wahre Mensch" - wie stellt man sich diesen "wahren" Menschen vor ?

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Nein die sind schwachsinnig wenn sie an etwas ohne Beweis GLAUBEN während es für 99% der Dinge BEWEISE GIBT, die keinen Glauben benötigen sondern WISSEN MEHREN. Du kannst glauben, dass es Reinkarnation gibt, aber solange es keine Beweise gibt ist die naheliegendste Antwort immer die Beste und die lautet: So wie unser individuelles Bewusstsein durch den Vorgang unseres Körpers und dessen Sinnesreizen entsteht, sich entwickelt, so ist er auch nach dem Tod genauso nicht mehr vorhanden wie vor unserem Erscheinen als Individuum.


    Da hast du falsch gedacht. Ich erkläre es dir wieder anhand eines Beispiels: Während du Backsteine anguckst und davon gehört hast, dass es möglich ist per Gedanken eine Mauer zu bauen, nehme ich den Mörtel, die Steine und baue eine Mauer. In deiner Vorstellung magst du eine Mauer gebaut haben und ich habe physisch eine Mauer gebaut, du kannst sogar behaupten du hättest eine Mauer gebaut und mehr Menschen sollten so aufgeschlossen sein, dass sie im Geiste eine Mauer bauen. Aber du wirst genau in dem Moment vom Wasser mitgerissen wenn der Staudamm reißt und du keine physische Mauer gebaut hast. Es sei denn, und genau das meine ich mit lernen, dass das Wasser dann wirklich um dich herum fließen würde. In dem Fall müsste ich meine Ansicht ändern und lernen.

    Ich sehe mich daher als permanent Lernenden, der erst einmal offen für alles ist, wenn es BEWEISE gibt. Der nichts glaubt bis es glaubhaft ist. Wie die Liebe. Daran glaube ich. Bekomme ich jeden Tag von meiner Frau und meinen Kindern bewiesen, obwohl ich z.B. Liebe niemals anfassen könnte. Ich könnte sie niemals zureichend definieren. Es gibt keine Worte dafür oder allumfängliche Erklärungen. Auch kann kein anderer das für mich bewerten, oder für mich deuten, erklären oder verändern. Der Punkt ist nur der: Bisher deutet NICHTS darauf hin, dass mich diese Personen nicht lieben und daher glaube ich daran. Sollte ich nun dem glauben, der etwas anderes BEHAUPTET?

    Ich bin mir gegenüber ehrlich, ich gestehe ja auch Fehler ein wenn man mich darauf hinweist.

    Ich nehme mich so wahr wie ich bin, mit allen Ecken und Kanten. Dazu zählt auch, dass ich ein sehr ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden habe, gleichzeitig aber MEINE Gerechtigkeit einfüge weil ich sehe, wohin die "menschliche Gerechtigkeit" geführt hat. Für mich ist es nicht gerecht, dass man alle Menschen für das verantwortlich macht, was ein paar Millionen Menschen mit der Erde, ihren Geschöpfen die darauf leben, den Pflanzen und der Umwelt anstellen. Für mich ist es nicht gerecht, dass Menschen heutzutage noch hungern müssen, gleichzeitig aber Menschen FORDERN wir müssten für alle ihre Nachkommen sorgen. Für mich ist es nicht gerecht, wenn man ganze Ethnien oder Rassen abwertet, weil diese NIE eine Chance hatten etwas zu erreichen in der Gesellschaft in der sie leben oder in der Region. Es wird nicht aus jedem ein Raketenwissenschaftler, nicht jeder ist "unnütz" der z.B. als Müllmann arbeitet (wie man den sonst nennt ist mir egal, ich schätze diesen Beruf). Aber ich lege die Welt nicht fest. Ich sehe sie mir nur an und denke meinen Teil und das versuche ich OHNE Vorurteile, OHNE Glauben, mit Werten die ich für richtig halte und von denen ich annehme, dass der Großteil der Menschen sie gerne auch HÄTTE wie auch benutzen WÜRDE wenn er nur KÖNNTE. Ich habe mitunter ein großes Privileg NOCH denken zu dürfen was ich will, wenn ich alles was von außen komme beleuchte und bewerte, analysiere, auch mich selbst. Nur dann muss ich auch was daraus machen. Im hier und jetzt, in der Gegenwart und in der Realität und würde ich versuchen wollen mit Glaube das zu füllen, was auf der Welt fehlt, würde ich nur noch apathisch dort sitzen und NICHTS würde sich verändern außer dass ich da sitze. Kleine Steine anstoßen, eine Familie gründen und meine Wertvorstellungen zeigen (so verbohrt dass sie diese annehmen MÜSSEN bin ich nicht, aber dann müssen sie auch mit der Konsequenz daraus leben, wie ich ja auch). Würde ich das nicht tun, würde ich nur hoffen, nur beten oder glauben es wäre viel schöner wenn.... ja, dann wäre es schöner, in meinem Kopf. Aber da draußen wäre es nicht schöner. Und darum bleibe ich bei der Welt da draußen. Je mehr wir sie verstehen, je mehr wir herausfinden, umso genauer können wir mit ihr leben, alle Menschen, auch zusammen.

    Das bin ich. Und wer bist du?
    WOW :-) Nietsche gleich Marx - wo ist Dein Sockel :-)

    Wer ich bin ? :-)

    Ein Mensch mit Ecken und Kanten - nicht perfekt wie Du und nachdenklich und nicht in der Schiene wie Du befindlich.

    Da ich die Sache mit der Reinkarnation schon so oft erklärt habe, mit eigenen Worten, nun die Worte der Anderen, die - ich hoffe, Du merkst es - auch nicht dumm sind - aber natürlich nicht so schlau wie Nietzsche, der nichts für möglich hält, außer, man stößt mit dem Stein an seinen Kopf :-)

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    2012 sagten 70 Prozent der Deutschen, sie würden nicht an die Reinkarnation glauben. Das ist, als würde man mit verbundenen Augen durchs Leben fahren: Man weiß weder, woher man kommt, noch wohin man geht – und auch nicht weshalb. Lesen Sie hier, wie alt und weitverbreitet das Wissen um die Wiederverkörperung ist und welche großen Geister immer davon überzeugt gewesen sind – egal wie sehr die Autoritäten es verneinten. Denn unser Leben und Gott machen erst dann Sinn, wenn man weiß, dass wir so lange wiederkommen, bis wir alle Lektionen gelernt und damit Meisterschaft erreicht haben.
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    Übrigens, kannst Du Uran und Radioaktivität nicht anfassen - die Zellen der Körper siehst Du auch erst, als wir die Mikroskope erfunden haben und vieles andere auch.

    Man kann es Dir sagen/schreiben, man kann es Dir erklären, Du bleibst bei dem, was Du für richtig hältst und alle anderen sollen genauso denken - wenn also alle wie gut-Nietzsche wären, wäre die Welt total in Ordnung - also ein Ratschlag von Dir an alle Menschen: werdet wie ich und schon ist die Welt in Ordnung. :-)


  6. #26
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    Standard AW: "Der wahre Mensch" - wie stellt man sich diesen "wahren" Menschen vor ?

    Zitat Zitat von Tutsi Beitrag anzeigen
    ....
    Ich bin nicht perfekt. Ich werde nie perfekt sein. Ich kann mich aber der Perfektion von einer Seite nähern. Und du eben von der anderen Seite.

    Ich sehe in deinem Link zur Wiedergeburt keine Fakten. Nur dass die Völker, welche wohl daran glauben und glaubten, von dem Artikel/Buchschreiber gelobt werden, dass es genau so sei. Aber ich sehe hier keine FAKTEN. Ich sehe Vermutungen, und könnte, und sollte, und müsste, und ich will es so. Aber kein: So IST es, WEIL....
    Das ist aber schon in der Überschrift zu erkennen:
    Man weiß weder, woher man kommt, noch wohin man geht – und auch nicht weshalb.
    Ich weiss woher ich komme. Ich weiss wohin ich gehe und ich weiss auch warum. Du hingegen WILLST das nicht wissen. Machst die Augen, Ohren zu und murmelst: "Das reicht mir nicht, ich will das SO nicht, ich will, dass was anderes wahr ist und glaube daran." Mach das doch. Kein Problem mit. Nur damit so anmaßend zu sein, andere für dumm, blöde, eingeschränkt in deren Horizont zu sein, weil sie nicht GLAUBEN, DAS ist das Verbohrte in dir. In Wirklichkeit projizierst du all das auf mich. Ich will nicht glauben und deshalb bin ich ein Mensch der noch nicht vollkommen ist, der erst noch lernen muss, dass es Dinge gibt, die man nicht begreifen kann und soll, sondern glauben. Du willst aus den Menschen Gläubige machen, doch haben die meisten Menschen den Glauben überwunden.

    Es wäre jetzt Zeit für den Menschen, sofern er dies als Lücke sieht, diese Lücke zu schließen. Dafür benötigt er aber nicht einen weiteren Aberglauben. Denn genau das war es in den letzten Jahrhunderten und Jahrtausenden. Aberglaube. Oder um die Argumente umzukehren, denkst du, dass am Himmel ein Käfer erscheint und die Sonne wegschiebt damit es Nacht wird? Aber früher hat man das geglaubt, und alle die dies nicht taten waren verblendete Stumpfsinnige.

    Übrigens, kannst Du Uran und Radioaktivität nicht anfassen - die Zellen der Körper siehst Du auch erst, als wir die Mikroskope erfunden haben und vieles andere auch.
    Aber messen. Während du Reinkarnation nicht messen/bemessen/beweisen kannst. Ob NOCH NICHT ist dabei völlig egal. In dem Moment in welchem die Reinkarnation bewiesen wäre, in dem Moment "glaube" ich daran. Wieder genau das, was uns unterscheidet. Wenn die Reinkarnation bewiesen wäre, und möglicherweise in einer anderen Art als du sie dir vorstellst, drehst du dich um uns suchst nach etwas, was dich besser erfüllt. Was sich besser anfühlt für dich, was viel schöner, ästhetischer oder wahrer klingt. ICH NICHT.

    ...Du bleibst bei dem, was Du für richtig hältst und alle anderen sollen genauso denken ...
    Wenn ich sage "Nilpferd" dann wäre es wunderschön wenn alle mit denen ich spreche an ein Nilpferd denken und nicht an einen Affen. DAS ist das was ich für richtig und gut halte. So wünschte ich es mir, dass Kinder in Schulen das lernen was IST und nicht was "sein könnte". Denn was sein könnte, das malt sich jeder selber aus und glaubt daran. Was ich auch keinem nehmen möchte. Man kann auch glauben die Welt sei nur 6000 Jahre alt. Es stimmt nur einfach nicht. Die anderen überzeugen die Erde sei nur 6000 Jahre alt ist eine Negierung der Fakten. Selbst wenn sie nun anstatt x Mrd. Jahre nur x Mio. Jahre alt wäre, in jedem Fall ist sie älter als 6000 Jahre.

    ...wenn also alle wie gut-Nietzsche wären, wäre die Welt total in Ordnung...
    Wäre sie eben nicht. Weil ich nicht perfekt bin. Ich bin auch nur Produkt dessen, was meine Umwelt, meine Sinne mir mitteilen und was an Informationen auf mich zukommen.

    also ein Ratschlag von Dir an alle Menschen: werdet wie ich und schon ist die Welt in Ordnung. :-)
    Mein Ratschlag ist: Benutzt das Ding zwischen den Ohren, es ist nicht zum Blut kühlen geeignet, wacht endlich auf aus euren Kindheitsvorstellungen und Hoffnungen. Betet nicht dass göttliche Hilfe kommt, leistet selber Hilfe wenn ihr das wollt. Hofft nicht die Welt würde besser wenn alle Leute etwas bestimmtes glauben würden, packt an DAMIT die Welt ein besserer Ort wird. Sucht nicht nach einem Leben nach dem Tod und werft damit euer Leben weg, nutzt dieses Leben und was danach kommt: Wer weiss?

  7. #27
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    Standard AW: "Der wahre Mensch" - wie stellt man sich diesen "wahren" Menschen vor ?

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Ich bin nicht perfekt. Ich werde nie perfekt sein. Ich kann mich aber der Perfektion von einer Seite nähern. Und du eben von der anderen Seite.

    Ich sehe in deinem Link zur Wiedergeburt keine Fakten. Nur dass die Völker, welche wohl daran glauben und glaubten, von dem Artikel/Buchschreiber gelobt werden, dass es genau so sei. Aber ich sehe hier keine FAKTEN. Ich sehe Vermutungen, und könnte, und sollte, und müsste, und ich will es so. Aber kein: So IST es, WEIL....
    Das ist aber schon in der Überschrift zu erkennen:

    Ich weiss woher ich komme. Ich weiss wohin ich gehe und ich weiss auch warum. Du hingegen WILLST das nicht wissen. Machst die Augen, Ohren zu und murmelst: "Das reicht mir nicht, ich will das SO nicht, ich will, dass was anderes wahr ist und glaube daran." Mach das doch. Kein Problem mit. Nur damit so anmaßend zu sein, andere für dumm, blöde, eingeschränkt in deren Horizont zu sein, weil sie nicht GLAUBEN, DAS ist das Verbohrte in dir. In Wirklichkeit projizierst du all das auf mich. Ich will nicht glauben und deshalb bin ich ein Mensch der noch nicht vollkommen ist, der erst noch lernen muss, dass es Dinge gibt, die man nicht begreifen kann und soll, sondern glauben. Du willst aus den Menschen Gläubige machen, doch haben die meisten Menschen den Glauben überwunden.

    Es wäre jetzt Zeit für den Menschen, sofern er dies als Lücke sieht, diese Lücke zu schließen. Dafür benötigt er aber nicht einen weiteren Aberglauben. Denn genau das war es in den letzten Jahrhunderten und Jahrtausenden. Aberglaube. Oder um die Argumente umzukehren, denkst du, dass am Himmel ein Käfer erscheint und die Sonne wegschiebt damit es Nacht wird? Aber früher hat man das geglaubt, und alle die dies nicht taten waren verblendete Stumpfsinnige.


    Aber messen. Während du Reinkarnation nicht messen/bemessen/beweisen kannst. Ob NOCH NICHT ist dabei völlig egal. In dem Moment in welchem die Reinkarnation bewiesen wäre, in dem Moment "glaube" ich daran. Wieder genau das, was uns unterscheidet. Wenn die Reinkarnation bewiesen wäre, und möglicherweise in einer anderen Art als du sie dir vorstellst, drehst du dich um uns suchst nach etwas, was dich besser erfüllt. Was sich besser anfühlt für dich, was viel schöner, ästhetischer oder wahrer klingt. ICH NICHT.


    Wenn ich sage "Nilpferd" dann wäre es wunderschön wenn alle mit denen ich spreche an ein Nilpferd denken und nicht an einen Affen. DAS ist das was ich für richtig und gut halte. So wünschte ich es mir, dass Kinder in Schulen das lernen was IST und nicht was "sein könnte". Denn was sein könnte, das malt sich jeder selber aus und glaubt daran. Was ich auch keinem nehmen möchte. Man kann auch glauben die Welt sei nur 6000 Jahre alt. Es stimmt nur einfach nicht. Die anderen überzeugen die Erde sei nur 6000 Jahre alt ist eine Negierung der Fakten. Selbst wenn sie nun anstatt x Mrd. Jahre nur x Mio. Jahre alt wäre, in jedem Fall ist sie älter als 6000 Jahre.


    Wäre sie eben nicht. Weil ich nicht perfekt bin. Ich bin auch nur Produkt dessen, was meine Umwelt, meine Sinne mir mitteilen und was an Informationen auf mich zukommen.


    Mein Ratschlag ist: Benutzt das Ding zwischen den Ohren, es ist nicht zum Blut kühlen geeignet, wacht endlich auf aus euren Kindheitsvorstellungen und Hoffnungen. Betet nicht dass göttliche Hilfe kommt, leistet selber Hilfe wenn ihr das wollt. Hofft nicht die Welt würde besser wenn alle Leute etwas bestimmtes glauben würden, packt an DAMIT die Welt ein besserer Ort wird. Sucht nicht nach einem Leben nach dem Tod und werft damit euer Leben weg, nutzt dieses Leben und was danach kommt: Wer weiss?
    Ich glaube nicht, daß Du Dir sicher bist und woher Du kommst, Du als Seele (was Du aber abstreitest), weißt Du nicht, vielleicht fühlst Du es - ach, ich vergaß, Seele und Fühlen und Liebe kann man nicht in eine Formel stecken, ist also unbeweisbar.

    Weil ich Deinen Gesichtskreis doch etwas für eingeschränkt halte, wozu soll ich das denken, von dem Du glaubst, daßdas, was zwischen Deinen Ohren tickt, das Allheilmittel für alle wäre.

    Damit würdest Du die individuelle Art allen Menschen absprechen und nur das für richtig und gut halten, was nur Du denkst, der Denker aller Zeiten, der Denker des gesamten Universums und alle Leute, die nicht so denken, sind dumm und einfälit, weil es Dir nicht gefällt, daß es etwas gibt, was nicht in Dir ist und nicht sein kann, nicht bei dieser Einstellung.

    Wozu soll ich Dir böse sein, wenn Du so denkst oder denken willst - dann denke doch so, aber gestatte bitte anderen Leuten, daß sie vielleicht mehr sehen (innerlich) - (und das bin nicht unbedingt ich, sondern viele andere, denen Du es genauso absprichst, daß sie die Dinge richtig sehen könnten. Weil Du in der Einbildung lebst, daß Du nur in Formeln denken mußt und dann ist alles gut.

    Also sind in Deinen Augen die Leute alles Spinner, die nicht in Dein Denken hinein gehen können - immerhin haben sie nicht Deinen "überragenden" Kopf zwischen den Ohren - sondern sind einfach ....nichts für Dich, weil sie nicht denken wie Du ?

    Nun, ich weiß nicht, wer Du in Wirklichkeit bist - ob Du wirklich Familie hast - Kinder, die Du angeblich liebst, aber ich habe nie so kleine Geschichten von Dir und Deiner Familie gehört, /gelesen, worüber Du Dich freust, was in Euren Alltag passiert, worüber Du glücklich bist und ich kann auch nicht nachprüfen, ob Deine Aussagen über eine angeblich glückliche Familie wirklich stimmt - ich kann es Dir glauben, muß es aber nicht. Weil ich es nicht sehe - Du verlangst, ich muß es glauben, weil Du es angeblich mit Fakten belegst - nur leider sehe ich da keine Fakten, weil wir im Forum/im Internet nunmal ohne Formeln sind, weil wir einfach nur im virtuellen Raum stecken.

    Gibt vielleicht, :-) , nach Deiner Vorliebe für Formeln halt auch eine Formel für virtuellen Raum - aber - wir sind hier formlos - vor allem, wenn wir den Computer ausschalten, dann sind wir einfach weg - für jeden Anderen, der nicht in unserer Nähe ist.

    Es gab vor 20 oder 10 000 Jahren Menschen, die hätten andere Menschen ausgelacht, wenn sie ihnen von Autos und Flugzeugen, die da herum schwirren könnten, erzählen.

    Dann wurde es zur Materie - vom Gedanken - unsichtbar - zur Materie - warum sollte das in den nächsten Tausenden von Jahren nicht möglich, daß das, was manche Menschen können, in den sich den Gedankenraum - dieser auch zur Materie wird.

    Und wenn Du glaubst, ich hänge den ganzen Tag diesen Gedanken an, dann weiß ich, daß Du mich mit Deinen Augen so siehst, wie Du mich sehen willst, wobei Du Deine Abneigungen gegen mich in deine Vorstellungen mit hinein legt.

    Für Deinen Frust hast Du mich auserkoren, weil Du vielleicht mit Deinem Leben gar nicht so glücklich bist, wie Du es hier vormachen willst - aber das ist Deine Sache, nur lasse ich mich da nicht runterreißen, weil mir solche Leute schon mehrmals begegnet
    sind, die einfach ihren Frust an anderen auslassen, weil ihnen ihre Art, ihr Denken, ihr Sprechen, ihr Lachen, ihr Gehen, ihre ganze Art innerlich aufstößt - warum, weiß nur derjenige, der es in sich trägt.

    Ich kenne Menschen, die haben so ein schweres Leben gehabt und immer noch haben sie ihr Lachen bewahrt - eine meiner Freundinnen, die wirklich viel im Leben geschafft hat, unter sehr schwierigen Bedingungen und ehrlich gesagt, ich schätze diese Frau, mit der ich eins in der Arbeit bekannt wurde und unsere Freundschaft hat sich so lange gehalten - bis heute.

    Weil wir beide uns den Respekt und die Achtung erhalten haben - und davon kenne ich viele Menschen.

    Ich lebe also weder abgehoben, dann würde ich auch keine Thriller lesen, noch irgendwie in was weiß ich von Dir geschilderten Welten leben - ich bin ganz normal, nur weiß ich die Dinge zu schätzen, die mir sehr viel gegeben und geholfen haben und das waren sicher nicht Menschen wie Du, die nur die Materie als einzig Richtiges sehen und auch keine Zusammenhänge erkennen.

    Wollen oder Können.

    Du begreifst nicht, was für einen inneren Schatz manche Menschen in sich tragen, weil Du es selbst wohl nie erfahren hast.

    Und das tut mir eher für Dich leid.

    Aber:.... wir haben ja noch mehr Leben vor uns - also, es ist also für Dein Leben wichtig - was dann auf Dich zukommt.

    Ich muß mit meinem Leben die Dinge regeln und das werde ich auch. :-)

    Meine Antwort wird Dir wieder nicht gefallen, es wird in Dir "arbeiten" und Du wirst mir wieder irgendwas vorwerfen - ich werde es geduldig lesen und zur Kenntnis nehmen, aber ich bleibe doch der Mensch, der ich bin.

    Und Du bleibst der Mensch, der Du bist, Du mußt mit Dir klar kommen, ich mit mir und andere Menschen auch mit sich selbst und ich werde nicht Dein Denken haben und es auch nie wollen.

    Damit mußt Du wieder klar kommen. :-)

  8. #28
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    Standard AW: "Der wahre Mensch" - wie stellt man sich diesen "wahren" Menschen vor ?

    Zitat Zitat von BrüggeGent Beitrag anzeigen
    Der größte Fehler der Christen ist es, daß sie immer nur vom "Glauben" reden.Sie WISSEN doch um Gott/Urkraft/Ursprung...warum argumentieren sie dann mit diesem schwammigen/defensiven Begriff "glauben"? Auch Tutsi argumentiert deswegen immer nur zögerlich, defensiv.
    Weil es Dinge gibt, die in einem sind und die man nicht frei gibt, weil jeder Mensch bestimmte Wege geht, manchmal eine bestimmte Bestimmung und Leitung vom Inneren her hat - es ist so vielfältig, so umfassend und ich habe über Jahre Bücher gelesen, zu denen es mich einfach "geführt" hat - ich brauchte sie für bestimmte Lebenssituationen und da waren sie dann und ich hatte spirituelle Erfahrungen, die nicht in Formeln passen - die aber da waren - und die mir zu Denken gaben.

    Das Leben ist ein ewiger Lernprozeß - der nie aufhört - und das ist gut so.

  9. #29
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    Standard AW: "Der wahre Mensch" - wie stellt man sich diesen "wahren" Menschen vor ?

    Ich habe mir gestern diesen Beitrag angehört und fand ihn sehr interessant.

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    Der Mensch hat den Planeten so grundlegend verändert, dass Forscher eine neue erdgeschichtliche Epoche ausrufen. Das Zeitalter des Anthropozän zwingt uns, Begriffe wie „Natur“ vollkommen neu zu denken und eine angemessene Ethik zu entwickeln.
    Auf 3sat gab es einen Thementag über "die wilde Erde" und hat gezeigt, daß wir auf einer glühenden Erde sitzen, die jeden Augenblick ihre Lava nach oben bringen kann - könnte.

    Eine Freundin von mit hat diese Sendung auch gesehen und gemeint, daß nichts sicher ist - und dieser ewige Kampf, die Erde retten zu wollen, auch nicht so das Wahre ist, weil: wir sind nie sicher - aber das hatte ich schon vor Monaten geschrieben, wir sitzen auf einer Erdkruste, die ständig die Bewegungen in sich trägt, die uns jeden Tag ins Verderben stürzen könnte.

    Auch in der Theosophie gibt es Beiträge über Zyklen, die uns begleiten.

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    • Gespräche am runden Tisch: Das Plus und Minus der Reue [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Gespräche am runden Tisch: Drei Pfeiler der alten Tradition [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Gespräche am runden Tisch: Zyklen der Erfahrung [Links nur für registrierte Nutzer]
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    Dieser Artikel beinhaltet einige Fragen, die sich manche immer wieder stellen. Aber - manche Menschen sagen sich, es ist nur das richtig, was ich als richtig empfinde.

    Das kann Jeder für sich halten, wie er das will - nur haben wir Gott sei Dank Meinungsfreiheit und deshalb kann jeder Mensch so denken, wie er das gern möchte - und es auch zum Ausdruck bringen.

    Im Laufe der Lebenjahre hat man gemerkt, daß man über manche Dinge Freude hat und möchte sie mitteilen und erfährt dann, daß andere diese Freude daran nicht haben - und auch nicht haben müssen und so bleibt einiges im Menschen selbst und er teilt es dann nur den Menschen mit, die sich vielleicht mit den Jahren und einigen persönlichen Erlebnissen, dessen Fragen ihnen keiner auf gewöhnlichem Wege beantworten kann, jedenfalls nicht zufrieden stellend, daß sie doch mal woanders hinschauen möchten.

    Dann erst, wenn der Mensch selbst bereit ist, kann man mit dem Menschen das Gespräch führen, daß ihnen eine Sicht erweitert.

    Das sind meine persönlichen Erfahrungen, denn Jeder, der sich öffnet, wird diesen Weg gehen, weil ihm/ihr ein Mensch begegnet, der die Tür ein bißchen öffnet und wenn man bereit ist, geht man hinein, sachte, weil es Neuland ist - und dann geht man entweder wieder hinaus, weil es einem nicht gefällt oder man geht weiter hinein.

    Das nur mal so.

    Mir sind auch meine Fehler bewußt, die ich hier gemacht habe - aber mir ist auch klar, daß es Menschen gibt, die erst dadurch neugierig geworden sind und die dann, ohne, daß es Jemand gemerkt hat, weil sie nicht schreiben oder wenig, sich bei Interesse wirklich um diese Themen, die ihnen als Anregung gedient haben, weiter informiert haben.

    Und das weiß ich ganz sicher. :-)

  10. #30
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    Standard AW: "Der wahre Mensch" - wie stellt man sich diesen "wahren" Menschen vor ?

    Zitat Zitat von Tutsi Beitrag anzeigen
    ...
    Ich glaube nicht, daß Du Dir sicher bist und woher Du kommst, Du als Seele (was Du aber abstreitest), weißt Du nicht, vielleicht fühlst Du es - ach, ich vergaß, Seele und Fühlen und Liebe kann man nicht in eine Formel stecken, ist also unbeweisbar.
    Ich WEISS, dass du das nicht glaubst. Weil du die Evolution eben nicht zur Gänze verstehst. Sie umfasst das gesamte Universum NACH dem Urknall (dessen Folgen alles messbare IN unserem Universum bedeutet). Meine Seele, mein Geist, mein Bewusstsein, ist die Kombination von: dem Zeitpunkt im Universum an welchem ich gezeugt, im Mutterleib war, geboren wurde etc. etc., daher der in diesem Augenblick enthaltenen Kombination von Raum, Zeit, Energie und Materie im Universum und dann bin ich der, der durch die Kombination der Gene meiner Eltern entstanden ist. Dann bin ich eine Kombination von den Dingen, die meine Sinne berührt haben. Meine Umwelt hat mich beeinflusst, mein gelebtes Leben hat Einfluss auf mich, alles hat mehr oder minder einen Einfluss auf mich, nicht alles kann ich erfassen und beschreiben. Das kann ich NICHT in eine Formel packen weil es zuviele Unbekannte für mich gibt. Zufall ist es nicht, Vorbestimmung nur in dem Sinne der Kausalität.

    Weil ich Deinen Gesichtskreis doch etwas für eingeschränkt halte, wozu soll ich das denken, von dem Du glaubst, daßdas, was zwischen Deinen Ohren tickt, das Allheilmittel für alle wäre.
    Damit würdest Du die individuelle Art allen Menschen absprechen und nur das für richtig und gut halten, was nur Du denkst, der Denker aller Zeiten, der Denker des gesamten Universums und alle Leute, die nicht so denken, sind dumm und einfälit, weil es Dir nicht gefällt, daß es etwas gibt, was nicht in Dir ist und nicht sein kann, nicht bei dieser Einstellung.
    Du verstehst es, wie zu erwarten, wieder nicht. Ein Nilpferd ist ein Nilpferd. Ich spreche den Leuten NICHT ab, das sie beim Wort Nilpferd an einen Affen denken. Meine Sichtweise jedoch lautet: Wenn wir alle dieselben Wörter benutzen würden für ein und dasselbe, dann verstehen wir uns GEGENSEITIG viel besser. Denn dann wird klarer was wir meinen. Jeder kann ja sagen und denken was er will, nur wenn ihn niemand versteht, wofür dann versuchen auszutauschen? Du würdest nun sagen ich beschränke die Person als Individuum. Tue ich nicht, ich sage nur, dass diese Person dann eben niemand versteht. Nicht weil der Rest das nicht will, sondern weil der eine eben meint, er würde damit die Welt verändern. Tut er nicht. Er gibt dem Kind nur einen anderen Namen, er macht es nur komplizierter sich auszutauschen.

    Weil Du in der Einbildung lebst, daß Du nur in Formeln denken mußt und dann ist alles gut.
    Ich reduziere mein Leben nicht auf Formeln sondern nach Nutzen. Was will ich? Leben. Wie will ich das? So gut wie möglich mit allen anderen. Was ist schön für mich? Liebe. Kann ich die in Formeln packen? Auch nicht. Wie auch? Es wäre aber viel schöner WENN ich es jedem mitteilen könnte wie ich es empfinde. Denn nur so kommunizieren wir. Wieder als Beispiel: Die Hieroglyphen. Wir können VERMUTEN was sie bedeuten, aber rein technisch kann man sie nur lesen und verstehen wenn man das mit dem Leben der damaligen Ägypter verknüpft. Wer kann das schon? Ein Teil, ja. Aber je weiter wir wiederum fortschreiten, desto ungenauer wird es für die kommenden Generationen werden das zu verstehen.

    Also sind in Deinen Augen die Leute alles Spinner, die nicht in Dein Denken hinein gehen können - immerhin haben sie nicht Deinen "überragenden" Kopf zwischen den Ohren - sondern sind einfach ....nichts für Dich, weil sie nicht denken wie Du ?
    Nein die meisten Leute sind Spinner weil sie nicht denken. Egal was ich denke. Empathie spielt da gar keine direkte Rolle, wäre aber schon einmal wichtiger als Egoismus. Die sind auch nicht per se nichts, sondern sie sind nur nichts wenn sie sich so verhalten.

    Für Deinen Frust hast Du mich auserkoren, weil Du vielleicht mit Deinem Leben gar nicht so glücklich bist, wie Du es hier vormachen willst - aber das ist Deine Sache, nur lasse ich mich da nicht runterreißen, weil mir solche Leute schon mehrmals begegnet
    sind, die einfach ihren Frust an anderen auslassen, weil ihnen ihre Art, ihr Denken, ihr Sprechen, ihr Lachen, ihr Gehen, ihre ganze Art innerlich aufstößt - warum, weiß nur derjenige, der es in sich trägt.
    Mal langsam. ICH habe hier MEINEN wahren Menschen aufgezeigt. Ich sehe in dem Beitrag 3 in diesem Theme nicht einen anstoß nehmenden Absatz oder Sätze die dich angreifen. Ich wollte lediglich meine Sichtweise vortragen. Ich hoffe das ist in einem Forum erlaubt. Woraufhin wieder, wieder wie erwartet:
    ich weiß, etwas darüber hinaus zu denken, ist für manche Menschen nicht wünschenswert.
    "Die Wahrheit wird nicht akzeptiert, ihr steckt euch alle die Finger in die Ohren und glaubt nur das, was ihr seht" rausposaunt wird. In geschönter Art damit es nicht direkt anstößig wird. Kann man machen, aber dann nicht meckern wenn was zurückkommt und Einfältigkeit unterstellt wird

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