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Thema: Rassenunruhen in den USA, "Black lives matter"- Bewegung

  1. #3701
    Ex-D_Plainview Benutzerbild von NEOM
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    Standard AW: Rassenunruhen in den USA, "Black lives matter"- Bewegung

    Zitat Zitat von Haspelbein Beitrag anzeigen
    Korrekt, es besteht eine Gruppendynamik, die keine Abweichung duldet. Was Terry Crews gesagt hat, ist eigentlich selbstverständlich, weil es ohne einen Dialog nicht geht. Prinzipiell erachte ich dies auch das grösste Problem mit BLM, d.h. es reisst die recht fragilen Erfolge der Schwarzen ein, als eine friedliche Untergruppe der US-Bevölkerung wahrgenommen zu werden. (Sie sind zu einem grossen Teil auch friedlich, aber die Plünderer dominieren die Medien) Dies spiegelt Probleme mit #ichauch wieder, d.h. ein als irrational empfundener Protest führt generell dazu, dass die Protestierenden vom Rest der Gesellschaft als Risiko wahrgenommen werden.
    Vollkommen richtig, man erwartet uneingeschränkte Solidraität und wenn jemand aus der eigenen Ethnien sich widersetzt, dann gilt es auch Ihn zu bekämpfen, da er wie du auch schon geschieben hast, zum rassistischen System gehört. Dann spielt die Hautfarbe keine Rolle mehr. Es kann passieren, dass BLM ein zweites Nation of Islam wird, eine extremisten Gruppierung. Bei #me too hat man auch spät erkannt, dass man vielen Frauen einen Bährendienst mit Ihrer vorschnellen Verurteilung erwiesen hat.



    Zitat Zitat von Haspelbein Beitrag anzeigen
    Die anderen Gruppen reagieren darauf hin nicht offiziell, denn es ist nicht ihr Problem. Warum sollte man sich aus der Deckung wagen, wenn andere eine Schlammschlacht veranstalten? Aber letztendlich gibt es auch hier Verteilungskämpfe und Rivalitäten. Das ist auch kein Wunder, schliesslich haben Latinos und Asiaten gegenüber den Schwarzen keinerlei Schuldbewusstsein. Eben deshalb greift auch der Ansatz von BLM viel zu kurz.
    Exakt, nur wird es interessant werden, wenn die Verteilungskämpfe beginnen. Sobald die Latinos, Araber und Asiaten anfangen Forderungen zu stellen. Das Momentum ist noch bei BLM aber das wird sich ändern.



  2. #3702
    No Loitering! Benutzerbild von Haspelbein
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    Standard AW: Rassenunruhen in den USA, "Black lives matter"- Bewegung

    Zitat Zitat von NEOM Beitrag anzeigen
    Vollkommen richtig, man erwartet uneingeschränkte Solidraität und wenn jemand aus der eigenen Ethnien sich widersetzt, dann gilt es auch Ihn zu bekämpfen, da er wie du auch schon geschieben hast, zum rassistischen System gehört. Dann spielt die Hautfarbe keine Rolle mehr. Es kann passieren, dass BLM ein zweites Nation of Islam wird, eine extremisten Gruppierung. Bei #me too hat man auch spät erkannt, dass man vielen Frauen einen Bährendienst mit Ihrer vorschnellen Verurteilung erwiesen hat.
    Das Problem sind noch nicht einmal die konkreten Anschuldigungen, denn deren Anzahl ist letztendlich gering. Es ist eher die Einsicht, dass es letztendlich jeden treffen kann, wenn etwas nur falsch genug verstanden wird. Die Aufmerksamkeit liegt nicht mehr auf der Kooperation und der Integration, sondern auf der Minimierung des Risikos. Es ist irgendwie eine Form der Entfremdung, weil man nicht missverstanden werden will. Und dies betrifft dann den Grossteil der Gesellschaft.

    Exakt, nur wird es interessant werden, wenn die Verteilungskämpfe beginnen. Sobald die Latinos, Araber und Asiaten anfangen Forderungen zu stellen. Das Momentum ist noch bei BLM aber das wird sich ändern.
    Das gibt es bereits, besonders im Bildungswesen. Die Asiaten gehen sicherlich nicht auf die Strasse, sondern sie gehen schlicht zum Anwalt.
    Der einzige Weg, mit einer unfreien Welt umzugehen, ist, selbst so absolut frei zu werden, dass allein Deine Existenz ein Akt der Rebellion ist.

    Albert Camus

  3. #3703
    Ex-D_Plainview Benutzerbild von NEOM
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    Standard AW: Rassenunruhen in den USA, "Black lives matter"- Bewegung

    Zitat Zitat von Haspelbein Beitrag anzeigen
    Das Problem sind noch nicht einmal die konkreten Anschuldigungen, denn deren Anzahl ist letztendlich gering. Es ist eher die Einsicht, dass es letztendlich jeden treffen kann, wenn etwas nur falsch genug verstanden wird. Die Aufmerksamkeit liegt nicht mehr auf der Kooperation und der Integration, sondern auf der Minimierung des Risikos. Es ist irgendwie eine Form der Entfremdung, weil man nicht missverstanden werden will. Und dies betrifft dann den Grossteil der Gesellschaft.
    Spot on. Ich arbeite für ein großes amerikanisches Unternehmen. Hab schon von vielen gehört, Personalgespräch oder sonstige kritische Gespräche z.B. mit Frauen wird in Anwesenheit von einer weiterer Person immer geführt. Risiko reduzieren.



    Zitat Zitat von Haspelbein Beitrag anzeigen
    Das gibt es bereits, besonders im Bildungswesen. Die Asiaten gehen sicherlich nicht auf die Strasse, sondern sie gehen schlicht zum Anwalt.
    Jep.



  4. #3704
    No Loitering! Benutzerbild von Haspelbein
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    Standard AW: Rassenunruhen in den USA, "Black lives matter"- Bewegung

    Zitat Zitat von NEOM Beitrag anzeigen
    Spot on. Ich arbeite für ein großes amerikanisches Unternehmen. Hab schon von vielen gehört, Personalgespräch oder sonstige kritische Gespräche z.B. mit Frauen wird in Anwesenheit von einer weiterer Person immer geführt. Risiko reduzieren.
    Ja, dem ist so. Das Problem ist, dass man dieses Risiko nicht ganz aus dem Kopf bekommt, selbst wenn die meisten Frauen bei dem komischen Spiel auch nicht mitmachen.
    Der einzige Weg, mit einer unfreien Welt umzugehen, ist, selbst so absolut frei zu werden, dass allein Deine Existenz ein Akt der Rebellion ist.

    Albert Camus

  5. #3705
    Mitglied Benutzerbild von Jay
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    Standard AW: Rassenunruhen in den USA, "Black lives matter"- Bewegung

    Zitat Zitat von NEOM Beitrag anzeigen
    [...]welche Ethnien bzw welche Diskriminierung schlimmer ist.[..]
    Dies ist bereits der Fall. Letztlich handelt es sich um eine Weiterentwicklung der Identitätspolitik (Homogene Einordnung von Gruppen) - nur in diesem Fall spricht man von einem intersektionalen Feminismus. Der Unterschied zum anderen Mainstream-Feminismus besteht darin, dass im intersektionalen Feminismus die Marginalisierung durch Identitäten berücksichtigt wird. Konkret heißt das: Ist eine Frau z.B. dunkelhäutig und homosexuell, so ist diese Frau dreifach marginalisiert. Frau (Sexismus), Hautfarbe (Rassismus) und Sexualität (Homophobie). Geht auch weiter mit Hautfarben. Hier spielt zum Beispiel das Thema ,,Colorism" eine Rolle, das heißt, je heller die Hautfarbe, desto mehr entspricht sie dem Schönheitsstandard der Gesellschaft. Hier wird zum Beispiel über das Thema ,,Eurocentric Beauty Standards" gesprochen. Und das wiederum bedeutet, dass jemand, der eine hellere Hautfarbe hat, ein ,,Light-skin Privilege" hat. Letztendlich ist die Diskussion längst nicht mehr auf ein Thema beschränkt.

  6. #3706
    Ex-D_Plainview Benutzerbild von NEOM
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    Standard AW: Rassenunruhen in den USA, "Black lives matter"- Bewegung

    Zitat Zitat von Jay Beitrag anzeigen
    Dies ist bereits der Fall. Letztlich handelt es sich um eine Weiterentwicklung der Identitätspolitik (Homogene Einordnung von Gruppen) - nur in diesem Fall spricht man von einem intersektionalen Feminismus. Der Unterschied zum anderen Mainstream-Feminismus besteht darin, dass im intersektionalen Feminismus die Marginalisierung durch Identitäten berücksichtigt wird. Konkret heißt das: Ist eine Frau z.B. dunkelhäutig und homosexuell, so ist diese Frau dreifach marginalisiert. Frau (Sexismus), Hautfarbe (Rassismus) und Sexualität (Homophobie). Geht auch weiter mit Hautfarben. Hier spielt zum Beispiel das Thema ,,Colorism" eine Rolle, das heißt, je heller die Hautfarbe, desto mehr entspricht sie dem Schönheitsstandard der Gesellschaft. Hier wird zum Beispiel über das Thema ,,Eurocentric Beauty Standards" gesprochen. Und das wiederum bedeutet, dass jemand, der eine hellere Hautfarbe hat, ein ,,Light-skin Privilege" hat. Letztendlich ist die Diskussion längst nicht mehr auf ein Thema beschränkt.
    das stimmt, es spielen verschiedene Faktoren eine Rolle.



  7. #3707
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    Standard AW: Rassenunruhen in den USA, "Black lives matter"- Bewegung

    Zitat Zitat von kiwi Beitrag anzeigen

    Ich wünsche Dir mit aufrichtigem Herzen dass so ein „grün, blau, schwarz gekleideten Staatsbüttel in der Nähe ist wenn Dir einer unserer Neubürger ein Messer Du kannst Dir denken was ich meine.

    Da wird von diesen "Feiglingen" keiner nur ansatzweise in der Nähe sein oder seinen "A..." aus der Wache bewegen.
    Man kann ein ganzes Volk eine Zeit lang belügen, Teile eines Volkes dauernd
    betrügen, aber nicht das ganze Volk dauernd belügen und betrügen.

    Abraham Lincoln (1809-1865)


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