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Thema: Runen aus Karthago - Strangerstellung die 2te

  1. #91
    Mitglied Benutzerbild von Lykurg
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    Standard AW: Runen aus Karthago - Strangerstellung die 2te

    Zitat Zitat von Valdyn Beitrag anzeigen
    Mag sein. Ich will das auch gar nicht von vornherein verwerfen. Wie aber erklärt man sich dann die Tatsache, dass es hier in Europa bis auf recht vergleichsweise einfache Siedlungen und Opfer - und Ritualstätten keine Funde einer nennenswerten Zivilisation im Vergleich gibt. Wenn doch die Hochkulturen in Asien, Nordafrika und Nahost von Europäern begründet wurden, warum haben sie hier vor ihrer Auswanderung nicht ähnliches hinterlassen? Also so etwas wie grosse Städte, Schrift, signifikante Spuren davon, dass man die Natur um sich herum kultiviert hat und so etwas halt. Das setzt alles erst Hunderte Jahre nach Christus ein.
    Woher die vielen Städte in Europa kommen und wann die ersten Grundmauern gebaut und wie alt sie wirklich sind, ist ja nicht geklärt. Dass es keine Städte vor den Römern in Europa gegeben hat, ist eine reine Behauptung. Da gibt es Historiker, die das durchaus anders sehen. Allein die Kelten waren eine europäische Großmacht mit hoher Bau- und Schmiedekunst und keine Asterix-Assis wie manche vielleicht denken. Dass sie große Städte hatten, ist mehr als wahrscheinlich und vielfach längst belegt. Nicht nur Lutetia (heute Paris), sondern viel, viel mehr bedeutende Siedlungen, die sehr alt sind. Städte wie Lutetia sind mind. 6000 Jahre alt, auch nach offizieller Auslegung.

    Abgesehen davon ist es viel leichter, in den fruchtbaren südlichen Ländern Hochkulturen zu erschaffen als im (vorindustriellen) Mitteleuropa und Skandinavien oder Russland. Früher bedeuteten ein paar Winter im Extremfall den Tod, das haben wir heute nur vergessen. Zudem wurde im alten Nordeuropa fast alles aus Holz gebaut, weil dieses Material leicht zu beschaffen war.
    "Mit den Weltvergiftern kann es daher auch keinen Frieden geben. Es werden auf Dauer nur wir oder sie weiterexistieren können. Und ich bin entschlossen, meinen Weg niemals zu verlassen. Ich habe den Propheten des Zerfalls einen kompromisslosen Kampf angesagt, der erst mit meinem Tod enden wird." (Aus: Beutewelt, Friedensdämmerung)

  2. #92
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    Standard AW: Runen aus Karthago - Strangerstellung die 2te

    Zitat Zitat von Lykurg Beitrag anzeigen
    Woher die vielen Städte in Europa kommen und wann die ersten Grundmauern gebaut und wie alt sie wirklich sind, ist ja nicht geklärt. Dass es keine Städte vor den Römern in Europa gegeben hat, ist eine reine Behauptung. Da gibt es Historiker, die das durchaus anders sehen. Allein die Kelten waren eine europäische Großmacht mit hoher Bau- und Schmiedekunst und keine Asterix-Assis wie manche vielleicht denken. Dass sie große Städte hatten, ist mehr als wahrscheinlich und vielfach längst belegt. Nicht nur Lutetia (heute Paris), sondern viel, viel mehr bedeutende Siedlungen, die sehr alt sind. Städte wie Lutetia sind mind. 6000 Jahre alt, auch nach offizieller Auslegung.

    Abgesehen davon ist es viel leichter, in den fruchtbaren südlichen Ländern Hochkulturen zu erschaffen als im (vorindustriellen) Mitteleuropa und Skandinavien oder Russland. Früher bedeuteten ein paar Winter im Extremfall den Tod, das haben wir heute nur vergessen. Zudem wurde im alten Nordeuropa fast alles aus Holz gebaut, weil dieses Material leicht zu beschaffen war.
    Mag alles sein. Ich bin ja auch kein Freund vom Hinterwäldler und Barbaren Narrativ. Dennoch scheint mir der Gedanke, wir hätten in Europa entsprechend zu den Hochkulturen im asiatischen/nordafrikanischen/südeuropäischen Raum etwas vergleichbares gehabt etwas weit hergeholt zu sein. Aber ich bin da völlig neutral. Ich finde das auch gar nicht schlimm.

    Nehmen wir z.B. Schrift. Auch die Kelten kannten sie nicht, wie die Germanen bzw. ging es nicht über kurze einzelne Worte hinaus, von denen man annimmt, sie hätten im weitesten Sinne "magischen" Gebrauch gehabt. Bücher bzw. Pergament, Leder usw. hatte man im Prinzip erst nach der Christianisierung wirklich beschrieben. Auch mit Runen.

    Wofür braucht man aber Schrift? Doch nur für die Organisation von Staaten. Einen Staat hatten die freiheitsliebenden und friedlichen Völker der Kelten und Germanen aber gar nicht. Also brauchten sie auch keine Schrift. Sie zwangen niemandem Steuern ab, also brauchten sie auch keine Mathematik. Mir ist das grundsympathisch. Friedlich, freiheitlich, naturverbunden, traditionell. Im Gegensatz dazu Riesenreiche die die Völker versklaven, auspressen und einen Eroberungs - und Vernichtungskrieg nach dem anderen führen. Dass die Schrift brauchen und hohe Steinmauern versteht sich von selbst.

  3. #93
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    Standard AW: Runen aus Karthago - Strangerstellung die 2te

    Zitat Zitat von Valdyn Beitrag anzeigen
    Mag alles sein. Ich bin ja auch kein Freund vom Hinterwäldler und Barbaren Narrativ. Dennoch scheint mir der Gedanke, wir hätten in Europa entsprechend zu den Hochkulturen im asiatischen/nordafrikanischen/südeuropäischen Raum etwas vergleichbares gehabt etwas weit hergeholt zu sein. Aber ich bin da völlig neutral. Ich finde das auch gar nicht schlimm.

    Nehmen wir z.B. Schrift. Auch die Kelten kannten sie nicht, wie die Germanen bzw. ging es nicht über kurze einzelne Worte hinaus, von denen man annimmt, sie hätten im weitesten Sinne "magischen" Gebrauch gehabt. Bücher bzw. Pergament, Leder usw. hatte man im Prinzip erst nach der Christianisierung wirklich beschrieben. Auch mit Runen.

    Wofür braucht man aber Schrift? Doch nur für die Organisation von Staaten. Einen Staat hatten die freiheitsliebenden und friedlichen Völker der Kelten und Germanen aber gar nicht. Also brauchten sie auch keine Schrift. Sie zwangen niemandem Steuern ab, also brauchten sie auch keine Mathematik. Mir ist das grundsympathisch. Friedlich, freiheitlich, naturverbunden, traditionell. Im Gegensatz dazu Riesenreiche die die Völker versklaven, auspressen und einen Eroberungs - und Vernichtungskrieg nach dem anderen führen. Dass die Schrift brauchen und hohe Steinmauern versteht sich von selbst.
    In Deutschland gab es schon die Grabenanlage von Goseck, als die Ägypter noch in Höhlen lebten.
    Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher. Franz Josef Strauß


  4. #94
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    Standard AW: Runen aus Karthago - Strangerstellung die 2te

    Zitat Zitat von Valdyn Beitrag anzeigen
    Mag alles sein. Ich bin ja auch kein Freund vom Hinterwäldler und Barbaren Narrativ. Dennoch scheint mir der Gedanke, wir hätten in Europa entsprechend zu den Hochkulturen im asiatischen/nordafrikanischen/südeuropäischen Raum etwas vergleichbares gehabt etwas weit hergeholt zu sein. Aber ich bin da völlig neutral. Ich finde das auch gar nicht schlimm.

    Nehmen wir z.B. Schrift. Auch die Kelten kannten sie nicht, wie die Germanen bzw. ging es nicht über kurze einzelne Worte hinaus, von denen man annimmt, sie hätten im weitesten Sinne "magischen" Gebrauch gehabt. Bücher bzw. Pergament, Leder usw. hatte man im Prinzip erst nach der Christianisierung wirklich beschrieben. Auch mit Runen.

    Wofür braucht man aber Schrift? Doch nur für die Organisation von Staaten. Einen Staat hatten die freiheitsliebenden und friedlichen Völker der Kelten und Germanen aber gar nicht. Also brauchten sie auch keine Schrift. Sie zwangen niemandem Steuern ab, also brauchten sie auch keine Mathematik. Mir ist das grundsympathisch. Friedlich, freiheitlich, naturverbunden, traditionell. Im Gegensatz dazu Riesenreiche die die Völker versklaven, auspressen und einen Eroberungs - und Vernichtungskrieg nach dem anderen führen. Dass die Schrift brauchen und hohe Steinmauern versteht sich von selbst.
    Das mit der angeblich nicht vorhandenen Schrift der Germanen ist eine Behauptung, die vor allem auf dem Mist der katholischen Kirche gewachsen ist. Der ging es darum "aufzuzeigen", dass es vor der Christianisierung und Kirche ohnehin nie eine höhere Kultur gegeben hat. Lies mal "Kammeier - Die Fälschung der deutschen Geschichte"

    Zu den Hochkulturen im Süden nochmal: Völker vorwiegend nordischer Rasse haben unter guten Klimabedingungen diese Hochkulturen überall erschaffen und geleitet - über Jahrhunderte. Die Kelten und Germanen sind zudem nur ein Bruchteil des Indogermanentums.

    Ohne die Führungsschicht nordischer Rasse zerbrachen das römische Reich, die altgriechische Hochkultur, das persische Großreich etc. Außer es kamen neue Wellen von intelligenten Völkern nordischer Rasse. Eine allein von dunklen Südvölkern errichtete Hochkultur gab es nie. Sie waren immer nur untergeordnete Klientelvölker. Immer, überall, weltweit, ohne Ausnahme.

    Die heutige Technologie-Zivilisation, die die Welt umspannt, ist ebenfalls - für jeden ersichtlich - ein Werk nordischer Weißer.
    "Mit den Weltvergiftern kann es daher auch keinen Frieden geben. Es werden auf Dauer nur wir oder sie weiterexistieren können. Und ich bin entschlossen, meinen Weg niemals zu verlassen. Ich habe den Propheten des Zerfalls einen kompromisslosen Kampf angesagt, der erst mit meinem Tod enden wird." (Aus: Beutewelt, Friedensdämmerung)

  5. #95
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    Standard AW: Runen aus Karthago - Strangerstellung die 2te

    Zitat Zitat von Lykurg Beitrag anzeigen
    Das mit der angeblich nicht vorhandenen Schrift der Germanen ist eine Behauptung, die vor allem auf dem Mist der katholischen Kirche gewachsen ist. Der ging es darum "aufzuzeigen", dass es vor der Christianisierung und Kirche ohnehin nie eine höhere Kultur gegeben hat. Lies mal "Kammeier - Die Fälschung der deutschen Geschichte"

    Zu den Hochkulturen im Süden nochmal: Völker vorwiegend nordischer Rasse haben unter guten Klimabedingungen diese Hochkulturen überall erschaffen und geleitet - über Jahrhunderte. Die Kelten und Germanen sind zudem nur ein Bruchteil des Indogermanentums.

    Ohne die Führungsschicht nordischer Rasse zerbrachen das römische Reich, die altgriechische Hochkultur, das persische Großreich etc. Außer es kamen neue Wellen von intelligenten Völkern nordischer Rasse. Eine allein von dunklen Südvölkern errichtete Hochkultur gab es nie. Sie waren immer nur untergeordnete Klientelvölker. Immer, überall, weltweit, ohne Ausnahme.

    Die heutige Technologie-Zivilisation, die die Welt umspannt, ist ebenfalls - für jeden ersichtlich - ein Werk nordischer Weißer.
    Zu deinem letzten Satz.

    Kommt für die heutige Zeit nicht mehr hin. Heutige Infrastruktur wird mit Menschen aller hautfarben aufrechterhalten.
    "... und alles kommt, wie's kommen muss.... " (Reinhard Mey "Der Gauckler")

  6. #96
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    Zitat Zitat von autochthon Beitrag anzeigen
    Zu deinem letzten Satz.

    Kommt für die heutige Zeit nicht mehr hin. Heutige Infrastruktur wird mit Menschen aller hautfarben aufrechterhalten.
    Das ist ein Trugschluss. Ohne weiße Führung bricht alles zusammen. War früher so, ist heute so bzw. wird so sein. Die Anzeichen sehen wir bereits von Nordamerika bis Duisburg. Allerdings hast du von diesem schwierigen Thema keine Ahnung. Das ist eher dein Problem.
    "Mit den Weltvergiftern kann es daher auch keinen Frieden geben. Es werden auf Dauer nur wir oder sie weiterexistieren können. Und ich bin entschlossen, meinen Weg niemals zu verlassen. Ich habe den Propheten des Zerfalls einen kompromisslosen Kampf angesagt, der erst mit meinem Tod enden wird." (Aus: Beutewelt, Friedensdämmerung)

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