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Thema: Stalin und das Wirken der Siegermächte

  1. #21
    Exorzist Benutzerbild von Krabat
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    Standard AW: Stalin und das Wirken der Siegermächte

    Zitat Zitat von Demokrat Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich haben auch Tschechen im Sudetenland gelebt. Aus welcher Quelle du auch immer diese Informationen hast, wirf sie weg. Und diese Tschechen wurden nach der deutschen Annexion ebenfalls vertrieben. Wer also könnte es den Tschechen verdenken, dass sie nach dem Krieg die Deutschen vertrieben haben.

    Überdies lebten Deutsche und Tschechen im Sudetenland über Jahrhunderte in Frieden miteinander, und der vermeintliche Zwist kam erst durch die Hetze der Nazis auf. Die deutsche Minderheit in Tschechien wurde auch nicht schlecht oder nachteilig behandelt, wie es teilweise in Westpolen der Fall war. Das war ein reines Politikum, und die Zwietracht wurde von den reichsdeutschen Nazis bewusst befeuert. Letztlich hätte Hitler die Causa Sudetenland auch gerne schon als Kriegsgrund genommen, hätten die Briten, Franzosen und Mussolini nicht eingelenkt. 1938 standen alle Zeichen auf Krieg, kannst dir ja gerne mal die öffentliche internationale Berichterstattung jener Wochen reinziehen.
    Es gab nur sehr wenige Tschechen im Sudetenland. Die meisten kamen nach WK1, um die Deutschen zu tschechisieren. Der Zwist begann im 19. Jahrhundert mit dem tschechischen Nationalismus, der angelehnt an den Herder'schen romantisch-verklärten Nationalismus. Die ethnischen Verbreitungspläne der Tschechen gehen auf das 19. Jahrhundert zurück!!!

    Nicht immer alles auf den Hitler schieben.
    Weißes Leben zählt.

  2. #22
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    Standard AW: Stalin und das Wirken der Siegermächte

    Zitat Zitat von Krabat Beitrag anzeigen
    Es gab nur sehr wenige Tschechen im Sudetenland. Die meisten kamen nach WK1, um die Deutschen zu tschechisieren. Der Zwist begann im 19. Jahrhundert mit dem tschechischen Nationalismus, der angelehnt an den Herder'schen romantisch-verklärten Nationalismus. Die ethnischen Verbreitungspläne der Tschechen gehen auf das 19. Jahrhundert zurück!!!

    Nicht immer alles auf den Hitler schieben.
    dazu gibts ein Buch von Hans Meiser: Tschechen als Kriegtreiber, insbesondere Benes & Masaryk, mit voller Unterstützung unserer Erbfeinde. So haben die Winter 1916 die Friedensvorschläge der Habsburger sofort torpediert, im Frühjahr 1917 sind die sofort zu Kerenski und haben ihn gedrängt, ja nicht mit dem Krieg aufzuhören
    Toleranz gegen Intolerante ist einfach nur dumm ( Hamed Abdel Samad )
    Der Islam denkt nicht in Jahrzehnten sondern in Jahrhunderten ( PSL - RIP)
    Toleranz & Apathie sind die letzten Tugenden einer sterbenden Gesellschaft (Aristoteles)

  3. #23
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Stalin und das Wirken der Siegermächte

    Nach 1918 bildeten sich in Mittel und Osteuropa Nationalräte und Nationalversammlungen die durch niemanden autorisiert waren.
    Der Linksstaat wird zur Klapsmühle

  4. #24
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    Standard AW: Stalin und das Wirken der Siegermächte

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    Die Curzon Linie war aber die poln./sowj. Grenze bis 1939, die spätere poln./sowj. Grenze war die Ribbentrop/ Molotow Linie.
    Dein Spruch ist gut :-)

    "Der EU -Sozialismus funktioniert solange bis den Deutschen das Geld ausgeht"

  5. #25
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    Standard AW: Stalin und das Wirken der Siegermächte

    Es gab damals ein Buch - in DDR-Zeiten, daß lange nicht ob seiner Ehrlichkeit heraus gebracht werden konnte - ich weiß den Titel nicht mehr, aber der Journalist hat so einiges über diese Konferenz mit den 3 Siegermächten aufgezeigt, die der DDR-Regierung unangenehm war.
    Geändert von Tutsi (10.07.2020 um 11:21 Uhr)

  6. #26
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Stalin und das Wirken der Siegermächte

    Polen ist das einzige Land in Europa und vielleicht auch weltweit deren Grenzen man Linien nennt
    Der Linksstaat wird zur Klapsmühle

  7. #27
    Mitglied Benutzerbild von mabac
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    Standard AW: Stalin und das Wirken der Siegermächte

    Zitat Zitat von Demokrat Beitrag anzeigen
    Und diese Tschechen wurden nach der deutschen Annexion ebenfalls vertrieben. Wer also könnte es den Tschechen verdenken, dass sie nach dem Krieg die Deutschen vertrieben haben.
    Die Vertreibung bzw. die Rücksiedlung der Tschechen nach 1938 betraf grösstenteils die im Zuge der Tschechisierung in das Sudetengebiet gesandten Angehörige der tschechischen Administration und deren Familien. Das Gleiche machte Frankreich nach 1918 in Elsass-Lothringen.
    Die ansässige Bevölkerung wurde nicht vertrieben. Mein Quartierwirt in Krummau (Česky Krumlov) war ein ortsansässiger Tscheche, dessen Familie nach 1938 weder vertrieben noch enteignet wurde.

    Die Vertreibung nach 1945 und vor allem die Form übertreffen die ethnischen Säuberungen in Ex Jugoslawien bei weitem.
    Für mich ist unverständlich, wie übrigens auch für aufgeklärte Tschechen, wie man so etwas rechtfertigen kann.

    Nach § 7 Abs. 1 Nr. 4 Völkerstrafgesetzbuch sind ethnische Säuberungen in Deutschland strafbar.
    wiki
    Wo gestern eine christliche Schule stand, steht morgen eine Moscheehütte. Der kriegerische, männliche Geist dieser Religion ist dem Neger verständlicher als die Lehre vom Mitleid, die ihm nur die Achtung vor den Weißen nimmt ...
    O. Spengler 1934

  8. #28
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Stalin und das Wirken der Siegermächte

    Zitat Zitat von Demokrat Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich haben auch Tschechen im Sudetenland gelebt. Aus welcher Quelle du auch immer diese Informationen hast, wirf sie weg. Und diese Tschechen wurden nach der deutschen Annexion ebenfalls vertrieben. Wer also könnte es den Tschechen verdenken, dass sie nach dem Krieg die Deutschen vertrieben haben.

    Überdies lebten Deutsche und Tschechen im Sudetenland über Jahrhunderte in Frieden miteinander, und der vermeintliche Zwist kam erst durch die Hetze der Nazis auf. Die deutsche Minderheit in Tschechien wurde auch nicht schlecht oder nachteilig behandelt, wie es teilweise in Westpolen der Fall war. Das war ein reines Politikum, und die Zwietracht wurde von den reichsdeutschen Nazis bewusst befeuert. Letztlich hätte Hitler die Causa Sudetenland auch gerne schon als Kriegsgrund genommen, hätten die Briten, Franzosen und Mussolini nicht eingelenkt. 1938 standen alle Zeichen auf Krieg, kannst dir ja gerne mal die öffentliche internationale Berichterstattung jener Wochen reinziehen.
    In Polen wurde 1939 jedenfalls so verfahren, alle Polen die nach 1919 in den von den Polen annektierten deutschen Gebieten zugezogen sind, mussten das Land verlassen, alle Polen die bis 1918 deutsche Staatsbürger waren konnten sich um die deutsche Staatsbürgerschaft bewerben. Ich vermute mal so wurde auch im Sudetenland verfahren.
    Der Linksstaat wird zur Klapsmühle

  9. #29
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    Standard AW: Stalin und das Wirken der Siegermächte

    Zitat Zitat von mabac Beitrag anzeigen
    Die Vertreibung bzw. die Rücksiedlung der Tschechen nach 1938 betraf grösstenteils die im Zuge der Tschechisierung in das Sudetengebiet gesandten Angehörige der tschechischen Administration und deren Familien. Das Gleiche machte Frankreich nach 1918 in Elsass-Lothringen.
    Die ansässige Bevölkerung wurde nicht vertrieben. Mein Quartierwirt in Krummau (Česky Krumlov) war ein ortsansässiger Tscheche, dessen Familie nach 1938 weder vertrieben noch enteignet wurde.

    Die Vertreibung nach 1945 und vor allem die Form übertreffen die ethnischen Säuberungen in Ex Jugoslawien bei weitem.
    Für mich ist unverständlich, wie übrigens auch für aufgeklärte Tschechen, wie man so etwas rechtfertigen kann.


    wiki
    Dabei sprechen allein die Zahlen eine deutliche Sprache: Von den unter Tito verbliebenen 200 000 deutschen Zivilpersonen sind nach vorsichtigen Schätzungen 64 000 dem Völkermord zum Opfer gefallen - fast ein Drittel.
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    ich hab mal was von 100.000 Toten gelesen, + oder incl. umgebrachter Wehrmachtsgefangener

    Tito hat auch noch etliche andere Ethnien massiv exekutiert
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  10. #30
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Stalin und das Wirken der Siegermächte

    Zitat Zitat von mabac Beitrag anzeigen
    Die Vertreibung bzw. die Rücksiedlung der Tschechen nach 1938 betraf grösstenteils die im Zuge der Tschechisierung in das Sudetengebiet gesandten Angehörige der tschechischen Administration und deren Familien. Das Gleiche machte Frankreich nach 1918 in Elsass-Lothringen.
    Die ansässige Bevölkerung wurde nicht vertrieben. Mein Quartierwirt in Krummau (Česky Krumlov) war ein ortsansässiger Tscheche, dessen Familie nach 1938 weder vertrieben noch enteignet wurde.

    Die Vertreibung nach 1945 und vor allem die Form übertreffen die ethnischen Säuberungen in Ex Jugoslawien bei weitem.
    Für mich ist unverständlich, wie übrigens auch für aufgeklärte Tschechen, wie man so etwas rechtfertigen kann.


    wiki
    Der ZDF Historiker Guido Knopp spricht von den Ermordeten und den Vertriebenen als"Hitlers letzte Opfer"
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