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Thema: Der Pharma Bestechungs Skandal mit "Novartis", hat sich erheblich in Griechenland ausgeweitet.

  1. #1
    Balkan Spezialist Benutzerbild von navy
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    Standard Der Pharma Bestechungs Skandal mit "Novartis", hat sich erheblich in Griechenland ausgeweitet.

    Der Skandal wurde schon 2018 aufgedeckt, kam ins Rollen und im Julit 2020, hat er total die Regierung um Tsipras ergriffen, was nicht verwundert. Was Deutsche Politiker und Firmen da unten bestechen, von Siemens bis zu U-Boot Geschäften ist eine Legende. Wie Corana, nur eine Frage der Bestechung wie in Deutschland und oft auch mit Posten und Reisen

    Politiker bleiben straffrei - Kronzeugen auf der Flucht
    21. Februar 2020 Wassilis Aswestopoulos
    ..................................



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    Die Novartis-Affäre als Anlass

    Die Novartis-Affäre, von vielen auch Novartis-Skandal genannt, betrifft den Korruptionsvorwurf gegen Politiker, Beamte und Ärzte zugunsten von Pharma-Unternehmen und zu Ungunsten der Sozialversicherungsträger und der Bürger. Es geht um mutmaßlich überteuerte Medikamente.

    In diesem Zusammenhang wurden im Februar 2018 unter der Regierung von Alexis Tsipras gegen zehn hochrangige Politiker, den früheren griechischen Premier Antonis Samaras (Nea Dimokratia), den früheren Vizepremier und mehrfachen Minister Evangelos Venizelos (PASOK/KinAl), den früheren Gesundheits- und Sozialminister Andreas Loverdos (PASOK/KinAl), die früheren Gesundheitsminister Andreas Lykourentzos, Marios Salmas, Adonis Georgiadis, Dimitris Avramopoulos (alle Nea Dimokratia), den früheren Sozialminister Georgios Koutroumanis, den früheren Finanzminister und aktuellem Notenbankchef Yannis Stournaras und den früheren geschäftsführenden Premier Panagiotis Pikrammenos (aktuell Nea Dimokratia) Ermittlungen aufgenommen.

    Bei diesem Verfahren fiel Beobachtern sofort auf, dass die Namen weiterer Minister aus der untersuchten Zeitspanne, 2006-2015, fehlten. Die betreffenden Politiker, unter anderen Panagiotis Kouroublis und Mariliza Xenogiannakopoulou, hatten in der fraglichen Periode für die Pasok Ämter in den betroffenen Ministerien bekommen. Zwischenzeitlich waren sie jedoch zu Syriza gewechselt...............................[Links nur für registrierte Nutzer]

  2. #2
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    Standard AW: Der Pharma Bestechungs Skandal mit "Novartis", hat sich erheblich in Griechenland ausgeweitet.

    Es fehlt: Spahn von der Leyen Brüsselpädo MafiaKohl Bestechungschäuble-Natoserbien
    "... und alles kommt, wie's kommen muss.... " (Reinhard Mey "Der Gauckler")

  3. #3
    Balkan Spezialist Benutzerbild von navy
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    Standard AW: Der Pharma Bestechungs Skandal mit "Novartis", hat sich erheblich in Griechenland ausgeweitet.

    Profi kriminelle Pharma Firmen, aktuelle Fakten, in Deutschland, in der EU wird man sogar mit Milliarden gesponsert, finanziert durch Angela Merkel, Markus Söder, Jens Spahn. Kaum zuglauben, das heute Tarn Tochter Firmen, wie CureVac, Biotech, sogar hohe Geldsummen erhalten von Deutschland, um Menschenversuche erneut, für angebliche Corona Impfstoffe erhalten, wo es real auch direkt von DARPA, Bio Terrorismus Abteilung des Pentagon, um sinnlose RNA Impfstoffe geht, deren Forschung und Entwicklung Projekte der Pentagon schon 2003 einstellte! Kriminelle was da Angela Merkel, nun erneut auch mit Ursula von der Leyen finanzieren, man ist Partner wie Markus Söder, der natürlich da mitmachen muss

    Novartis ist Wiederholungstäterin: Bestechung und Schmiergelder
    Pharma Dollar Zahlungen

    Urs P. Gasche / 04. Jul. 2020 - Zum Verkauf teurer Medikamente war jedes Mittel recht. Ärzte liessen sich gerne bestechen. Ein 730-Millionen-Vergleich in den USA.
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    In Deutschland erfüllt das Schmieren von Ärzten weder den Tatbestand der Korruption noch der Bestechlichkeit, urteilte der deutsche Bundesgerichtshof im Januar 2012. Begründung: Ärzte seien weder «Amtsträger» noch «Beauftragte eines geschäftlichen Betriebs». Nur solche aber erfasse das Strafrecht. Infosperber hatte darüber berichtet.

    Novartis ist in guter Gesellschaft

    Bei manchen Arzneimitteln geht es jeweils um Milliardenumsätze. Deshalb ist die Versuchung gross, entweder Risiken von Medikamenten möglichst lange herunterzuspielen oder die Medikamente auch für Therapien zu verkaufen, für die sie gar nicht zugelassen sind. Dieser Versuchung erliegen Pharmakonzerne dort am häufigsten, wo sie keine spürbaren Sanktionen zu befürchten haben.

    Nicht nur Novartis, sondern auch Pfizer, Eli Lilly, GlaxoSmithKline GSK und Merck MSD informierten über die Wirkung von Medikamenten ungenügend und vermarkteten andere Arzneimittel für nicht zugelassene Anwendungen.

    Hier eine unvollständige Sündenliste der letzten Jahre:

    Pfizer hatte sich 2009 schuldig bekannt, das Schmerzmittel Bextra mit illegalen Methoden vermarktet zu haben, und zahlte dem US-Justizdepartement 2,3 Milliarden Dollar.

    Eli Lilly bekannte sich 2009 vor einem Bundesgericht in Pennsylvania schuldig, das Psychopharmakon Zyprexa für unerlaubte Anwendungen beworben, vertrieben und verkauft zu haben. Lilly willigte in eine Busse von 550 Millionen Dollar ein, wie das US-Justizdepartement bekannt gab. Zudem musste Lilly über 32'000 betroffene Patientinnen und Patienten mit insgesamt über 800 Millionen Dollar entschädigen.

    Merck MSD wurde von US-Justizdepartement im April 2012 zu einer Strafe von 322 Millionen Dollar verknurrt, weil die Firma über die Risiken des Schmerzmittels Vioxx ungenügend informiert hatte und Vioxx zudem für illegale Anwendungen empfahl. Bereits im Jahr 2011 hatte Merck MSD eingewilligt, geschädigte Patientinnen und Patienten sowie Gesundheitsorganisationen mit insgesamt 629 Millionen Dollar zu entschädigen. Zuvor hatte Merck MSD mit Vioxx 11 Milliarden Dollar verdient. «Die Beilegung der zivilen Klagen bedeutet nicht, dass Merck irgend eine Schuld anerkennt», meinte Merck MSD in einem Communiqué.

    GlaxoSmithKline GSK willigte im Juli 2012 in eine Zahlung von drei Milliarden Dollar ein, weil es die Medikamente Avandia und Advair mit irreführenden Angaben beworben hatte.

    Roche soll das seit den Achtzigerjahren vermarktete Akne-Mittel Accutane beziehungsweise Roaccutan mit dem Wirkstoff Isotretinoin angepriesen haben, ohne über die mittlerweilen vermuteten Risiken von Colitis ulcerosa, Depressionen und Suiziden genügend informiert zu haben. In den USA waren über 7000 Klagen von Geschädigten hängig. Viele hatten sich in der Accutane Action Group zusammengeschlossen.

    Die europäische Arzneimittelbehörde kam im Juni 2012 zum Schluss, dass Roche Berichte über Risiken von Accutane «systematisch ignoriert» und die Aufsichtsbehörden darüber nicht informiert habe. Die US-Aufsichtsbehörde FDA hat eine ganze Liste von Symptomen aufgelistet, bei deren Auftreten das Akne-Mittel sofort abgesetzt werden soll.

    Im Juli 2012 verurteilte ein Gericht in New Jersey Roche zum Zahlen von je neun Millionen Dollar an zwei Klägerinnen. Doch das Berufungsgericht hob die Urteile wieder auf.

    In einigen Fällen willigte Roche offensichtlich in Vergleiche ein, ohne ein Verschulden anzuerkennen. Roche wollte dies gegenüber Infosperber weder bestätigen noch dementieren.

    Die ARD-Sendung FAKT dokumentierte den Suizid eines Akne-Patienten. Doch Roche bestritt jeden Zusammenhang des Aknemittels mit dem Suizid und auch mit dem Auftreten von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn und verwies auf entsprechende Studien. Der oberste Gerichtshof von New Jersey habe im Jahr 2018 Klagen von 2174 Fällen endgültig abgewiesen. In 3231 Fällen steht nach Angaben von Roche ein endgültiges Urteil noch aus (Stand Oktober 2019). Roche der TAMIFlU Betrüger

    In der Schweiz müssen die Krankenkassen diese Akne-Medikamente mit dem Wirkstoff Isotretinoin von Roche unter dem Namen Roaccutan und von Generika-Herstellern unter den Namen Curakne und Tretinac immer noch zahlen (Stand Juli 2020).

    Teva, McKesson, AmerisourceBergen und Cardinal Health stimmten im Oktober 2019 in den USA einer Zahlung von 260 Millionen Dollar zu, um einen Tag vor Prozessbeginn ein Gerichtsverfahren zu vermeiden.

    Teva, McKesson, AmerisourceBergen und Cardinal Health stimmten im Oktober 2019 in den USA einer Zahlung von 260 Millionen Dollar zu, um einen Tag vor Prozessbeginn ein Gerichtsverfahren zu vermeiden. Der Vergleich wurde mit klagenden Bezirken des US-Bundesstaates Ohio abgeschlossen – ohne Schuldeingeständnis der Pharmafirmen. Es wurde ihnen vorgeworfen, auf Suchtrisiken von opioidhaltigen Schmerzmitteln ungenügend hingewiesen zu haben. Der Bundesstaat Ohio weist die landesweit zweitmeisten Todesfälle infolge Überdosierung mit Opioiden auf. Die Bundesbehörde für Seuchenkontrolle und Prävention CDC schätzt, dass in den ganzen USA von 1999 bis 2017 fast 218'000 Personen an Überdosen von rezeptpflichtigen Schmerzmitteln gestorben sind. Die aufgelaufenen Kosten für Pflege und Suchtbehandlung gibt die CDC mit 78,5 Milliarden Dollar an.

    In andern Bezirken, Gemeinden und Städten, namentlich im Bundesstaat Ohio, sind Klagen von mehreren tausend Geschädigten noch hängig.

    Im US-Bundesstaat West Virginia, wo es den höchsten Anteil an Suchttoten gibt, kam es in den letzten 15 Jahren zu vier Vergleichen ohne Gerichtsverfahren.

    Johnson & Johnson wurde im August 2019 von einem Lokalrichter im Gliedstaat Oklahoma zu einer Entschädigungszahlung von 572 Millionen Dollar wegen «irreführender und gefährlicher Marketing-Aktivitäten» verurteilt. Der Pharmakonzern habe es in Kauf genommen, dass seine Schmerzmittel wegen «irreführender Werbung» die öffentliche Ordnung in Oklahoma beeinträchtigten («public nuisance»), erklärte Richter Thad Balkman während einer kurzen Urteilsverkündung. Allein im Jahr 2015 seien in Oklahoma 326 Millionen Pillen verschrieben worden. Das entspreche 110 Opioid-Tabletten für jede erwachsene Bürgerin und jeden erwachsenen Bürger in Oklahoma. An der Schmerzmittel-Epidemie seien dort von 2007 bis 2017 4650 Menschen gestorben, sagte der Richter.

    Balkman räumte ein, dass die Summe, die Johnson & Johnson bezahlen soll, nicht ausreichen werde, um die Opfer der Drogenepidemie längerfristig zu therapieren. Johnson & Johnson hat gegen das Urteil Berufung eingelegt. Ob es irgendwann zu einem rechtskräftigen Urteil kommt, das die Schuldfrage klärt, ist offen.

    Sandoz, eine Tochterfirma von Novartis, zahlte im März 2020 in einem Vergleich mit US-Strafverfolgern eine Busse in Höhe von 195 Millionen Dollar. Das US-Justizministerium warf der Novartis-Tochter illegale Preisabsprachen vor. In den Jahren 2013 und 2015 seien Preise von patentfreien Arzneimitteln im Wert von 500 Millionen Dollar manipuliert worden.

    Novartis schloss Anfang Juli 2020 zwei Klagen in den USA mit einem Vergleich ab, zahlte 678 Millionen Dollar an US-Behörden und 51,25 Millionen an Gesundheitsprovider wegen Schmiergeldern an Ärzte und Apotheken und illegalen Kickbacks. Betroffen waren auch die Krebsmedikamente Glivec (Konzernumsatz fast 5 Milliarden Dollar), Tasigna (1,5 Milliarden) sowie das Immunsuppressivum Myfortic.

    Im November 2015 zahlte die Novartis-Tochter NPC der Bundesregierung und Medicaid-Versicherungen in einem Vergleich 390 Millionen Dollar, um die Vorwürfe des Schmierens von Apotheken aus der Welt zu schaffen.



    Kaum zuglauben, wie Skrupellos korrupt man ist, wobei Angela Merkel, Horst Seehofer besuchten auch Roche, trotz des Tamiflu Skandales, wobei die Firma bekannt ist, für Politiker Bestechung


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    Geändert von navy (06.07.2020 um 13:14 Uhr)

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