Umfrageergebnis anzeigen: Lieber Radikaler, würdest du mit einem Radikalen der "Gegenseite" zusammenarbeiten?

Teilnehmer
15. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, ohne großes Mucken!

    7 46,67%
  • Ja, aber nur unter extremen Umständen bzw. nur unter bestimmten Voraussetzungen! (BITTE NENNEN!)

    4 26,67%
  • Nein, niemals!

    4 26,67%
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Thema: Gemeinsam gegen den Kapitalismus?

  1. #1
    politi_m
    Gast

    Achtung Gemeinsam gegen den Kapitalismus?

    @Linksradikale


    Liebe Linksradikale,

    könnt ihr euch vorstellen, mit Rechtsradikalen zusammenzuarbeiten, damit der Kapitalismus zerstört wird?






    @Rechtsradikale


    Liebe Rechtsradikale,

    könnt ihr euch vorstellen, mit Linksradikalen zusammenzuarbeiten, damit der Kapitalismus zerstört wird?



    ======================================

    Und wenn ja: Welche Bedingungen gibt es für euch, damit ihr mit den anderen zusammenarbeiten könnt?

    ======================================

    Mit den "Radikalen" meine ich schlicht diejenigen, die den Kapitalismus überwinden wollen und ich impliziere damit nicht unbedingt Gewalt!

  2. #2
    Antimodernist vom Dienst Benutzerbild von Sauerländer
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    Standard AW: Gemeinsam gegen den Kapitalismus?

    Wenn man sich selbst als Radikalen mit Beinen in beiden Lagern betrachtet (und den Schwerpunkt je nach Tagesform wechselt), stellt sich zwar die Frage, wer genau die "Gegenseite" ist (vermutlich eher beide als keiner), aber grundsätzlich: Sicherlich, solange was Konstruktives dabei rauskommt.
    Es dürfte auch kaum anders zu machen sein.

    Es stellt sich eben die Frage, was genau "Rechts" und "Links" wesensmäßig definiert, und wo demnach Unvereinbarkeiten liegen bzw wo nicht. Solche Unvereinbarkeiten gibt es -einmal beide Idealtypen in Reinform betrachtet- mit Sicherheit, die Frage ist, ob sie derart überwiegen, dass eine Kooperation um jeden Preis ausgeschlossen ist.

    Aber da eben Idealtypen in Reinform in der Realität dazu tendieren, nicht vorzukommen, wird das wohl jeder "Rechte" bzw "Linke" anders beantworten.
    Mitglied der nationalbolschewistischen Front
    "Der Prinz fürchtet lediglich, nun habe er eine Revolution am Hals. Lasst uns ihm zeigen, wie furchtbar er uns unterschätzt..."
    -Harald, Brujah Primogen von New York City, zu Beginn der Zweiten Feuernacht

  3. #3
    Mitglied Benutzerbild von JosephBlücher
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    Standard AW: Gemeinsam gegen den Kapitalismus?

    Wenn ich als Radikaler echte Prinzipien habe, stellt sich mir in diesem Zusammenhang wohl nur die Frage, ob es sich lohnt, in Form der Kooperation mit der "Gegenseite" das kleinere Übel einzugehen, oder eben nicht.
    Für beide hier genannten Seiten ist aber warscheinlich der Kapitalismus das kleinere Übel.

  4. #4
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    Standard AW: Gemeinsam gegen den Kapitalismus?

    Zitat Zitat von JosephBlücher
    Für beide hier genannten Seiten ist aber warscheinlich der Kapitalismus das kleinere Übel.
    Was bringt dich zu dieser Annahme?
    Mitglied der nationalbolschewistischen Front
    "Der Prinz fürchtet lediglich, nun habe er eine Revolution am Hals. Lasst uns ihm zeigen, wie furchtbar er uns unterschätzt..."
    -Harald, Brujah Primogen von New York City, zu Beginn der Zweiten Feuernacht

  5. #5
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    Standard AW: Gemeinsam gegen den Kapitalismus?

    nein
    acht kein sinn da diese allianz eben nur von kurzer zeit wär keine der beiden seiten hätte was davon da jder immer angst vor dem dolchstos des andern hätte
    Erzählt mir nichts von euren Göttern
    Denn die haben niemals existiert
    Auch Jesus Christus oder Mohammed
    Verhinderten nie einen Krieg
    Ihr habt die Bombe gesegnet
    Die auf Hiroshima fiel
    Auch mit Hitler und Mussolini
    Habt ihr euch solidarisiert
    Es ist egal, wer an der Macht ist
    Denn ihr seid immer dabei
    Ihr nehmt den Menschen das Denken ab
    Mit eurer Heuchelei
    Religion - Bedeutet Unterdrückung
    Religion - Ist Opium für das Volk
    Religion - Hat Millionen von Menschen getötet
    Slime

  6. #6
    Mitglied Benutzerbild von JosephBlücher
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    Standard AW: Gemeinsam gegen den Kapitalismus?

    Zitat Zitat von Sauerländer
    Was bringt dich zu dieser Annahme?
    Für die Linke ist warscheinlich noch immer der Kapitalismus das Feindbild Nr.1
    Für die Rechte ist er das jedoch nicht.
    Gegenteilig lässt sich beides prinzipiell vereinen.
    Es müsste also schon ein größeres Feindbild sein als es der Kapitalismus sein kann. Da kommen empirisch betrachtet nur die Juden infrage...

  7. #7
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    Standard AW: Gemeinsam gegen den Kapitalismus?

    Zitat Zitat von JosephBlücher
    Für die Linke ist warscheinlich noch immer der Kapitalismus das Feindbild Nr.1
    Für die Rechte ist er das jedoch nicht.
    Gegenteilig lässt sich beides prinzipiell vereinen.
    Es müsste also schon ein größeres Feindbild sein als es der Kapitalismus sein kann. Da kommen empirisch betrachtet nur die Juden infrage...
    Der "Jude" als gemeinsamen Feind?Nicht jeder Nationalist ist daran interessiert.Es geht auch nicht um Spiegelfechterei, sondern um echte Feinde zu bekämpfen.Nationalisten welche die Plutokratie und den Kapitalismus unterstützen und damit ihr eigenes Volk verkaufen,können keine Nationalisten des anbrechenden postmodernen Zeitalters sein.Eine Zusammenarbeit wäre also durchaus möglich.Meinerseits steht dem nichts im Wege.

  8. #8
    Mitglied Benutzerbild von JosephBlücher
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    Standard AW: Gemeinsam gegen den Kapitalismus?

    Zitat Zitat von Stahlhelm
    Nationalisten des anbrechenden postmodernen Zeitalters
    Oxymoron!......

  9. #9
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    Standard AW: Gemeinsam gegen den Kapitalismus?

    Zitat Zitat von JosephBlücher
    Für die Linke ist warscheinlich noch immer der Kapitalismus das Feindbild Nr.1
    Leider habe ich bisweilen den Eindruck, dass der "Kampf gegen Rechts" mittlerweile eine höhere Priorität einnimmt, aber ich mag mich irren.
    Zitat Zitat von JosephBlücher
    Für die Rechte ist er das jedoch nicht.
    Das würde ich so nicht durchgehend bejahen, auch wenn es überwiegend bedauerlicherweise zutrifft. Das liegt z.T. daran, dass Rechte sich in der Regel auf Symptome fixieren, nicht auf Ursachen.
    "Wenn wir die Ausländer rausschmeissen, wird wieder alles gut!" Was für ein Quatsch. NICHTS wird gut. Ethnokulturelle Überfremdung ist ein Problem, das die politische Rechte richtigerweise als solches wahrnimmt, auch in seiner Dringlichkeit, aber sie lässt es nur als quasi selbstbedingendes Phänomen im Raum stehen, ohne nach Ursachen zu fragen. Und wo sie doch nach Ursachen fragt und schnell vor der Komplexität der Antwort kapituliert, muss dann meistens die "große Verschwörung" als Erklärung herhalten, bzw es wird der Ausländer als böswilliger Feind wahrgenommen, der quasi hinterhältig und mit Absicht nichts anderes tut, als kulturelle Identität zu zerstören, statt zu erkennen, dass der Ausländer nur ebenso Opfer des gleichen Systems ist und für seine in der Tat problematische Rolle im Hinblick auf den Erhalt der Nation als Person in keiner Weise verantwortlich zu machen ist.

    Wenn der "Rechte" nach Ursache fragt, und den Prozess ihrer Erforschung auch durchsteht (wie gesagt, an der Stelle hapert es wohl leider mehrheitlich), kommt er meines Erachtens an einer ähnlichen Stelle heraus wie der Linke.
    Zitat Zitat von JosephBlücher
    Gegenteilig lässt sich beides prinzipiell vereinen.
    Es müsste also schon ein größeres Feindbild sein als es der Kapitalismus sein kann. Da kommen empirisch betrachtet nur die Juden infrage...
    Die Linke über Judenfeindschaft ansprechen? Na das kann ja was werden... Viel Vergnügen bei dem Versuch.
    Mitglied der nationalbolschewistischen Front
    "Der Prinz fürchtet lediglich, nun habe er eine Revolution am Hals. Lasst uns ihm zeigen, wie furchtbar er uns unterschätzt..."
    -Harald, Brujah Primogen von New York City, zu Beginn der Zweiten Feuernacht

  10. #10
    Mitglied Benutzerbild von JosephBlücher
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    Standard AW: Gemeinsam gegen den Kapitalismus?

    Zitat Zitat von Sauerländer
    1)Leider habe ich bisweilen den Eindruck, dass der "Kampf gegen Rechts" mittlerweile eine höhere Priorität einnimmt, aber ich mag mich irren.

    2)Das würde ich so nicht durchgehend bejahen, auch wenn es überwiegend bedauerlicherweise zutrifft. Das liegt z.T. daran, dass Rechte sich in der Regel auf Symptome fixieren, nicht auf Ursachen.
    "Wenn wir die Ausländer rausschmeissen, wird wieder alles gut!" Was für ein Quatsch. NICHTS wird gut. Ethnokulturelle Überfremdung ist ein Problem, das die politische Rechte richtigerweise als solches wahrnimmt, auch in seiner Dringlichkeit, aber sie lässt es nur als quasi selbstbedingendes Phänomen im Raum stehen, ohne nach Ursachen zu fragen. Und wo sie doch nach Ursachen fragt und schnell vor der Komplexität der Antwort kapituliert, muss dann meistens die "große Verschwörung" als Erklärung herhalten, bzw es wird der Ausländer als böswilliger Feind wahrgenommen, der quasi hinterhältig und mit Absicht nichts anderes tut, als kulturelle Identität zu zerstören, statt zu erkennen, dass der Ausländer nur ebenso Opfer des gleichen Systems ist und für seine in der Tat problematische Rolle im Hinblick auf den Erhalt der Nation als Person in keiner Weise verantwortlich zu machen ist.

    Wenn der "Rechte" nach Ursache fragt, und den Prozess ihrer Erforschung auch durchsteht (wie gesagt, an der Stelle hapert es wohl leider mehrheitlich), kommt er meines Erachtens an einer ähnlichen Stelle heraus wie der Linke.

    3)Die Linke über Judenfeindschaft ansprechen? Na das kann ja was werden... Viel Vergnügen bei dem Versuch.
    1) Aber nur, weil man dann konkrete Feindbilder hat...
    2) Klar könnte das so passieren- tut es aber nicht. Weder ein Rechter noch ein Linker begründet seine Position auf blossem Kalkül, sondern zu einem überwiegenden Teil auf emotionaler Ebene- deshalb treten ja die von Dir beschrienenen Probleme bei der Ursachenforschung auf.
    3) Das hat schon einmal geklappt.
    Antisemitismus ist sehr viel mehr von der jeweiligen Zeit abhängig als von den ihn tragenden Strömungen...

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