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Thema: Die christliche Rechte

  1. #11

    Standard AW: Die christliche Rechte

    Zitat Zitat von georg53
    Gleich im FS

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    Was mich an der ganzen Sache stört, ist die Tatsache dass die Medien immer wieder versuchen friedfertige Evangelikaner in eine Ecke mit islamistischen Fundamentalisten zu stellen.

    Dieser Vergleich ist doch total abwegig und sprengt die Grenzen der Geschmacklosigkeit. Islamismus hat nichts mit christlicher Nächstenliebe gemein!!! Man kann –platt gesagt - Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.

    Der Film wirkt deshalb auf mich etwas verzerrt und tendenziös, weil er die Christliche Rechte mit Radikalismus gleichsetzt.Von dem so oft gepriesenen Radikalismus konnte ich in dem Film nichts erkennen.

    Was ich sehen konnte waren eher enthusiastische Gebete und Gesänge junger Christen, die ehrfürchtig Jesus verehren und ihren Glauben ausleben.

    Als gläubiger Katholik finde ich echt nichts Verwerfliches daran , oder?

    Weyoun
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  2. #12
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    Standard AW: Die christliche Rechte

    Zitat Zitat von Weyoun
    Was mich an der ganzen Sache stört, ist die Tatsache dass die Medien immer wieder versuchen friedfertige Evangelikaner in eine Ecke mit islamistischen Fundamentalisten zu stellen.

    Dieser Vergleich ist doch total abwegig und sprengt die Grenzen der Geschmacklosigkeit. Islamismus hat nichts mit christlicher Nächstenliebe gemein!!! Man kann –platt gesagt - Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.

    Der Film wirkt deshalb auf mich etwas verzerrt und tendenziös, weil er die Christliche Rechte mit Radikalismus gleichsetzt.Von dem so oft gepriesenen Radikalismus konnte ich in dem Film nichts erkennen.

    Was ich sehen konnte waren eher enthusiastische Gebete und Gesänge junger Christen, die ehrfürchtig Jesus verehren und ihren Glauben ausleben.

    Als gläubiger Katholik finde ich echt nichts Verwerfliches daran , oder?

    Weyoun
    Ich bin zwar kein Katholik, aber diese Gläubigen mit Extremisten zu vergleichen, die Abtreibungsärzte angreifen würden, hielte ich auch für weit hergeholt. Von Selbstmordattentaten ganz zu schweigen...
    Bomber Harris, do it again - auf alle antideutschen Faschisten!

    Deutschrassismus - viele Fallbeispiele.

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  3. #13
    king and queen of hearts Benutzerbild von Just Amy
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    Standard AW: Die christliche Rechte

    was die gegen alkohol haben ist mir schleierhaft. das war bitteschön das erste öffentliche wunder unseres Herrn Jesus Christus, und es war GUTER WEIN!

  4. #14
    a.D. Benutzerbild von Gärtner
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    Standard AW: Die christliche Rechte

    Zitat Zitat von marc bishop
    was die gegen alkohol haben ist mir schleierhaft. das war bitteschön das erste öffentliche wunder unseres Herrn Jesus Christus, und es war GUTER WEIN!
    Ich tippe mal auf Château Pétrus, Grand Vin de Pomerol, das Fläschchen gern für 1000 €.

    Omnis mundi creatura
    Quasi liber et pictura
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  5. #15
    GESPERRT
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    Standard AW: Die christliche Rechte

    Zitat Zitat von marc bishop
    was die gegen alkohol haben ist mir schleierhaft. das war bitteschön das erste öffentliche wunder unseres Herrn Jesus Christus, und es war GUTER WEIN!
    Ist es sicher überliefert, daß es das erste Wunder war?

    Gruß
    Roberto

  6. #16
    king and queen of hearts Benutzerbild von Just Amy
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    Standard AW: Die christliche Rechte

    Zitat Zitat von Roberto Blanko
    Ist es sicher überliefert, daß es das erste Wunder war?
    das wird doch aus dem hergang klar.

  7. #17

    Standard AW: Die christliche Rechte

    Zitat Zitat von Anti-Islamist
    Ich bin zwar kein Katholik, aber diese Gläubigen mit Extremisten zu vergleichen, die Abtreibungsärzte angreifen würden, hielte ich auch für weit hergeholt. Von Selbstmordattentaten ganz zu schweigen...
    Ja genau! Gut, dass du noch mal explizit die Selbstmordanschläge erwähnst. Das ist ein wichtiges Hauptargumente, das sich gegen eine Vermengung von Islamismus und der Christlichen Rechte richtet.

    Von diesen militanten Übergriffen auf Abtreibungsärzte habe ich auch schon gehört. Da gibt’s wahrscheinlich Einzelpersonen, die etwas „über die Stränge schlagen“.

    Das finde ich natürlich nicht in Ordnung, aber man sollte als gläubiger Christ ganz offen über unangenehme Themen wie Abtreibung und Homo-Ehe sprechen dürfen, ohne dabei gleich in die Ecke des Fanatismus geschoben zu werden!


    Aber die Frau mit dem Plakat hat den Katholizismus nun wirklich nicht für sich gepachtet!

    Weyoun
    Geändert von Weyoun (15.02.2006 um 01:18 Uhr)
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  8. #18
    Mitglied Benutzerbild von Anti-Zionist
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    Standard AW: Die christliche Rechte

    Zitat Zitat von Weyoun
    Das finde ich natürlich nicht in Ordnung, aber man sollte als gläubiger Christ ganz offen über unangenehme Themen wie Abtreibung und Homo-Ehe sprechen dürfen, ohne gleich dabei in die Ecke des Fanatismus geschoben zu werden!
    Das wird man wohl (leider) kaum vermeiden können.


    Aber die Frau mit dem Plakat hat den Katholizismus nun wirklich nicht für sich gepachtet!
    Nein, das nicht, allerdings sehe ich auch kein Problem darin, gewaltfrei zu demonstrieren.
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  9. #19
    MarekD
    Gast

    Standard AW: Die christliche Rechte

    Zitat Zitat von Roberto Blanko
    Ist es sicher überliefert, daß es das erste Wunder war?

    Gruß
    Roberto

    Quatsch. Das war Propaganda. Da sieht man mal, wie gut die funktiuoniert. Vor nahezu 2000 Jahren hat einer behauptet, er könne Wasser in Wein verwandeln. Und heute glauben das über 1,5 Milliarden Menschen.

    In Wahrheit waren die Gäste auf der Feier so blau, das Jessy ihnen alles hätte reichen können, was er wollte. Wasser und zum anröten den letzten Rest Wein. Lest mal den Juniorchef :]

    Übrigens: Diese jungen Christen halte ich für gefährlich. Habt ihr mitgekriegt, wie der Oberguru über Hitler, die Jugend der Welt und die Glocke im Olympiastadion in Berlin geredet hat?!

    Von Deutschland aus nimmt die Rechristianisierung ihren Anfang... :rolleyes:

  10. #20
    Nunc est bibendum! Benutzerbild von Catilina
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    Standard AW: Die christliche Rechte

    Also ich habe mir auch den Dokumentar-Film auf Phoenix angeschaut. Er gewährte meiner Meinung nach einen interessanten Einblick in diese Bewegung.


    Zitat Zitat von Weyoun
    Der Film wirkt deshalb auf mich etwas verzerrt und tendenziös, weil er die Christliche Rechte mit Radikalismus gleichsetzt.Von dem so oft gepriesenen Radikalismus konnte ich in dem Film nichts erkennen.
    Zunächst einmal wertet die deutsche "Holy Revolution School" den TV-Beitrag in ihrer Stellungnahme als "einigermaßen fair". Und das war auch mein Eindruck.
    Ich fand allerdings auch, dass der Film berrechtigt war die "christliche Rechte" (der USA) als radikal darzustellen. Dies wird in dem Film deutlich, als ein "Prediger" eines ihrer Ziele definierte, welches darin besteht die verfassungsrechtlich zwingende Trennung zwischen Kirche und Staat aufzuheben. Für sie gehören Kirche und Staat untrennbar zusammen. Da dieses Ziel grundlegend von den Werten der amerikanischen Gesellschaftsordnung abweicht kann man -finde ich- auch von Radikalismus sprechen, zumindest was ihre Ziele und Methoden betrifft. Radikale Überzeugungen und Vorstellungen müssen aber ja nun nicht gleich negativ sein. Da auch in den USA das Recht der freien Meinungsäußerung gilt ist und bleibt es ihr gutes Recht ihre Vorstellungen anderen gegenüber kundzutun. Und wer weiß, durch die Richterverteilung am obersten Gericht sind sie ihren Zielen möglicherweise erheblich näher gekommen.

    Nun distanziert sich die "Holy Revolution School" von ihren "Freunden aus den USA", und umschreibt sich als in Deutschland "völlig eigenständig und unabhängig", insofern würde ich mal die oben aufgeführte Subsumtion unter den Radikalismus Begriff nicht anwenden, auch wenn es der Begriff "Revolution" mir schwer macht keinen "radikalen" Eindruck zu bekommen. Einer der wesentlichen Unterschiede ist sicherlich, dass die "Holy Revolution School" (noch) keine politischen Ziele (wie oben als Beispiel in den USA Trennung zwischen Staat und Kirche aufzuheben) verfolgt. Noch will diese Bewegung "zurück zu christlichen Werten", die unsere Gesellschaft ihrer Auffassung nach verloren hat. Ich gebe dir auch Recht wenn du schreibst:


    [Ouote]Was ich sehen konnte waren eher enthusiastische Gebete und Gesänge junger Christen, die ehrfürchtig Jesus verehren und ihren Glauben ausleben.

    Als gläubiger Katholik finde ich echt nichts Verwerfliches daran , oder?
    [/QUOTE]

    Daran ist soweit erstmal gar nichts verwerflich. Und es ist auch ihr gutes Recht zu diesen Werten "zurückgelangen" zu wollen. Jeder soll für sich seine christlichen Werte definieren können und auch diesen folgen dürfen. Sei dies nun kein Sex vor der Ehe oder aber die Abkehr von Verehrungen sogenannter Popstars.

    Schwierig aber wird es dann, wenn Jugendliche an diesen im Film gezeigten Wochenenden in Trance fallen finde ich. Da fängt bei mir die Frage nach der Verantwortbarkeit an, zumal diese Wochenenden bewusst auf Jugendliche abzielen. Fraglich daher, da an diesen Wochenenden die Eltern beispielsweise oder sonstige Erziehungsberechtigte nicht anwesend sind. Ich will das nicht überbewerten, aber ich habe da schon Schwierigkeiten mit. Ich persönlich glaube, meine Eltern hätten Schweirigkeiten damit gehabt hätten sie erfahren ich wäre im Kommunionsunterricht in Trance gefallen.

    Ebenso finde ich es fragwürdig, inwieweit es gegenüber Jugendlichen die Enthaltsamkeit nahezulegen wie es die "Holy Revolution School" macht. So empfehlen sie Jugendlichen, sich von "TV, [...], Radio, Theater, Internet, Zeitschriften" fernzuhalten. Medien die meiner Meinung nach elementar zur Gesellschaft gehören, und zur Meinungsbildung und Meinungsfindung unverzichtbar beitragen. Da wirft sich die Frage auf welches Ziel sie damit verfolgen? Jugendlichen zu empfehlen sich nicht mit zB anderen Meinungen (in Medien) auseinanderzusetzen halte ich einfach für schwierig. Betonen möchte ich aber auch, dass die "Holy Revolution School" Wert darauf legt, dass diese Enthaltsamkeit auf freiwilliger Entscheidung basiert. ABER allein die Empfehlung wirft bei mir eben diese Fragen nach Verantwortbarkeit auf.

    Die hier teilweise findbare Aufregung, dass die christliche Rechte mit Islamismus verglichen oder gar gleichgesetzt wird kann ich nicht verstehen. Das halte ich für übertrieben. Und darum geht es auch nicht. Jeder soll das glauben oder nicht glauben was er will, aber er soll auch nicht redzuiert auf sich selbst auf andere schließen und in sich und seinem Glauben die Unfehlbarkeit und Alleinanspruch sehen. Wenn das 15- jährige Mädchen (der Vater war übrigens evg.- Religionslehrer, nicht Pastor) erzählt, sie müsse für einen Moslem, wenn sie ihn sehe, beten, da "dieser ihm leid tue", so ist das auch keine christliche und von jenen hochgehaltene Nächstenliebe. Sie unterstellt vielmehr einem anderen Menschen einer anderen Glaubensrichtung dieser handelt und lebt "sündhaft" und falsch. Sich eine solche Überzeugung und Überlegenheit anzumaßen (und das gerade einmal als 15-Jährige "Predigerin") widerspricht ihren eigenen Aussagen. So spricht ein 20-jähriger "Lehrer" er werde als Christ verfolgt, da seine Klassenkameraden es als befremdlich finden, dass er nach der Methode kein Sex vor der Ehe strebt und lebt. Wer sich aber so als Verfolgter sieht und gleichzeitig andere für ein anderes Streben und andere Werte (und anderen Glauben) verurteilt, handelt, denkt und glaubt meiner Auffassung nach falsch.

    link für die Quellen (außer Filmzitaten)

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    Si tacuisses, philosophus manisses
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