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Thema: Globalisierung bekämpften heisst Arbeitslosigkeit bekämpfen

  1. #21
    Vater der Drachen Benutzerbild von Skorpion968
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    Standard AW: Globalisierung bekämpften heisst Arbeitslosigkeit bekämpfen

    Zitat Zitat von Rocky
    Redwing, ich weiss, dass die Lage in Deutschland recht miserabel ist, aber die Frage ist, warum? Nicht weil es zuwenig Sozialismus als Vorstufe zum Kommunismus gibt, sondern weil es ueberhaupt Sozialismus gibt, das die freie Marktwirtschaft an die Wand drueckt. Wir haben auch solche Gesundheitsbeter wie Du, und in den Staaten, in denen diese Beter erfolgreich sind, sind ... rate mal... die Steuern hoch, die Wirtschaft am Krankeln, die Arbeitslosigkeit hoch.......alles natuerlich relativ. Nirgendwo ist die Lage so beschissen wie in ganz Deutschland, weil sich soviel Sozialismus doch keiner getraut zu beten, wenn er nicht ausgelacht werden will.
    Wo du grade dabei bist, mal wieder das Loblied auf das angeblich so blendend funktionierende Wirtschaftssystem der USA zu singen, möchte ich dir mal ein paar andere Zahlen an die Hand geben:

    Veränderung der Vermögensposition folgender Volkswirtschaften in Milliarden Euro von 1960 bis 2002:
    Deutschland +231
    Frankreich +7
    Italien +31
    GB -331
    Japan +1661
    Schweiz + 257
    USA - 2963 8o
    Quelle: Ameco Macroenconomic Database, makroökonomische Datenbank der EU-Kommission


    Wie dieses horrende Leistungsbilanzdefizit der USA ausweist, sind deine glorifizierten USA im Ausland bis über beide Ohren verschuldet und finanzieren ihr "Wirtschaftswachstum" (wenn es denn ein solches gibt) nicht etwa durch die Hemdsärmeligkeit ihrer Einwohner, sondern auf Kosten der Restwelt. NUR weil dieses glorifizierte Bild der USA immer und immer wieder hochgepusht wird, kann sich der Dollarkurs überhaupt noch einigermaßen stabil halten. Du sitzt in diesem Land in Wahrheit auf der sinkenden Titanic, deren Bug schon im 80-Grad-Winkel aus dem Meer ragt.

    Auffallend ist weiterhin, dass gerade die USA und GB, die hierzulande nur allzugerne als die großen, positiven Vorbilder dargestellt werden, in ihrer Leistungsbilanz als einzige der verglichenen Staaten ein negatives Vorzeichen haben.

  2. #22
    Dran! Drauf! Drüber! Benutzerbild von SLOPPY
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    Standard AW: Globalisierung bekämpften heisst Arbeitslosigkeit bekämpfen

    Zitat Zitat von Skorpion968
    USA - 2963
    Quelle: Ameco Macroenconomic Database, makroökonomische Datenbank der EU-Kommission
    Wie dieses horrende Leistungsbilanzdefizit der USA ausweist, sind deine glorifizierten USA im Ausland bis über beide Ohren verschuldet und finanzieren ihr "Wirtschaftswachstum" (wenn es denn ein solches gibt) nicht etwa durch die Hemdsärmeligkeit ihrer Einwohner, sondern auf Kosten der Restwelt. NUR weil dieses glorifizierte Bild der USA immer und immer wieder hochgepusht wird, kann sich der Dollarkurs überhaupt noch einigermaßen stabil halten. Du sitzt in diesem Land in Wahrheit auf der sinkenden Titanic, deren Bug schon im 80-Grad-Winkel aus dem Meer ragt.
    Auffallend ist weiterhin, dass gerade die USA und GB, die hierzulande nur allzugerne als die großen, positiven Vorbilder dargestellt werden, in ihrer Leistungsbilanz als einzige der verglichenen Staaten ein negatives Vorzeichen haben.
    Und ... solange die Nachfrage nach Dollars grösser ist als das Angebot, kacken die Amis auf diese Bilanz.
    Und die Nachfrage wird nicht geringer, sondern stärker werden. Denn die erfolgreichsten grossen Kapitalgesellschaften kommen nun mal aus den Staaten. Und selbst Du, falls Du mal Geld bei Deiner Bank anlegen willst oder es bereits getan hast, finanzierts es indirekt mit...
    Als Reichsdeutscher distanziere ich mich ausdrücklich von allen Entscheidungen der brd-Regierung!

  3. #23
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    Standard AW: Globalisierung bekämpften heisst Arbeitslosigkeit bekämpfen

    Zitat Zitat von kenshin-himura
    Nein, sie schafft nur Arbeitslosigkeit in den reichen Ländern. In China und Indien schafft sie unzählige Arbeitsplätze, und zwar um ein Vielfaches mehr als hier verloren gehen. Die hier entstehende Arbeitslosigkeit kann außerdem durch vernünftige Reformen zum Teil aufgefangen werden.
    ...
    Du hast es geschnallt

    Ganz wichtig hinzuzufügen ist noch (und das meine ich keineswegs veräppelnd), daß der Verlust des "Arbeitsplatzes" an sich für die wenigstens Menschen einen großen Jammer bedeutet. Es ist vielmehr der damit unweigerlich verbundene Einkommensverlust. Logisch - aber an dieser Stelle wichtig sich dessen zu erinnern. Denn die reichen Länder wie Deutschland gleichen diesen so durch die Global. entstandenen Einkommensverlust mehr als aus, dadurch daß sie im Gegenzug sich mit billigsten Waren und Dienstleistungen verwöhnen lassen. Es findet also lediglich eine Umstrukturierung des Marktes statt, was temporär für einige Leute freilich ein großes Opfer bedeutet.

    Beispiel (stark vereinfacht): Lidl importiert Schuhe aus China. 100 deutsche Schumacher machen pleite, aber 100000 deutsche Kunden haben preiswerte Schuhe. So ist der Deal. Wer weiterhin die teuren Schuhe in Deutschland kauft, tut viel um die Globalisierung zu verhindern. Es braucht dafür keine Gesetze.
    "Free your mind - and your ass will follow"
    (George Clinton, 1970)

  4. #24
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    Standard AW: Globalisierung bekämpften heisst Arbeitslosigkeit bekämpfen

    Zitat Zitat von Rocky
    ... (blablubb)...

    Redwing, ich weiss, dass die Lage in Deutschland recht miserabel ist, aber die Frage ist, warum? Nicht weil es zuwenig Sozialismus als Vorstufe zum Kommunismus gibt, sondern weil es ueberhaupt Sozialismus gibt, das die freie Marktwirtschaft an die Wand drueckt. Wir haben auch solche Gesundheitsbeter wie Du, und in den Staaten, in denen diese Beter erfolgreich sind, sind ... rate mal... die Steuern hoch, die Wirtschaft am Krankeln, die Arbeitslosigkeit hoch.......alles natuerlich relativ. Nirgendwo ist die Lage so beschissen wie in ganz Deutschland, weil sich soviel Sozialismus doch keiner getraut zu beten, wenn er nicht ausgelacht werden will.
    Och nee, Rocky- nicht schon wieder sone Horrorshow! Verschone mich mit dem Blödsinn. Wenn die ganze Industrial-Arbeit nach alten Methoden gemacht werden würde, hätten aber wesentlich mehr leute Arbeit. Aber darum gehts nicht. Ich spreche mich nicht gegen den technischen Fortschritt aus, sondern nur gegen das, was daraus gemacht wurde. Anhand der genannten Horrorarbeitszeiten kann man ja sehen, daß der positive Effekt- nämlich, daß die Leute weniger Arbeiten müssen- nicht genutzt wurde. Jetzt könnte die AZverk. zudem dafür sorgen, daß mehr Leute Arbeit haben (also weniger Arbeitslosigkeit), aber keiner zuviel. Den ganzen Kram hab ich ja nun im Detail x-mal erklärt, und werde es jetzt nicht schon wieder tun.
    Daß hier und woanders die Bundesstaaten, Provinzen oder wie immer man es auch nennen soll, "erfolgreicher" sind, die den asozialsten, neoliberalsten Scheißkurs haben, liegt einfach daran, daß die ganzen, übriggebliebenen Großwirtschaftsvampire natürlich lieber dort hingehen als in eine soziale Region. Die werden vom Bösen halt angezogen, wie die Motten vom Licht. Begrenzter könnte man das natürlich auch global so sehen. Das ändert aber nichts daran, daß das System in der Krise ist und irgendwann zusammenbricht, denn die Grundprobleme sind nicht nur regionaler natur.

    PS: Der Dollar suckt doch immer mehr gegenüber dem Euro, oder? Also ich sehe da schwarz für die USA, mit ihren Milliardenschulden, 35 Millionen bitter Armen, Poorjobbern, etc.

  5. #25
    Vater der Drachen Benutzerbild von Skorpion968
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    Zitat Zitat von SLOPPY
    Und ... solange die Nachfrage nach Dollars grösser ist als das Angebot, kacken die Amis auf diese Bilanz.
    Und die Nachfrage wird nicht geringer, sondern stärker werden. Denn die erfolgreichsten grossen Kapitalgesellschaften kommen nun mal aus den Staaten. Und selbst Du, falls Du mal Geld bei Deiner Bank anlegen willst oder es bereits getan hast, finanzierts es indirekt mit...
    Du verstehst es wirklich nicht, oder???
    Es spielt überhaupt keine Rolle, auf wen oder was die Amis kacken! Dieses Land hängt kopfüber am sterbenden Ast, da können sie hinkacken wo sie wollen, das wird daran nichts ändern.
    Spätestens wenn eine kommende Großmacht wie China sich beständig weiterentwickelt, werden auch die Amis über kurz oder lang die Hosen runter lassen müssen. Und dann möchte ich nicht sehen, wie die Ratten mitsamt ihrer Pumpwirtschaft untergehen.

  6. #26
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    Zitat Zitat von Manfred_g
    Ganz wichtig hinzuzufügen ist noch (und das meine ich keineswegs veräppelnd), daß der Verlust des "Arbeitsplatzes" an sich für die wenigstens Menschen einen großen Jammer bedeutet. Es ist vielmehr der damit unweigerlich verbundene Einkommensverlust. Logisch - aber an dieser Stelle wichtig sich dessen zu erinnern.
    Du machst dir offensichtlich überhaupt kein Bild davon, was ein Arbeitsplatzverlust in einer Leistungsgesellschaft wirklich bedeutet.

    Den Einkommensverlust kann man noch durch ALGI und II - zumindest geringfügig - ausgleichen. Viel drastischer ist aber die damit verbundene psychische Belastung. Das geht von Existenzunsicherheit, über Gefühle von Versagen und Nutzlosigkeit bis hin zur völligen Ausgrenzung aus dem sozialen Gefüge. Denn Arbeitslose haben nicht nur eine geringere soziale Anerkennung, sie verlieren darüber hinaus in vielen Fällen komplett ihren sozialen background, weil erstens die Kontakte am Arbeitsplatz wegfallen und sie zweitens aufgrund finanzieller Rückgänge kaum noch am sozialen Leben teilnehmen können.

    Aufgrund dieses Drucks und des schwindenden sozialen backgrounds ist die Korrelation zwischen Arbeitslosigkeit und psychischen Erkrankungen - wie z.B. Depression oder Suizidalität - immens hoch.

  7. #27
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    Standard AW: Globalisierung bekämpften heisst Arbeitslosigkeit bekämpfen

    Zitat Zitat von Redwing
    Ein weiterer Beweis der sozialen Schieflage und der schwindenden Kaufkraft, denn Viele können sich eben nur noch diesen Dumpingkram leisten bzw. können sich überlegen, ob sie Dumping kaufen und dafür quantitativ mehr oder sich z.B. teuer ernähren, dafür aber auf jegliches Entertainment verzichten. ...
    Sag' ich ja: hemmungsloser Konsumismus!

    Hier wird ein Konsumniveau bejammert, daß noch für den Durchschnittsbürger der 60iger wie Weihnachten ausgesehen hat.

  8. #28
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    Standard AW: Globalisierung bekämpften heisst Arbeitslosigkeit bekämpfen

    Zitat Zitat von Angel of Retribution
    ... Es ist nicht möglich, die internationale Finanzzirkulation zu unterbrechen, jeder derartige Versuch eines Staates würde mit der Abwanderung eines Großteils des Kapitals beantwortet werde und den betreffenden Staat damit ruinieren. ...
    Das klingt wie physikalische Gesetzmäßigkeit, wie es bei diesem Themenbereich überhaupt gerne eingeredet wird.

    Ein (noch) auf breiterer Basis wohlhabender Souverän wie die EU könnte durchaus dem marodierendem Kapital Schranken und Schleusen weisen. Denn (noch) haben wir dieses unseres Konsum- Kapital, auf welches das Großkapital scharf ist wie Nachbars Lumpi ...

  9. #29
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    Zitat Zitat von Skorpion968
    Du verstehst es wirklich nicht, oder???
    Es spielt überhaupt keine Rolle, auf wen oder was die Amis kacken! Dieses Land hängt kopfüber am sterbenden Ast, da können sie hinkacken wo sie wollen, das wird daran nichts ändern.
    Spätestens wenn eine kommende Großmacht wie China sich beständig weiterentwickelt, werden auch die Amis über kurz oder lang die Hosen runter lassen müssen. Und dann möchte ich nicht sehen, wie die Ratten mitsamt ihrer Pumpwirtschaft untergehen.
    Blödsinn, demnächst muss China sein Finanzsystem öffnen und die eigene Währung dem Weltmarkt anpassen, will China seine Wirtschaft weiter expandieren lassen. Davor fürchten und scheuen sich die Roten wie der Teufel das Weihwasser, weil dann die geschwollene Chinablase zerplatzt wie ein zu stark aufgelasener Ballon...

    Aber Ihr Amerikahasser und Roten ökonomischen Nülpen habt ja davon sowieso keine Ahnung...
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  10. #30
    Haßkrimineller Benutzerbild von wtf
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    Standard AW: Globalisierung bekämpften heisst Arbeitslosigkeit bekämpfen

    Zitat Zitat von SLOPPY
    Blödsinn, demnächst muss China sein Finanzsystem öffnen und die eigene Währung dem Weltmarkt anpassen, will China seine Wirtschaft weiter expandieren lassen.
    Eine sehr gute Analyse. Angenehm, jemanden mit Sachverstand zu lesen.
    Leben in der Ochlokratie.

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