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Thema: Was Adam Smith und seine (neo)liberalen Populisten anrichten

  1. #1
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    Standard Was Adam Smith und seine (neo)liberalen Populisten anrichten

    Ich möchte hier mal auf die Verbrechen des (Neo)liberalismus und die Gefahr, die von dieser verkorksten Ideologie ausgeht, hinweisen.

    Welche Doktrin spricht sich mehr für ein menschenverachtendes, sozialdarwinistisches Gesetz des Dschungels aus als der Liberalismus? "Der Stärkste setzt sich durch", lautet ihre Devise. Wenn weder Staat noch sonst welche Institutionen die Arbeitnehmer und schwächere Konkurrenten unterstützen, so sind diese dem Diktat und der Macht der Großunternehmen völlig ausgeliefert. Zudem plädieren die Neoliberalisten zunehmend dafür, die ganzen Verlierer dieses Wettbewerbswahns einfach eiskalt sich selbst zu überlassen. Erst fordern sie also ein System, das zwangsläufig viele Verlierer und wenige Gewinner hervorbringt, und dann wollen sie Erstere auch noch eiskalt über die Klinge springen lassen.

    Zudem kommen sie mit völlig utopischen Versprechungen, wie: "Wohlstand für alle" (Westerwelle). Sie gaukeln uns vor, jeder könne ja Chef werden, doch wie soll das gehen? Wenn jeder Chef wäre, wer soll dann die Fabriken und Dienstleistungsunternehmen der Firmen bedienen? Es KANN nicht mehr Chefs als Angestellte geben (nicht mal die Balance wäre möglich, sondern weit weniger)- das wissen die nur zu gut, und trotzdem kommen sie uns mit solch populistischen Parolen. Das Gegenteil tritt sogar zunehmend ein: Es gibt immer weniger Selbstständige und immer mehr abhängige Angestellte.

    Adam Smith Gequatsche von der "invisible hand", dem "sich selbst regulierenden Marktmechanismus", etc. hat sich mehrfach als falsch erwiesen und auf der ganzen Welt für Armut, Elend, Tod und grenzenlose globale und nationale Gefälle gesorgt. Hier konnte er in der Weimarer Republik sein Scheitern "eindrucksvoll" unter Beweis stellen, und auch jetzt herrscht dieses grausame System im Grunde nahezu in Rein"kultur".
    Diese "Freiheit", von der immer Gequatscht wird, beschränkt sich auf die Schrankenlosigkeit der Geschäftemacher, deren Ausbeutungsversuchen- und praktiken so keine Grenzen gesetzt werden. So wird die Freiheit Weniger zur Einschränkung und regelrechten Versklavung Vieler.
    Utopisch auch zu glauben, jeder hätte die gleichen Chancen. Wer kein Kapital hat, wird mit ziemlicher Sicherheit auch kein Unternehmen aus dem Boden stampfen können, und der Kapitalstarke hat immer Vorteile gegenüber dem Kapitalschwächeren und somit den längeren Atem. Kleinere Konkurrenten haben so nahezu keine Chance gegen die Großen- ein paar Oligopolisten oder gar Monopolisten sind am Ende das Resultat. Der Trend ist längst zu sehen.

    Den Vogel schießen die Liberalisten jedoch mit der Aussage ab: Der Egoismus und das Streben nach Profit des Einzelnen unterstütze automatisch das Ganze. Also: Je mehr Wenige ihre Mitmenschen abzocken, desto mehr hat jeder nachher in der Tasche? Doch wo ist es nur, wenn der Staat noch nicht mal großartig besteuern darf? Sollen wir auf Freiwilligkeit und Großzügigkeit der Unternehmer setzen? Aber wie denn, wenn doch ihr Egoismus der Schlüssel zum Wohlstand ist? Und was nützt es dem AN, wenn sein Chef da die Arbeitszeiten in die Höhe treibt und Arbeit auf immer weniger Schultern verlagert, da der Staat ihm ja alles erlaubt? Auch für die Arbeitslosenstatistik ist diese Doktrin nicht sehr vorteilhaft.
    Die Invisible Hand ist ein, selbst theoretisch, völlig paradoxer Wahnsinn, der niemals funktionieren kann. Außerdem rechnet der Smithsche Phantast immer mit sogenannten "rationalen" Entscheidungen. Die da wäre z.B.: "Was billig ist, nehme ich". Nun, diese Doktrin führt wiederum zu Dumping ohne Ende und volksschädlichem Wettbewerbswahn. Zudem ist sie unzutreffend, da auch "irrationale" Entscheidungen gefällt werden können. So könnte man z.B. eine teurere aber als qualitativ hochwertiger eingeschätzte oder einheimische Marke bevorzugen. Usw.usf...

    Was hat diese fantastische Träumerei der (neo)liberalen Utopisten in der Welt nicht alles angerichtet und tut es noch. Zeit, darauf hinzuweisen und beherzt gegen diese Volksbauernfängerei vorzugehen. Damit der Liberalismus keine Chance mehr bekommt- keine Chance, NOCH mehr Opfer zu fordern.

    Hier in Bremen, ist die 5-Mann-Parteienzentrale der FDP übrigens gerade aufgelöst worden. Es kam bedauerlicherweise zu einem Unfall auf der Straße. Na ja, letzten Mittwoch wurden doch wieder die gelben Säcke abgeholt!

  2. #2
    Haßkrimineller Benutzerbild von wtf
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    Standard AW: Was Adam Smith und seine (neo)liberalen Populisten anrichten

    Ich habe Dein Posting überflogen, aber von Verbrechen nichts gelesen. Ist aber klar, daß die Thesen des Mr. Smith für arbeitsscheue Personenkreise bedrohlich wirken.
    Leben in der Ochlokratie.

  3. #3
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    Standard AW: Was Adam Smith und seine (neo)liberalen Populisten anrichten

    Zitat Zitat von Redwing
    Welche Doktrin spricht sich mehr für ein menschenverachtendes, sozialdarwinistisches Gesetz des Dschungels aus als der Liberalismus? "Der Stärkste setzt sich durch", lautet ihre Devise. Wenn weder Staat noch sonst welche Institutionen die Arbeitnehmer und schwächere Konkurrenten unterstützen, so sind diese dem Diktat und der Macht der Großunternehmen völlig ausgeliefert. Zudem plädieren die Neoliberalisten zunehmend dafür, die ganzen Verlierer dieses Wettbewerbswahns einfach eiskalt sich selbst zu überlassen. Erst fordern sie also ein System, das zwangsläufig viele Verlierer und wenige Gewinner hervorbringt, und dann wollen sie Erstere auch noch eiskalt über die Klinge springen lassen.
    Es scheint mir, als hättest Du Dich bemüßigt ein Volkswirtschaftslehrbuch zu lesen. Nun, der Einstieg ist gemacht.
    Vertreter des Neoliberalismus forder(te)n ebenso Wettbewerbsgesetze, um Machtkonzentrationen zu unterbinden.
    Insofern ist diese Argumentation nicht richtig.

    Zudem kommen sie mit völlig utopischen Versprechungen, wie: "Wohlstand für alle" (Westerwelle). Sie gaukeln uns vor, jeder könne ja Chef werden, doch wie soll das gehen? Wenn jeder Chef wäre, wer soll dann die Fabriken und Dienstleistungsunternehmen der Firmen bedienen? Es KANN nicht mehr Chefs als Angestellte geben (nicht mal die Balance wäre möglich, sondern weit weniger)- das wissen die nur zu gut, und trotzdem kommen sie uns mit solch populistischen Parolen. Das Gegenteil tritt sogar zunehmend ein: Es gibt immer weniger Selbstständige und immer mehr abhängige Angestellte.
    Du hast die Freiheit, Chef zu werden, wenn Du es willst. Hast Du Dir schonmal überlegt, dass es Menschen gibt, die keine Lust haben, Chef zu sein. Die Verantwortung, anstrengende Arbeit und längere Arbeitsdauer ablehnen, und somit Gehalt gegen Freizeit tauschen?

    Adam Smith Gequatsche von der "invisible hand", dem "sich selbst regulierenden Marktmechanismus", etc. hat sich mehrfach als falsch erwiesen und auf der ganzen Welt für Armut, Elend, Tod und grenzenlose globale und nationale Gefälle gesorgt. Hier konnte er in der Weimarer Republik sein Scheitern "eindrucksvoll" unter Beweis stellen, und auch jetzt herrscht dieses grausame System im Grunde nahezu in Rein"kultur".
    Diese "Freiheit", von der immer Gequatscht wird, beschränkt sich auf die Schrankenlosigkeit der Geschäftemacher, deren Ausbeutungsversuchen- und praktiken so keine Grenzen gesetzt werden. So wird die Freiheit Weniger zur Einschränkung und regelrechten Versklavung Vieler.
    Utopisch auch zu glauben, jeder hätte die gleichen Chancen.
    Es gibt keine Chancengleichheit und Freiheit in einem. Entweder oder.

    Wer kein Kapital hat, wird mit ziemlicher Sicherheit auch kein Unternehmen aus dem Boden stampfen können, und der Kapitalstarke hat immer Vorteile gegenüber dem Kapitalschwächeren und somit den längeren Atem. Kleinere Konkurrenten haben so nahezu keine Chance gegen die Großen- ein paar Oligopolisten oder gar Monopolisten sind am Ende das Resultat. Der Trend ist längst zu sehen.
    Wie gesagt, auch Vertreter des Neoliberalismus fordern Wettbewerbsregelungen, eben aus dem Grund der „invisible hand“.


    Die Invisible Hand ist ein, selbst theoretisch, völlig paradoxer Wahnsinn, der niemals funktionieren kann. Außerdem rechnet der Smithsche Phantast immer mit sogenannten "rationalen" Entscheidungen. Die da wäre z.B.: "Was billig ist, nehme ich".
    Falsch. Ich entscheide mich für die Sache, die mir den größten Nutzen stiftet. So ist die theoretische Grundlage.
    So sieht's aus.

  4. #4
    Linker Sozialkapitalist Benutzerbild von Bilderberger
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    Standard AW: Was Adam Smith und seine (neo)liberalen Populisten anrichten

    Zitat Zitat von wtf
    Ich habe Dein Posting überflogen, aber von Verbrechen nichts gelesen. Ist aber klar, daß die Thesen des Mr. Smith für arbeitsscheue Personenkreise bedrohlich wirken.
    wenn du als arbeitsscheu die industrialisierung somit kinderarbeit, 16 -20 stdtag, kein urlaub, 5 kartoffeln als lohn und keine kranken-, unfall- und rentenversicherung meinst. Ja.
    Geändert von Bilderberger (28.04.2006 um 22:30 Uhr)
    .
    Ich habe Feuer auf die Welt geworfen und siehe, ich hüte es, bis sie lodert.
    .
    http://hellgate.ingame.de/gfx/conten...erhistorie.jpg
    Und Gott fragte die Steine: "Wollt ihr wie Bilderberger werden?"
    Und die Steine antworteten: "Nein, wir sind nicht hart genug."
    .
    http://www.fosar-bludorf.com/bilderberger/
    .

  5. #5
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    Standard AW: Was Adam Smith und seine (neo)liberalen Populisten anrichten

    In meinen Augen sind betrügerische, schmierige, korrupte Bonzen aus "sozialen und demokratischen" Parteien und bestechliche, miese "Arbeitnehmervertreter" (Arbeiterverräter) für Arbeiter und Angestellte eine weitaus größere Bedrohung als halbwegs ehrliche Unternehmer. Die "linken" Bonzen (links pseudo-sozial schwafeln, rechts wohlversorgt leben) wollen wie Vampire von der Arbeit und dem Blut der Arbeitnehmer schmarotzen und selber nichts leisten und nichts riskieren. Die meisten "bösen" Unternehmer dagegen bemühen sich mit viel eigenem Einsatz den Laden am Laufen zu halten und belügen und bescheissen ihre "Sklaven" nicht so hinterhältig und heuchlerisch wie das die dreckigen, verkommenen "roten Menschheitsbeglücker" tun.

    Ich hab' doch Augen im Kopf: vorgeblich "sozialdemokratisches" Lumpen- und Korruptionspack, gekaufte Gewerkschaftsstrolche, gutmenschliche Schweine aller Art, habe ich leider zur Genüge kennengelernt. An den "Rechten" ist mir - nachdem ich mich von allen Illusionen über "Sozialdemokratie und ähnlichen Humbug befreit habe - nur eines aufgefallen: Egal was man von denen hält, was Charakter, Mut, Ehrlichkeit und Anstand anbelangt so steht doch noch der allerletzte von denen 1000 mal über dem "anständigsten" verlogenen gutmenschlichen Korruptionslumpen. Das ist einfach Fakt, der sich mir auf dem Wege der empirischen Forschung und der Selbsterfahrung eindeutig erschlossen hat.

    Du bist so scharf auf Revolution und auf das Totschlagen von Arbeitnehmer-Unterdrückern? Das kann durchaus kommen. Wundere dich dann aber bloß nicht wenn die Arbeiter tatsächlich ihre wahren Unterdrücker und Betrüger totschlagen.

  6. #6
    geradlinig Benutzerbild von ortensia blu
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    Standard AW: Was Adam Smith und seine (neo)liberalen Populisten anrichten

    Zitat Zitat von Bilderberger
    wenn du als arbeitsscheu die industrialisierung somit kinderarbeit, 16 -20 stdtag, kein urlaub, 5 kartoffeln als lohn und keine kranken-, unfall- und rentenversicherung meinst. Ja.
    Die Manchester-Legende des Friedrich Engels und seine Geschichtsverfälschung scheinen unausrottbar zu sein.

  7. #7
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    Standard AW: Was Adam Smith und seine (neo)liberalen Populisten anrichten

    Zitat Zitat von wtf
    Ich habe Dein Posting überflogen, aber von Verbrechen nichts gelesen. Ist aber klar, daß die Thesen des Mr. Smith für arbeitsscheue Personenkreise bedrohlich wirken.
    Über 5000 Hungertote pro Tag sollten für den Anfang genügen. Hinzu kommen immer lebensfeindlichere Umstände für unzählige Arbeitslose und AN, für die nur noch zu funktionieren haben- zu einer austauschbaren Ressource verkommen. Der Liberalismus bringt extreme Gefälle und damit extreme Ungerechtigkeit und Instabilität hervor- ein eiskaltes Raubtiersystem halt. Zudem sind es nur Wenige, die viel haben, aber immer mehr, die wenig haben. Usw.usf. Liberalismus ist Steinzeit- Das Gesetz des Dschungels. Es ist hochgradig rückständig und weder gesellschaftlicher noch sonst irgendein Fortschritt.


    Zitat Zitat von MrS
    Es scheint mir, als hättest Du Dich bemüßigt ein Volkswirtschaftslehrbuch zu lesen. Nun, der Einstieg ist gemacht.
    Vertreter des Neoliberalismus forder(te)n ebenso Wettbewerbsgesetze, um Machtkonzentrationen zu unterbinden.
    Insofern ist diese Argumentation nicht richtig.
    Ich mußte mich im Wirtschaftsunterricht lange genug mit dem (Neo)liberalismus herumquälen und weiß seitdem mehr denn je, daß er falsch und asozial ist. Danach kam ein bißchen Keynesianismus; nur für den von mir und einigen anderen geforderten Marxismus war dann leider keine Zeit mehr. ;( Aber der Wirtschaftslehrer stand dem Liberalismus selber kritisch gegenüber- und der musses ja wissen; im Gegensatz zu diesen Pseudo-Fachleuten hier und in anderen Foren.

    Du hast die Freiheit, Chef zu werden, wenn Du es willst. Hast Du Dir schonmal überlegt, dass es Menschen gibt, die keine Lust haben, Chef zu sein. Die Verantwortung, anstrengende Arbeit und längere Arbeitsdauer ablehnen, und somit Gehalt gegen Freizeit tauschen?
    Haha, also ob die Chefs ja alle so ranklotzen. In der Anfangsphase vielleicht, aber sowie der Laden halbwegs läuft, setzen sie dafür ihre Sklaven ein. Gerade der AN soll ja nun paradoxerweise immer länger arbeiten. Außerdem geht es ums Prinzip. Die Liberalen haben Unsinn gelabert- wie immer.

    Es gibt keine Chancengleichheit und Freiheit in einem. Entweder oder.
    Na schön, daß es mal einer von euch zugibt. Dann wähle ich ganz klar die (Chancen)gleichheit. Die schafft, wie woanders beschrieben, eine Freiheit ganz amderer Art und wirkliche Gerechtigkeit.

    Wie gesagt, auch Vertreter des Neoliberalismus fordern Wettbewerbsregelungen, eben aus dem Grund der „invisible hand“.
    Ach, die meinen doch naiv, ihr komischer Marktmechanismus würde alles von selbst regeln. Das ist in der Praxis mehrfach gescheitert. Außerdem ist dieses Ausmusterungssystem asozial. Der Smithsche Neandertaler forderte aber, soweit ich weiß, wenigstens, daß die Verlierer aufgefangen werden, während das neoliberale Gesindel von heute die am liebsten alle ihrem Schicksal überlassen würde.
    Im Übrigen hast du diesen Absatz von mir aber arg gekürzt.

    Falsch. Ich entscheide mich für die Sache, die mir den größten Nutzen stiftet. So ist die theoretische Grundlage.
    Aber auch nur die Theoretische. Außerdem heist auch das nicht, daß das System funktioniert. Das Verlangen nach Billigem führt zu immer mehr Wettbewerbswahn; der Wettbewebswahn zu immer stressigeren Arbeitsbedingungen- und Zeiten, niedrigeren Löhnen, mehr Arbeitslosigkeit...und das dann wieder zu noch mehr Verlangen nach Billigem, weil sich keiner mehr was leisten kann. es ist eine Abwärtsspirale. Zudem gibt es da noch das von mir oft angeprangerte Problem der Geld- und Wohlstandskonzentration bei der reichen Minderheit. Wenn sich dort oben immer mehr ansammelt und kaum wieder runterfließt, dann fehlt es an anderer Stelle eben immer mehr- nämlich beim Volk und teilweise auch beim Staat.

    Man sollte den Kapitalismus ächten. Dabei prangere ich keinesweghs nur den Neoliberalismus an, wobei der am schlimmsten ist. Die Konservativen unterscheiden sich für mich nicht sonderlich von der gelben Brut, wie zahlreiche Politallianzen ja auch bewiesen. Das ist alles kapitalistisches Gesöcks, das eine Diktatur der reichen MInderheit anstrebt bzw. hochhält.

    Tod dem Kapitalismus. :su:

  8. #8
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    Standard AW: Was Adam Smith und seine (neo)liberalen Populisten anrichten

    Zitat Zitat von Redwing

    Was hat diese fantastische Träumerei der (neo)liberalen Utopisten in der Welt nicht alles angerichtet und tut es noch. Zeit, darauf hinzuweisen und beherzt gegen diese Volksbauernfängerei vorzugehen. Damit der Liberalismus keine Chance mehr bekommt- keine Chance, NOCH mehr Opfer zu fordern.
    Im gegensatz zum Kommunismus, entspringt Marktwirtschaft einem realistischen Menschenbild. Es daher als Fantasterei, Träumerei oder Utopie abzutun halte ich, angesichts deiner politischen Überzeugung für ziemlich unangebracht.
    "Ensinai aos vossos filhos o trabalho, ensinai às vossas filhas a modéstia, ensinai a todos a virtude da economia. E se não poderdes fazer deles santos, fazei ao menos deles cristãos"

    Salazar

  9. #9
    Linker Sozialkapitalist Benutzerbild von Bilderberger
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    Standard AW: Was Adam Smith und seine (neo)liberalen Populisten anrichten

    Zitat Zitat von Salazar
    Im gegensatz zum Kommunismus, entspringt [Kapitalismus(einschub)] einem realistischen Menschenbild.
    ....Tierbild!
    .
    Ich habe Feuer auf die Welt geworfen und siehe, ich hüte es, bis sie lodert.
    .
    http://hellgate.ingame.de/gfx/conten...erhistorie.jpg
    Und Gott fragte die Steine: "Wollt ihr wie Bilderberger werden?"
    Und die Steine antworteten: "Nein, wir sind nicht hart genug."
    .
    http://www.fosar-bludorf.com/bilderberger/
    .

  10. #10

    Daumen runter! Blut für das Öl, Profit für Multis, Krümel für "die da unten"...

    Zitat Zitat von Salazar
    Im gegensatz zum Kommunismus, entspringt Marktwirtschaft einem realistischen Menschenbild. Es daher als Fantasterei, Träumerei oder Utopie abzutun halte ich, angesichts deiner politischen Überzeugung für ziemlich unangebracht.
    Das "realistische" Menschenbild kleiner herrschender Cliquen mit ihren politischen Personal, die sich aus geschaffenen Reichtümer der (hart) schaffenden Massen die Panzen vollstopfen, den unteren Millionen einige Krümel überlassen und ihre Macht sichern, in dem selbst nicht davon abschrecken, über Leichen zu gehen? :rolleyes:

    NON MERCI!
    Die herrschende Politik ist nicht Sachzwang-geleitet, sondern Interessen-diktiert. Sie hat Profiteure. Deren Einfluss allerdings begründet sich nicht in Wählerstimmen, sondern in wirtschaftlicher Macht.

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