+ Auf Thema antworten
Seite 1 von 22 1 2 3 4 5 11 ... LetzteLetzte
Zeige Ergebnis 1 bis 10 von 216

Thema: Bekanntheit des Matriarchats

  1. #1
    Mitglied Benutzerbild von Matriarchin
    Registriert seit
    15.06.2006
    Ort
    Marburg
    Beiträge
    82

    Standard Bekanntheit des Matriarchats

    Sagt euch der Begriff des Matriarchats etwas? Was stellt ihr euch darunter vor? Wieviel habt ihr breits davon gehort und wie wurden euch diese Informationen dargestellt? Was haltet ihr eventuell davon?

    Ich bitte jedoch das Thema nicht mit einer Diskussion zu fluten, ich denke da kann man dann ein eigenes Thema aufmachen.

    mfG Leony
    Matriarchat ist nicht Frauenherrschaft oder vollenderter "Feminismus".

  2. #2
    HPF Server - Administrator Benutzerbild von Klopperhorst
    Registriert seit
    27.11.2005
    Beiträge
    54.571

    Standard AW: Bekanntheit des Matriarchats

    Ja, die Herrschaft des weiblichen Geschlechts.

    In Naturvölkern ist sowas durchaus angebracht. In der heutigen Gesellschaft ist das Hauptproblem, daß die Frau ihre eigentliche Rolle, nämlich Mutter zu sein, nicht mehr angemessen ausführen kann.

    Das ist das zivilisatorische Grundproblem unserer Zeit. Ob dagegen mehr Matriarchismus hilft?
    "Groß ist die Wahrheit, und sie behält den Sieg" (3. Esra)

  3. #3
    Mitglied Benutzerbild von Matriarchin
    Registriert seit
    15.06.2006
    Ort
    Marburg
    Beiträge
    82

    Standard AW: Bekanntheit des Matriarchats

    Das Matriachat ist nicht die Herrschaft des weiblichen Geschlechtes, wie das Patriachat auch nicht die Herrschaft den männlichen Geschlchtes ist.

    Matriachat kommt von lateinischen mater - Mutter und griechem arché = Beginn/Ursprung.

    Heißt also Herkunft nach der Mutter, so sind Männer nämlich im Matriachat nicht untedrückt, Frauen waren es im Patriachat aber sehr lange.

    Das (alte) Matriachat tritt fast nie bei "Naturvölkern" auf, vielmehr bei friedlichen Ackerbaugesellstschaften.

    Wieso kann eine Frau heute nicht mehr Mutter sein? Ich denke das kann sie sehr wohl sein, nur geht ihr heute dabei die Möglichkeit verloren auch noch eine (den nicht Müttern gegenüber) gleichberechtigte Frau zu sein.

    Das liegt daran das "Hausarbeit" und Kindererziehung als Last angesehen werden. Warum? Weil die kapitalitische Konsumgesellschafts und so mit Konsumsucht zubombt das da für Kinder kein Platz ist.

    Wer ist dann daran Schuld? Die Frauen natürlich, wobei die meisten Männer sich aber auch nicht um Kinder kümmern wollen, geschweigen denn welche in die Welt setzen wollen.
    Matriarchat ist nicht Frauenherrschaft oder vollenderter "Feminismus".

  4. #4
    HPF Server - Administrator Benutzerbild von Klopperhorst
    Registriert seit
    27.11.2005
    Beiträge
    54.571

    Standard AW: Bekanntheit des Matriarchats

    Zitat Zitat von Matriarchin
    Heißt also Herkunft nach der Mutter, so sind Männer nämlich im Matriachat nicht untedrückt, Frauen waren es im Patriachat aber sehr lange.
    Das habe ich nicht behauptet. Trotzdem ist es eine Herrschaft. Herrschaft hat nicht nur etwas mit Unterdrückung zu tun.

    Das (alte) Matriachat tritt fast nie bei "Naturvölkern" auf, vielmehr bei friedlichen Ackerbaugesellstschaften.
    Nun, ich habe mich zu wenig damit beschäftigt. Das mag stimmen.

    Aber nehmen wir die sagenumwobenen Amazonen, die Kriegerfrauen bei den Germanen, die Mystiken um Brunhild und andere Walküren, so erkennen wir, daß soetwas auch mit Krieg zu tun hat.

    Übrigens erweisen sich Frauen als die besseren Männer, wenn sie denn einmal in Herrschaftsposition gelangt sind. Mir braucht niemand erzählen, daß eine Frauenherrschaft etwas grundsätzlich anderes als eine Männerherrschaft sei.

    Wir benötigen keins von beiden, sondern ein unserem Urwesen nach ausgestattetes Modell des Zusammenlebens. Die Frau kann nur geben, nachdem sie empfangen hat. Vielleicht sollten wir diese Worte vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Zerwürfnisse mehr beachten.


    ---
    Geändert von Klopperhorst (15.06.2006 um 13:02 Uhr)
    "Groß ist die Wahrheit, und sie behält den Sieg" (3. Esra)

  5. #5
    Mitglied Benutzerbild von Matriarchin
    Registriert seit
    15.06.2006
    Ort
    Marburg
    Beiträge
    82

    Standard AW: Bekanntheit des Matriarchats

    Nein, es ist eine Geselltschaftsform, keine Herrschaftsfor. Ein Matriachat kann eine Parlament, aber auch einen König haben.

    So wie es im Patriachat verschiedenste Herrschaftsformen gibt, wie Demokratie, Monarchie, Kommunismus etc. so gibt es die im Matriachat auch.

    Amazonismus ist keine matriachalistische Herrschaft, die Kinder sind nämlich mit ihrem Erzeuger verwandt, das sind die im Matriachat nicht. Dort sind die Männer nur mit ihrer Mutter, deren Brüder, ihren Schwestern, ihren Brüdern und den Kindern der Schwester verwandt. Für die von ihnen genzeugten Kindern haben sie keine Verantwortung, dafür für die Kinder ihrer Schwestern.

    Nocheinmal das Matriachat ist keine Frauenherrschaft. Im Patriachat, das in der Antike und im Mittelalter und auch heute die Welt beherrscht können ja auch Frauen in hohe Machtpositionen kommen.

    Matriachale Stämme wählen oft föderativ einene Art König welcher die Verteidigung übernimmt, er bekommt einen Etat zugeteilt von dem er die Verteidigung bezahlt. Dies ist fast immer ein Mann.

    Eine Frau ist doch auch eine Frau wenn sie nicht Schwanger oder Mutter ist, was soll das denn für ein Schwachsinn?

    Wenn sie nach Urwesen schreien, dann schreien sie nach dem Matriachat, das ist nämlich die erste Geselltschaftsform der Menschheit gewesen.

    Sie scheinen ja lautstark zu verlagnen das die Deutschen wieder mehr Kinder bekommen sollen. Wieviele Kinder haben sie denn?
    Matriarchat ist nicht Frauenherrschaft oder vollenderter "Feminismus".

  6. #6
    HPF Server - Administrator Benutzerbild von Klopperhorst
    Registriert seit
    27.11.2005
    Beiträge
    54.571

    Standard AW: Bekanntheit des Matriarchats

    Zitat Zitat von Matriarchin
    Nein, es ist eine Geselltschaftsform, keine Herrschaftsfor. Ein Matriachat kann eine Parlament, aber auch einen König haben.

    So wie es im Patriachat verschiedenste Herrschaftsformen gibt, wie Demokratie, Monarchie, Kommunismus etc. so gibt es die im Matriachat auch.
    Sicherlich ist es Herrschaft oder in diesem Falle Herrinnenschaft. Demokratie ist ja auch nur eine Herrschaftsform. Im Sozialismus wurde die Herrschaft der Arbeiter- und Bauern beschworen etc.

    Es kommt lediglich darauf an, wer (letztendlich) die Entscheidungen trifft, und das tun in einem Matriarchat gewöhnlich die Frauen, ansonsten würde mir nicht einleuchten, warum es diesen Begriff geben sollte.

    Amazonismus ist keine matriachalistische Herrschaft, die Kinder sind nämlich mit ihrem Erzeuger verwandt, das sind die im Matriachat nicht. Dort sind die Männer nur mit ihrer Mutter, deren Brüder, ihren Schwestern, ihren Brüdern und den Kindern der Schwester verwandt. Für die von ihnen genzeugten Kindern haben sie keine Verantwortung, dafür für die Kinder ihrer Schwestern.
    Richtig. Deswegen ja auch mein Einwand, daß es bei Naturvölkern durchaus Sinn machte. Es diente sicher dazu, eine Gesellschaft mit Frauenüberschuss zu organisieren.


    Eine Frau ist doch auch eine Frau wenn sie nicht Schwanger oder Mutter ist, was soll das denn für ein Schwachsinn?
    Doch, das ist das Urwesen der Frau.

    Nur dadurch wird sie zur Frau, nämlich durch die Fähigkeit, Kinder zu bekommen.

    Wenn sie nach Urwesen schreien, dann schreien sie nach dem Matriachat, das ist nämlich die erste Geselltschaftsform der Menschheit gewesen.
    Das ist gut möglich, denn die Urgesellschaften litten unter Frauenüberschuss, die Männer wurden von der Jagd und dem Krieg verzehrt.


    ---
    "Groß ist die Wahrheit, und sie behält den Sieg" (3. Esra)

  7. #7
    bernhard44
    Gast

    Standard AW: Bekanntheit des Matriarchats

    Was als die Ära der Trümmerfrauen in die deutsche Nachkriegsgeschichte einging, kann mit Fug und Recht auch als eine Phase des echten Matriarchats bezeichnet werden. Der Krieg hatte die Gesellschaft vaterlos gemacht. Die Männer der klassischen Väter-Generation, die ihre Frauen und Kinder während des Krieges verlassen mussten, fehlten auch und vor allem danach.
    Sie waren entweder gefallen oder versehrt, sie waren noch in Kriegsgefangenschaft oder kamen als gebrochene Vertreter ihrer Generation aus der Gefangenschaft zurück. Die Frauen mussten in dieser Zeit nicht nur die Trümmer eines zerstörten Landes aufsammeln, sie brauchten gleichzeitig die Kraft, die Energie und das Selbstbewusstsein, um für ihre Familien zu sorgen und die Männer sowohl in ihrem Teil der Erziehung als auch bei der Beschaffung des Lebensunterhalts zu ersetzen.

  8. #8
    Mitglied Benutzerbild von Matriarchin
    Registriert seit
    15.06.2006
    Ort
    Marburg
    Beiträge
    82

    Standard AW: Bekanntheit des Matriarchats

    Das Matriachat ist keine Herrschaftsform, zum Dritten mal. Wir haben in Deutschland gerade ein patriachale, parlament-demokratische föderative Republik. Patriachat und Matriachat haben nichts mit Herrschaft zu tun, sondern mit der sozialen Herkunft der Kinder.

    Im Patriachat ist der Vater die Herkunft der Kinder, sie haben seinen Namen und er hat sie zu versorgen. In der patriachalistischen Form davon nimmt sogar die Frau den Namen des Mannes an. Man vergleiche hier zum Beispiel die Normalehe im antiken Rom. Dort nahm die Frau nicht den Namen des Mannes an.

    Frauenüberschüsse gab es in der Geschichte bis jetzt fast nie, nur nach dem Ersten und Zweitem Weltkrieg, da diese total überdimensioniert viele Tote forderten. Sonst gibt es meist ehr Männerüberschuss, da von Natur aus mehr Männer geboren werden. Vorallem im Matriachat, welche militärsiche Konflikte meist vermeinden und die Jagd fast nicht existienz ist. Denn im alten Matriachat lebte man von Ackerbau, Herdenviehzucht ("Cowboy" ist der anerkannteste Männerberuf in den heute noch Existierenden Altmatriachaten) und Handwerk.

    Ich habe immer gedacht die Vagina, der Busen und das Wesen machen eine Frau zur Frau, was macht denn einen Mann zum Mann?

    Es gab Urgeselltschaften die unter Männermangel litten, dies war jedoch ein Nordeuropähsiches Phänomen da dort kein Ackerbau möglich war und die Ernährung fast nur über die Jagd möglich war.

    Immer noch meine Frage, wieviele Kinder haben sie und wiele versorgen sie?
    Matriarchat ist nicht Frauenherrschaft oder vollenderter "Feminismus".

  9. #9
    bernhard44
    Gast

    Standard AW: Bekanntheit des Matriarchats

    @Matriarchin,

    zuviel alte "EMMA" Hefte gelesen?

  10. #10
    Mitglied Benutzerbild von Matriarchin
    Registriert seit
    15.06.2006
    Ort
    Marburg
    Beiträge
    82

    Standard AW: Bekanntheit des Matriarchats

    Zitat Zitat von Bernhard44
    Was als die Ära der Trümmerfrauen in die deutsche Nachkriegsgeschichte einging, kann mit Fug und Recht auch als eine Phase des echten Matriarchats bezeichnet werden. Der Krieg hatte die Gesellschaft vaterlos gemacht. Die Männer der klassischen Väter-Generation, die ihre Frauen und Kinder während des Krieges verlassen mussten, fehlten auch und vor allem danach.

    Sie waren entweder gefallen oder versehrt, sie waren noch in Kriegsgefangenschaft oder kamen als gebrochene Vertreter ihrer Generation aus der Gefangenschaft zurück. Die Frauen mussten in dieser Zeit nicht nur die Trümmer eines zerstörten Landes aufsammeln, sie brauchten gleichzeitig die Kraft, die Energie und das Selbstbewusstsein, um für ihre Familien zu sorgen und die Männer sowohl in ihrem Teil der Erziehung als auch bei der Beschaffung des Lebensunterhalts zu ersetzen.
    Ein Matriachat ist doch keine Vaterlose Geselltschaft! Ein Kind braucht sowohl eine Mutter, als auch einen Vater. Nur ist die Mutter eines Kindes eindeutig, der Vater jedoch nicht. Deswegen ist es wesentlich logischer wenn der genetische Onkel die soziale Vaterschaft übernimmt.

    Das Nachkriegsdeutschland richtete sich nämlich sehr auf die zurückkehrenden Männer aus und rechtlich und faktisch setzte die Emanzipation der deutschen Frauen erst später ein, als sie dann nämlich merkten das ihre Männer ihnen erzählen wollten was sie alles nicht können, wo sie doch gesehne hatten das sie es konnten.

    Sie liegen hier einen kleinen Fehler auf, matriachale Frauen können emanzipiert sein, müssen es aber nicht. Eine Matriachin kann genauso das devote Hausweibchen sein. Verwechseln sie matriarchalität nicht mit "Feminismus", das sind verscheidenen Welten.

    Zitat Zitat von Bernhard44
    @Matriarchin,

    zuviel alte "EMMA" Hefte gelesen?
    Die Emma ist ein feministisches, männerfeindliches Magazin. Feministinnen verneinen und verleugnen das Matriachat. Ich bin keine Feministin. Ebend weil Männer und Frauen Unterschiede haben und das auch gut so ist.
    Matriarchat ist nicht Frauenherrschaft oder vollenderter "Feminismus".

+ Auf Thema antworten

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Nutzer die den Thread gelesen haben : 0

Du hast keine Berechtigung, um die Liste der Namen zu sehen.

Forumregeln

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
nach oben