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Thema: Bekanntheit des Matriarchats

  1. #101
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    Standard AW: Bekanntheit des Matriarchats

    Zitat Zitat von asdfasdf
    Danke, aber das Patriarchat löst sich langsam auf und ist in unserer Gesellschaft kaum noch spürbar, aber du hast recht, ewig gestrige gibt es immer. ...
    Richtig, das Patriarchat löst sich in der abendländischen Gesellschaft auf bzw. ist schon mehr als nur aufgelöst.

    Abgelöst wurde/ wird das Patriachat aber nicht durch ein Matriarchat, sondern durch den Feminismus, der die Frau zur Männin macht.
    Angesichts der Gebärsituation läßt sich ausrechnen, wann sich dieses gesellschaftliche Konstrukt selbst beseitigt hat, hinfortgefegt von den maskulinistischen Massen des Mohammedanismus.
    Geändert von Achsel-des-Bloeden (15.06.2006 um 20:51 Uhr)

  2. #102
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    Standard AW: Bekanntheit des Matriarchats

    Zitat Zitat von Matriarchin
    Die meisten dieser Stämme waren patriachal, es gab nur wenigen vereinzielte matriacharische, man kann es durchaus mit der Anzahl der matriarchistischen Indianerstämme in Amerika vergleichen.
    Deiner Definition nach gibt es keinen Ausgleich was? Nur Schwarz/Weiß Denken, entweder das "böse" und bellizistische Patriachat, oder das "gute" und pazifistische Matriachat was? Zudem verlief die Vererbungslinie über die Mutter, also waren sie nun doch nicht matriachal? Wie denn nun? Irgendwie widersprichst du dich immer wieder selbst. :rolleyes:

  3. #103
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    Standard AW: Bekanntheit des Matriarchats

    Zitat Zitat von Waldgänger
    Sieh dir die keltischen oder germanischen Stammesgesellschaften an und du hast sie gefunden.
    Ich kann sie mir nicht ansehen, da seit vielen Jahrhunderten "ausgestorben". Außerdem sind diese Gesellschaften üblicherweise nicht als "Antike" benannt.

    Die Wissenschaft jenseits der politisch correcten "gender studies" sieht diese Gesellschaften als durchaus patriarchal an. Sie waren aber, im Gegensatz zur römischen turbopatriarchalen Gesellschaft, recht kommod und liberal.

  4. #104
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    Standard AW: Bekanntheit des Matriarchats

    Zitat Zitat von Waldgänger
    Sie beziehen sich warscheinlich auf nur eine Quelle, diese ist als Definition aber fraglich. Ich glaube nicht, dass in der germanischen Gesellschaft übermäßig viele weibliche Werte vorherrschten, aber sie war auch nicht rein männlich. Eher ergänzten sich beide Geschlechter zu einem fruchtbaren Ganzen. Die meisten (Neo-) Feministinnen berufen sich auf ein Urmatriachat das einmal herrschte, bis der Mann sich emanzipierte und diese Gesellschaftsform niederriss. Das ist aber bloße Theorie! Ich würde gern wissen wo Sie heutzutage noch patriachale Bevormundung sehen.

    Ich denke es ist meist das Gegenteil der Fall. Also, wo sehen Sie jene Bevormundung? In der Politik? Sie widersprechen sich selbst, wenn sie meinen, dass es typisch männliche Domänen gibt, dazu gehört eben im Großen und Ganzen die Herrschaft, die Ausübung der Macht, man könnte sagen der Machtwille selbst ist männlichen Geistes. Wenn Sie das aber nicht als Kriterium für Patriachismus sehen, dann weiß ich nicht was an ihrer Ansicht matriachalisch sein soll.
    Emanzipation und Matriachat und Patriacht sind nicht fest aneinander gekoppelt. Das hatten wir ja schoneinmal.

    Was sind denn eigentlich weibliche und männliche Werte? Ich kenne nur geschlechtsspezifische Vorteile und Merkmale.

    Im Patriarchat steht der Mann aber im Berufsleben (was ich akzeptieren kann) und in der Familie (das ist nicht akzeptabel) im Mittelpunkt. Das heißt ein Part hat die gesamte Macht inne. Im Matriarchat ist dies aufgeteilt.

    Übrigens muss diese Macht nicht immer gut sein, denn viele Männer können mit ihr garnicht umgehen (können Alimente nicht zahlen, werden aus Minderwertigkeitsgefühlen gewalttätig und so weiter). Die Opfer des Matriarchats sind nicht weiblich sondern einfach nur alle Menschen die in ihm leben.
    Matriarchat ist nicht Frauenherrschaft oder vollenderter "Feminismus".

  5. #105
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    Standard AW: Bekanntheit des Matriarchats

    Zitat Zitat von Achsel-des-Bloeden
    Ich kann sie mir nicht ansehen, da seit vielen Jahrhunderten "ausgestorben". Außerdem sind diese Gesellschaften üblicherweise nicht als "Antike" benannt.

    Die Wissenschaft jenseits der politisch correcten "gender studies" sieht diese Gesellschaften als durchaus patriarchal an. Sie waren aber, im Gegensatz zur römischen turbopatriarchalen Gesellschaft, recht kommod und liberal.
    Ich denke sie waren weder patriachal noch matriachal. Die Frau war dem Mann ebenbürtig und die Vererbungslinie verlief über die Frau. Die Vererbungslinie ist aber kein Bestandteil des Matriachismus, weil die jüdisch-israelitische Stammesgesellschaft ihre religiösen Vererbungsgesetze über die Mutter definierten. Trotzdem waren sie erzpatriachalisch und sahen die Frau als dem Mann untergeordnet an.

  6. #106
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    Standard AW: Bekanntheit des Matriarchats

    Zitat Zitat von Achsel-des-Bloeden
    Richtig, das Patriarchat löst sich in der abendländischen Gesellschaft auf bzw. ist schon mehr als nur aufgelöst.

    Abgelöst wurde/ wird das Patriachat aber nicht durch ein Matriarchat, sondern durch den Feminismus, der die Frau zur Männin macht.
    Angesichts der Gebärsituation läßt sich ausrechnen, wann sich dieses gesellschaftliche Konstrukt selbst beseitigt hat, hinfortgefegt von den maskulinistischen Massen des Mohammedanismus.
    Da kann ich dir garnicht so wiedersprechen. Das Problem ist aber das Feminismus immer noch eine Patriarchale spielart ist. Auch hier stammt alles von Mann ab und er steht im Mittelpunkt, hier eben im Mittelpunkt der Diffamierungen.
    Matriarchat ist nicht Frauenherrschaft oder vollenderter "Feminismus".

  7. #107
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    Standard AW: Bekanntheit des Matriarchats

    Zitat Zitat von Waldgänger
    Deiner Definition nach gibt es keinen Ausgleich was? Nur Schwarz/Weiß Denken, entweder das "böse" und bellizistische Patriachat, oder das "gute" und pazifistische Matriachat was? Zudem verlief die Vererbungslinie über die Mutter, also waren sie nun doch nicht matriachal? Wie denn nun? Irgendwie widersprichst du dich immer wieder selbst. :rolleyes:
    Das Matriachat ist der Ausgleich, weil die Abkunft von der Mutter die Natur der Dinge ist. Schauen sie in die Menschlichen Urgreselltschaften, schauen sie ins Tierreich.

    Das Patriarchat ist nicht böse, es ist eien Geselltschaftsform die unter bestimmten Umständen ihren Zweck hat, aber auf Dauer der Geselltschaf schadet.

    Es gibt einen Unterschied zwischen Altmatriachaten und zwischen einen Matriachat wenn es heute in Deutschland existieren würde. So kann man nur pazifistisch sein wenn man von Pazifisten umgeben ist, das ist aber in unserer globalen Welt nicht der Fall.
    Matriarchat ist nicht Frauenherrschaft oder vollenderter "Feminismus".

  8. #108
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    Standard AW: Bekanntheit des Matriarchats

    Zitat Zitat von Achsel-des-Bloeden
    Ich kann sie mir nicht ansehen, da seit vielen Jahrhunderten "ausgestorben". Außerdem sind diese Gesellschaften üblicherweise nicht als "Antike" benannt.

    Die Wissenschaft jenseits der politisch correcten "gender studies" sieht diese Gesellschaften als durchaus patriarchal an. Sie waren aber, im Gegensatz zur römischen turbopatriarchalen Gesellschaft, recht kommod und liberal.
    Doch sind sie. Nur in der populärwissenschaft nicht, denn da begrenzt sich Antike auf Rom und das demoratische Athen, villeicht noch etwas Ägypten weil die Pyramiden so schön sind.
    Matriarchat ist nicht Frauenherrschaft oder vollenderter "Feminismus".

  9. #109
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    Standard AW: Bekanntheit des Matriarchats

    Zitat Zitat von Matriarchin
    Da kann ich dir garnicht so wiedersprechen. Das Problem ist aber das Feminismus immer noch eine Patriarchale spielart ist. Auch hier stammt alles von Mann ab und er steht im Mittelpunkt, hier eben im Mittelpunkt der Diffamierungen.
    Der Feminismus ist in soweit paradox, als dass er weibliche Werte und Eigenschaften betonen will, die Frau aber dem Mann höherstufen möchte, in dem die Frau selbst zum Mann werden soll bzw. sich männliche Eigenschaften aneignen muss um nicht "unterdrückt" zu werden. Desweiteren wird den ideologischen Vertretern des Feminismus eingebläut, dass die geschlechtsspezifischen Eigenschaften eine patriachale Indoktrination wären, was selbst wissenschaftlich gesehen völliger Unsinn ist.

    Aber hier verhält es sich wie mit dem Marxismus, angeblich zählen die wissenschaftlichen Beweise nicht, weil sie selbst von der bürgerlichen Klasse (oder beim Feminismus: dem Patriachat) erforscht wurden, demnach wird hier eine Lüge aus klassen- oder geschlechtsspezifischen Hintergründen vermutet. Soetwas ist paranoid und mehr als krankhaft um eine wackelige Ideologie zu stützen.

  10. #110
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    Standard AW: Bekanntheit des Matriarchats

    Zitat Zitat von Waldgänger
    Ich denke sie waren weder patriachal noch matriachal. Die Frau war dem Mann ebenbürtig und die Vererbungslinie verlief über die Frau. Die Vererbungslinie ist aber kein Bestandteil des Matriachismus, weil die jüdisch-israelitische Stammesgesellschaft ihre religiösen Vererbungsgesetze über die Mutter definierten. Trotzdem waren sie erzpatriachalisch und sahen die Frau als dem Mann untergeordnet an.
    Ja die Vererbungslinie muss komplett über die Mutterlinie laufen.

    Ich sage es zum x-ten mal, nur sehr wenige Strämme waren so.
    Matriarchat ist nicht Frauenherrschaft oder vollenderter "Feminismus".

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