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Thema: Ist der emotional kalte Mensch der bessere Mensch?

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  1. #1
    Tod den Eliten Benutzerbild von Rikimer
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    großes Grinsen Ist der emotional kalte Mensch der bessere Mensch?

    Ist der emotional kalte Mensch der bessere Mensch, als etwa der emotional heiße Mensch?

    Nach der dringlichen Rüge und Aufforderung sich vom Schreikasten mit diesem Thema zu entfernen und einen eigenen Themenstrang hierzu aufzumachen, komme ich dieser Aufforderung gehorsam nach.

    Hier der bisherige Verlauf der Diskussion zu diesem Thema:

    [Heute 17:55] Rikimer: These: Emotional kalte Menschen sind die besseren Menschen.

    [Heute 17:59] Frei-denker: Stalin war in dieser Hinsicht zweifellos dann ein extrem besserer Mensch. Immerhin ließ er sogar Verwandte hinrichten.

    [Heute 18:00] Rikimer: Begründung: Emotional heiße Menschen sind leichter zu manipulieren, zur verführen und damit zum negativen zu bewegen. Ein emotional kalter Mensch wägt das Für und Wider erst kritisch ab, unter Ausschaltung aller Emotionen und kommt erst dann zu einem möglichst objektivem Ergebnis. Ein emotional heißer Mensch bedauert seinen impulsiven Schnellentschluß, aber zu spät, das negative ist getan.

    [Heute 18:03] Rikimer: @Freidenker ich wußte das dieser Einwand kommen kann. Deshalb präzisiere ich: Auf der Zeitachse der links hin zur kurzen Zeit, ist ein emotional kalter Mensch einem emotional heißen Menschen überlegen, da er in der Lage ist seine Emotionen zu kontrollien bzw. auszuschalten. Die Wahrscheinlichkeit zu einem "richtigen", also auch "positiven" Entschluß zu gelangen ist hier höher.

    [Heute 18:05] Frei-denker: Ein emotional kalter Mensch erkennt gelegentlich, daß ihm unmenschliches Verhalten persönliche Vorteile bringt und wird durch keine emotionalen Hemmung an asozialem Verhalten gehindert. Der emotionale Mensch hat durch die Erziehung emotionale Grenzen eingeprägt bekommen und wird so gezwungen sich sozialer zu verhalten.

    [Heute 18:08] Rikimer: Du gehst also davon aus, das Moral, das meinst du doch mit "emotionalen Grenzen und sozialem Verhalten", in erster Linie durch Erziehung vermittelt wird. Wird schon stimmen. Aber ist das alles? In der christlichen Religion gibt es noch so etwas wie ein Gewissen, welches einem Grenzen setzt. Könnte dieses Gewissen auch emotional kalt sein? Also auch bei emotional kalten Menschen sich zu Worte melden?
    Zunächst habe ich ganz platt einfach behauptet das emotional kalte Menschen die besseren Menschen seien. Eine Provokation, die in dieser Schlichtheit und Plattheit natürlich kaum so richtig sein kann, worauf mich Freidenker sogleich darauf hingewiesen hat. Ich mußte es also erweitern, indem ich dies präzisierte unter Kurzschlußreaktionen bzw. -aktionen zusammen mit den unterschiedlichen menschlicheren Charakteren emotional kalt und emotional heiß. Wobei ich beide noch nicht definiert habe in meinem Verständnis.

    Weil auch das nur ungenügend war, habe ich den Begriff "Gewissen" eingeführt, ein noch problematischeres Wörtchen.

    Mal schauen wohin das alles führt.

    MfG

    Rikimer
    „Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott! Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!“
    (Theodor Körner 1791-1813)

  2. #2
    Gegen Ausbeuterei Benutzerbild von Frei-denker
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    Standard AW: Ist der emotional kalte Mensch der bessere Mensch?

    Analysieren wir mal den Begriff "Gewissen".

    Es ist eine "Beißhemmung", welche beim Menschen gewissen Handlungsweisen verhindert bzw. auslöst.

    Wer initiiert ein Gewissen? Erzieher, Religion, Staat.

    Mit welchem Ziel?
    Um ein gewisses Handeln beim Menschen zu erreichen. Dieses Verhalten muß offenbar mit dem Gewissen erzeugt werden, da es nicht von selber vom Menschen an den Tag gelegt wird. Meißtens dürften dieses Gewissensziele den Zweck haben, Einzelpersonen in ihrem Handeln so zu reglementieren, daß sie sich gegenüber der Allgemeinheit sozialer Verhalten - auch wenn das für sie persönlich nicht von Vorteil ist.

    Warum kommt der Mensch nicht durch Vernunft zu einem Verhalten, daß dem Gewissen entspricht? Einfach deshalb, weil das Gewissen ein Verhalten erzwingt, daß für den Menschen unvorteilhaft ist. Es kolidieren also Einzelinteressen mit den Interessen der Allgemeinheit. Das Gewissen ist insofern ein Betrug am Einzelnen.

    Und an dieser Stelle kommt wieder der emotional kalte Mensch ins Spiel. Er ist sowenig von emotionalen Skrupeln gehemmt, daß er seine Einzelinteressen über die der Allgemeinheit setzen kann. Der emotionale Mensch hingegen kann das nicht und verhält sich sozialer.

    Interessant dabei ist auch, daß selbst die christliche Religion nicht nur mit den Idealen auskommt, sondern übelste Höllenqualen androhen muß, um soziales Verhalten beim Einzelnen zu bewirken.
    US-Hegemonie, Zionismus und international operierende Konzerne

    - der Faschismus unserer Zeit.

  3. #3
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    Standard AW: Ist der emotional kalte Mensch der bessere Mensch?

    Zitat Zitat von Frei-denker
    Wer initiiert ein Gewissen? Erzieher, Religion, Staat.
    Ich mag mich nicht so recht damit anfreunden, dass das menschliche Gewissen auch vom Staat initiiert wird.
    In erster Linie wird das Gewissen von den Erziehern des Kindes geprägt. Erzieher meint hierbei Erziehungsberechtigte. Hinzu kommen Erzieher aus dem Kindergarten und Lehrer in der Schule. Wenn diese zum Beispiel sehr religiös sind prägt auch die Religion das Gewissen.
    Weiterhin wird das Gewissen aber auch vom sozialen Umfeld geprägt, also auch von Gleichaltrigen, Freunden, Mitschülern, vielleicht Nachbarn (oder Nachbarskindern).
    Das Gewissen fängt schon im frühen Alter an sich zu entwickeln, darum würde mich sehr interessieren inwiefern du Kinder vom Staat beeinträchtigt siehst?
    Wenn alle Leute nur dann redeten,
    wenn sie etwas zu sagen haben,
    würden die Menschen sehr bald
    den Gebrauch der Sprache verlieren.


    William Shakespeare
    englischer Dramatiker (1564 - 1616)

  4. #4
    Gegen Ausbeuterei Benutzerbild von Frei-denker
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    Standard AW: Ist der emotional kalte Mensch der bessere Mensch?

    Zitat Zitat von etwas
    Das Gewissen fängt schon im frühen Alter an sich zu entwickeln, darum würde mich sehr interessieren inwiefern du Kinder vom Staat beeinträchtigt siehst?
    Vergiß nicht, daß der Lehrer ein Arm des Staates ist. Religionsunterricht ist ebenso eine Wertevermittlung. Und die Werte, die im Fernsehn in den Kindersendungen wie Sesamstraße vermittelt werden stammen nicht selten vom Staat. Dem Bürger werden von klein auf ethische Vorstellungen eingeprägt.
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  5. #5
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    Standard AW: Ist der emotional kalte Mensch der bessere Mensch?

    Zitat Zitat von Frei-denker
    Vergiß nicht, daß der Lehrer ein Arm des Staates ist. Religionsunterricht ist ebenso eine Wertevermittlung. Und die Werte, die im Fernsehn in den Kindersendungen wie Sesamstraße vermittelt werden stammen nicht selten vom Staat. Dem Bürger werden von klein auf ethische Vorstellungen eingeprägt.
    über den Religionsunterricht können bei unter-14-jährigen die Eltern entscheiden, wenn diese den nicht wünschen, kann niemand dazu gezwungen werden. Ab 14 sind Schüler ja selbst Religionsmündig.
    Mit dem Lehrer als Arm des Staates und auch dem Fernsehprogramm magst du Recht haben, es ist dann aber eher die indirekte Initiierung, würde ich sagen.
    Wenn alle Leute nur dann redeten,
    wenn sie etwas zu sagen haben,
    würden die Menschen sehr bald
    den Gebrauch der Sprache verlieren.


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  6. #6
    HPF Server - Administrator Benutzerbild von Klopperhorst
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    Standard AW: Ist der emotional kalte Mensch der bessere Mensch?

    RKimer, ist stimme dir vollkommen zu. Aber es gibt auch Vorteile des emotionalen Handelns. Nämlich kann man dadurch eine verfahrene Situation schneller verändern. Manchmal braucht es eines reinigenden Feuers, einer radikalen und aus einem emotionalen Bauchgefühl entstandenen Lösung gewisser Probleme.


    Ich selbst bin mit intuitiven Entscheidungen meist gut gefahren, jedenfalls ist mir das im Nachhinein immer klar geworden, daß der erste Gedanke richtig war!

    ---
    Geändert von Klopperhorst (02.10.2006 um 19:05 Uhr)
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  7. #7
    Mitglied Benutzerbild von Königsberger
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    Standard AW: Ist der emotional kalte Mensch der bessere Mensch?

    Hallo.

    Also zu dem Thema gibt es, so meine ich, einen interessanten Standtpunkt eines griechischen Sophisten Kallikles.
    Ich möchte betonen, dass ich diese Sichtweise interessant finde, sie jedoch nicht unbedingt meine eigene ist.
    So sagt Kallikles beispielsweise, dass Besonnenheit eine Forderung ist, mit der die Schwachen versuchen ihre Unfähigkeit zu kaschieren, ihren eigenen Lüsten nach zu leben.

    Natürlich muss Besonnenheit nicht unbedingt emotionale Kälte vorraussetzen. Aber Kallikles sagt zumindest was er für einen "Besseren Menschen" hält.

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  8. #8
    Gegen Ausbeuterei Benutzerbild von Frei-denker
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    Standard AW: Ist der emotional kalte Mensch der bessere Mensch?

    Zitat Zitat von Königsberger
    Hallo.

    Also zu dem Thema gibt es, so meine ich, einen interessanten Standtpunkt eines griechischen Sophisten Kallikles.
    Ich möchte betonen, dass ich diese Sichtweise interessant finde, sie jedoch nicht unbedingt meine eigene ist.
    So sagt Kallikles beispielsweise, dass Besonnenheit eine Forderung ist, mit der die Schwachen versuchen ihre Unfähigkeit zu kaschieren, ihren eigenen Lüsten nach zu leben.

    Natürlich muss Besonnenheit nicht unbedingt emotionale Kälte vorraussetzen. Aber Kallikles sagt zumindest was er für einen "Besseren Menschen" hält.

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    Dieser Text gehört zu den frühen Dialogen des Platon. Habe ich früher mal gelesen. Ein hervorragendes Buch, daß meine heutige Weltsicht entscheidend geprägt hat. Kann ich nur empfehlen!

    Wenn ich mich recht erinnere stellt darin Sokrates später die Frage, warum ein Mensch "gut" sein sollte. Also warum es rational sein sollte, idealistisch (sozial) zu handeln. Und obwohl sich Sokrates redlich müht, kann er keinen stichhaltigen Grund nennen und zieht sich zum Schluß darauf zurück, daß man nach dem Tod für unsoziales Verhalten im Hades (griechische Hölle) bestraft wird und für soziales Verhalten auf der Insel der Glückseligen (griechischer Himmel) belohnt wird.

    Ich fand es sehr beeindruckend, daß selbst ein so weiser Mann wie Platon nicht in der Lage war einen rationalen Grund für altruistisches Handeln benennen zu können. Seither habe ich die unliebsame Tatsache akzeptiert, daß es vernünftiger ist, ein Egoist zu sein, als ein Idealist zu sein.
    US-Hegemonie, Zionismus und international operierende Konzerne

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  9. #9
    Mitglied Benutzerbild von Königsberger
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    Standard AW: Ist der emotional kalte Mensch der bessere Mensch?

    Zitat Zitat von Frei-denker
    Seither habe ich die unliebsame Tatsache akzeptiert, daß es vernünftiger ist, ein Egoist zu sein, als ein Idealist zu sein.
    Ich kenne den vollständigen Dialog nicht. Einen anderen Teil habe ich in einem Buch über Sophismus gelesen. Da hieß es in etwa, dass der physisch stärkere das Recht habe über den Schwächeren zu herrschen und dass es gut sei, dass der Bessere mehr habe als der Schlechtere.

    Als Gegenargument wird angeführt, dass der Einzelne sich, trotz seiner überlegenen Physis, auf lange Sicht, nur in den Gesetzten des Nomos bewegen kann und nur im Miteinander mit der Gesellschaft bestehen kann.

    Zudem finde ich auch einen Gedanken Spinozas interessant, der meint, dass es vier Dinge gibt nach denen es sich lohne zu streben:

    1. Lust
    2. Ruhm
    3. Reichtum
    4. das Allgemeinwohl

    Dass aber das Streben nach den ersten dreien nur dann Sinn habe, wenn es auf das Vierte als Ziel ausgerichtet ist.

    Eventuell ist das Zusammenarbeiten und das Sich-Für-Andere -Einsetzten genau das, was die Menschheit über die anderen Tiere hat triumphieren lassen. Und auch das, was die erfolgreichen Völker aller Zeiten über die weniger erfolgreichen hat siegen lassen:

    Vertrauen spendender, Einigkeit schaffender, Mut machender Altruismus.

    Allgemeininteresse als Eigeninteresse.

  10. #10
    Gegen Ausbeuterei Benutzerbild von Frei-denker
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    Standard AW: Ist der emotional kalte Mensch der bessere Mensch?

    Zitat Zitat von Königsberger Beitrag anzeigen
    Ich kenne den vollständigen Dialog nicht. Einen anderen Teil habe ich in einem Buch über Sophismus gelesen. Da hieß es in etwa, dass der physisch stärkere das Recht habe über den Schwächeren zu herrschen und dass es gut sei, dass der Bessere mehr habe als der Schlechtere.

    Als Gegenargument wird angeführt, dass der Einzelne sich, trotz seiner überlegenen Physis, auf lange Sicht, nur in den Gesetzten des Nomos bewegen kann und nur im Miteinander mit der Gesellschaft bestehen kann.

    Zudem finde ich auch einen Gedanken Spinozas interessant, der meint, dass es vier Dinge gibt nach denen es sich lohne zu streben:

    1. Lust
    2. Ruhm
    3. Reichtum
    4. das Allgemeinwohl

    Dass aber das Streben nach den ersten dreien nur dann Sinn habe, wenn es auf das Vierte als Ziel ausgerichtet ist.

    Eventuell ist das Zusammenarbeiten und das Sich-Für-Andere -Einsetzten genau das, was die Menschheit über die anderen Tiere hat triumphieren lassen. Und auch das, was die erfolgreichen Völker aller Zeiten über die weniger erfolgreichen hat siegen lassen:

    Vertrauen spendender, Einigkeit schaffender, Mut machender Altruismus.

    Allgemeininteresse als Eigeninteresse.
    Ich denke, daß es einen Punkt zwischen Altruismus und rücksichtslosem Egoismus gibt, der für den Einzelnen das Nutzen-Optimum ergibt.

    Denn man muß fragen, warum sich Menschen zu Kollektiven zusammenschließen. Nur deshalb, weil sie mit der Bündelung ihrer Bemühungen für den Einzelnen einen höheren Wohlstand erreichen, als wenn jeder gegen jeden kämpft. Gerade bei der Produktion von Gütern wird dies besonders deutlich. Wenn sich jeder spezialisiert und gegenseitig Güter austauschen, steigt der Wohlstand insgesamt an.

    Doch auch hier ist das Wohl des Einzelnen die Triebfeder, sich zu Interessensgruppen zusammen zu schließen - nicht das Allgemeinwohl selber! Das Allgemeinwohl ist nur Mittel zum Zweck, um selber davon zu profitieren.

    Folglich ist es für den Einzelnen am vernünftigsten, so altruistisch zu sein, wie es nötig ist, um von einem funktionierenden Allgemeinwohl zu profitieren. Doch genau ab dem Punkt, wo ihm Altruismus keinen weiteren direkten Nutzen mehr bringt wird er für den Einzelnen sinnlos, und ab da ist es vernünftiger, sein Einzelwohl über das der Allgemeinheit zu setzen.

    Fatal daran ist, daß es offenbar vernünftig ist, sich in einem bestimmten Maß asozial zu verhalten.
    US-Hegemonie, Zionismus und international operierende Konzerne

    - der Faschismus unserer Zeit.

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