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Thema: Himmlische Kräfte des Klimas?

  1. #1
    KEINE FRAKTION Benutzerbild von kotzfisch
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    Daumen hoch! Himmlische Kräfte des Klimas?

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    Mit Herrn Veizer tauschte ich mich aus über seine Theorie der
    kosmischen Treibhausvarianteausgiebig aus- von wegen Divaalarm-er beantwortete
    jede vernünftige Email,gab Literaturtips...sehr angenehm.

    Interessant ist, das der (mit 2 Mio Mark dotierte) Leibnitzpreisträger Jan Veizer sofort von Rahmsdorf und Co. vom PIK auf das übelste diskreditiert werden sollte.

    Wer dem gängigen AGW Dogma widerspricht ist Häretiker und damit Paria.

  2. #2
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    Standard AW: Himmlische Kräfte des Klimas?

    Spiegelfechtereien zwangsfinanzierter Pfründe-Scheinrechtfertiger.
    Wir haben völlig andere Probleme.

  3. #3
    KEINE FRAKTION Benutzerbild von kotzfisch
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    Standard AW: Himmlische Kräfte des Klimas?

    Herr Veizer hat selber genug Mittel- seine Forschung ist unabhängig.
    Deine Einlassung stimmt also nicht,PV!

  4. #4
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    Standard AW: Himmlische Kräfte des Klimas?

    Oh, pardon ;-)
    Überall sehe sich schon zwangsfinanzierte ÖDler, die einen Inhabern den Affen schieben lassen wollen ;-)
    So lange es niemand mit zwangsfinanzieren muß, mag sich Jeder ausgiebig seinem Steckenpferdchen widmen, wie es im Spaß macht.

    Ihr Häretiker & Paria ;-)

  5. #5
    KEINE FRAKTION Benutzerbild von kotzfisch
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    Standard AW: Himmlische Kräfte des Klimas?

    Veizer ist doch kein Spinner- er spricht von Celestial Drivers.Dafür gibts nULL
    Subvention, wer nicht dem Mainstream huldigt.

  6. #6
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    Standard AW: Himmlische Kräfte des Klimas?

    Von 'Spinner' hab ich nix gesagt.
    Wasn das bitte?
    Himmlische Treiber?
    Die wünsch ich mir für meine hardware ;-)

  7. #7
    KEINE FRAKTION Benutzerbild von kotzfisch
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    AW: Himmlische Kräfte des Klimas?

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    Lies es- es ist plausibel.

    Bei Interesse gerne mehr.

  8. #8
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    Standard AW: Himmlische Kräfte des Klimas?

    Wow, der galaktische kosmische Strahlenschauer (CRF) ist mit irdischen klimatischen Veränderungen verknüpft.
    CRF-Schwankungen resultieren aus der Passage des Sonnensystems durch die Spiralarme unserer Galaxis.
    Daraus läßt sich eine obere Grenze eines Langzeit-Gleichgewichts bzgl. des CO2-Treibhauseffekts ableiten, die potenziell geringer als die Prognosen des generellen Zirkulationsmodells (GCM) ist.
    Muß es wohl nochmal nachlesen, wenn ich Zeit hab.

  9. #9
    Tod den Eliten Benutzerbild von Rikimer
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    Standard AW: Himmlische Kräfte des Klimas?

    Zitat Zitat von kotzfisch Beitrag anzeigen
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    Mit Herrn Veizer tauschte ich mich aus über seine Theorie der
    kosmischen Treibhausvarianteausgiebig aus- von wegen Divaalarm-er beantwortete
    jede vernünftige Email,gab Literaturtips...sehr angenehm.

    Interessant ist, das der (mit 2 Mio Mark dotierte) Leibnitzpreisträger Jan Veizer sofort von Rahmsdorf und Co. vom PIK auf das übelste diskreditiert werden sollte.

    Wer dem gängigen AGW Dogma widerspricht ist Häretiker und damit Paria.
    Was sagt diese Theorie in Kürze aus?

    (nur damit ich sehe, ob sie verstanden habe)

    MfG

    Rikimer
    „Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott! Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!“
    (Theodor Körner 1791-1813)

  10. #10
    KEINE FRAKTION Benutzerbild von kotzfisch
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    Standard AW: Himmlische Kräfte des Klimas?

    Könnt Ihr also nicht lesen?

    Nee,Leute-wenn es Euch überhaupt interessiert,dürft Ihr schon selber lesen.
    Ihr werdet doch Englisch können?

    Aber OK.Als Kurzfassung aus einer Pressemitteilung der Ruhr UNi Bochum.(§13 kompatibel,da zur Veröffentlichung bestimmt):

    Als die treibende Kraft des Klimas auf der Erde haben der Bochumer Geologe Prof. Dr. Jan Veizer und der Israelische Astrophysiker Prof. Dr. Nir J. Shaviv (Hebrew University, Jerusalem) einen neuen Verdächtigen ausgemacht: Kosmische Strahlung (cosmic ray flux, CRF) könnte der Hauptmotor der Erwärmung und Abkühlung sein. Bei ihrem Auftreffen auf die Erdatmosphäre beeinflusst sie die Wolkenbildung und so den Wasserkreislauf der Erde. Die Forscher verglichen die Klimadaten der letzten 600 Millionen Jahre mit der Intensität der kosmischen Strahlung in dieser Zeit und fanden eine übereinstimmende Periodizität. Zwei Drittel der Temperaturschwankungen auf der Erde sind durch die kosmische Strahlung erklärbar. Über ihre Ergebnisse berichten sie in der Zeitschrift �GSA Today� der Geological Society of America vom 1. Juli 2003.

    Hierarchie der Zyklen berücksichtigen
    Das Klima auf der Erde wird durch viele verschiedene Faktoren beeinflusst, die in verschiedenen großen und kleinen, sichtbaren und unsichtbaren Kreisläufen voneinander abhängen. Bisherige Klimamodelle betrachteten oft kleine Zyklen, ohne größere zu berücksichtigen: �Wir dürfen keinen statischen Hintergrund für irdische Zyklen annehmen�, so Prof. Veizer, �wir müssen 4,5 Mrd. Jahre zurückblicken bis an den Anfang unseres Sonnensystems.� So untersuchten die Forscher das Erdklima und die Zusammensetzung der Atmosphäre anhand von Sedimenten wie Kohlen und Salzen, Fossilien und sog. Drop Stones: Steine, die in Kälteperioden in Eisbergen eingeschlossen Richtung Äquator wanderten und beim Schmelzen des Eises zu Boden sanken. Je näher am Äquator sie zu finden sind, desto kälter muss das Klima gewesen sein.

    Wolken haben Einfluss
    Das Ergebnis: Das Klima auf der Erde hat sich im Rhythmus von ca. 140 Mio. Jahren zyklisch erwärmt und abgekühlt. Was war der Motor dafür? Irgendein Klimatreiber muss auf die Erde gewirkt haben, denn da die Sonne am Anfang ihres Lebens noch um ca. 30 Prozent kälter war als heute, hätte sonst die Erde bis vor ca. 1 Mrd. Jahren tiefgefroren sein müssen. Spuren von Leben und Wasser existieren aber für die letzten rund 4 Mrd. Jahre. Wäre CO2 der Antreiber, hätte der Gehalt in der Atmosphäre ca. 1.000 - 10.000-mal so hoch gewesen sein müssen wie heute. Solche Mengen sind aber nicht an den Sedimenten abzulesen. Die Treibhausgase CO2 und Methan können also nicht für die Temperatursteigerung verantwortlich gemacht werden. Übrig bleibt das � damals wie heute � wichtigste Treibhausgas Wasserdampf. Möglicherweise gab es weniger Wolken, die Sonnenwärme konnte ungehindert bis zur Erdoberfläche gelangen. �Einige Modelle zeigen, dass Wolken bis zu 50 Prozent der Sonnenschwankungen auffangen können�, so Prof. Veizer. Es schließt sich die nächste Frage an: Was treibt den Wasserzyklus an?

    Verbindungsstück zwischen Kosmos und Klima
    Der Kontakt mit dem Astrophysiker Prof. Nir J. Shaviv brachte Veizer auf eine neue Spur: Shaviv hatte den Einfall kosmischer Strahlung auf die Erde für die letzten 600 Mio. Jahre untersucht und eine Zyklizität festgestellt, die mit der des Erdklimas übereinstimmte. Die Forscher machten sich auf die Suche nach der Verbindung zwischen kosmischen Strahlen und dem Wasserkreislauf. Bei ihrer Recherche stießen sie auf Experimente in Gaskammern, die zeigten, dass Strahlungspartikel beim Auftreffen auf das Gas auf bisher nicht ganz geklärte Weise sog. Keime erzeugen, die zur Kondensation und somit zur Wolkenbildung im Gas führen. Diese Kausalität steht in Einklang mit den Ergebnissen von Satellitenbeobachtungen der letzten Jahre. Wolken schirmen die Erde vor der Sonnenwärme ab, indem sie die thermische Energie ins All zurückstrahlen (Albedo). Umgekehrt bilden sich bei geringer kosmischer Strahlung weniger Wolken, die Sonne kann die Erde erwärmen.

    Die Sonnenzyklen und ihre Folgen
    Die Sonne selbst durchlebt verschiedene Zyklen, z. B. entwickeln sich periodisch mehr oder weniger Sonnenflecken, die mit erhöhter Aktivität der Sonne einhergehen. Diese Unterschiede allein sind aber zu schwach, um die irdischen Klimaschwankungen zu erklären. Sie werden jedoch dadurch verstärkt, dass bei größerer Sonnenaktivität auch das Magnetfeld der Sonne wächst und kosmische Strahlung von der Erde weglenkt. Es treffen also weniger kosmische Partikel auf die Atmosphäre, es entwickeln sich weniger Wolken und es wird wärmer.

    Die Milchstraße bestimmt mit
    Der Einfall kosmischer Strahlung auf der Erde hängt außerdem davon ab, wo in der Galaxie sich unser Sonnensystem gerade befindet. Die Strahlung ist dort am stärksten, wo sich neue Sterne bilden, was in den spiralförmigen Armen der Milchstraße der Fall ist. Wenn wir etwa alle 150 Mio. Jahre einen solchen Arm passieren, steigt die Strahlungsintensität an und es kommt zu einer Kälteperiode. Die Klimavariationen durch diese Passagen sind ca. zehnmal so stark wie die durch die Sonne verursachten.

    Wasserdampf ist Klimatreiber
    Diese neuen Funde belegen die große Bedeutung des Wasserkreislaufs als Klimafaktor und stellen die weitverbreitete Annahme infrage, dass CO2 die treibende Kraft der Erderwärmung sei. �Der Fall liegt umgekehrt�, so Veizer, �CO2 reitet quasi Huckepack auf dem Wasserkreislauf, denn bei der Photosynthese müssen Pflanzen fast 1.000 Wassermoleküle ausatmen, um ein einziges CO2-Molekül aufzunehmen.� Wenn es wärmer wird, beschleunigt sich der irdische Wasserkreislauf, die Bioproduktivität erhöht sich, Bodenorganismen atmen vermehrt CO2 aus. Eisbohrungen zeigten, dass in Phasen der Erwärmung der CO2-Gehalt der Luft erst rund 800 Jahre nach dem Temperaturanstieg wuchs. CO2 könnte jedoch ein Treibhaus-verstärkender Faktor sein.

    Titelaufnahme
    Shaviv, Nir J.; Veizer, Jan: Celestial Driver of Phanerozoic Climate? In: GSA Today, Vol. 13, No. 7, 1. Juli 2003, S. 4-10

    Kommentar von Prof. Veizer vom 28. Oktober 2003 - COMMENTARY ADDED OCTOBER 28, 2003
    The correlation of total cloud cover and cosmic ray flux (the upper right portion of the figure) is based on publication of Svensmark and Friis-Christensen (1997), later updated by Marsh and Svensmark (2000) and Palle Bago and Butler (2000) to correlation with the low level clouds only. Laut (2003) argued that the reevaluation of data shows the breakdown of the correlation in the 90ties. However, Marsh and Svensmark (2003) and Kristjansson et al. (2003) point out that the correlations of low level clouds with solar irradiance and cosmic rays are real. Note also Foukal (2002), Kaerner (2002), Marsden and Lingenfelder (2003) and [Links nur für registrierte Nutzer] for additional discussion of celestial (solar) correlations with cloudiness and global temperature for the recent past.
    Foukal P. (2002) Geophys. Res. Letter 29, doi:10.1029/2002GL015474; Kaerner O. (2002) J. Geophys. Res. 107, doi:10.1029/2001JD002024; Kristjansson J.E. et al. (2003) [Links nur für registrierte Nutzer] Laut P. (2003) J. Atm. Solar- Terr. Phys. 65, 801 - 812; Marsden D. and Lingenfelter R.E. (2003) J. Atm. Sci. 60, 626 -636; Marsh N. D. and Svensmark H. (2000) Phys. Rew. Letters 85, 5004 - 5007; Marsh N. D. and Svensmark H. (2003) J. Geophys. Res. 108, doi:10.1029/2001JD001264; Palle Bago E. and Butler C.J. (2000) Astron. Geophys. 41, 4.18 - 4.22.
    Geändert von kotzfisch (06.02.2007 um 12:05 Uhr)

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