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Thema: "Böse Wörter": Political Correctness

  1. #21
    Aufklärungsbeauftragter Benutzerbild von Roter Sturm
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    Standard AW: "Böse Wörter": Political Correctness

    Zitat Zitat von Mauser98K Beitrag anzeigen
    Da gibt es noch viel mehr Vergleiche, etwa den unsäglichen Begriff
    "Angehöriger einer ethnischen Minderheit" für Zigeuner, oder
    "Schwarzafrikaner" für Neger.
    Schwarzafrikaner sind Schwarzafrikaner, Neger gibt es auch in den USA zuhauf!
    Da Zigeuner abwertend klingt, sagt man übrigens "Sinti" oder "Roma", wenn man Beleidigungen vermeiden will. Aber keine Angst, bei der allgemeinen Beliebtheit dieses Völkchens klingen die Wörter Sinti oder Roma auch bald abwertend :hihi:

    Ein wirkliches Unwort ist "Farbiger". Welche Farbe denn? Muss sich irgendwer für seine Hautfarbe schämen? Außer den Solarium-Idioten natürlich?
    Humanist - Sozialist - Dezentralist - Patriot - Auf Erwins Ignorierliste

    "Die Produktion [im Kapitalismus] ist für den Profit da - nicht für den Bedarf." - Albert Einstein

  2. #22
    Hемецкий
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    Standard AW: "Böse Wörter": Political Correctness

    Zitat Zitat von Roter Sturm Beitrag anzeigen
    Schwarzafrikaner sind Schwarzafrikaner, Neger gibt es auch in den USA zuhauf!
    Da Zigeuner abwertend klingt, sagt man übrigens "Sinti" oder "Roma", wenn man Beleidigungen vermeiden will. Aber keine Angst, bei der allgemeinen Beliebtheit dieses Völkchens klingen die Wörter Sinti oder Roma auch bald abwertend :hihi:

    Ein wirkliches Unwort ist "Farbiger". Welche Farbe denn? Muss sich irgendwer für seine Hautfarbe schämen? Außer den Solarium-Idioten natürlich?
    Fühlen sich die Roten eigentlich auch diskriminiert, wenn man sie nicht Indianer nennt?

  3. #23
    Ungläubiger Benutzerbild von Noko43
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    Standard AW: "Böse Wörter": Political Correctness

    Zitat Zitat von Nibelung Beitrag anzeigen
    Das wohl am negativsten belastete neutrale Wort ist in Deutschland, "Rasse".

    Ein Wort wie "Rasse" trägt nichts negatives in sich.
    Es ist allein die Intention, die ein Wort "gut" oder "böse" macht.

    Das beste Beispiel ist China:
    Ich lebe hier seit Jahren und war zunächst geschockt, daß sich Chinesen selbst als "gelb" bezeichnen.
    Bei uns ist das Wort eine derbe Beleidigung gegenüber Asiaten.
    Als ich das einigen Chinesen erzählte, verstanden sie überhaupt nicht, was daran schlimm sei.

    In China bezeichnet man z.B. hellhäutige Chinesen als "weiß", den Durchschnitt als "gelb" und in der Schule (arbeite als Lehrer) werden manche dunkelhäutige Chinesen sogar teilweise als "Schwarze" bezeichnet.
    Wiederum, keine böse Intention, niemand ist verletzt.
    Das einzige Opfer ist mein übersensitiver schwarzer Arbeitskollege aus USA.
    Er wird nur "hei laoshi" (schwarzer Lehrer) genannt und niemand glaubt, daß er Amerikaner ist. Ähnliche Probleme hatte übrigens ein weißer Südafrikaner, dem keiner der Schüler abnahm, daß er aus Afrika kommt.

    Für einen Deutschen wirkt das alles rassistisch. Der wahre Grund ist einfach eine Mischung aus Naivität und unschuldiger Mentalität, die niemandem etwas böses will.

    Die Welt wird unterteilt in "gelb", "weiß", "schwarz" und "curry".
    "Curry"? Ja, Inder heißen hier "Currymenschen" (jiali-ren).

    Ist aber überhaupt nicht böse gemeint. Im Gegenteil, erzählt man einem Chinesen einen harmlosen Witz, wie:
    "Wie nennt man einen intelligenten Menschen in den USA? Tourist", verstehen die z.B. nicht.
    Sie finden es nicht witzig, sich über andere Menschen lustig zu machen.

    Die Bezeichnung "Currymensch" ist also vollkommen wertfrei, da die INTENTION neutral-beschreibender Natur ist.

    Hasst jemand Neger (ich halte nichts von modischen Ersatzwörtern), macht es keinen Unterschied, ob er ihn "N**ger" oder "Farbiger" nennt.
    Das eine ist wenigstens ehrlich, während dem anderen Begriff die gleiche Intention obliegt, die jedoch in einem netten Paket verlogen serviert wird.

    -----------------------------

    Es gibt eindeutig "böse Wörter" wie "Dummkopf". Klar, erklärt sich von selbst.

    Ein "körperlich benachteiligter Mensch" bzw. "Behinderter" wird nicht herabgesetzt, wenn man ihn einen "Krüppel" nennt.
    Jesus heilte in der Bibel einen "Krüppel", kann jeder nachlesen. War Jesus ein rassistisches Arschloch?

    Die Intention ist entscheidend.
    Ich finde diese PC-Begriffe wie etwa "Menschen mit Migrationshintergrund", "Farbige", "Sinti und Roma" und andere einfach grauenhaft. Warum sollte man die Dinge nicht beim Namen nennen und Ausländer, Schwarze oder Zigeuner sagen. Mit jemanden beleidigen oder herabwürdigen wollen hat das alles nichts zu tun.

    Mir macht es auch nichts aus wenn mich jemand als Weißer bezeichnet. Diese übertriebene PC-Arschkriecherei, wahrscheinlich durch ausgeprägte Schuldkomplexe ausgelöst, finde ich schon ziemlich peinlich.
    "Ich missbillige jedes Wort das Sie sagen, aber ich würde dafür sterben, dass Sie es sagen dürfen." (Voltaire)

  4. #24
    Skandonordid/w Dalofaelid Benutzerbild von Nibelung
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    Standard AW: "Böse Wörter": Political Correctness

    Zitat Zitat von Noko43 Beitrag anzeigen
    Mir macht es auch nichts aus wenn mich jemand als Weißer bezeichnet. Diese übertriebene PC-Arschkriecherei, wahrscheinlich durch ausgeprägte Schuldkomplexe ausgelöst, finde ich schon ziemlich peinlich.
    Mein Ami-Freund Jeff erzählte mir eine Geschichte aus seiner High-School Zeit.
    Ein Schwarzer nannte einen Weißen "whitebread" (Weißbrot), der Weiße erwiderte: "dann bist du ein Toastbrot"...

    Der Weiße bekam Ärger von der Schule, der Schwarze nicht.

  5. #25
    Mitglied Benutzerbild von esperan
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    Standard AW: "Böse Wörter": Political Correctness

    Zitat Zitat von Quo vadis Beitrag anzeigen
    Polizist für Büttel
    Eher Bulette ....
    Unsere Demokratie ist die schlechteste Staatsform - doch es gibt keine bessere ...

  6. #26
    Mitglied Benutzerbild von romeo1
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    Standard AW: "Böse Wörter": Political Correctness

    Zitat Zitat von Nibelung Beitrag anzeigen
    Das wohl am negativsten belastete neutrale Wort ist in Deutschland, "Rasse".

    Ein Wort wie "Rasse" trägt nichts negatives in sich.
    Es ist allein die Intention, die ein Wort "gut" oder "böse" macht.

    Das beste Beispiel ist China:
    Ich lebe hier seit Jahren und war zunächst geschockt, daß sich Chinesen selbst als "gelb" bezeichnen.
    Bei uns ist das Wort eine derbe Beleidigung gegenüber Asiaten.
    Als ich das einigen Chinesen erzählte, verstanden sie überhaupt nicht, was daran schlimm sei.

    In China bezeichnet man z.B. hellhäutige Chinesen als "weiß", den Durchschnitt als "gelb" und in der Schule (arbeite als Lehrer) werden manche dunkelhäutige Chinesen sogar teilweise als "Schwarze" bezeichnet.
    Wiederum, keine böse Intention, niemand ist verletzt.
    Das einzige Opfer ist mein übersensitiver schwarzer Arbeitskollege aus USA.
    Er wird nur "hei laoshi" (schwarzer Lehrer) genannt und niemand glaubt, daß er Amerikaner ist. Ähnliche Probleme hatte übrigens ein weißer Südafrikaner, dem keiner der Schüler abnahm, daß er aus Afrika kommt.

    Für einen Deutschen wirkt das alles rassistisch. Der wahre Grund ist einfach eine Mischung aus Naivität und unschuldiger Mentalität, die niemandem etwas böses will.

    Die Welt wird unterteilt in "gelb", "weiß", "schwarz" und "curry".
    "Curry"? Ja, Inder heißen hier "Currymenschen" (jiali-ren).

    Ist aber überhaupt nicht böse gemeint. Im Gegenteil, erzählt man einem Chinesen einen harmlosen Witz, wie:
    "Wie nennt man einen intelligenten Menschen in den USA? Tourist", verstehen die z.B. nicht.
    Sie finden es nicht witzig, sich über andere Menschen lustig zu machen.

    Die Bezeichnung "Currymensch" ist also vollkommen wertfrei, da die INTENTION neutral-beschreibender Natur ist.

    Hasst jemand Neger (ich halte nichts von modischen Ersatzwörtern), macht es keinen Unterschied, ob er ihn "N**ger" oder "Farbiger" nennt.
    Das eine ist wenigstens ehrlich, während dem anderen Begriff die gleiche Intention obliegt, die jedoch in einem netten Paket verlogen serviert wird.

    -----------------------------

    Es gibt eindeutig "böse Wörter" wie "Dummkopf". Klar, erklärt sich von selbst.

    Ein "körperlich benachteiligter Mensch" bzw. "Behinderter" wird nicht herabgesetzt, wenn man ihn einen "Krüppel" nennt.
    Jesus heilte in der Bibel einen "Krüppel", kann jeder nachlesen. War Jesus ein rassistisches Arschloch?

    Die Intention ist entscheidend.
    Ergänzung: Vor allem Chinesinnen kann nichts schlimmeres passieren, als wenn ein paar Sonnenstrahlen die wohl gebleichte Haut treffen. Sie sagen dann, sie würden ganz schwarz davon werden - eine der schlimmsten Dinge, die einer Chinesin passieren können.
    Im übrigen werden Schwarze wegen ihres Körpergeruches von Chinesen nicht sonderlich geschätzt. Gleiches gilt - wenn auch stark abgeschwächt - für Europäer bei hochsommerlichen Temperaturen.

  7. #27
    Anarchokapitalist Benutzerbild von Gottfried
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    Standard AW: "Böse Wörter": Political Correctness

    Zitat Zitat von Roter Sturm Beitrag anzeigen
    Schwarzafrikaner sind Schwarzafrikaner, Neger gibt es auch in den USA zuhauf!
    Da Zigeuner abwertend klingt, sagt man übrigens "Sinti" oder "Roma", wenn man Beleidigungen vermeiden will. Aber keine Angst, bei der allgemeinen Beliebtheit dieses Völkchens klingen die Wörter Sinti oder Roma auch bald abwertend :hihi:

    Ein wirkliches Unwort ist "Farbiger". Welche Farbe denn? Muss sich irgendwer für seine Hautfarbe schämen? Außer den Solarium-Idioten natürlich?
    Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma sieht „Zigeuner“ im deutschen Sprachgebrauch als Schimpfwort, während es die Sinti Allianz Deutschland als neutrale Bezeichnung aller ziganischen Völker sieht und auch als Selbstbezeichnung verwendet.
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    Deutschland ist scheiße - und ihr seid die Beweise.


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